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Kundenrezensionen

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am 8. Juni 2000
The Sixth Sense ist für mich einer der interessantesten Filme der letzten Jahre. Der Regie und dem sehr guten Drehbuch gelingt es, eine Brücke zwischen (zwar nicht immer überraschenden) klassischen Thriller-Passagen und einfühlsamen Szenen in den Gesprächen zwischen Psychologe und Kind zu schlagen. Das unfaßbare und sehr emotionale Ende sorgt dafür, daß jeder, der im hinteren Teil des Films glaubt, das Ende sei vorhersehbar, mit Schrecken das Kino oder den Fernsehsessel verläßt. Sicher, der Film hat einige Längen, die sich erst durch den Fortgang der Handlung klären aber die schauspielerische Intensität von Haley Joel Osment und ein bei diesem Stoff überraschend guter Bruce Willis entschädigen allemal für diese kleinen Aussetzer.
Die DVD ist einmalig gut ausgestattet. Die Extras auf einer 2. DVD (beide zusammen in einem Amaray-Case) bieten einen noch besseren Einblick in die gesamte Idee des Films. Die gezeigten "entfallenen Szenen" sowie das alternative Ende lassen leicht eine interessante Diskussion über die erfolgten Schnitte entstehen.
Empfehlung: Unbedingt kaufen !
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am 22. Oktober 2006
Bruce Willis spielt einen Kinderpsychologen, der sich anfangs über eine ihm verliehene Auszeichnung freut, dann aber feststellen muß, daß er bei einem seiner früheren Patienten einen fatalen Fehler gemacht hat. Als er einem Jungen (Haley Joel Osment) begegnet, der ihn an diesen früheren Fall erinnert, setzt er alles dran, diesmal alles richtig zu machen. Dadurch entfremdet er sich aber immer mehr von seiner Frau. Das ist die (scheinbare) Handlung des Films, die typische Merkmale klassischer Hitchcock-Filme aufweist. Wäre das die ganze Essenz des Films, hätten wir einen gelungenen Psychothriller, der seine Geschichte auf altmodische Weise ruhig erzählt, dabei die Spannung immer weiter aufbaut.

Doch wie wohl inzwischen jeder weiß, gibt es am Ende eine überraschende Wendung, mit der auch Filmkenner nicht gerechnet hätten. Obwohl die Spuren den ganzen Film über gelegt wurden, war ich so baff wie wahrscheinlich jeder, der den Film zum ersten Mal sieht. Jetzt erst merkt man, wie clever ausgearbeitet das Drehbuch tatsächlich ist. Dazu kommen noch die beeindruckenden Leistungen der Hauptdarsteller. Jungstar Osment wurde zu recht für einen Oscar nominiert, und auch Willis zeigt hier, daß mehr in ihm steckt als "nur" ein souveräner Action-Star.

Wer sich bei diesem Film langweilt, den kann man wohl nur zufriedenstellen, wenn es ordentlich bunt ist und es alle paar Sekunden kracht, eben die VIVA- und MTV-Generation. "Flash over substance" halt!

Wer Alfred Hitchcock der Marke "Ich kämpfe um dich" und "Psycho" mit einem Schuß Phantastik und Horror mag, kommt an diesem Film nicht vorbei. Der Vergleich mit dem "Master of Suspense" wird noch dadurch unterstrichen, daß Drehbuchautor und Regisseur M. Night Shyamalan ebenfalls in seinen Filmen in (nicht ganz so) kleinen Rollen auftaucht.

