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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Juni 2005
Also, Samhain-Alben dürften sogar für Misfits oder Danzig-Fans eine zwiespältige Sache sein.
Danzig machte hier weder Hardcore Punk ala Misfits, noch den bluesigen Retro-Metal von frühen Danzig, sondern irgendwas dazwischen, meist Hardcore-Style produziert (in manchen Kreisen auch einfach nur als "schlecht" bekannt, was heisst, dass die Produktion hier irgendwie ala Garage klingt, aber das ist ja typisch Old School-Hardcore) mit einer dicken Portion Gothic Rock (was auch leichte Synthie-Säuseleien im Hintergrund beeinhaltet). Das Instrumental Diabolus macht schonmal ordentlich Gruft-Stimmung, dann kommen düstere Punker mit "In My Grip" und "Mother Of Mercy", verfeinert durch Glen "Danzig" Azalones Stimme, die, wie gewohnt, irgendwo zwischen Jim Morrison und Ian Astbury liegt. Nach dem etwas unspektakulären "Birthright" kommt dann mit "To Walk The Night" ein Stück, dass auch auf Danzigs Erstling von 1988 sein könnte, atmosphärisch, düster und melodisch, allerdings ein ganzes Stück rauer, als seine späteren Bemühungen. Hätte auch ein bisschen länger sein können, jedoch sind hier, bis auf "Halloween II", "Mother Of Mercy" und "Human Pony Girl" (*lol*) alle Songs unter 3 Minuten lang, was dem einen oder anderen Stück nicht gut tut. "Let The Day Begin" könnte dann wieder eine Misfits-Nummer sein, bis es dann mit "Halloween II" ein echter Metalstampfer folgt, dem Meister Azalone einen zuckersüssen Mitgröhlerefrain aufgesetzt hat. Klingt zwar ein wenig nach Kneipenchor ab 2 Uhr, aber das kommt hardcoremässig, und ist damit gut ;) Auch November's Fire rockt schön, und fasst mit seiner Mischung aus Goth Rock, Uralt-Metal und Punk den Stil dieses Albums gut zusammen. Danach gibt's Knüppelhardcore mit "Kiss Of Steel" und "Unbridled", und der Abschluß des Albums ist dann "Human Pony Girl", das in Sachen Rythmus/Riffs wirklich eigenwillig klingt. Kommt irgendwie, wie 70er Psychedelic Hard Rock + Pionier Punk. Schräg, rockt aber trotzdem.
Samhain ist sicher nur etwas für absolute Fans. Die Songs sind trotz der zahlreichen musikalischen Einflüsse rotzig-punkig gehalten, kurz und im Garagensound, was bei manchen Liedern nicht gerade optimal ist. Misfits-Fans werden sicher noch eher eine Freude an diesem Album haben, als Danzig-Liebhaber, aber wer genauer in dieses Album hineinhört, der wird daran seine Freude haben, denn es befinden sich dort einige wirklich hörenswerte Danzig-hymnen.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. April 2005
Neben den (alten) Misfits das Beste, was Glenn musikalisch jemals zu bieten hatte. NCV ist eingängiger als Initium oder Unholy Passion, ohne dabei an Düsternis, Melancholie und Aggressivität zu verlieren. Der perfekte Soundtrack für den Herbst und das Ausschlachten von Kürbissen!
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