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am 20. Oktober 2013
"Point of Entry" erschien 1981 und war der Nachfolger des starken "British Steel". Eingespielt wurde es in der Formation: Rob Halford (Vocals), K.K. Downing (Guitars), Glenn Tipton (Guitars), Ian Hill (Bass) und Dave Holland (Drums). Produziert wurde von Tom Allom, der sich mit der Produktion der vorangegangenen Alben bereits einen Namen gemacht hatte.

"Point of Entry" wird oftmals als schwache Kopie des Vorgängers erachtet. Dabei wird oft die Meinung vertreten, die Scheibe erreiche nicht einmal ansatzweise das, was auf "British Steel" geboten wurde. Klassiker wurden zwar nicht auf dem Silbertablett serviert und dennoch weiß hier fast jeder Song (mit kleineren Ausnahmen) sofort zu zünden und ins Ohr zu gehen.

"Heading out to the Highway" ein packender Eröffnungssong und für viele Kritiker und Ex-Fans der einzige, überzeugende Track der hier enthalten ist. "Don't go" führt das Konzept des Werkes und der Band anno 1981 fort. Erreicht nicht die Klasse des ersten Songs, aber dennoch unverzichtbarer Stoff.

"Hot Rockin'" ist dann schon etwas schneller und auch Rob Halford überzeugt vollkommen. Auch "Turning Circles", "Desert Plains", das walzende "Solar Angels", "All the Way", "Troubleshooter" und "On the Run" wissen zu gefallen.

Dagegen fällt das eingängige, einprägsame, auf Dauer jedoch nervende, weil sich ständig wiederholende - was den Chorus betrifft - "You Say Yes" etwas ab.

Mitterweile Remastered neu erschienen wirkt "Point of Entry" noch frischer und jünger.

Fazit: Gelungener, gelegentlich unterbewerterter Nachfolger eines klassischen Priest-Albums
66 Kommentare|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Juni 2001
Warum spricht niemand über dieses Album? Richtig, weil eigentlich alle leicht irritiert waren. Die Altfans waren vom etwas zu kommerziellen Songwriting düpiert, die Heavy-Szene seinerzeit stur wie Zement. Dabei verbindet diese Scheibe den "alten" Stil zum ersten Mal mit akzeptablem -und modernerem- Studio-Sound. Nur sind halt die Songs ein wenig zu komerziell geraten, na und? Hat jede Band versucht, mehr Platten zu verkaufen. Ihr müsst mal richtig die Lauscher reinstecken, dann werdet Ihr die alte Power schon entdecken. Für mich eines der guten, wenn auch nicht das beste Priest-Album. Remastered, ...wunderbare Idee!
11 Kommentar|24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. März 2009
Es gibt 3 Alben von Priest über die kontrovers gestritten wurde:Turbo , Ram it Down und eben Point of Entry.Sicher zählt es nicht zu ihren Glanztaten aber dennoch hat es mit: Heading Out To The Highway , Hot Rocking sowie der schönen Halbballade Deserts Plains 3 Perlen die auch noch im Live Set der Band Berücksichtigung finden.Als Bonus gibt es in der 2001 Re-Masters noch eine Live Version von Desert Plains,die nochmals die Band als erstklassigen Live Act auszeichnet.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Nach den wirklich genialen Alben "Unleashed/Priest In The East" und "British Steel" kam 1981 der Nachfolger "Point Of Entry" in die Regale. Das Album ist gut, erreicht aber nicht die Klasse der zwei Vorgänger.

Heading out to the highway: Typisch Priest, sehr gutes Stück.

Don`t go: War eine Single. Der Song ist o.k., aber ein bißchen einfach gestrickt.

Hot rockin`: Geht gut ab und ist o.k.. War auch eine Single.

Turning circles: Sehr guter Song. Toller Gesang von Rob Halford.

Desert plains: Neben dem Opener für mich d e r Song des Albums. Geile Gitarren.

Solar angels: Sehr gutes Stück. Glenn Tipton und K.K. Downing, das Gitarrendouble des Heavy Metal.

You say yes: Sehr mittelprächtig und einfach gestrickt.

All the way: Durchschnitt. Ist o.k., mehr nicht.

Troubleshooter: Na ja, für Priest ein bißchen wenig.

On The run: Schneller Song, ein guter Rausschmeisser.

Die Livefassung von `Desert plains` ist noch besser als die Studiofassung. `Thunder road` ist dagegen eher nur Durchschnitt.

"Poit of entry" war wohl der erste Versuch, den U.S.-Markt zu knacken, daher ist das Album nicht so brachial wie die Vorgänger. Es hat aber durchaus seine Reize, daher 4 Sterne.
55 Kommentare|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Mai 2016
Ich habe die Platte erst vor kurzem für mich entdeckt, da ich mich zuvor von den eher negativen Kritiken beeinflussen ließ und der CD kein Gehör schenkte. Gut, ein paar Songs kannte ich schon vorher, da ich auch im Besitz der genialen Compilation "Metal Works 73-93" bin. Doch ich hätte es nie für möglich gehalten, dass das ganze Album weitere Songs in der Qualität von "Heading Out Of The Highway", "Desert Plains" und "Solar Angels" aufweist.