War das Bonusmaterial auf der Einzel-DVD doch eher enttäuschend, lohnt sich die Platinum-Edition in dieser Hinsicht.
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am 13. Februar 2003
.... oder was soll man sonst zu dem finalen Schluß von „The Sixth Sense" sagen.
Selten hat mich ein Filmende so umgehauen wie hier. Als vergleichbare Filme mit genauso überraschendem Ende fallen mir auf Anhieb nur „Sieben" oder „The Others" ein. Regiesseur M. Night Shyamalan legte mit seinem Erstlingswerk die Meßlatte sehr hoch und ich finde das er mit seinen Nachfolgern „Unbreakable" oder auch „Signs" dieses Niveau nicht mehr erreicht. Bruce Willis als Psychiater und Haley Joel Osment als der kleine Cole liefern dem Zuschauer eine Galavorstellung und schaffen es den Zuschauer über den gesamten Film zu faszinieren. „Ich sehe tote Menschen", mit diesem Satz des kleinen Cole (Haley Joel Osment) lief es mir eiskalt über den Rücken, genauso wie in der Szene als Cole mit seiner Mutter (genial: Toni Colette) im Auto sitzt und ihr gesteht das die Frau, die soeben kurz vor Ihrem Auto durch einen Unfall getötet wurde, vor seiner Beifahrertür steht. Der Film schafft es gekonnt mit den Urängsten des Menschen zu spielen und fesselt den Zuschauer ohne an einer Stelle langweilig zu werden. Ich möchte den Film mal in die Kategorie „Grusel-Thriller" einornden obwohl dies wohl auch nicht so hundertprozentig richtig ist. Jedenfalls war „The Sixth Sense" für mich ein Kinofilm der wirklich einmal wieder etwas neues zu bieten hatte und den ich mir heute immer wieder gerne ansehe. Jedem der beabsichtigt diesen Film zu kaufen, den lege ich diese Doppel DVD als Special Edition wärmstens ans Herz. Die DVD kommt mit tollem Bonusmaterial, sattem Sound, und einem gestochen scharfen Bild daher. Also heißt es hier einfach zugreifen !!
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am 6. Juli 2004
Gerne hätte ich 6 Sterne vergeben.
Mal eine stichpunktartige Kritik in Kurzfassung:
- Einzigartig gutes und überraschendes Ende. Einer der wenigen Filme, die man mehrmals sehen muss. Man glaubt einfach nicht, dass man dieses Ende ohne vorherigen logischen Fehler übersehen konnte.
- Extrem guter Darsteller Haley Joel Osment. Ohne ihn wäre der Film nur sehr gut gewesen. So ist er einzigartig.
- Sehr guter Bruce Willis. Man glaubt es kaum, aber auch Willis beherrscht die Filmkunst. Bei vielen seiner Werke bemerkt man eben nicht, dass er ein sehr guter Darsteller ist. Hier spielt er den einfühlsamen Psychologen wirklich sehr überzeugend.
- Auch Tony Colette (sorry, falls verschrieben ^^) überzeugt in Ihrer Rolle der Mutter. Shymalans Meisterleistung bezieht sich nicht nur auf Regie und Drehbuch, auch das Casting ist sehr gelungen. Und das obwohl die finaziellen Mittel begrenzt waren.
In Zusammenhang mit 6. Sense fällt mir nichts Negatives ein. Allenfalls, dass er wirklich einen oder mehrere Oscars verdient gehabt hätte. Es ist natürlich immer eine Frage der Konkurrenz, aber im Bereich männlicher Nebendarsteller (Osment), Regie (Shymalan) und bester Film wäre auch diese Entscheidung mehr als nachvollziehbar gewesen.
Übrigens finde ich gerade die 2 DVD Fassung besonders empfehlenswert, da Shymalan vieles erläutert, was sonst eventuell niemals bewusst wird. Gerade wenn man das Zusatzmaterial sichtet weiss man, dass man noch viele gute Werke von Shymalan erwarten darf.
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am 19. Mai 2006
Ich würde "The Sixth Sense" nicht unbedingt ins Horror-Genre einordnen, darunter verstehe ich doch schon ein bisschen was anderes. Für mich ist das eher ein Psychothriller und zwar ein absolut brillanter!!

