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5.0 von 5 Sternen Zurück zu alter Stärke
Das neue Album von REM wirkt weitestgehend so, als hätte es sämtliche Platten seit "Automatic for the people" nicht gegeben. Nahtlos knüpfen REM an die Melodiösität und Filigranität des 92`er Albums an. Michael Stipe war nie besser als auf Reveal. Seine Stimme ist es, die die Lieder prägt und von einem breiten Keyboardteppich...
Am 10. Juni 2001 veröffentlicht

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen überproduziert?
es gibt wirklich ein paar wunderschöne lieder auf dem album, und dann halt paar, wo man sich denkt, daß die nur noch draufgepackt wurden, um das dutzend voll zu machen. also, vorsicht mit sätzen wie "besser als 'automatic'". herausragend ist der erste track, the lifting, der harmonisch und textlich hypnotisch wirkt, i've been high, eine...
Am 16. Mai 2001 veröffentlicht


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zurück zu alter Stärke, 10. Juni 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Reveal (Audio CD)
Das neue Album von REM wirkt weitestgehend so, als hätte es sämtliche Platten seit "Automatic for the people" nicht gegeben. Nahtlos knüpfen REM an die Melodiösität und Filigranität des 92`er Albums an. Michael Stipe war nie besser als auf Reveal. Seine Stimme ist es, die die Lieder prägt und von einem breiten Keyboardteppich ("I`ve been high", "The lifting") oder behutsamen Gitarren ("I'll take the rain") getragen wird. Wenn er singt "I used to think, as birds take wing, they sing through life, so why can't we?", dann zelebriert seine Stimme ein Epos von solcher Zerbrechlichkeit und leiser Trauer, daß es mir die Tränen in die Augen treibt. "I`ll take the rain" ist dabei kein Einzelfall. Auch Stücke wie "I`ve been high" oder auch "Summer turns to high" atmen den Geist einer fast schon kindlichen Naivität. Die Singleauskopplung "Imitation of life", derzeit von sämtlichen Radiosendern rauf und runter gedudelt, so daß man es schon nicht mehr hören kann, hat das Zeug zum Sommerhit 2001. Das Stück wirkt zwar wie eine Kreuzung aus "Losing my religion" und "Shiny happy people", aber wer sich so schön selbst kopiert, dem sei es verziehen. Klingt für den Hardcorefan der ersten Stunde fast schon wie eine Beleidigung, ich weiß. Trotzdem, Stipes Stimme ist wie geschaffen, um nachdenkliche, leicht melancholische Balladen vorzutragen, die bei der richtigen Menge Zuckerguß nie ins kitschige abdrifften. Er wirkt dabei authentischer, als bei manchen, von verzerrten Gitarren unterstützten Shoutstücken, wie sie z.B. auf den Alben "Monster" und "New adventures in Hi-Fi" zu hören sind. Mit "Reveal" hingegen klingen REM so ausgereift, daß kein Stück abfällt. Die Songs bestechen durch warme und perfekte, gleichwohl nie glatt wirkende Arrangements. Deshalb vollkommen zurecht fünf Sterne.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gewohnte 5-Sterne-Qualität von der besten Band der Welt, 18. Mai 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Reveal (Audio CD)
Zu der neuen R.E.M.-CD braucht man eigentlich nicht viel sagen. Da ich als eingefleischter langjähriger Fan der Gruppe immer eine Überraschung erwarte, konnte mich auch diese Veröffentlichung nicht schocken. R.E.M. experimentieren auf jeder ihrer letzten CD's mit Neuerungen herum, daß es die reine Freude ist. Nach ihrem Major-Debut "Out of time" war wirklich jede CD anders und trotzdem typisch für die Band. Die geniale, aber eher ruhige "Automatic for the people" (vielleicht ihre beste CD), die rockige "Monster", die am meisten unterschätzte "New adventures in HiFi" und die sehr tiefgründige "Up", alle waren sie verschieden und dennoch bringen sie alle genau das auf den Punkt, was R.E.M. ausmacht: Geniales Gitarrenspiel, Stipes einfühlsame Stimme, Melancholie, tolle Melodien (die sich oft erst bei mehrmaligem Hören ins Ohr brennen) und, und, und.... Und so reiht sich auch "Reveal" ohne Abstriche in diese Reihe von sehr guten Alben ein. Sie scheint wirklich etwas sonniger zu sein, diese neue CD, was aber meiner Meinung nach vor allem durch die Instrumentierung hervorgerufen wird. Stipes Gesang ist melodiös aber dennoch nicht fröhlich. Es ist bei weitem kein Album, bei dem Happy Hour - Stimmung aufkommt und keine Party wird durch diese CD ihren Höhepunkt erreichen. Es ist ein ruhiges Album, was seichter instrumentiert ist als seine Vorgänger. Dadurch erweckt sich der Eindruck, als sei es ein poppiges Album, was es aber eigentlich nicht ist. Dafür ist es meiner Meinung nach zu tiefgründig. Der Hit "Imitation of life" geht sofort ins Ohr und jeder wird ihn mögen, aber der Rest ist für die R.E.M.