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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen63
4,7 von 5 Sternen
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am 5. September 2004
Dies war die erste DVD, die ich mir bewusst zum Thema lesbische Liebe gekauft habe. Nie hätte ich damit gerechnet, dass ich heulend die 3 Filme gesehen habe. Alles kam mir ungeheur bekannt vor. 3 Filme, 3 Generationen und 3 verschiedene Probleme, die meiner Meinung nach alle aktuell sind.
Ich hatte nur einen einzigen Wunsch. Dieser Film müsste schon Pflichtprogramm in Schulen sein. Ich hatte den großen Wunsch, dass die ganze Welt diesen Film sieht und endlich mehr Akzeptanz und Toleranz auf dieser Welt existiert.
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am 30. Mai 2001
Ich habe beim Lesen des Kommentars von "amazon.de" doch sehr lachen müssen, denn es geht in "If these walls could talk 2" ausschliesslich um Lesbenbeziehungen: Vanessa Redgrave verliert in der zu Tränen rührenden ersten Episode nicht ihren "Partner", sondern ihre Lebenspartnerin und das nicht "mit 50 Jahren", sondern wohl eher mit 70. Die Dramatik besteht darin, dass die Witwe von ihrer Umwelt - Krankenhauspersonal und raffgierige Erben - nicht als bedauernswerte Hinterbliebene respektiert, sondern lediglich als asexuelle "Freundin" der Verstorbenen angesehen wird, weil eben zu dieser Zeit eine offene homosexuelle Liebesbeziehung gesellschaftlich nicht akzeptabel war. In der zweiten Episode geht es keineswegs um "die sexuellen Gepflogenheiten der schwulen Gemeinschaft" (wie kann irgendjemand Lesben als Schwule bezeichnen? - voll peinlich), sondern darum, dass die intellektuell-feministischen Lesben der 60er Jahre eine Butch/Femme-Rollenverteilung ablehnten; Lesben sollten möglichst "weiblich" sein und nicht in den Verdacht geraten, heterosexuelle Verhaltensweisen nachzuahmen. Wahrscheinlich handelt es sich hier um eine schlechte Übersetzung aus dem Amerikanischen. Der Film ist jedenfalls einfach toll. Ein Meilenstein in der Geschichte des lesbischen Films made in Hollywood - wenn das nicht überhaupt einen Widerspruch sui generis darstellt.
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am 15. Juni 2009
Was tun, wenn Frau ins Alter kommt? Was tun, wenn die Liebste verstirbt? Und verdammtnochmal was tun, wenn die Liebste sich zu Lebzeiten nie zu der Partnerin bekannt hat und nun verschollene Verwandte in einen intimen, schmerzhaften Bereich eindringen und die letzten, wertvollen Erinnerungen an sich reißen? Weil keiner einen blassen Schimmer hat, dass die alte Frau, die nun vor ihnen steht, nicht bloß mit der Verstorbenen wohnte, nicht nur das Haus sondern auch das Leben teilte, die Seelengefährtin und Geliebte war?

Dies ist nur eine Geschichte der drei Kurzfilme, jedoch denke ich oft an ihn zurück. So einfühlsam inszeniert, wirklich ergreifend.

Auch die beiden übrigen Filme spiegeln lesbische Liebe wahrheitsgetreu wieder.

