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am 18. Februar 2003
Hießen XTC "The Beatles" und Partridge/Moulding "Lennon/McCartney", wäre dieses Album wahrscheinlich mehrere 10 Millionen mal verkauft worden, alle fänden es toll und in der Liste der besten Alben aller Zeiten würde es regelmäßig noch vor Sergeant Peppers aufgeführt. Da dem nicht so war, XTC nie ein Massenpublikum anziehende Hits wie die frühen Beatles hergestellt haben und auch nicht "die Ersten" waren, außerdem noch Andy Partridge auf der Bühne kollabierte und danach nicht mehr öffentlich auftreten wollte, blieb English Settlement anno '82 den Kennern vorbehalten (wie auch alles weitere von dieser Band), während die Masse der Popmusikhörer wohl kaum bereit war und je bereit sein wird, sich in diese komplexen Klanggebilde hineinzuhören.
Von Ska und New Wave kommend, haben XTC hier viele andere Musikstile einfließen lassen, u.a. Klassik, Folk, Funk, Soul und Jazz, und zu einer homogenen Einheit verschmolzen. Stücke wie "Senses Working Overtime", "Jason And The Argonauts" und "All Of A Sudden" heben Pop auf eine neue, klassischer Musik nahen Ebene, daneben gibt's auch trotz aller Ambition tanzbares wie "No Thugs", "Melt The Guns", "Fly On The Wall" und "English Roundabout". Auch der kultivierte musikalische Witz wird gepflegt, v.a. mit "Snowman", einem sehr selbstironischen Liebeslied - kaum einer, der da nicht lächeln muß. Eine Fülle vertonter Ideen springt das Ohr des Hörers an, immer wieder überraschend, da XTC kaum Rücksicht auf herkömmliche Klangmuster und Liedstrukturen nimmt. Herausragend im einzigartigen Gesamtwerk der Band.
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am 29. September 2005
Es scheint regelmäßig das Schicksal hervorragender Bands zu sein, nur von einer elitären, eineweihten Minderheit gekannt, von der breiten Masse hingegen verkannt und ignoriert zu werden. "XTC? Wer, bitte?" Dabei hätte die urbritische Band um die außerordentlich begabten Songwriter und Musiker Andy Partridge (Gesang, Gitarre) und Colin Moulding (Bass) wohl alles besessen, um ganz groß rauszukommen: geniale Songs en masse, Beatles-Melodik, Mitsing-Refrains, innovative, eingenwillige Instrumental-Virtuosität, einen unverkennbaren Sound und mit Partridge einen so genialen wie exzentrischen Sänger.
Doch gerade Partridge bewies tragischerweise, dass er nicht nur auf Gedeih, sondern letzlich auch auf Verderben mit seiner Band zusammengeschweißt war, die damit leben musste, dass ihr Sänger nach zwei Nervenzusammenbrüchen nicht mehr live auftreten wollte und XTC damit als reine Studio-Band im Pop-Konkurrenzkampf entscheidend benachteiligt sein sollte. Und es war exakt jene neuralgische Periode rund um Partridges Krisen, in denen das Meisterwerk ENGLISH SETTLEMENT entstand. Das ursprüngliche Doppel-Vinyl-Album 1982) ist voll von den verblüffendsten Melodien und Strukturen, schrägen und vertrackten Texten, subtilen Arrangements im unverwechselbaren Klang der Rickenbacker-Gitarren, auf denen vor allem Leadgitarrist Dave Gregory brilliert. Wie auf den Alben vorher, aber in ausgefeilterer, subtilerer Manier gelingt XTC der Spagat zwischen New-Wave-Nervosität und Sixites-Pop-Harmonik, schrägen Stakkato-Figuren und kontemplativer Sophistikation. Oder anders ausgedrückt: In Zeiten, in denen in der Popmusik Minimalismus angesagt war, vermochte es XTC, mit relativ einfachen Mitteln (Schlagzeug, Bass, zwei Gitarren, Sänger und ein wenig Studiozauberei)eine Handvoll Minuten derart randvoll mit Ideen zu packen, dass Prog-Rock-Gruppen wohl 20 Minuten benötigen würden, um es ihnen gleichzutun, ohne allerdings an jene Schwerelosigkeit und unpretentiöse Brillanz heranzukommen, die die Musik von XTC auszeichnen.
Sicherlich rief ENGLISH SETTLEMENT nicht nur Enthusiasmus hervor, und Kritiker äußerten sich gerade über die Cleverness und den Perfektionismus der Band abfällig. Trotzdem dient die Band bis heute so gut wie jeder neuer Generation britischer Gitarrenbands als maßgebliche Inspirationsquelle - Blur, Franz Ferdinand oder die Kaiser Chiefs lassen grüßen.
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TOP 500 REZENSENTam 16. Juni 2011
Anspruchsvolleren, detailverliebteren und intelligenteren Gitarrenpop fand man in den 80ern kaum, aber für den mainstream Geschmack waren XTC wohl einfach zu gut, um so die gaanz große Karriere zu machen.

War das New Wave, war's Pop, war's Alternative? Eigentlich wurscht, es war saugut und einmal hatten Sie ja auch wirklich das Glück einen großen Hit zu landen - ,Senses' Working Overtime', enthalten in diesem Album.