-Fangemeinde sicher ein Genuß, aber für den 08/15 - Hörer genauso schwer zugänglich wie alle Alben zuvor auch. Für mich hat sich die Wartezeit auf "Reveal" wieder voll gelohnt und ich werde auch nächstes Mal wieder den Tag nicht erwarten können, wenn das nächste R.E.M.-Album erscheint. Ich hoffe, die Band wird es noch sehr sehr lange geben, denn es ist immer wieder ein Hochgenuß, ihren musikalischen Ergüssen zu lauschen. "Reveal" ist für jeden Fan ein Muß und zugänglicher für Leute, die es werden wollen. Aber denkt ja nicht, die nächste Scheibe wird genauso !!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen All I need, 3. November 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Reveal (Audio CD)
Das Jahr 2001 scheint bei den Dinosauriern der Rockmusik eine Phase der Rückbesinnung eingeläutet zu haben. Nachdem U2 mit „All that you can't leave behind" an die Zeiten eines „Joshua Tree" anknüpften, haben sich auch R.E.M. getraut, wieder so richtig wie R.E.M zu klingen. Somit ist „Reveal" fast ein Best of aus neuen Songs geworden. „Imitation of life" hört sich an wie eine Mischung aus „Shiny happy people" und dem „Man on the moon", das schaurig schöne „I'll take the rain" geht direkt in Herz und Ohr und die obligatorische Ballade „Beat a drum" ist das verdammt noch mal beste was diese Band bislang geschrieben hat. Da trifft eine County-Slide Guitar auf eine klimperndes Barpiano und über alldem singt Michael Stipe so wie eben nur er singen kann. All das klingt unverbraucht, druckvoll und neben all der Eingängigkeit mutig. In „I've been high" probieren die Amerikaner an einem Drumloop, in „Beachball" an einem Soundtrack-Bläsersatz und in dem Opener „The Lifting" an raffinierten Taktwechseln.
Wie jedes R.E.M. Album erfordert auch „Reveal" mehrfachstes Hören, um alle Finessen zu entdecken, dann allerdings kann man Michael Stipe irgendwann nur noch gänsegehautet zustimmen, wenn er mitteilt: „This is all I want, it's all I need".
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reveal revealed!, 18. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Reveal (Audio CD)
Nie hatte man die gelegenheit, dieses Album, das für mich persönlich in einzigartiger Weise das Gefühl des Sommers einfängt, so plastisch zu hören. Die luftigen Arrangements der Musik umschlingen einen und versetzen einen mitten in die großartige Atmosphäre.
Der Surround-Mix im unglaublichen DVD-Audio-Format lädt einen zu einem völlig neuen Erleben der Musik ein, denn man erkennt Details, die einem in der CD-Version schlicht verborgen bleiben-dank der hohen Auflösung von 96kHz/24 bit.
Als Beispiel ist vielleicht "Disappear" zu nennen, dessen sehr dichtes, kompaktes Arrangement auf der CD zu einem undurchdringlichen "Sound-Haufen" verkommt. Die DVD-Audio gibt die Möglichkeit, alle Elemente präzise wahrzunehmen und zu orten.
Fazit: Mit dem Erscheinen aller anderen Warner-Alben von R.E.M. in DVD-Audio wird dieses Medium hoffentlich endlich ein Stück weiter aus seinem Schattendasein herauskommen.
Bitte kaufen - es lohnt sich!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Offenbarung, 28. November 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Reveal (Audio CD)
... und immer, wenn man denkt, "besser geht's nicht", überraschen sie uns von neuem. REM haben mit "Reveal" ein wahres Glanzstück für den Musikmarkt zustande gebracht. Egal, ob man stundenlang über die genialen Texte diskutieren oder einfach nur wunderschöne Musik hören will - hier findet man das richtige für jeden Augenblick im Leben. Von unendlich traurig wie "I've been high" bis unglaublich ermutigend wie "(All the way to) Reno" ist für alle Gemütslagen etwas vorhanden.
