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East of Eden
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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"Snafu" war so genial wie unverkäuflich gewesen - eine Scheibe, die mindestens so viele Käufer wie Miles Davis "Bitches Brew" und Frank Zappas "Hot Rats" verdient hätte, aber was solls ... und die untypische Hitsingle "Jig-A-Jig" war da eher ein Hemmschuh als eine Erfolgsgarantie. Hatte es nach dem Debutalbum "Mercator Projected" nur einen Drummerwechsel gegeben, so gingen nun die Musiker der Reihe nach - Saxofonist und Hauptsonglieferant der Frühphase Ron Caines, der formidable Bassist Pete York und auch noch Gitarrist und Sänger Geoff Richardson. Irgendwann zwischen Mitte 1970 und Anfang 1971 muss sich das abgespielt haben, denn im Frühjahr 1971 präsentierte Violinist, Saxofonist und Flötist Dave Arbus eine neue East of Eden-Formation mit einem nun titellosen Album auf dem Harvest-Label.

Was East of Edens drittes Album auszeichnet, ist mehrerlei: Eine Quartettbesetzung, neben Arbus mit dem Drummer Jeff Allen, dem versierten Gitarristen Jim Roche und dem Bassisten und Sänger David Jack. Letztgenannter war neben Arbus nun der Mann, welcher der neuen Gruppe am stärksten den Stempel aufdrückte, sein dunkler, markiger, bisweilen souliger Gesang, und sein funkorientiertes Bassspiel bestimmten den Sound wesentlich. Außerdem schrieb er sämtliche Songs. Sowohl als Sänger als auch als Bassist ließ er einen öfters an Jack Bruce und an Stone the Crows (später bei Robin Trower) Jim Dewar denken. Unbedingt erwähnt werden müssen aber auch seine Qualitäten als Songwriter, alle sieben Nummern dieser Platte haben beachtliches Niveau, und hätten auch von einer Durchschnittspartie gespielt etwas hergegeben.

Hier musizierte aber eine der genialsten Bands, die GB anno 71 hatte - traumhaftes Zusammenspiel aller Vier, und Arbus setzt jedem Stück seine Spitzen auf, spielt mal gegen und mal mit Roches Gitarrenläufen, und die Rhythm Section spielt vielschichtig und spannungsgeladen, und lässt so jedes Stück zu einem Meisterwerk werden. Und so dynamisch und abwechslungsreich die Musik ist, so spielerisch und groovig ist sie auch wieder. Anspieltipps? Das ganze Album gleich, diese 40 Minuten lassen in einem Zug durch genießen, sage ich mal gerade heraus. Für mich war die Scheibe seinerzeit ein Meilenstein von 1971, und das sage ich heute gerne wieder. Gerade auch in Anbetracht der vorliegenden CD-Wiederveröffentlichung, die Tonmeister EROC gewohnt grandios remastered hat.

Mit dieser Platte endete allerdings auch die große Zeit dieser Band: Das Nachfolgealbum "New Leaf" läutete den musikalischen Abgang der Gruppe ein, Arbus ging 1972, die Gruppe existierte unter verschiedenen Besetzungen noch einige Jahre weiter, wurde aber zu Recht weitgehend ignoriert. Was nichts daran ändert, dass East of Eden von 1969 bis 1971 eines der schönsten und spannendsten Kapitel der damaligen britischen Rockgeschichte mitgeschrieben haben, und wer sich für große Musik aus jener Zeit interessiert, kommt an ihnen nicht vorbei.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
spielten sich Jim Roche (g), David Jack (bg,voc), Jeff Allen (dr), Dave Arbus (vi, fl, sax, tp, voc) quer durch alle Prog-Rock-Elemente und legten über alles
einen Bluesig-Souligen Gesang.
Sie schufen ein Kleinod des vorgenannten Genres, das leider immer unterschätzt
wurde.
Die Scheibe startet mit "Wonderful Feeling" 6:11 als locker groovender
Rock mit tollen Violin- und Gitarreneinlagen.
"Goodbye" 5:48 folgt cool-relaxt garniert mit Querflöteneinlagen in
Psychedelic-Richtung gehend.
Spanisch-Jazzig angehaucht mit Sax-und Gitarrenmelange kommt "Crazy Daisy" 6:54
leicht vertrackt rüber.
Mit "Here Comes The Day" 4:33 gibt es ein funky-treibendes Rockstück.
Ein vertrackter Rhythmus plus Chorgesang und ausgiebigen Instrumentaleinlagen
ist charakteristisch für "Take What You Need" 5:03
Anfangs sehr folkig mit Querflöte geht "No Time" 6:03 in einen treibenden
2-Akkord-Riff über und wird von der Violine beruhigt bevor das Stück in ein
von Effekten angereichertes Drum-Solo kumuliert.
Beendet wird diese tolle Scheibe mit "To Mrs.V" 5:18 einem vom Sax getriebenen
Rock der auch latente Folkeinflüsse hat. Auch eine leichte Prise Free-Jazz
ist zu vernehmen bevor der Song leicht orientalisch angehaucht ausklingt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Februar 2013
kann ich diese geniale Platte, die mich in meiner Jugendzeit ständig begleitet und erfreut hat, aber leider nur wenig bekannt war,
wieder hören. Meine LP ist total überabgespielt, mein Analogequipment nicht mehr optimal in Schuß, wie schon erwähnt: endlich!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Mai 2011
Bisher als richtig gut und wegweisend für die progressive Musik Ende der sechzigen / Anfang der siebzigen Jahre habe ich immer nur die ersten beiden Alben von East of Eden (MERCATOR PROJECTOR und SNAFU) wahr genommen. Die dritte Platte EAST OF EDEN von 1971 habe ich erst viel später entdeckt" und pure Überraschung erlebt: Die Musik ist rockiger, frischer und sehr interessant. Keine Langeweile. Wirklich empfehlenswert. Mein Tip das letzte Lied To Mrs. V" (5:18). Die nachfolgende Platte New Leaf", vor allem in der Version mit 5 Bonus Tracks (CD) ist auch sehr gut und darf eigentlich in der Sammlung von EAST OF EDEN nicht fehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. November 2011
Hatte die Platte noch aus alten WG-Zeiten Anfang der 70er in Erinnerung. Aber es zeigt sich wieder einmal: Nostalgie kann sich lohnen. Klingt immer noch frisch, wie gerade aufgenommen. Viele neue Bands kommen da nicht ran. Waren aber wahrscheinlich damals schon hoffnungslos unterschätzt.East of Eden
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Juni 2009
Jedes Stück ein Treffer. Einzigartig; ragt aus dem allgemeinen Rock hoch heraus. Diese CD ist Kreativität und Musikalität pur. Ein Genuß für jeden
Rockliebhaber
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am 27. Januar 2014
Hallo, die CD ist sehr gut,hat in meiner Sammlung noch gefehlt.Ich hoffe es kommen noch weitere CD'S von East of Eden.
MFG
Horst Baier
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