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4.0 von 5 Sternen Der hellste Stern am Sunset Boulevard
Auf den ersten Blick mag das Konzept der CD ein wenig wirr erscheinen. Ein paar „alternate Takes" von Elvissongs des Jahres 1972, plötzlich ein paar Klassiker, ebenfalls 1972 aufgenommen, schließlich „alternate Takes" aus dem Jahr 1975. Was die Lieder verbindet ist die Tatsache, dass sie alle im RCA-Studio C, 6363 Sunset Boulevard, Hollywood...
Veröffentlicht am 13. Oktober 2003 von B. Langer

versus
3.0 von 5 Sternen Teilweise Super Musik, fades Konzept
Wie die Überschrift meiner Besprechung schon andeutet ist es hier (meist) nicht die Musik, sondern das Konzept das hinkt.

Wir hören erst Studio Outtakes aus dem Jahr 72, dann Proben aus dem gleichen Jahr (für den Film Elvis On Tour aufgezeichnet) und dann wieder Studioaufnahmen, dieses mal aus dem Jahr 75.

Das 72ér...
Veröffentlicht am 4. April 2012 von dschungelkönig


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der hellste Stern am Sunset Boulevard, 13. Oktober 2003
Von 
B. Langer (Bonn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: 6363 Sunset (Audio CD)
Auf den ersten Blick mag das Konzept der CD ein wenig wirr erscheinen. Ein paar „alternate Takes" von Elvissongs des Jahres 1972, plötzlich ein paar Klassiker, ebenfalls 1972 aufgenommen, schließlich „alternate Takes" aus dem Jahr 1975. Was die Lieder verbindet ist die Tatsache, dass sie alle im RCA-Studio C, 6363 Sunset Boulevard, Hollywood entstanden - und schon ist das Konzept dieser CD einleuchtend.
E war gerade einen Monat her, dass sich Elvis' Frau Priscilla von dem Superstar getrennt hatte, als dieser zum ersten Mal nach zwölf Jahren wieder das RCA-Studio C in Hollywood betrat. Es war das erste Mal, dass er mit der TCB-Band (also den Musikern, die mit ihm seit 1969 live auftraten) im Studio arbeiten sollte.
In vielen der eingespielten Songs entdeckt man den Trennungsschmerz, den Elvis nach der Trennung von seiner Frau gespürt haben muss. Am deutlichsten wird er in „Always On My Mind", einem Song, der 1972 noch nicht die verdiente Beachtung fand. Mit der Zeit wurde er aber zu einem der Fanfavoriten.
Kurz vor seinen Auftritten im Madison Square Garden in New York im Juni 1972 wurde Elvis bei einer Pressekonferenz gefragt, warum er nur noch so selten Rock'n'Roll-Songs aufnehmen würde. Gute Rocksongs seien schwer zu finden, war seine Antwort. „Burning Love" war aber einer dieser „guten Rocksongs" - es sollte sein letzter Top 10-Hit in den Vereinigten Staaten werden (höchste Chartposition: 2). Im zweiten Versuch ist von Rock'n'Roll allerdings noch nicht so viel zu spüren...
Auch „For The Good Times" ist einer dieser Songs, die von Trennungsschmerz handeln. Erst 1996 wurde die Studioversion dieser wunderschönen Kris Kristofferson-Ballade veröffentlicht.
„Where Do I Go From Here" ist ein Song, dem leider viel zu wenig Beachtung geschenkt wurde. Er war Teil der LP „Elvis" von 1973, die auch den (inoffiziellen) Titel „Fool" trägt, der B-Seite der damals aktuellen Single (A-Seite „Seamroller Blues" aus dem „Aloha From Hawaii"-Konzert), der einzigen Singleauskopplung der LP.
„It's A Matter Of Time", ein Song über die Hoffnung zur Rückkehr, wurde B-Seite der „Burning Love"-Single. Es war der letzte Song, der während der Session entstand.
In der folgenden Nacht begann Elvis mit den Proben für seine anstehende Tournee. Normalerweise probte Elvis nur selten, aber diesmal hatte er doch seine Gründe. Zum einen sollten einige der Shows von MGM für den Dokumentarfilm „Elvis On Tour" (der 1972 den Golden Globe als bester Dokumentarfilm des Jahres gewinnen sollte) gefilmt werden, zum anderen wollte sich Elvis auf seinen Auftritt im Madison Square Garden vorbereiten. MGM nutzte die Gelegenheit und begann mit den Dreharbeiten bereits bei den Proben.
„See See Rider" wurde 1972 zum Eröffnungssong eines jeden Elvis-Konzerts. Seit 1970 im Programm hätte dieser Rocker eigentlich keiner Probe mehr bedurft, aber es ist schon toll, den Song einmal ohne Applaus zu hören.
„Until It's Time For You To Go" ist das pure Gegenteil von „See See Rider", eine ruhige Ballade. Auch se wird von Elvis absolut überzeugend vorgetragen. Wahrscheinlich, da er den Song bereits 1971 eingespielt hatte.