Er ist einfach Gänsehaut pur und zwar nicht nur aufgrund der vielen Schockmomente, sondern auch wegen dieser außergewöhnlichen Story. Sie ist nicht nur äußerst außergewöhnlich sondern auch anspruchsvoll, hält einen bis zum Ende in Atem und verblüfft mit einem vollkommen ungeahnten Schluss.

Das Schicksal der beiden Hauptcharaktere geht einem hier vor allem richtig unter die Haut und das Leid des armen kleinen Cole hat mich zu Tränen gerührt.

Dies war allerdings nicht nur dem Drehbuch zu verdanken, sondern vor allem den Darstellern. Bruce Willis war einfach überragend, sowie auch die anderen Schauspieler, auch wenn Haley Joel Osment sie alle in den Schatten gestellt hat! Dieser so überaus talentierte kleine Junge hat so brillant und unvergleichlich gespielt, dass sehr viele alte Hasen sich so einiges von ihm abgucken könnten.

Ich kann jedem nur empfehlen sich selbst davon zu überzeugen, denn dieser Film gehört auf jeden Fall zu denen, die man unbedingt gesehen haben muss!!!!
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am 16. Juni 2000
"The Sixth Sense" ist mehr als ein unbeschreitbar spannender und überraschender Film. Er ist gleichzeitig ein Portrait des Lebens, d.h. er reflektiert die Versäumnisse eines klärenden Gespräches zu Lebenszeiten und die oft daraus resultierenden Schuldgefühle. Der Film wird getragen von grandiosen Schauspielerleistungen eines brillianten Haley Joel Osment, eines sanft aggierenden Bruce Willis sowie einer grandiosen Toni Collette, als Osments Filmmutter. Gerade in ihrer und der Rolle Willis wird die gestörte Kommunikationsfähigkeit der Menschen sehr deutlich. Daneben drückt er die Hilflosigkeit eines Kindes in der heutigen Welt unter den zum Teil verständnislosen Erwachsenen aus.Es wäre dumm diesen Film als Horrorfilm zu bezeichnen, da dies nicht gerechtfertigt wäre. Es ist ein Film, der lange im Gedächtnis haften bleibt und über den man noch lange nachdenken muß, um ihn richtig zu verstehen. Neben den Schauspielern muß man vorallem Regisseur und Autor M. Night Shyamalan loben der es versteht dieses Thema so zu verpacken, dass der Zuschauer zum Ende hingeführt wird, ohne dies vorher verraten zu bekommen. Eigentlich müßte dieser Film 5 goldene Sterne bekommen.
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am 11. Januar 2001
Der Film an sich ist sehr gelungen und niemand könnte es bereuen, ihn gesehen zu haben, jedoch gibt es immer einige Menschen, die informieren sich halt nicht über Filme, die hören nur "Bruce Willis" und denken an "Stirb Langsam", aber Bruce Willis kann auch anders, und sehr gut sogar, wie man sieht! Wenn man die Filme von Bruce Willis näher betrachtet, fällt einem sofort auf, dass er langsam den Übergang zu mehr psychologischen Filmen sucht, man sieht diesen Übergang in seinem Film "Last Man Standing", der bereits außer Action viele psychologische Askpekte zeigt. Allen Leuten, die "The Sixth Sense" langweilig finden, kann ich nur sagen: Seht ihn lieber nochmal an, denn ihr versteht einfach seinen Gehalt nicht. Die meisten Zuschauer jedoch verstehen ihn, denn es ist ein wirklich eindrucksvoller, berührender Film, der keineswegs etwas mit Horror sondern viel mehr mit Psychologie zu tun hat. Für alle Leute, die schon immer auf etwas Nervenzerfetztendes, Überraschendes und Psychologisches von Bruce Willis gewartet haben, denen kann man diesen Film nur empfehlen.
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am 6. September 2000