Diese Sammlunng hat Klasse. Und das Potenzial, zu bereichern.
Daumen hoch.
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In allen drei Teilen wird vom Zusammenleben erzählt, von der Liebe zwischen Frauen, mit all den kleinen und großen Problemen. Was passiert, wenn die Lebenspartnerin nach einem gemeinsam verbrachten Leben verstirbt und die Verwandschaft sich nun auf das gemeinsam geschaffene Lebenswerk stürzt? Wie kommen Lesben zu einem Kind? Liebevoll und mit viel Humor, aber auch einem klaren Blick auf die Realität werden drei Lebensabschnitte erzählt. Wenn Sie "Die Konkurrentin" mochten oder "Desert hearts" werden Sie diesen Film lieben. Vanessa Redgrave erhielt zu Recht einen Golden Globe für überragende Leistung und Sharon Stone und Ellen de Generes überzeugen als Liebespaar. Der Film verzichtet auf Klischees, läßt Frau Frau sein, lieben, lachen und leiden.
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am 27. Oktober 2007
Zu diesem Film, oder besser gesagt den drei Kurzfilmen, habe ich auch unterschiedliche Meinungen:
- 1961: Die mit Abstand beste und spannendste! Am Anfang einfach nur schön mit anzusehen wie diese zwei Frauen miteinander umgehen, dann plötzlich der Schicksalsschlag. Und als ob nicht alles schon schlimm genug wäre, tragen ihr die gehässigen Verwandten auch noch ihr Hab und Gut davon, von dem sie sämtliche Beweismittel verstecken musste. Ich war ohne zu Übertreiben fast dem Weinen nahe als sie ihre wirklich uralten Fotos durchgeschaut hat und man da erst merkt wie lange sie (heimlich) zusammen waren...nämlich fast ihr ganzes Leben! Es war fast ein nervenaufreibendes Beten dass die Verwandten ihr nicht doch auf die "Schliche" kommen. Wirklich genial gespielt!
- 1972: Auch nicht schlecht, wobei es hier um ein ganz junges Mädel geht, die erst mal noch relativ unsicher auf den neuen "Aufriss" in der Bar wirkt, besonders da ihre Freundinnen es so überhaupt gar nicht gerne sehen, wie sie sich immer wieder mit dieser "jungenhaften" Frau trifft. Bald kommt es auch schon zur Sache und es war wirklich genüßlich mitanzusehen, wie gut die Darstellerinnen die Emotionen rüberbringen. Besonders Michelle Williams war in dieser schüchtern-hingebungsvollen Rolle einfach atemberaubend!
- 2000: Von dieser Geschichte bin ich sehr enttäuscht. Wäre sie anders bzw. besser gewesen, hätte ich volle 5 Sterne gegeben. Ich fand sie einerseits nicht wirklich anspruchsvoll und zweitens war das Schauspiel da und dort recht übertrieben und "crazy", jedenfalls war das "Mitgefühl" weit nicht so vorhanden wie mit den anderen Darstellerinnen. Zudem war sie auch einfach zu kurz und das Ende zu unkompliziert, was sicher auch irgendwo beabsichtigt war um eben zu zeigen dass Homosexualität (und der Wunsch eines gemeinsamen Kindes) heutzutage eigentlich kein Problem mehr sein sollte. Dennoch fand ich diese letzte Geschichte nicht so prickelnd.

Alles in allem gilt für diese DVD: Je mehr Leute sie ansehen, umso mehr werden sich (sofern noch nicht passiert) auch hoffentlich mal Gedanken über Akzeptanz und Toleranz machen.
Kauf ist Pflicht!
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am 9. August 2006
also, ich hatte vorher schon viel von diesem film gehört und hab mich total gefreut als ich ihn endlich anschauen konnte. bei deisem wundervollen Episodenfilm ist es ganz gleich, ob man hetero oder homosexuell ist, es geht um die LIEBE! einfach nur liebe zwischen zwei menschen in drei anrührenden Geschichten und in allen dreien geht es um eine unterschiedliche Zeit mit unterschiedlichen Generationen. Ich glaube das ist auch das was mir am meisten gefallen hat, dass man von den 60ern bis heute erleben kann wie schwierig es damals und heute immernoch ist als homosexuelles Paar annerkannt zu werden. Die erste und vorallem die letzte der Geschichten haben mich am meisten berührt! Taschentuchpflicht garantiert!
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am 7. August 2010
... die meiner Meinung nach alle aktuell sind, denn diese drei Kurzfilme, die jeweils 1961, 1971 und 2000 spielen, zeigen unterschiedliche Ausschnitte und Problemsituationen, mit denen gleichgeschlechtliche Frauenpaare konfrontiert waren und in unterschiedlichen Ländern dieser Welt heute immer noch sind.