Als ganz besonders schön und einfach einzigartig muss man Michael Stipes charismatische Stimme bezeichnen. Es gelingt ihm spielend, die Lieder genauso vorzutragen, wie man es sich in den schönsten Träumen vorstellt.
In diese CD sollte jeder mal reinhören - egal ob Fan oder nicht. REM offenbaren sich wieder einmal als geniale Band. Ein Ohrenschmaus!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zurück oder nie weggewesen?, 7. Mai 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Reveal (Audio CD)
Lange nichts mehr gehört von den Oldschool-Elektro-Poppern (gegr. `79) aus den USA . Doch nun beglücken uns die Jungs um Mike Stipes mit einem neuen Album, das wohl allen beweist, dass die Bandmitglieder nichts verlernt, geschweige denn irgendetwas ausgelassen haben. Es scheint, als wären sie nie weggewesen und hätten einfach an ihr vorheriges Album angeknüpft. Für viele, die sich das Album das erste Mal anhören, wird sich nicht viel tun und man fragt sich ob der Kauf vielleicht vergeblich war. Falsch. Denn wer beim zweiten Mal etwas genauer hinhört, wird eine Genialität vorfinden, die konkurrenzlos ist. Es scheint wie eine Prüfung, die R.E.M. sich selber auferlegt hat. Sie zeigen mit "Reveal", dass es keiner zusammengewürfelten Gruppe bedarf, die mit immer auf den Mainstream abgestimmten Stücken auf den Markt kommt, um oben dabei zu sein. Nein, R.E.M. bleiben wer sie sind und können voller Stolz ihre neue Platte präsentieren.
Mike Stipes Stimme, kombiniert mit den elektrischen Melodien von Peter Buck, scheint wie z.B. in dem Stück "Summer Turns to High" geradezu zu schweben und versetzt jeden in eine Traumwelt, die sich nicht mit Worten umschreiben lässt. Die Vocals begleiten den Hörer wie in einem Trancezustand durch das komplette Album, was man spätestens bei dem zweiten Track "I've Been High" zum ersten Mal zu spüren bekommt. Mit ruhigen sowie mitgreifenden Stücken wird dem Hörer eine berauschende Musikmischung geboten. Durch Tracks wie "Dissapear", "Saturn Return" oder "Beachball" wird einem die Vielfältigkeit dieses Albums regelrecht aufgedrängt und ist zugleich so fesselnd, dass man ihr nur schwer wiederstehen kann.
Jeder, wirklich jeder sollte seine letzten Groschen zusammenkratzen, um sich dieses Album zu gönnen. Eine klare Nominierung für das Album des Jahres!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen R.E.M. in altbewährter Qualität, 7. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Reveal [DVD-AUDIO] (DVD-Audio)
Große Überraschungen bietet dieses Album nicht - wer den typischen R.E.M.-Stil mag, wird bei dieser DVD-Audio aber ganz bestimmt auf seine Kosten kommen. Es gibt eine Handvoll wirklich eingängiger Ohrwürmer wie "All The Way To Reno (You're Gonna Be A Star)", doch wirken die zwölf Titel insgesamt wie aus einem Guss.
Für DVD-Audio-Spieler sind jeweils eine Stereo- und Mehrkanaltonspur in 96 KHz/24 bit-Qualität vorgesehen; reine Videogeräte können immerhin noch eine Dolby Digital-5.1-Abmischung wiedergeben. Die Klangqualität ist recht gut, ohne dass besondere Schwächen oder Stärken hervorzuheben wären.
Als Extras bietet die DVD-Audio eine Studiodokumentation als Video-Part, den Videoclip zu "I'll Take The Rain", eine Diskographie und einen Weblink.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen lohnt sich definitiv!, 30. Mai 2001
Rezension bezieht sich auf: Reveal (Limited Edition) (Audio CD)
Das die CD toll ist, wusste ich bereits, aber auch die Ltd. Ed. ist ein richtiges Highlight! Das 40-Seiten-Booklet u.a. mit Fotos von Michael Stipe & allen Texten ist den Preis auf jeden Fall wert! Für Fans auf jeden Fall ein MUSS, aber auch Musikliebhaber kommen auf ihre Kosten!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen I'll take the rain, 14. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Reveal (Audio CD)
Eine richtig große Rock-Band zeichnet vor allem durch zwei Dinge aus: Erstens dadurch, dass sie unabhängig von aktuellen Trends immer wieder kontinuierlich starke, neue Alben veröffentlicht; und zweitens dadurch, dass sie verschiedenste Stilrichtungen in Angriff nehmen und mit dem ihr eigenen Songwriting zu faszinierenden, vielschichtigen Werken verbinden kann.