dieser thriller gehört für mich ohne frage unter die top 5 produktionen der letzten 10 jahre. die klug durchdachte und sehr emotional verarbeitete story zieht den zuschauer von anfang in den bann und steigert die spannung stetig von szene zu szene, so daß man eine gänsehaut bekommt. der völlig überraschende schluß wirft schließlich noch einmal alle überlegungen des zuschauers um, die geschichte wendet sich um fast 180° und wird in ein völlig neues licht gerückt. selten hat man so einen ruhigen und einfühlsamen bruce willis im kino gesehen (nach den ganzen hau-drauf-filmen), und die schauspielerische leistung des kleinen haley joel osment ist einfach überwältigend. schon seinetwegen lohnt es sich, diesen film anzusehen. ich muß sagen, daß ich im kino selten so mitgefühlt und mitgeweint habe wie in the sixth sense, und ich kann nur jedem empfehlen, ihn sich einmal anzusehen!
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am 14. Oktober 2001
Wow! Noch nie hat mir ein Film einen solchen Schauer über den Rücken gejagt wie Shyamalan's Grusel-Meisterwerk. Der relativ unbekannte junge Regisseur schaffte es, die gefühlte Temperatur im Kino auf unter Null zu drehen.
Mit Bruce Willis scheint es sich mittlerweile wie mit einem guten Wein zu verhalten: Je älter, desto besser! Er ist phantastisch, und zeigt, dass er durchaus als Charakterdarsteller taugt.
Haley Joel Osment ist ein Wunder. Tipp: Deleted Scenes anschauen, da erfährt man noch mehr über sein enormes Talent. Was kaum bekannt ist: In "Forrest Gump" war er der junge Forrest, Tom Hanks' Sohn.
Noch ein Tipp: Bei der Extra DVD auf "Links" gehen und dann den Cursor nach links bewegen, enter drücken. Was folgt ist ein kurzer Film des 12-jährigen Shyamalans. Tolles Extra!
Toller Film, gute DVD, Sammlerherz, was willst Du mehr!?!
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TOP 1000 REZENSENTam 18. August 2014
Der indischstämmige US-Regisseur M. Night Shyamalan hatte mit seinem 1999 entstandenen Horrorthriller "The Sixth Sense" einen durchschlagenden Einfluß auf das Genre, was vor allem dem überraschenden Filmende zuzuschreiben ist. Dieser Schlußakkord kommt mit einem Paukenschlag und ermöglicht den Zuschauer einen echten "Wow-Effekt", der seither sehr oft kopiert wurde, aber nie wieder in den Zuschauer so genial hinters Licht führen konnte wie es Shyamalan gelingen konnte. Es gab zwar schon viel vorher immer wieder besonders gelungene Schlußplots. Wer erinnert sich nicht an Brian de Palmas Besuch ans Grab von Carrie White, die in der Hölle schmort oder an Norman Bates Gedankenwelt in der Zelle am Ende von "Psycho". Aber ich behaupte dennoch, dass es Shyamalan gelang einen der überraschendsten Finalmomente überhaupt zu zeigen. Erst während diese Auflösung uns dargeboten wird, erkennen wir warum manche Szene im Film so und nicht anders ausfielen. Diese Szenen waren nämlich geprägt von Distanz und Lethargie und waren nicht dynamisch. Der Film spielt seine größte Trumpfkarte also am Schluß aus und benutzt die zwei vorherigen Schlüsselszenen um Spannung aufzubauen. Vorher ist auch dieses Element nur wenig präsent - es herrscht eine düstere Stimmung vor bei den Begegnungen des Kinderpsychologen Dr. Malcolm Crowe (Bruce Willis) mit seinem neuen Patienten Cole Sear (Haley Joel Osment). Die vorigen Monate sind auch nicht spurlos an Crowe vorbeigegangen. Einer seiner früheren Patienten (Donnie Wahlberg) hat