Film 1 spielt 1961 (mit Marian Seldes als Abby und Vanessa Redgrave als Edith):
Schön mit anzusehen wie zwei ältere Frauen miteinander umgehen, nach x Jahren des Zusammenseins immer noch verliebt und verspielt. Aber das ganze heimlich - keiner weiss es, keiner darf es wissen. Und dann ... der Tod der Liebsten (Abby)! Wie damit umgehen? Beweismittel muss verschwinden, der Kampf ums gemeinsame Haus geht los ...
Die für mich schönste Szene in diesem Film war, Edith bei der Durchsicht uralter Fotos zuzusehen. Erst da bekommt man ein Gefühl dafür wie lange die beiden (heimlich) zusammen waren...nämlich fast ihr ganzes Leben!

Eine unheimlich traurige, einfühlsame und nachdenklich stimmende Geschichte. So einfühlsam inszeniert, wirklich ergreifend.
Vanessa Redgrave ist -wie immer- grandios. Wirklich genial gespielt!
Dieser erste Teil der Triologie hat mindestens 5 Sterne verdient ;-).

Film 2 spielt 1972 (mit Michelle Willliams als Linda und Chloë Sevigny als Amy):
Dieser zweite Teil ist eine für mich niedliche und romantische Teenie-Geschichte aus der Flower Power Zeit.
Linda und ihre Freundinnen wohnen in einer Wohngemeinschaft von lesbischen Studentinnen und stehen offen zu ihrer Homosexualität. In der feministischen Studentengruppe der Uni führt ihre offene Homosexualität auf wenig Gegenliebe und sie werden gebeten auszusteigen.
Der nächste Rückschlag folgt, als sich Linda in Amy verliebt, eine echte Butch die sehr gut als junger Mann durchgehen kann. Lindas Freundinnen sehen es aber nicht gerne, dass sich Linda mit dieser "jungenhaften" Frau trifft: Lesben sollen zu ihrer Feminität stehen und da passt Amy als Butch nicht rein.

Eine, auf der einen Seite erotische Geschichte die aber auch aufzeigt, wie es ist eine Außenseiterin innerhalb einer "Randgruppe" zu sein.
Wie weit geht Toleranz in einer Gruppe, die selber Toleranz fordert?
Durchweg toll gespielt von Michelle Williams und Cloe Sevigny!
Auch Film 2 hat mir sehr gut gefallen und bekommt 5 Sterne!

Film 3 spielt im Jahre 2000 (mit Sharon Stone als Fran und Ellen DeGeneres als Kal):
In diesem letzten Teil geht es um den Kinderwunsch eines lesbischen Paares. Die Suche nach einem geeigneter Samenspender beginnt. Zuerst steht das schwule Freundespaar Arnold und Tom zur Debatte, doch dann entscheiden sich die beiden Frauen für eine Samenbank. Nun muss nur noch der geeignete Spender aus den Profilen ermittelt werden. Keine leichte Sache ...

Diesen letzten Teil fand ich nicht ganz so gelungen wie die beiden ersten. Warum? Es könnte daran liegen, dass ich diesen Kinder-Wunsch nie hatte und ich mich demnach nicht wirklich in die Situation hineinversetzen konnte. Trotz der Tatsache, dass ich diesen Teil als nicht sonderlich anspruchsvoll empfand haben einige lustige Szenen und die (ziemlich heisse) Bettszene der beiden mich dazu bewogen, auch diesem letzten Teil noch knappe 5 Punkte zu geben.

