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Das Mark des Lebens
Der Film lebt von diesen genial besetzten Jungs: Es sind ausnahmsweise mal keine geschleckten, coolen Boygroup-Typen, sondern echt wirkende, lebendige Jugendliche, die lernen, lachen, wie gewohnt funktionieren, heimlich auch mal lästern... und träumen.
Es ist eine Ehre, an dieser Schule lernen zu dürfen, in dieser ausgesuchten Internatsgemeinschaft zu leben! Hier...
Vor 19 Monaten von KATHARINA KLAGES veröffentlicht
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50 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
illusion
Der Film ist schon so oft rezensiert worden, daß der Inhalt sicher hinreichend bekannt ist.Ich habe auch schon mal eine Bewertung abgegeben, die ich aber gelöscht habe, weil sie mir nicht mehr stimmig erschien.Zunächst war ich auch sehr angetan vom Inhalt, den wunderschönen Bildern, dem verführerischen " carpe diem" usw. Aber immer wieder , ( ich habe mir den Film...
Veröffentlicht am 12. November 2007 von brigitte Büdenhölzer
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 3 Sterne, 2 Sterne, 1 Sterne |
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30 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Das Mark des Lebens, 21. April 2008
Der Film lebt von diesen genial besetzten Jungs: Es sind ausnahmsweise mal keine geschleckten, coolen Boygroup-Typen, sondern echt wirkende, lebendige Jugendliche, die lernen, lachen, wie gewohnt funktionieren, heimlich auch mal lästern... und träumen.
Es ist eine Ehre, an dieser Schule lernen zu dürfen, in dieser ausgesuchten Internatsgemeinschaft zu leben! Hier werden Elite-Studenten geschmiedet, die Chancen auf die erstklassigsten Universitäten haben! Wer hier Schüler ist, träumt von einer exclusiven Anwaltskanzlei, von einer bedeutenden Chefposition, von einem Platz bei den Höheren Zehntausend!
Entsprechend ist die Disziplin und der Fleiß für alle Jungen ein Muß!
Der neue Lehrer Mr.Keaton ist anders. Irritierend, aber auch erfrischend. Sein Literaturunterricht ist dynamisch, sprüht Funken. Shakespeare und andere große Dichter verlieren ihre ehrwürdige Starre und beginnen, zu leben. Der Lehrer versucht, in den Jungs die Träumer zu wecken, die Gipfelstürmer, die Phantasten. "Carpe diem" - genießt, saugt das Mark des Lebens in euch, lebt!
In einem alten Jahrbuch finden die Jungs das Foto ihres Lehrers und einen Hinweis auf die später verbotene Organisation "Der Club der toten Dichter". Die damaligen Schüler hatten in aller Unschuld eine Art Literaturclub gegründet, heimlich, und dort Gedichte großer Meister gelesen, auch eigene Versuche. Dieser Versuch ungehemmter Lebensfreude erschien der Schulleitung bedrohlich - er war nicht unter der strengen Kontrolle der Traditionsprediger. Die Gruppe wurde aufgelöst.
Ein paar Jungs beschließen nun, diesen Club wiederzubeleben. Allen voran der heißblütige Nick, ein Einser-Schüler, der es seinem Vater nie Recht machen kann. Auch der extrem schüchterne, sensible Tod traut sich. Und Charlie, der gerade erste männliche Regungen entdeckt. Die Jungs lassen sich mitreißen von der Magie der Poetik, der Poesie.
Zum Eklat kommt es, als Nick sich ohne Wissen seines Vaters für die Schulaufführung des "Sommernachttraums" bewirbt und die Rolle des Puck erhält. Der Vater erfährt es und reagiert knallhart: Wegen solcher Faxen hat er seinen einzigen Sohn nicht an diese teuere Schule geschickt! Sein Sohn soll seine Zeit nicht mit Spielereien verplempern, sondern sich ausschließlich auf Bestleistungen konzentrieren! Nur so könne er zur Spitze aufsteigen!
Für Nick bricht eine Welt zusammen. Er hat die Schauspielerei als sein Leben erkannt. Trotz des klaren väterlichen Verbotes probt er weiter. Ein vorher undenkbarer Ungehorsam!
Der Vater duldet diesen Widerstand nicht. Er holt den Jungen aus der Premierenfeier, aus allen Begeisterungsstürmen heraus: Da sein Sohn sich ihm an diesem Internat so ungeheuerlich widersetzt, soll er nun an eine Militärakademie, wo ihn keine "schönen Künste" ablenken werden!