Die durch den Abtritt des Drummers Bill Berry 1997 dezimierte Truppe von R.E.M. beweist mit ihrem Werk "Reveal" aus dem Jahre 2001, dass die oben genannten Attribute ohne Einschränkung auf sie zutreffen.
Neben den R.E.M.-typischen, radiotauglichen Rock-Songs "All the way to Reno" und "Imitation of life" versuchen sich Peter Buck, Mike Mills und Michael Stipe als Architekten groß-angelegter Klanggebilde mit relativ großen Anteil an elektronischen Sounds, ohne dabei zu vernachlässigen, dass das Hauptaugenmerk weiterhin auf der Qualität der Songs als solche liegen muss.
Der Opener "The lifting" verbindet die Eigenschaften eines geradlinigen Rock-Songs mit den wunderschönen sphärischen Klängen, die ein moderner Synthesizer zu beiten hat.
Das bittersüße "I've been high" und der traumschöne, melancholische Song "Beat a drum" erinnern mich an die hochmodernen Interpretationen der Folk-Musik, wie sie beispielsweise ein David Gray mit seiner Mischung aus "traditionellen" Instrumenten (Klavier, Akustikgitarre) und Sound-Samplern in den Mainstream der späten 90er eingebracht hat.
Aber auch außerhalb der beiden am Anfang genannten Single-Auskopplungen gibt es ebenso vertrautere Klänge zu entdecken, wie die prägnanten Gitarrenriffs von "She just wants to be" oder die dramatische "Bonjour tristesse"-Melodie der wundervollen Ballade "I'll take the rain".
Außerdem erwähnenswert ist der Song "Saturn return", ein unheimliches Klanggebilde gepaart mit Stipe's bedrohlich-verschlagenem Gesang lässt hier auch dem härtesten Kerl einen kalten Schauer den Rücken herunterlaufen.
Für mich persönlich sind jedoch 2 Stücke, die meist etwas stiefmütterlich behandelt werden, wenn über "Reveal" gesprochen wird, die absoluten Highlights:
"Summer turns to high" und "Beachball" verbinden eine total relaxed wirkende, sommerliche Urlaubsatmosphäre mit hochemotionalen Melodien, die von butterweichen Klangteppichen (bei "Summer" kommen diese aus Synthesizern, auf "Beachball" erklingen Streicher- und Bläsersätze) getragen werden. Göttlich!
Dieses R.E.M.-Album, das sich nicht durch eine stetige, geschlossene Atmosphäre, sondern durch wechselnde Stimmungen auszeichnet, steht also jenseits jeglicher Diskussion und qualitativ mit Sicherheit ganz weit oben in der Rangliste der besten Platten der vielleicht vielseitigsten Rock-Band überhaupt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zenit noch längst nicht überschritten, 14. Mai 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Reveal (Audio CD)
Ja, mittlerweile hat mit Michael Stipe auch das letzte Mitglied von R.E.M. die 40er Schallmauer durchbrochen. Wer aber jetzt denkt, die Band ruhe sich nur noch auf dem Erreichten aus, wie auf dem letzten Album "Up" zu befürchten war, der täuscht sich gewaltig. Die Band hat den Umgang mit den Analog-Synthies mittlerweile gelernt. Was auf "Up" noch sehr schwerfällig klang, passt jetzt immer besser zu dem, wofür R.E.M. eigentlich immer stand: einfallsreiches Songwriting. Der Sound ist zwar ähnlich wie auf "Up", die Melodien jedoch viel schöner und die Songs diesmal durch die Bank gut bis sehr gut. Auf "She Just Wants to Be" sind erstmals nach dem Weggang von Bill Berry wieder echte Drums zu hören, des weiteren dominiert auch mal wieder die Akustikklampfe. Während die Single "Imitation Of Life" auf bewährte Songmuster aus der Zeit zwischen "Green" und "New Adventures" zurückgreift erinnert "Beat A Drum" an "Parakeet" vom letzten Album, ist aber, wie vom Vorhergehenden abzuleiten, natürlich viel besser. "I'll Take The Rain" ist ein weiterer Akustikgitarrensong. Auch nach bislang erst zweimaligem Hören weiß ich jetzt schon: es gibt noch viel zu entdecken. Deshalb gibt es für R.E.M. seit "Monster" endlich mal wieder die volle Punktzahl, auch wenn ich mit den Alben dazwischen vielleicht zu streng verfahren bin.
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Reveal
Reveal von R.E.M. (Audio CD - 2001)
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