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TOP 500 REZENSENTam 8. Februar 2007
Mit diesen drei Orchesterwerken, zwischen 1964 und 1966 in der Berliner Jesus-Christus-Kirche aufgezeichnet, kann sich jeder Karajan-Verehrer, deren es m.W. ja noch eine ganze Menge geben soll, ein musikalisches Fest bereiten. Die farbig und abwechslungsreich instrumentierten Stücke nimmt Karajan zum Anlaß, die ganze Pracht und Herrlichkeit seiner Berliner Philharmoniker vor dem staunenden Zuhörer auszubreiten.
Die "Bilder einer Ausstellung" von Modest Mussorgsky, in der großartigen Instrumentierung Ravels, sind wie geschaffen für ein virtuoses, mühelos alle Farbschattierungen ausleuchtendes Orchester. Wie der Dirigent am Schluß seine Musiker durch das prachtvolle "Tor von Kiew" führt, das hat schon etwas Umwerfendes. Großartiger und beeindruckender habe ich dieses herrliche Meisterwerk niemals gehört, und die hier wieder vorgelegte Version übertrifft auch Karajans eigene Digitalaufnahme von 1986 darstellerisch beträchtlich, obwohl diese vielleicht klanglich noch ein wenig brillanter ausgefallen ist.
"La Mer" von Claude Debussy hat vielleicht nicht so spektakuläre Gipfelpunkte aufzuweisen, aber auch diese impressionistische Klangmalerei wird delikat und farbenreich dargeboten. Wie Karajan und seine Berliner schließlich Ravels berühmt-berüchtigten "Boléro" in einem absolut ruhigen, keineswegs zu raschen, aber unbeirrbar durchgehaltenen Tempo bis zur flammenden Ekstase steigern, das hat wohl in der langen Rezeptionsgeschichte dieses Stückes nicht seinesgleichen. Der Dirigent hält sich streng an die Vorschrift des Komponisten, der sein Werk "Moderato assai" überschrieben hatte, was auf Deutsch nichts anderes bedeutet als "sehr gemäßigt". Karajan macht nicht den Fehler vieler seiner Kollegen, die dieses Stück meinen tempomäßig anheizen zu müssen. Darum erzielt er m.E. die größtmögliche Wirkung mit einem Werk, bei dessen Erstaufführung eine ältere Dame erschrocken ausgerufen haben soll: "Hilfe, ein Verrückter!", worauf Ravel prompt erwiderte: "Die hat mich verstanden." Karajans Boléro-Interpretation ist nichts anderes als ein langgezogener Akt musikalischer Hypnose.
Die DGG hat für ihre Serie "The Originals" weder Kosten noch Mühen gescheut. Neben der Abbildung der originalen LP-Cover enthalten die Textbücher hervorragende Beiträge namhafter Musikkritiker. Im vorliegenden Fall wurde Peter Cossé herangezogen. Die Klangqualität der im "Original-Image Bit-Processing" restaurierten Aufnahmen ist glänzend und erfüllt hohe Ansprüche.
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am 30. Mai 2013
Die Erwartungshaltung war gewaltig. Als Jugendlicher hatte ich diese Aufnahme auf Kassette. Das Remastering der CD wurde mit größtmöglichem technischen Aufwand und außerordentlicher Sorgfalt bewerkstelligt. Die Stereokanaltrennung ist zum Beispiel vorbildlich. Es ist wirklich erstaunlich, was kundige Audiotechniker aus solch alten Tondokumenten noch herauszaubern können. Herbert von Karajans Interpretation ist und bleibt die gefühlvollste und farbenreichste Version der zigmal eingespielten "Bilder einer Ausstellung"). Ganz große Empfehlung.
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am 17. September 2002
Über 15 Jahre hatte ich am liebsten "Bilder aus einer Austellung" mit Leonard Bernstein. Vor einem Jahr kaufte ich diese Karajans Aufnahme. Ich begann diese beide "Bilder" zu vergleichen. Untershied war gewaltig! "Gnomus" kann wirrklich den Hörer erschrecken. "Das alte Schloß" steht naß vom Regen in der Novembernacht. Karajan war für mich Meister von Finale. Das Beste bleibt am Ende -"Das große Tor von Kiev" ist wirklich gewaltig. Bernstein führt diese Teil sehr schhnell und mit Freude. Bei Karajan gibt es keine Freude, aber so sieht das Tor von Kiev aus- das ist ein gewaltiges Bauwerk, aber sehr kalt. Karajan verstand sehr gut russische Seele, und dafür bekommt von mir 5 Sterne.