Unterm Strich: Eine wunderschöne Trilogie, die man sich immer wieder ansehen kann.
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am 27. November 2006
Nun hab ich endlich auch die DVD davon, nachdem mir alle davon vorgeschwämrt haben, und habe zu jedem Teil eine eigene Meinung.Es ging los mit dem ersten Teil,und man ahnt schon,das da was schlimmes passiert.Naja,unbedingt Taschentücher breit halten, ich habe geheult wie ien Schloßhund.Das war auch meiner Meinung nach die beste Geschichte,weil sie emotional super toll rüber kam,klasse Schauspielerin!

Die zweite Geschichte hat mir gar nicht gefallen,weil es nur oberflächlich angerissen war,und irgendwie die Zusammenhänge nicht gleich so richtig klar waren.Machte auf mich eher den Eindruck,wie:los schnell ,machen wir nen Kurzfilm daraus.

Die letzte Geschichte ist oder soll wahrscheinlich das Ganze etwas auflockern,wiegt sich in seichten Gewässern,aber ist nett anzusehen,wie zwei Frauen miteinander leben,und liebevoll miteinander umgehen.

Alles in allem,nett für einen gemütlichen Fernsehabend,aber nichts was einen total vom Hocker reißt(aber vielleicht hab ich schon zuviel Gutes gehört...und bin nur ein bißchen enttäuscht :-))
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am 30. April 2012
Ich fand die Filme total schön. Nur leider Kurzfilme. Im ersten Film geht es um 2 ältere Frauen, die ihre homosexuelle Beziehung verheimlichen, aber gemeinsam in einem Haus Leben. Kurze Zeit später verstirbt eine der Frauen. Die Szene im Krankenhaus fand ich einfach nur emotional. Danach geht es um das Erbe. Im zweiten Kurzfilm handelt es sich um eine "Lesbengemeinschaft" in der Hippizeit. Eine davon lernt in einer homosexuellen Bar eine sehr maskuliene Frau kennen. Sie verlieben sich inneinander. Ihre Freunde tolerieren die Beziehung aber nicht und machen sich wegen ihrer Art sich zu kleiden lustig. Im 3 Fim geht es um ein homosexuelles Paar im Jahr 2000, die sich nichts sehnlicher Wünschen ein gemeinsames Kind zu bekommen und viele Hindernisse überstehen müssen. Auch wenn es Kurzfilme sind empfehle ich sie weiter. Ich hätte mir (auch in anderen Bewertungen erwähnt) keine Kurzfilme gewünscht, sondern Filme in normaler Länge.
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am 2. März 2016
Im Jahr 2000 entstanden diese 3 Kurzfilme über Probleme von lesbischen Paaren 2000, 1972 und 1961.

2000. Sharon Stone und Ellen DeGeneres wollen Nachwuchs, die Idee, ein schwules Paar als Samenspender zu nehmen, wird verworfen, da sich die Männer nicht dazu durchringen können, später auf jeglichen Kontakt mit dem Kind zu verzichten, Ganz nett, und zum Teil wird dann von den beiden attraktiven Darstellerinnen gezeigt, wie die Suche im Internet und bei einer Samenbank aussehen, und Sharon Stone mit 42 Jahren ist optisch ein Hingucker, auch ohne die Beinschere, auf die sie oft reduziert wurde.

!972: Flower Power, Frauenpower, Black Power, Kampf um gleiche Rechte für Frauen und Lesben sowie Schwule. Michelle Williams verliebt sich in die Bikerin Chloe Sevigny, die sich im Gegensatz zu anderen Lesben aus dem Freundinnenkreis eher androgyn kleidet, einfach weil sie es bequem und praktisch findet ( sich den Busen plattzuschnüren?) und es ihr gefällt. Angefeindet wird sie deshalb vom Kreis um Williams, weil sie doch die nicht geschätzte Männerwelt kopiere oder idealisiere oder was auch immer, dumme Vorurteile, vom Äußeren auf einen Menschen zu schließen, das frisch verliebte Paar bleibt zusammen.