Seit seiner Rückkehr auf die Bühne gehörten einige Oldies als fester Bestandteil in jedes Elvis-Konzerts. „A Big Hunk O' Love" von 1958 wurde immer voller Energie vorgetragen. Eher lustlos arbeitete Elvis an anderen Songs, so zum Beispiel an „All Shook Up", „Heartbreak Hotel" und dem Medley „Teddy Bear/Don't Be Cruel". 1972 klingen aber alle diese Songs noch immer relativ frisch, besitzen aber nicht mehr den Charme der Originalaufnahmen. Auch „Can't Help Falling In Love" gehörte zu den Oldies. 1961 für den Film „Blue Hawaii" (in Deutschland unter dem Titel „Blaues Hawaii" veröffentlicht) geschrieben, sollte es von 1969 bis zu seinem letzten Konzert 1977 zum Schlusslied eines jeden Elvis-Konzerts werden.
Im März 1975 betrat Elvis zum letzten Mal in seinem Leben ein Aufnahmestudio zur Aufnahme von neuem Material - und zwar noch einmal das RCA-Studio C in Hollywood. Hier spielte er die Songs für sein Album „Today" ein. „Green, Green Grass Of Home" wurde Weihnachten 1966 von Elvis „entdeckt". Auf dem Weg von Kalifornien nach Memphis hörte er Tom Jones' Version im Autoradio. Bei der nächsten Gelegenheit stoppte er, rief seinen Freund George Klein an, der dafür sorgte, dass der Song wieder und wieder für Elvis gespielt wurde.
Beim ersten Versuch von „Susan When She Tried" kommt Elvis ein wenig mit den Namen all der Frauen, die in diesem relativ flotten Countrysong aufgezählt werden, durcheinander. Der zweite Versuch geht durch.
Elvis hatte zu den Arbeiten am „Today"-Album seine kurzzeitige Freundin Sheila Ryan mitgebracht. Bevor er „And I Love You So" anstimmt, sagt er ihr, dass er den nächsten Song für sie singen würde. Heraus kommt eine schöne Version der Ballade, mit der Perry Como zwei Jahre zuvor Erfolg hatte.
Die Ballade „Bringin' It Back" lernte Elvis im Dezember 1974 durch seine Backgroundgruppe Voice kennen. Diese hatte ein Demo des Songs eingespielt. Besonders das Klavier, gespielt von Tony Brown, gefiel Elvis. So wurde dieser extra für die Aufnahme dieses einen Liedes ins Studio bestellt.
Der einzige Rocksong, der auf dem „Today"-Album enthalten sein sollte war „T-R-O-U-B-L-E". Elvis legt bereits in dem hier veröffentlichten ersten Versuch richtig los, hat zwischendurch allerdings ein paar Probleme mit dem schnell vorgetragenen Text. . „T-R-O-U-B-L-E" wurde als Single veröffentlicht, wodurch der Bass vom bei der Session anwesenden Duke Bardwell wenigstens bei einem Song „überlebte". Allen anderen Mastertakes der Session wurde Bardwells Bass entfernt und der von Mike Leech hinzugefügt. Ob dies auf Anweisung von Elvis geschah oder eigenhändig von Produzent Felton Jarvis durchgeführt wurde (mit dem Elvis wegen der Abmischung der Songs einmal mehr aneinander geriet) ist unbekannt.
„Shake A Hand" wäre ein toller Song für Konzerte gewesen, wurde von Elvis aber auch nur äußerst selten dargeboten. Man bemerkt hier aber auch, dass Elvis 1975 nicht mehr unbedingt die Power in Songs legen wollte, an die er nicht 100%ig glaubte. Er scheint damit zufrieden zu sein, den Song gesungen zu haben. Schade!
Die CD ist ein wenig enttäuschend. Das liegt in erster Linie daran, dass sich viele der hier veröffentlichten Versionen nur wenig von den seit Jahren bekannten Mastertakes unterscheiden. Das ich trotzdem vier Sterne verteile liegt an den hier erstmals veröffentlichten Versuchen der beiden Rocksongs „Burning Love" und „T-R-O-U-B-L-E", auch die Proben zur „Elvis On Tour"-Tournee sind hörenswert. Eine CD nur für Fans des Kings!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Elvis As Recorded in Hollywood, California, 9. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: 6363 Sunset (Audio CD)
Diesmal macht uns das Elvis Sammler-Label Follow That Dream Records erstmals unveröffentlichtes Studio-Material aus den Sessions in Hollywood v.März 1972 bzw.März 1975 zugänglich.Es handelt sich hierbei um eine wunderbare Titelauswahl der besten Songs aus diesen Sessions. Man bekommt Rohfassungen von Welthits wie Burning Love oder Always On My Mind geliefert und gleichzeitig einen Eindruck davon, wie Elvis im Studio gearbeitet hat. Dies wird bei einigen Studiodialogen noch deutlicher. Gleichzeitig bekommen wir noch Proben zu dem 1972 erschienen Doku-Film Elvis On Tour.
Eine CD also randvoll mit Studioproben des King in exzellenter Tonqualität. Nicht nur für Fans. Anspieltip: For The Good Times.
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3.0 von 5 Sternen Teilweise Super Musik, fades Konzept, 4. April 2012
Rezension bezieht sich auf: 6363 Sunset (Audio CD)
Wie die Überschrift meiner Besprechung schon andeutet ist es hier (meist) nicht die Musik, sondern das Konzept das hinkt.