Nick ist verzweifelt. Er kann sich seinem Vater nicht erklären. In der festen Überzeugung, keinen Ausweg zu finden aus seiner Leidenschaft und der väterlichen Härte, nimmt er sich das Leben.
Der Schmerz des Vaters. Als er seinen Sohn findet. Eine der stärksten Szenen des Films. -
Um diesem furchtbaren Schock begegnen zu können, muß nun ein Schuldiger gefunden werden. Alles Andere brächte diese Welt der Disziplin und Höchstleistung zu sehr ins Wanken.
Der Schuldige ist schnell ausgemacht: Mr. Keaton, der verantwortungslose Freidenker. Nur unter dessen Einfluß konnte der Junge dermaßen irritiert werden, dergestalt von seinem bisherigen gradlinigen Weg abgebracht worden sein.
Der Film verzichtet dankenswerterweise auf Kitsch. Nein, es findet keine Revolution an der Schule statt. Nein, der Lehrer wird nicht rehabilitiert und auch nicht der neue Direktor der Schule. Er muß gehen. Bis auf einen Schüler haben alle gegen ihn unterschrieben, der psychische Druck war zu groß, das spontan und mit harter Hand geknüpfte Netz zu engmaschig.
Nur kleine Momente des Triumphes sind erlaubt: Der in Unehren entlassene Lehrer darf aus dem Vorbereitungsraum noch miterleben, wie sein wütender Ersatz-Lehrer erfahren muß, daß die allzu didaktischen Interpretationsvorgaben aus sämtlichen Schülerbüchern rausgerissen wurden.
Und als Mr. Keaton die Klasse verläßt, kann auch der Direktor die spontane Würdigung der Schüler nicht unterbinden. Aber: Nicht alle Schüler schließen sich an. Das nimmt diesem letzten Bild die latent vorhandene Kitsch-Gefahr.
Abstriche an diesem wunderbaren Film... Ich will eigentlich nicht. Aber ein Klischee soll dennoch erwähnt werden, dem wohl kein Teenie-Film ausweichen kann: Der frühlingserwachte Knock Overstreet hat sich verliebt, in DIE Schönheit aus der Nachbarschule. Nur leider ist diese seit Jahren vergeben, und zwar an das absolute Oberarschloch dieser Normalo-Gemischten-Schule, an den Supersportler, Brutalo, Obermacho und absolut Intelligenzfreien. - Das nervt so sehr: Was kann so toll sein an einem Mädel, daß über einen langen Zeitraum allen Ernstes mit einem totalen Unsympath geht... Zumal in all diesen Filmen besagtes Mädel als eigentlich sensibel, romantisch und klug behauptet wird... Bloß in der Partnerwahl setzt es jedesmal aus, so scheints. Und es dauert enervierend lange, bis so ein Mädel vom Schläger zum netten Kerl wechselt. Dennoch gelingt es jeder dieser blonden Schönheiten zum Ende hin ganz unspektakulär. Und vorher wird so getan, als wäre mindestens ein Ehrenmord zu befürchten...
Nun ja, geschenkt! Der Film ist dermaßen schön, daß trotzdem alle Sterne bleiben.
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100 von 149 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Für das Leben selbst, 25. Juli 2009
Es gibt Filme für alle Spielarten des Lebens - vom Bedarf an Entspannung über den Bedarf an Information und Geistkräftigung bis zum Bedarf an Sinnenfreude oder Trost. Dieser Film ist für mich wie kein anderer einer für das Leben selbst und darin zudem mit personeller Bestbesetzung verbunden. Von leichter Ironie über den Einsatz von psychischer und physischer Gewaltanwendung bis hin zu offenem Widerstand gegen falsche Wegweisung setzt er sich mit gefährlichem -ionen-Reichtum auseinander: Traditionen, Intentionen, Protektionen und manches mehr fordern nicht einmal Fortentwickler, sondern ausschließlich ergebene Jünger. Reflektion hingegen ist nicht Bestandteil des entsprechenden Bildungs- und Erziehungs-Paketes.
Das Leben im Elite-Internat wird begleitet vom Leben an sich - einschließlich des Bedarfs an Annnahme, Liebe, Selbstverwirklichung, persönlicher Freiheit. Auch diese Belange halte ich für bruchlos einbezogen. Wo Lehrer Schüler mit Lehre in die Leere führen und Eltern Kinder zu Sklaven eigener Vorstellungen von Karrierechancen werden lassen, geht es nicht mehr um eine Suche nach Kompromissen, sondern um den Verlust oder Gewinn von Selbstsein - mit allen denkbaren Folgen. Der Befreiungsschlag des Denkens gegen eine Fehlinterpretation von Dichtung ist ein zunächst eher unbedeutend wirkender Anfang der Selbstbefreiung von einer kasernierten, ja gänzlich weggesperrten Welt der Gedanken und Gefühle insgesamt.