Beide Kurzfilme ganz nett, hauen aber kaum vom Hocker, im Gegensatz zum Film, der 1961 spielt: Die großartige um die 70jährige Exlehrerin Vanessa Redgrave verliert ihre Lebensgefährtin seit Jahrzehnten, die Kollegin Marian Seldes, durch einen Leitersturz. Sie hat viel schwerwiegendere Probleme zu verarbeiten als die Paare in jüngerer Zeit. Als man bei uns von der miefigen Adenauerära sprach, herrschte auch in den USA (zum Teil noch heute) ein oft kleinbürgerlich- kleingeistiges moralinsaures Klima, Homosexualität war höchst verpönt und wurde nur heimlich gelebt, das prominenteste Opfer des damaligen Zeitgeistes war die Königin des Suspense, die großartige Autorin Patricia Highsmith.
Hier geht des Elend schon in der Klinik los: die Freundin, Geliebte, Lebenspartnerin, deren engste Bezugsperson und einzig geliebter Mensch die Redgrave war, darf von dieser nicht auf der Intensivstation besucht werden. Redgrave bittet, kann sich und die Geliebte aber nicht als Paar outen und verbringt die Nacht in Wartebereich vor der Intensiv, als sie am nächste Morgen erwacht, muss sie erfahren, dass Marian in den frühen Morgenstunden verstorben ist, obwohl sie ausdrücklich höflich gebeten hatte, jederzeit informiert zu werden. Und das Unheil geht weiter. Der Neffe und Erbe von Marian reist mit Frau und Tochter an, er will das gemeinsame Haus des Paares verkaufen, weil er sonst die Erbschaftssteuer kaum berappen könne. Beide Frauen haben das Haus zu gleichen Teilen abbezahlt, aber die Unterlagen liefen nur auf Marian, sodass Vanessa keinen juristischen Anspruch geltend machen kann. Erschütternd schon vor dem Eintreffen Vanessas Klarschiffmachen: Sämtliche Bilder und Fotos, die sie und Marian als Paar zeigen, werden beseitigt, als sie einen Karton mit den in Jahhrzehnten angehäuften Fotos durchsieht, erkennen wir auch daran, wie lange die beiden schon ein glückliches Paar waren. Der Neffe wird nicht mal unbedingt als herzlos dargestellt, er ist ein Kind seiner Zeit und weiß vielleicht nichts von der Art der Beziehung seiner Tante, er hat Mitleid und will Vanessa auch nicht einfach so an die Luft setzen, während die Ehefrau schon aussortiert und ausmisst, was gehe sie denn die Probleme von alten Jungfern an. Am Ende sehen wir eine Kameraeinstellung aus einem Zimmer durch den Flur auf die geöffnete Haustür, das Haus ist leergeräumt.
Während man die Probleme der beiden späteren Paare zwar auch ernst nehmen soll, aber deren Schicksale ja nicht unbedingt tragisch sind, geht uns das Schicksal der von Redgrave gespielten Frau wirklich zu Herzen und an die Nieren. Nicht nur dass sie ihre Geliebte verloren hat und nicht einmal öffentlich angemessen trauern kann, sie steht eventuell auch noch wohnungslos da, das Geld, das sie mit in das gemeinsame Heim gesteckt hat, das ja auch ein Teil der Altersversorgung war und auch emotional als jahrzehntelanges Zuhause eine große Bedeutung hat, ist verloren.Diese bedauernswerte Frau, wie zahlreiche andere gleichgeschlechtliche Paare in der Zeit geächtet und ihre Liebe nur heimlich leben könnend, wird von Vanessa Redgrave in dem ersten der drei Kurzfilme erschütternd gezeigt, hauptsächlich deshalb sollte diese DVD sich nicht nur für lesbische Frauen lohnen.

Doc Halliday
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