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am 22. September 2004
"Sunday 8pm" ist DIE Popmusik-Platte der 90er.
Zugegeben, man muß einen Hang zur Melancholie, vielleicht zum etwas Düsteren haben. Die Texte von Faithless sind keinesfalls fröhlich oder ausgelassen.
Und dennoch oder gerade deshalb sticht Faithless aus der Unmenge von Covern, einfallsloser Synthi-Musik und Platten hervor, bei denen man sich ärgert sie wegen ihres einen guten Hits gekauft zu haben.
Den Hit gibt es: "God is a DJ" bekommt seinen wahren Charakter und seine besondere Magie jedoch besonders durch die sieben Songs vor ihm. "Take the long way home" ist eines dieser Lieder welches, mit harten Bässen und leichten Geigen beginnend, die erste Hymne der Platte ist. Schnell, mit Rollos kraftvoller Stimme und den hohen, immer weiter vorwärts peitschenden "Faithless"-Samples, die die Gruppe bekannt gemacht haben, stellt sie zugleich den Abschluss des "ersten Akts" dar.
Teilweise sehr besinnlich und etwas depressiv leuchtet in der Musik von Faithless doch immer ein leuchtender Punkt im Abendhimmel der Großstadt. Man taucht kurz ein in die Erzählungen und wird immer wieder von der Musik, manchmal nur den einfachen, perfekt gesetzten Klängen fortgetragen, so daß niemals der Fluß ins Stocken gerät. Die Platte ist insbesondere bei Dunkelheit wunderbar.
"Killers Lullaby", mit einem (Synthi-)Spinett Solo-Part, ist eines der schönsten Stücke. In der Ursprungsversion beendet es die Platte.
Da dies bewußt geschah und perfekt passte verstehe ich auch nicht
das in dieser Ausgabe noch zwei Versionen "angeklebt" wurden.
Die Platte jedenfalls ist sehr besinnlich und handelt oft von "bitteren" Minuten und Erfahrungen, trotzdem, oder gerade wegen der Offenheit kann sich wohl keiner der Kraft dieser Platte entziehen.
Die Platte ist wie ein guter Film: man taucht kurz in das Leben eines Anderen ein, identifiziert sich, lebt mit, wird entführt in eine fremde und doch seltsam vertraute Umgebung und erwacht mit neuer Kraft. "Sunday 8 pm" ist sehr bewußt konzipiert und es ist gerade deshalb erstaunlich wie leicht die Übergänge auf dieser Platte beim Hören erscheinen.
Diese Ansammlung von musikalischen Lebensausschnitten und -situationen sollte unbedingt in einer ruhigen Stunde von Anfang bis Ende gehört werden.
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am 30. Juni 2005
Habe die CD seit 5 Tagen und höre sie rauf und runter. Die Titel sind in sich stimmig und die Reihenfolge der Songs vermittelt einem das Gefühl, dass eine Geschichte erzählt wird. Bevor sich jemand die Greatest CD kauft, sollte er sich lieber dieses "Werk" zu Gemüte führen. CD gibt es überall zum Angebotspreis. Träumer und solche die es mal werden wollen und den Sinn für das Feinfühlige noch nicht verloren haben, liegen bei dieser CD richtig. Nur genau zuhören und sich entführen lassen ist dabei wichtig. Der Mix aus schnellen und chilligen Passagen macht den Zauber aus. Da kommt keine Langeweile auf. Ich möchte keines der Stücke besonders hervorheben. Eine rundum gelungene CD. MeinerMeinung nach die beste CD von Faithless
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am 26. November 2000
Was für ein Album!!! Hier stimmt aber auch wirklch alles. War schon das Debut "Reverence" ausgezeichnet, schaffen es FAITHLESS doch tatsächlich, dieses noch zu toppen. Die Simmung, die der Eingangstrack "The Garden" vermittelt, ist Programm. "Sunday 8 p.m." ist ein atmosphärisch sehr dichtes Album, das in einer düsteren, melancholisch angehauchten Grundstimmung daherkommt. Diese wird auch durch die beiden Single-Tanz-Kracher "God Is A DJ" und "Take The Long Way Home" (die einzigen Up-Tempo-Nummern auf dem Album)nicht zerstört. Absoluter Höhepunkt des Albums ist der Song "Bring My Family Back". Spätestens mit diesem Song haben FAITHLESS bewiesen, dass sie durchaus MASSIVE ATTACK das Wasser reichen können. Auszusetzen gibt es an diesem Album wirklich gar nichts - deshalb KAUFEN, KAUFEN, KAUFEN!!!!
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am 12. Oktober 2006
Reverence, das Vorgängeralbum, war ja auch schon absolut klasse. Hatte alles: DanceFloor-Meilensteine wie Insomnia oder Salva Mea, rührende, zum Weinen schöne Downbeats oder Jazz-Nummern wie Don't Leave, Angeline oder den Flowerstand Man, den heissen Sex in If Loving You Is Wrong und zum Abschluss auch noch eine Oper hinter der Baseballmütze - war das zu fassen...