Dass solche Art der rücksichtslos und mit allen Mitteln betriebenen Indoktrination sogar Menschenleben kostet, ist in diesem Film gleichfalls für mein Empfinden eher schlüssig als überzeichnend dargestellt - als ebenso erschütternde wie wahre Aussage. An dieser Stelle endet nachvollziehbar die Lebbarkeit zweier gänzlich gegensätzlicher Auffassungen von Bildung und Erziehung Tür an Tür, Herzlosigkeit an Herz, Hirnlosigkeit an Hirn. Bis hin zur bannenden Schluss-Szene lautet die Botschaft: Es lohnt sich, falsche Wegweisung nicht in Machtlosigkeit auszusitzen, sondern ihr überzeugt zu widerstehen - besonders augenscheinlich auf den Schulbänken selbst!
Für mich ein Film, der spurensicher lebenswichtige Veränderung aufzeigt und darum immer wieder sehens- und bedenkenswert sowie nachhaltig wichtig ist.
Ein Satz dieses Films hat mich übrigens gedanklich in eine gänzlich andere, deutlich angenehmere Richtung geführt. Er lautet: <Sprache ist vor allem zu nichts Anderem dienlich als dazu, Damen zu betören.> Dieser An- und Einsicht schließe ich mich besonders gern an.
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72 von 114 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Pflücke die Knospe solange es geht, 29. Januar 2002
"Pflücke die Knospe so lange es geht, und die Blüten, wenn Sie noch prangen. Denn bald sind die Rosenblätter verweht. Wie schnell kommt der Tod gegangen." (Walt Whitman)"Warum hat der Dichter diese Verse geschrieben?" "...Weil wir Nahrung für die Würmer sind, Jungs!" schrie Keating. " Weil wir Frühjahr, Sommer und Herbst nur in begrenzter Anzahl erleben werden. Es ist kaum zu glauben, aber eines Tages wird jeder einzelne von uns aufhören zu atmen, wird erkalten und sterben!" Ist dies das Leben? Schockiert stellt sich mir diese Frage. Die Antwort findet sich auch nicht in Peter Weirs nachdenklich poetischem Film "Der Club der toten Dichter". Aber Weir wirft zumindest die Frage nach dem Sinn des Lebens auf. Woche für Woche, Jahr für Jahr produziert der Mensch Spielfilme. Regisseure investieren ihr Herzblut um den Zuschauer für wenige Minuten seines Lebens eine andere, vielleicht bessere Welt zu suggerieren. Ein hohes Ziel, oft erprobt, selten erreicht. Hier ist es eindeutig geschehen. Und auch lässt sich ausnahmsweise über Geschmack nicht streiten. Wie eine ganze Generation junger Menschen, so habe auch ich damals ehrfurchtsvoll diesen Sätzen gelauscht: "Damit das Spiel der Mächte weitergeht" und schon fand ich mich vollends mit dem Leben konfrontiert. Gerade hier setzt Peter Weirs Film ein. Robin Williams entwickelt sich zur Vaterfigur für alle Zweifelnden, alle Ängstlichen, alle Fragenden und alle Liebenden. Als Wegweiser des Lebens versucht er mit seiner einfühlsamen und aufrüttelnden Darstellung des Lehrers Keating seine Schüler aufzurütteln, loszulösen von allen Zwängen, die das Elternhaus und alle Institutionen eigens nur für Sie errichtet haben. Nach dem Film fühlt sich jeder Zuschauer zu einem anderen Darsteller hingezogen. Jeder spürt, daß er des Nächtens schon einmal, zumindest im Traum, in einer Höhle gesessen und Gedichte rezitiert hat. Jeder wollte schon einmal die Welt verbessern. Und das ist die Aussage diese Films: Jeder Mensch besitzt so viele Talente, in einem jeden schlummern sie tief verborgen. Und nur ein freier Geist ist befähigt, all seine Gefühle zu erleben, auzuleben und Lebensfreude zu vermitteln. "Der Club der toten Dichter" ist ein Film, der es jedem ermöglicht Gefühle zuzulassen ohne Peinlichkeiten zu verspüren, ohne in seiner Stärke als Mensch nachzulassen, sondern gerade durch die Ehrlichkeit und die Reinheit der Gefühle zu einer wahrhaften Größe aufzusteigen. "Kommt meine Freunde, Noch ist es nicht zu spät, drum lasst uns neue welten suchen! Denn dies habe ich mir vorgenommen, Als Segler überquere ich den Horizont. Und wenn uns auch die Kräfte fehlen, Erd`und Himmel zu bewegen, so blieb uns eins: Das Temperament von Heldenherzen, Das Zeit und Schicksal zwar geschwächt, Doch das sich nie beirren ließ, Zu streben, suchen und zu finden... Und niemals aufzugeben." Das Ende des Films versetzt mir noch heute einen tiefen Schmerz. Aber das Geschehene ist auch die Antwort auf die alles entscheidende Frage. Das Leben ist keine Kampf, sondern bis zu seinem Tod wirkliches Leben. Und jeder sollte seinen Vers dazu beitragen, damit das Spiel der Mächte weitergeht.