auf ihn geschossen, bevor er sich selbst das Leben nahm und auch Crowes Ehe mit Anna (Olivia Willams) hat gelitten, die beiden sind sich fremd geworden. Sein neuer Patient ist ein von großen Ängsten geplagter kleiner 9jähriger Junge, der von seinen Klassenkameraden als "Psycho" gemobbt wird, aber auch Coles Mutter Lynn (Toni Collette) ist sichtlich überfordert mit den seltsamen Verhaltensweisen ihres Kindes. Zuerst glaubt Cole nicht daran, dass der Psychologe ihm helfen könnte. Aber mit zunehmendem Vertrauensgewinn weiht er den versierten Fachmann in sein Geheimnis ein. Ein erschütterndes Geständnis, denn Cole "sieht tote Menschen" und zwar "immer und überall". Gemeinsam riskieren sie die Strategie herauszufinden, was die Geister von Cole wollen...und Shyamalan will vor allem die Zuschauer am Schluß extrem schockieren und er schafft dies auch. Mit einer gehörigen Faszination über die Schattenwelt und das Jenseits, in dem Geister wandeln, wurde sein Film zum echten Blockbuster. Der Horrorfilm spielte weltweit 672 Millionen Dollar ein und war darüberhinaus auch ein großer Erfolg bei der Kritik und wurde - was für einen Horrorfilm äusserst selten ist - für insgesamt 6 Oscars nominiert, darunter auch an die Nebendarsteller Toni Collette und Haley Joel Osment, die beide diese Wertschätzung auch verdient haben. Vor allem der kleine Kinderstar prägt mit seinem Spiel und seinem Gesicht den Film und macht ihn unvergessen. Shyamalan selbst wurde als bester Drehbuchautor und bester Regisseur nominiert, Kameramann Tak Fujimoto - ebenfalls prägende Gestalt vor allem für die Optik des Films - wurde leider übergangen. Auch er hätte sicher eine Nominierung verdient, denn seine Bilder geben dem Film seinen passenden Mysterytouch, etwa dann wenn Cole mit seinem Arzt durch die Straßen Philadelphias läuft und man beinahe das Gefühl hat, dass die Zeit irgendwie stehen geblieben scheint und nur der Wind hörbar ist, der das Laub der Bäume in der herbstlichen Stimmung etwas durcheinander wirbelt. Man kann Shymalan natürlich den Vorwurf machen, dass sein ganzer Film dahingehend aufgebaut ist, um den größtmöglichen Effekt aus dem Ende herauszuholen. Man darf aber dabei nicht vergessen, dass der Filmemacher die vorigen Szenen so komponiert hat, dass sie am Ende der Glaubwürdigkeit standhalten und nicht wie bei vielen Nachahmern nach dem Plot oder schon mitten in der Auflösung die logische Fähigkeit des Zuschauers den einen oder anderen Fehler im System entdeckt. Bei "Sixth Sense" gibts den nicht. Allerdings muss man ein Faible für Geister haben und auch an diese glauben...grins. Der Plottwist wurde sozusagen sein Markenzeichen, das er in den nachfolgenden Filmen "Unbreakable", "The Village" und "Signs" nicht ablegte. Da aber die Zahl an Trittbrettfahrer-Filmen so gewaltig wurde und Tendenzen zu erkennen waren, dass der Zuschauer irgendwann die Nase voll hatte vor so viel Überraschung in den letzten Minuten des Films, folgten seine weiteren Filme "The Happening" oder "After Earth" anderen Schwerpunkten. Es bliieb auch leider den meisten Nachfolgefilmen Shyamalan die Gunst der Kritik versagt. Obwohl der Nachfolger "Unbreakable" immer noch auf seine Wiederentdeckung wartet (denn er ist sein eigentliches Meisterwerk) und alle anderen Filme - mit Ausnahme des Megakassenflops "Das Mädchen aus dem Wasser" solide Kinoerfolge waren.
Zwischen 4 und 5 Sternen.
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