Die Leute, die einen Hit in zwölf Versionen hintereinander lieben, waren mit diesem Album voller Ideenreichtum, und Liebe zu allen Nuancen der Musik sicher überfordert.

Sunday 9 pm war da anders, hier wurde eine Einheit stärker erkennbar, es ging nicht mehr nur nach aussen in verschiedene Richtungen, sondern ging in sich, in die Mitte, und so war der Fluss leichter zuerkennen. Selbst der Dance Floor Hit "God is A DJ" klingt in diesem Gesamtalbum dann auch eher wie ein intimes Bekenntnis denn wie ein krachender Disco-Knaller. Und um ein wenig zu provozieren: "God is a DJ" ist für meine Begriffe auch der zweitschlechteste Titel dieses Albums nach "She's My Baby", ganz einfach weil er diese intensive Sensibilität nicht zu halten vermag, die das gesamte Restalbum umgibt.

Das klingt jetzt vielleicht nach zu weicher, gar weichgespülter Musik.

Aber in die teilweise kitschig-schönen Fahrwasser eines Moby, K&D oder Nightmares on Wax wird hier nicht abgedriftet, dazu sind die musikalischen Mittel zu ideenreich und die detailliert ausgearbeiteten Arrangements viel zu spannend.

Mein absoluter Favorit: "Take the long way home" in dieser grandiosen feinen Album-Version, der introvertiertere Bruder von "Salva Mea" (sogar harmonisch): wieder diese Sehnsucht nach dem Unerreichbaren, hier nun nur weniger auf den puren Effekt als auf die Sensibilität zielend ...
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am 9. Dezember 1999
gleichgültig ob FAITHLESS massive attack das "wasser reichen" kann oder nicht. ihre musik ist nicht "ungläubig" sondern von innen heraus "gläubig", an eine welt voller phantasie und überwundener einsamkeit. mit jedem hören werden die stücke immer besser. ...ein feines muster aus schönen bildern, die ganz langsam vorüberziehen. ergreifend schön!
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am 23. Oktober 2002
Diese CD ist nur eins, der Hammer... und klar ist sie äusserst gläubig ausgerichtet... weiss doch jeder einigermasse gute Faithless-Fan das Maxwell Fraser(Maxi Jazz, oft Textwriter und Frontsänger)als Nicheren Shoshu Buddhist oft Bezug auf Religion nimmt... und das macht die Band aus, sie singen nicht über "Hey sexy Lady" wie Shaggy, sondern über wierklich tiefgründige Themen. Und darum liebe ich diese Band, da sie Tiefgang hat, und trotzdem wunderschön ist...
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am 23. Juli 2000
dieser Silberling ist die absolute Macht. Faithless es leibt und lebt. Fette Beatz, subere Bässe und Groove bis der Arzt kommt. Abwechlungsreich und fett ohne Ende. Undbedingt hier bei amazon.de reinhören und bestellen. Ihr werdet es bestimmt nicht bereuen, wenn ihr auf elektronische Musik mit Gesang steht.
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