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50 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
illusion, 12. November 2007
Der Film ist schon so oft rezensiert worden, daß der Inhalt sicher hinreichend bekannt ist.Ich habe auch schon mal eine Bewertung abgegeben, die ich aber gelöscht habe, weil sie mir nicht mehr stimmig erschien.Zunächst war ich auch sehr angetan vom Inhalt, den wunderschönen Bildern, dem verführerischen " carpe diem" usw. Aber immer wieder , ( ich habe mir den Film mehrfach angesehen) stieß ich auf Gegebenheiten, die mich irritierten.Z. B. warum Mister Keating sein neues Konzept nicht mit seinen Kollegen abgesprochen hat usw.Oder wie er seinen Schüler vorführt und als schlafende Amöbe herabsetzt. Da der Film enorme Resonanz hatte und noch hat, halte ich es für sehr wichtig, genau hinzuschauen. Meiner Meinung nach nährt er eine Illusion ( ludere= spielen)verführt mit Bildern und weckt Sehnsüchte---geht aber nie auf die Realität ein.Ein Rattenfänger-Epos sehr gefährlicher Art---immerhin gibt es einen dramatischen Suizid.Im Grunde geht es also nicht um " nutze den tag " um Verantwortung allem Leben gegenüber zu erkennen, sondern um Verschleierung und Egomanie.Für solche manipulativen Versuche eignen sich natürlich heranwachsende Jugendliche am besten.
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50 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Man müsste 1000 Sterne vergeben können...., 30. April 2003
...und selbst das wäre nicht genug um diesem Film die Würdigung zu geben , die er verdient.Zum Inhalt wurde schon viel gesagt , aber ich sage euch:Der Film wirkt mindestens genauso gut , wenn ihr ihn noch nicht kennt - ich hab mir den Film blauäugig angesehen und war danach erleuchtet.Kein Scherz Leute , die Botschaft dieses Films müsst ihr euch unbedingt zu Herzen nehmen : Macht etwas außergewöhnliches aus eurem Leben und macht eure Träume wahr!Auch wenn ihr dafür belächelt oder sonstwas werdet , nur weil ihr gegen den Strom anschwimmt:Tut es einfach , sonst werdet ihr eines Tages sehr unglücklich sein wenn ihr euch fragt , wofür ihr überhaupt gelebt habt. Selbstverwirklichung geht - man darf sich nur nicht entmutigen lassen. Der Film:wahrscheinlich der beste überhaupt , allein die Botschaft ist so in keinem anderen Film der Welt zu finden.Robin Williams ist unbeschreiblich-er IST John Keating!Seine jungen Kollegen- R.S.Leonard und E.Hawke z.B.- sind ebenfalls großartig, die Musik und die Bilder sind wunderschön! Der Film ist zwar philosophisch , aber für jeden verständlich, er ist poetisch, leidenschaftlich,mit wunderbarem Humor gespickt, warmherzig und ermutigend. Allerdings sollten sensible Seelen aufpassen:Der Schluss ist sehr bewegend und wer da nicht wenigstens ein paar Tränchen in den Augen hat, ist aus Stein.CARPE DIEM!