Wir hören erst Studio Outtakes aus dem Jahr 72, dann Proben aus dem gleichen Jahr (für den Film Elvis On Tour aufgezeichnet) und dann wieder Studioaufnahmen, dieses mal aus dem Jahr 75.

Das 72ér Studiomaterial ist klanglich nicht der Bringer, das gilt auch für die Mastertakes, aber die unangenhmen Knackser auf der CD findet man bei denen immerhin nicht. Wohl aber das nervige Rauschen.

Die Proben klingen nicht nur deutlich schlechter als auf der "On Tour - The Rehearseals" vom gleichen Label - sie sind auch von der Songauswahl deutlich uninteressanter. Schlimmer als eine Konzertfassung eines 50èr Jahre Oldie aus den 70èrn ist bkanntlich nur die gleiche Nummer aus den 70érn als Probe. Es ist Schade aber dies Aufnahmen passen nicht nur nicht auf eine Studio CD, sie sind auch inhaltlich mehrheitlich schwach.

Das 75èr Material ist dagegen recht erfreulich. Klanglich ein Hochgenuss und auch ansonsten OK. Die Tiefpunkte des Today Albums (stammt aus dieser Session) wie "I Can Help" oder "Fairytale", bleiben uns hier erspart. Das restliche Material war damals durchaus ordentlich. So machen auch diese Aufnahmen Laune. Hier bekommen wir dann auch etwas Studiochat, und damit auch Einblicke in die Stimmung bei der Session. Etwas das man bei den 72èr Outtakes leider schmerzlich vermisst.

Insgesamt eine CD die ich höher bewerten würde wenn statt der Proben mehr Studiomaterial enthalten wäre.

Sicherlich dennoch kein Rohrkrepierer, und für den ursprünglichen Preis von rund 20 euro nach wie vor ein vertretbarer Kauf (trotz sehr sparsamer Aufmachung), aber leider auch kein Must Have.
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6363 Sunset
6363 Sunset von Elvis Presley (Audio CD - 2001)
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