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am 3. Februar 2015
Ich habe diese Aufnahmen drei Mal hintereinander gehört. Die Interpretation dieser drei Werke ist einsame Spitze.
Alle drei Werke gehören zum Kern des Impressionismus der klassischen Musik. Wie Karajan das umsetzt, mit was für einer Brillanz und was für einer Dynamik, das ist, so scheint mir, eine Referenz für die Ewigkeit.
Ravels Bolero erfährt hier eine emotionale Steigerung, deren Intensität so heftig ist, dass ich kaum Worte dafür finde.
Mussorgskys Bilder einer Ausstellung habe ich so noch nie gehört. Was für intensive Klangfarben ... Vollendung in ästhetischer Perfektion. Eigentlich hat Mussorgsky seine Bilder einer Ausstellung als eine Klaviersuite geschrieben. Diese habe ich in einer Aufnahmen mit Alfred Brendel und den Wiener Philharmonikern vorliegen.
Doch muss ich sagen, dass die Orchesterversionen einfach solch eine Kraft und Dynamik entfalten, dass es mir nicht leicht fällt, mich hin und wieder dem Klavierspiel Brendels hinzugeben.
Fast geht Debussy mit seinem akustischen Gemälde La Mer unter der Wucht der beiden grossen Klassiker unter.
Die Wahl, La Mer als Einleitung zu nehmen, finde ich sehr gelungen. So baut sich über die CD ein fantastischer Spannungsbogen auf.
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am 31. Oktober 2015
Irgendwie ist eine CD mit Mussorgsky vor mehr als 20 Jahren bei dem Auszug aus meiner WG verloren gekommen. Ich weiß gar nicht mehr, welche es war... nun es hat gedauert, aber als mir just (endlich) diese Interpretation des Werkes wieder gekauft habe - was soll ich sagen.... mir kamen die Tränen beim ersten Anhören. Was für ein gigantischer Klangkörper, den dieses großartige Orchesters, dieser großartige Dirigent erzeugen. Dazu trägt sicherlich die technisch brilliante Aufbereitung bei.
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am 18. April 2014
Obwohl jahrelang andere Aufnahmen meine Favoriten für Bolero (Maazel & Wiener PO) und die Bilder einer Ausstellung sind, habe ich mir die Aufnahme gekauft und frage mich: warum erst jetzt. Der Bolero ist für mich voller Spannung und die Bilder sind jetzt für mich - trotz anderer neuer Aufnahmen - Favorit. Die Klangqualität ist sehr gut und über die Philharmoniker braucht man nicht mehr zu sagen. Klasse!!
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am 19. Juni 2014
Als Klassiklaie gefällt mir die Musik sehr gut. Die Qualität ist ebenfalls klasse und es ist ein Genuss, die CD auch mal etwas lauter zu hören.
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am 7. April 2004
Im Gegensatz zur DDD-Aufnahme "Karajan-Gold" kommt dieses Werk zwar nicht so klar herüber und es verschwimmen gering die Töne, jedoch nimmt einen diese Aufnahme stets gefangen. Grandios das Bolero-Finale, das einem in seiner Furiosität kalte Schauer über die Schulter treibt. Da ich nach langem Zaudern nun meine DDD-Phase wohl überwunden habe, ist mir diese Aufnahme trotz des hörbaren Rauschens 5 Sterne wert. ADD, 75 min.
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am 18. März 2015
Die tolle Musik von Mussorsky und Ravel. Da gehen einem doch alle Köpfe auf. Ich liebe es.Höre es immer wieder gerne.
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am 12. September 2004
Die 80er Aufnahme der Bilderausstellung von Karajan ist nicht eine Kunst,sondern eine Beute der modernen Technik,nicht kaufenswert oder empfehlenswert.Aber die frühere Einspielung ist ein Wunder,das von Karajan charakterisiert wird.Die Töne ist originelle genug.Und die Interpretation ist leidenschaftlich und "wild",und "frech".Die zwei letzten Prädikate fehlen der 80er Aufnahme."The Gate"ist der entscheidender Aufzug.Karajan gibt uns in 60er Jahren ein grandioses Tor aber in 80er Jahren ein Kleines.Man wählt auf jeden Fall diese CD.
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