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am 13. April 2001
Der Elefantenmensch ist in jeder Hinsicht ein Meilenstein der Filmgeschichte. In eindrucksvollen Bildern gelingt David Lyunch einer seiner besten Filme. Durch kunstvolle schwarz/weiss Cinemathographie schildert David Lynch das Leben eines extrem mißgebildeten Menschen im 19 Jahrhundert. Nach leidvoller Kindheit und Jugend ohne Liebe wird er durch seine furchterregende äussere Erscheinung zum Star eines Wanderzirkus. Er wird ausgebeutet und wie ein Tier behandelt. Die Reaktionen seiner Umwelt reichen von Angst und Abscheu bishin zu Demütigung und Misshandlung. Erst viel zu spät und nach langem leidvollem Leben wird er von einem Arzt (Sir Athony Hopkins) aufgenommen. Zunächst beschränken sich die Motive für die Aufnahme und Pflege des Elefantenmenschen jedoch nur auf seine eigene ärztliche Karriere. Im Laufe der Zeit muss der Arzt jedoch erkennen das sich hinter der furchteregenden Gestalt dieser Kreatur ein hoch-sensibler feinfühliger Mensch verbirgt. Der Elefantenmesch ist ein Film der unter die Haut geht und er ist ein Film den man gesehen haben muss.
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am 22. März 2005
1980 drehte David Lynch nach einer wahren Begebenheit diesen tiefberührenden Film, welcher die Lebens- und Leidensgeschichte des John Merrick nachzeichnet.
Anhand einiger wesentlicher Stationen seines Lebens wird einfühlsam dargelegt, unter welchen Umständen diese zutiefst deformierte menschliche Kreatur existieren muss. Das bloße Existieren wird jedoch überwiegend zu Beginn des Filmes dargestellt. Im Laufe der Entwicklung wird deutlich, dass diese Kreatur ein mit allen Sinnen ausgestatteter, voll denkender Mensch ist, welcher nicht bloß existiert, sondern zugleich auch lebt, fühlt, leidet und glücklich ist. Ein Mensch, welcher am ganz normalen Alltag - an gemeinsamen Teestunden, dem Besuch des Theaters etc. - genauso teilnehmen sollte wie jeder andere.
Lynch zeichnet an dieser Stelle tiefgründig zugleich die äußeren Umstände des viktorianischen Zeitalters und ihre Auswirkungen auf John Merrick nach. Der Umgang mit diesem Menschen, welcher zugleich abscheulich, ekelerregend und faszinierend auf die Menschen wirkt, steht im Vordergrund. Seien es die Aufnahme der Sodom und Gomorrha Thematik im Kontext der Maßlosigkeit und Gier gegen Ende des Films oder die Selbstzweifel des jungen Doktors (gespielt von Anthony Hopkins) bezüglich der Zurschaustellung des Patienten in einem neuen Kontext gegen Anfang des Films: Lynch stellt sehr facettenreich die vielen verschiedenen Blickwinkel dar, welche doch so prägend auftreten. An dieser Stelle wird auch die Unmenschlichkeit des angeblich so Menschlichen sichtbar. Eine Umkehrung findet statt: Wer ist hier "normal" und menschlich? Was muss ein Lebewesen ertragen haben, wenn es weint, weil es nicht gewohnt ist gut behandelt zu werden? Warum konnte jemand nur aufgrund der äußeren Erscheinung als Attraktion auf dem Jahrmarkt verkauft werden? Und warum gipfelte die Sensationslust der damaligen Gesellschaft gerade in Ekel und Abscheu vor diesem Lebewesen?
Der Zuschauer wird angehalten, sich ein eigenes Bild zu machen. Zudem wirft der Film viele Fragen bezüglich des Umgangs mit "andersartigen" Lebewesen auf. Zwar spielt der Film in einem anderen Jahrhundert, jedoch sind viele Aspekte nachwievor zutiefst aktuell. Natürlich werden Lebewesen wie John Merrick meines Wissens nach nicht mehr auf Jahrmärkten zur Schau gestellt und als Attraktion verkauft - jedoch sind sie auch nachwievor nicht gesellschaftlich etabliert. Ausgrenzung und Unwissenheit, Hilflosigkeit und Ekel bestimmen nachwievor das Bild vieler Menschen über Lebewesen, die nicht dem gängigen Ideal entsprechen.
Ein Film, der bewegt und aufrüttelt - und das alles ohne schockierende Spezialeffekte. Der langsame, behutsame Aufbau und die einfühlsame Hinführung zu dem entstellten Menschen stehen im Vordergrund.
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am 31. Oktober 2003
Der Fall des Elefantenmenschen galt der Medizin des viktorianischen Zeitalters als schlimmstes Beispiel für die krankhafte Deformierung des menschlichen Gesichts.
David Lynchs Film erzählt die Geschichte von der Entwicklung dieser seltsamen Krankheit. Er zeigt die Reaktion der Menschen auf den Anblick des vermeintlichen Ungeheuers und zeichnet die enge menschliche Beziehung zwischen dem Arzt und seinem ungewöhnlichen Patienten, die von Harmonie und tiefem menschlichen Verständnis geprägt ist.
"ich bin kein Tier!
Ich bin ein menschliches Wesen!
Ich...bin...ein Mensch!"
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am 9. August 2015
Ich werde es kurz machen. Ich verachte David Lynch und hasse alle seine Filme. Aus guten Gründen, die ich an dieser Stelle nicht erläutern möchte. Mit seinem zweiten Spielfilm, "Der Elefantenmensch", hat er jedoch eines der grossen Meisterwerke in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts geschaffen, davon bin ich fest überzeugt. Ein ganz und gar brillanter Film. Dem grössten Schmerz entnimmt er die grösste Wärme und Liebe, und der schlimmsten Qual bietet er mit der höchsten menschlichen Würde furchtlos die Stirn. Ich werde diesen Film nie vergessen.
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