Man nehme nur "Don't Go", das sich erst zurückhaltend gibt, um dann im bombastischen Refrain zu explodieren. Daraufhin folgt "Hot Rockin'" bei dem schon der Titel daraufhin hinweist was einem erwartet und sich als Heavy Metal Hymne par ex­cel­lence erweist. Auch "Turning Circles" und "All The Way" erweisen sich als Ohrwürmer, zwar eher Hardrock, doch nicht minder genial.

Auf diesem Album folgt wirklich Hit auf Hit und ich empfehle jedem Priest Fan diesem Album eine Chance zu geben. Von einer reinen Metal Platte kann man zwar nicht sprechen, handelt es sich doch vornehmlich um Hardrock, aber wenn das Ergebnis so genial ausfällt wie in diesem Fall, darf man der verlorenen Härte nicht nachtrauern. Diese findet man genügend auf den anderen Alben der Band.

Fazit: Einfach genialer Biker-Rock, der die Melodie nicht vergisst, und restlos zu begeistern weiß !!!
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am 14. Juni 2006
Hier wichen die angestaubten Sounds der Siebziger zum ersten mal einem sehr kompakten, modernen Studiosound, der der Band sehr gut zu Gesicht stand.

"Point of entry" braucht den Vergleich mit anderen Glanztaten der Band in keinster Weise zu scheuen. Man höre sich nur dieses schneidende, ohrenspaltende Solo auf "Hot Rockin'" an, die geniale Stimmung auf "Desert Plains", oder den Evergreen "Heading out to the highway" - das ist elegante Power.

Eine meiner Lieblinge, auch nach 25 Jahren noch.
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Gut, Point of Entry ist sicherlich nicht die beste Scheibe, die Judas Priest auf den Markt gebracht haben, aber nach British Steel lag die Messlatte ja recht hoch.
Trotzdem bin ich der Meinung, dass dieses Album unterschätzt wird. So manche der neuen Metal-Bands wäre wohl froh, wenn sie solche Songs schreiben würde. Ganz klar zu nennen sind hier Heading out to tha Highway, Desert Plains, Solar Angels und natürlich Hot Rockin', die anderen Songs hauen mich zwar nicht gerade um, sind aber trotzdem recht gut, wie schon gesagt: bei Priest legt man die Messlatte halt recht hoch an...
Als Zugabe gibt den Song Thunder Road, welcher meiner Meinung nach schon früher hätte veröffentlicht werden könne, echt ein klasse Teil. Zudem gibts noch eine Live-Version von Desert Plains...
Mein Fazit: Ruhig zugreifen, zwar nicht der Oberhammer, aber trotzdem Spitzen-Metal!!!
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am 4. Juli 2009
Was für ne geile Scheibe!
In Ibiza aufgenommen schwappt die Party-Stimmung dieser Platte auch heute noch zum Hörer rüber. Wer auf die extrem harte Seite von JP steht, dem wird die Scheibe vielleicht nicht so gefallen. Für ne prima Grill-Party taugt das 81er-Werk bestens - da eingängig und "gute-Laune-erzeugend"! Auch das Cover passt gigantisch dazu!
Find die CD vom ersten bis letzten Song gelungen: Also Scheibe kaufen und ran an den Grill!
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am 5. August 2013
Als Point of Entry, im kalten Februar, 1981 erschien, war die Enttäuschung, nicht nur bei mir, ziemlich groß.

Allerdings muss man sagen dass es nach dem genialen British Steel Album, auch nicht leicht war dieses Level zu halten. (die gleiche Situation gab es 5 Jahre später wieder: Defenders of the Faith vs Turbo)

Mittlerweile dreht sich POE wieder öfters in meinem Player. Songs wie: Heading..., Don`t go, Hot Rockin, On the Run, sind gute Metal Songs.

Am besten gefallen mir mittlerweile aber Desert Plains und Solar Angels, geile Judas Tracks die aber irgendwie anders sind.

Wer sich also unsicher ist kann beruhigt zuschlagen; so schlecht ist die Scheibe nicht.

Fazit: DREI Punkte mit Tendenz zu VIER.
22 Kommentare|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Februar 2016
Anfang 1981 als Nachschlag von "British Steel" erschienen, produziert von Judas Priest und Tom Allom, eingespielt in der Besetzung Rob Halford (Gesang), K.K. Downing & Glenn Tipton (Gitarren), Ian Hill (Baß) und Dave Holland (Schlagzeug), Songwriting aller 10 Titel des Originalalbums von Tipton/Halford/Downing, Cover-Design (UK) von Roslaw Szaybo bzw. John Berg/Art Kane (Japan/USA), im UK und D in den Top-20 der Album-Charts (USA Platz 39), rund 1,6 Millionen verkaufter Einheiten weltweit (Stand: Dezember 2015), remasterte CD-Version mit 2 Bonus-Tracks ("Thunder Road" von Tipton/Halford sowie eine 1986er Live-Version von "Desert Plains"), gutes Songmaterial mit 3 Bandklassikern ("Solar Angels", "Desert Plains" und dem Einsteiger "Heading Out To The Highway"), allgemein als etwas "radiotauglicheres" Werk von Judas Priest angesehen, war meine 1. Priest-Anschaffung (damals in den 1980ern noch als Cassette!), Fakten, Fakten, Fakten garniert mit einer 4 Sterne-Wertung von Christian Schauer, Berlin. Weitere von mir verfaßte Rezensionen: Obituary "Cause Of Death", Iron Maiden "Virtual XI"
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