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75 von 120 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Grandioser Film ... eben wegen der Kritiker, 22. November 2000
Im Grunde gibt es für mich keinen Anlass diesen Film hier zu verteidigen, außer einem einzelnen dummen Kommentar. Es ist einer der wenigen Filme in dem die - naturgemäß letztlich tödliche - Leidenschaftlichkeit des Lebens rückhaltlos propagiert wird. Die Widerstände im Film (wie albernerweise auch in den Kommentaren hier) zeigen wie sehr ein gewisses Maß von Romantik, Wagemut und auch gelegentlicher Pathos im Leben heute fehlen. Das merkt jeder der sich von Keating ebenso angesprochen fühlt, in Deutschland vielleicht mehr als anderswo. Wer den hier präsentierten, aus unverdächtiger angelsächsicher Geschichte und Selbstverständnis entstammenden lyrischen Pathos allen Ernstes mit deutschen Sünden in Verbindung bringt, zeigt hingegen lediglich seine eigene seelische Verkümmertheit. Man kann diesen Film nicht oft genug sehen. Und obgleich ich für meinen Teil ein extrem sarkastisches Kerlchen bin, hat er damals mein Leben definitiv positiv beeinflusst. Wenn das Propaganda ist... her damit!
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50 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
super Film!, 19. Februar 2006
Ich finde den Film echt klasse! Es ist echt mutig, wenn man sich traut, Eigenverantwortung für sein Tun zu übernehmen und auch mal "andere Dinge" macht, die anderen vielleicht nicht so passen. Auch der Bonus, wo dann über die Gedanken der Schauspieler zu dem Film berichtet wird, finde ich klasse, weil er nochmal einige Dinge heraushebt, die einem vielleicht gar nicht so bewusst oder aufgefallen waren. Echt super Film!
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34 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein Meisterwerk, 30. August 2006
Dieser Film ist einer meiner absoluten Favoriten. Die Lebenseinstellung der Darstellerr ist echt zu bewundern.
Ich bin schon vorher auf den Geschmack dieses Filmes gekommen, aber im Englischunterricht hat sich das Ganze noch vertieft.
Ich bekomme jedes mal wieder ein Gänsehaut wenn die Schlußszene gezeigt wird.
Der Film ist ein geniales Meisterwerk mit bravorösen Schauspielern und wichtigen Zitaten und ich möchte ihn in meiner DVD Sammlung nicht missen!
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45 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein Film mit reichlich Tiefgang und Poesie, 17. März 2001
Man stellt sich immer wieder die Frage, warum die besten Filme aller Zeiten so schnell vom Markt verschwinden. Der Club der toten Dichter beschrieb uns ein Stück weit unser eingesperrt sein in Vorstellungen und Wünschen unserer Eltern und Vorgesetzten (Gesellschaft). In diesem Film wurde auf anschauliche Weise beschrieben, daß es im Leben noch andere Wege gibt, als die ausgetretenen Pfade unserer Gesellschaft und Familien (Im Wald es boten sich mir zwei Wege dar, und ich ging den, der weniger begangen war). Das sind Filme, die man mit ruhigem gewissen seine Kinder sehen lassen kann. Hier kann man etwas lernen über Toleranz und Freundschaft, und wie wir als Eltern unsere Kinder unterstützen sollen ihren eigenen Weg zu finden. Leider ist mir die Videokassette abhanden gekommen und ich wollte mir den Film nun auf DVD bestellen (für meinen kleinen Sohn). Nun muß ich leider feststellen, daß es diesen super Film nicht mehr gibt. Ich hoffe er wird doch noch einmal auf DVD verlegt.
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47 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein ergreifender Film mit unmissverständlicher Botschaft , 27. Mai 2007
Der Club der Toten Dichter zeigt sehr gut auf, inwiefern eine intolerante und starre Gesellschaft das Leben und die Träume eines einzelnen Menschen in die Schranken weissen kann.
Der Film ist für mich mehr als eine Kritik am Schulsystem der damaligen Zeit sondern durchleuchtet auch gesellschaftliche Strukturen, in welchen das freie Denken und ein von der Norm abweichendes Verhalten verurteilt wird.
Welche Folgen dies haben kann zeigt das Ende des Films.
Es handelt sich hier um einen wertvollen Film, denn abgesehen von der unmissverständlichen Botschaft, die uns dieser Film geben will, fordert er ein Weiterdenken über den Inhalt hinaus.
Man kann diesen Film eigentlich auf jede Zeit und jede Gesellschaft beziehen, denn Andersdenkende zu unterdrücken und freies Denken einzuschränken wird heute genauso wie damals praktiziert.
Trotz weniger Längen in der Handlung gebe ich diesem Film die Höchstpunktzahl. Unbedingt Ansehen! - Filme, die zum Denken anregen sind (leider) selten geworden.
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