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4.0 von 5 Sternen Unerwartete Leichtigkeit
Für die meisten, die die ersten Alben der Gruppe kannten, dürfte das 1975 erschienene "Mother Focus" ziemlich gewöhnungsbedürftig gewesen sein. Statt ambitioniertem Progressive Rock mit Stücken, die sich über eine ganze LP-Seite erstrecken konnten, gab es hier ein Dutzend Tracks, von denen keiner über vier Minuten kam. Was der Gruppe...
Veröffentlicht am 2. April 2008 von B. Gutleben

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Mutter Focus - 6. release von Akkerman/van Leer - Hokus Pokus Adé
Es gibt ja immer andere Hörgewohnheiten zu anderen Zeiten und unter anderen Umständen. so kaufte ich mir nochmal alle Focus-Scheiben und wollte spühren, ob sich etwas geändert hat seit letztmaligem Lauschen (Ende der 80iger). Nein: das 6. Album der Band, Mother Focus betitelt, verspricht mir nach wie vor gut zu sein, qualitativ ist es das auch, aber es...
Veröffentlicht am 12. Oktober 2012 von M. Pauli


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unerwartete Leichtigkeit, 2. April 2008
Von 
B. Gutleben (Oberhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mother Focus (Audio CD)
Für die meisten, die die ersten Alben der Gruppe kannten, dürfte das 1975 erschienene "Mother Focus" ziemlich gewöhnungsbedürftig gewesen sein. Statt ambitioniertem Progressive Rock mit Stücken, die sich über eine ganze LP-Seite erstrecken konnten, gab es hier ein Dutzend Tracks, von denen keiner über vier Minuten kam. Was der Gruppe bisher internationale Aufmerksamkeit bescherte, fehlt hier nahezu durchgängig, seien es ausgedehnte Soli als Zeichen der Virtuosität besonders eines Jan Akkerman oder Kompositionen von großer formaler Strenge, die vor allem den klassisch ausgebildeten Thijs van Leer auszeichneten - auch wenn er zumindest am Ende noch einmal eine kurze Hommage an "Father Bach" nachreicht.

Manchmal schien es mir so, als hätten die beiden zentralen Mitglieder der Gruppe nicht mehr das Bedürfnis gehabt, irgend jemandem noch etwas beweisen zu müssen, und seien mal ganz locker an die Sache rangegangen und hätten auch ihren Mitspielern mehr Raum gegeben. So hat der Bassist Bert Ruiter ein Drittel der Stücke geschrieben und mit dem skurrilen "I need a Bathroom" sogar eine Gesangsnummer beigesteuert. Herausgekommen ist ein freundlicher Mix, bei dem manche ein wenig Funk und Fusion zu erkennen meinten, insgesamt überwiegend Stücke mit unaufdringlich-entspanntem Charakter. Musik jedenfalls, die man auch gut im Hintergrund hören kann (von einigen Stücken meinte ich gar, sie würden sich für die Berieselung in Kaufhäusern oder an vergleichbaren Orten eignen).

Im Nachhinein ist man meistens schlauer: "Mother Focus" war das für längere Zeit letzte Album, an dem Akkerman und van Leer gemeinsam mitwirkten. Mit ihren Solo-Projekten entwickelten sie sich in recht unterschiedliche Richtungen. Vielleicht war diese merkwürdig unambitionierte Scheibe (es drängte sich auch kein Stück als denkbare Hit-Single auf) der kleinste gemeinsame Nenner, auf den sich die beiden damals noch verständigen konnten.

Diese etwas negative Deutung soll aber nicht meine grundsätzlich positive Wertung der Scheibe schmälern. Ich mag fast alle Stücke und höre sie auch heute noch gerne - aber meist eher "nebenbei": sie erfordern keine volle Konzentration und nehmen einen nicht in Beschlag. Das darf aber auch mal sein, und gerade "No hang ups" ist auf seine Weise ein Ohrwurm, selten habe ich was schöneres von Jan Akkerman gehört...
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Mutter Focus - 6. release von Akkerman/van Leer - Hokus Pokus Adé, 12. Oktober 2012
Von 
M. Pauli "mpauli26" (Liederbach, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mother Focus (Audio CD)
Es gibt ja immer andere Hörgewohnheiten zu anderen Zeiten und unter anderen Umständen. so kaufte ich mir nochmal alle Focus-Scheiben und wollte spühren, ob sich etwas geändert hat seit letztmaligem Lauschen (Ende der 80iger). Nein: das 6. Album der Band, Mother Focus betitelt, verspricht mir nach wie vor gut zu sein, qualitativ ist es das auch, aber es kommt nicht an. Zum einen: hier lauscht man keiner Prog-Band mehr, hier wird alles ein wenig funky und leicht verdaulich. Ich sag mal, bösartig, wenn man manche Jan Akkerman Solo-Scheiben anhört fühlt man sich wie bei Gitarren-Jazz vom späteren George Benson. Qualitativ sind das super Musiker, aber es kommt nichts rüber. so auch leider bei Mother focus. Keine Highlights, die titel sind kurz und werden zum größten Teil gegen Ende ausgeblendet. Nein: greift zu den ersten 5, bis incl des Hamburger Concertos!
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Mother Focus
Mother Focus von Focus (Audio CD - 2006)
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