Das war - in der UK Ausgabe - wiederum ein Doppelalbum mit 15 songs, was für eine ,Pop'-Band auch nicht gerade verkausförderlich war. Für den Rest der Welt entschied man sich dann aber doch für eine einzelne Platte. Dabei gibt's hier eh jede Menge Ohrwürmer. Das großartige ,Ball And Chain' z.Bsp. mit seinem eigenartigen Marsch-Rhythmus, der dennoch groovt. Das nervöse feeling das ,Jason And The Argonauts' durchflutet - und auch viele andere XTC songs - erinnert durchaus auch ein wenig an die frühen Talking Heads.

Der melodische Einfallsreichtum der in den meisten dieser songs steckt ist genauso beeindruckend, wie die frickeligen Arrangements. Auch rhytmisch ist das eine Wundertüte - man höre sich bspw. ,No Thugs In Our House' an. Auch das wunderbar leichte und karibischen Flair versprühende ,Yacht Dance' hat einen tollen Rhythmus. Fast relaxt wirkt ,All Of A Sudden' mit seinem herrlich rollenden Baß und den ,Indianer'-Tom drums. Funky und doch weltmusikalisch kommen Sie einem auf ,Melt The Guns' und das ist sowieso ein Lehrstück in punkto Reduzierung. Überhaupt muß man drummer Terry Chambers mal lobend hervorheben, denn seine minimalistische aber extrem effektive Spielweise verlieh den frühen XTC Platten (natürlich nebst Partridge's Stimme) einen hohen Wiedererkennungswert.

Gesanglich erinnert Partridge auf ,Leisure' dann ein wenig an Adam Ant und dieser kantige song mit seinem unerbittlich geraden beat ist vielleicht einer der am schwersten zugänglichen dieses Albums. Mit dem percussionlastigen, afrikanisch unterlegten ,It's Nearly Africa' gehen Sie noch einen Schritt weiter in Richtung Weltmusik. Sonnig wird's mit ,Knuckle Down' dem nur ein ganz kleiner kompositorsicher Kopmpromiss zu einem echten Ohrwurm gefehlt hätte. Das flotte ,Fly On The Wall' atmet ein ganz klein wenig Punk, nervös und doch witzig klingt ,Down In The Cockpit'; mit ,English Roundabout geht's wieder ab in die Karibik, wo Sie mit dem closer ,Showman' auch bleiben.

Ein Album, das ein bißchen braucht, das dafür aber dann umso länger hält. Und wenn je es so was wie Pop-Exzentriker gegeben hat - XTC gehörten definitiv dazu.
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am 25. Juni 2002
Ein brilliantes Album mit genau passenden Versatzstücken aus Folk, Rock, Country und kristallklarem, reinem Pop. Nie waren XTC später besser und klangen ungewöhnlicher. Vielleicht liegt es daran, daß sie zum Zeitpunkt der Produktion diesen Albums noch als richtige Band funktionierten. Ein musikalisches Kaleidoskop aus einer Zeit, in der Musik noch einen sehr persönlichen Appeal hatte. Wenn Du keine Lust mehr auf den Einheitsbrei aus dem Formatradio hast, dann kauf die die "English Settlement". Du wirst eine reine Perle finden. Musik zum Verlieben.
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am 22. Dezember 2013
Seit ich mir `82 die DoLP zugelegt habe ist dies mein XTC Lieblingsalbum.
Weder die Scheiben vorher noch nachher lagen so perfekt auf meiner Wellenlänge.
Das sage ich als graubärtiger Jazz-/Progrockhörer dessen Musikgeschmack in den
Siebzigern geprägt wurde. Zudem war schon die LP-Version tonal sehr ausgeglichen
und durchhörbar aufgenommen worden,sprich die Tonqualität ist 1a.
Der remaster setzt da minimal noch eins drauf.
Subjektiv für mich eine der Top-Scheiben aus den Achtzigern.
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am 25. Januar 2014
XTC versuchen hier den großen Wurf. Und der gelingt auch größtenteils. Schöne melodieselige Songs irgendwo zwischen Folk, etwas Punk und Pop. Dazwischen einige recht interessante Singles (It's nearly Africa", "Knuckle down", "The Somnambulist". Das eigentliche Kernalbum ist am ehesten Folk-Rock mit britischem Humor. Herausragend für mich der Song "Yacht dance" mit traumhaften Gitarrenlinien und schönem Chor.
Alles very british understatement - empfehlenswert.
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am 30. Dezember 2003
Wenn man von der Musik der 80-er Jahre spricht, dann fehlt in der Liste der großen Bands i.d.R. der Name XTC. Dabei passt ihre Musik ausgezeichnet in diese Zeit. Auch wenn es schwer fällt, die musikalische Richtung eindeutig zu bestimmen (dazu sind die Platten und Lieder zu unterschiedlich, z.T. auch experimentell bzw. originell), so bemerkt man doch eine dominierende Mischung aus Pop und Punk, die für viele große Bands der 80-er charakteristisch war.
"English Settlement" ist sicher die beste Platte der Gruppe, Songs wie "Yacht Dance" und "Jason and the Argonauts" sind echte Klassiker und werden auch diejenigen überzeugen, die bislang nichts von XTC gehört haben.
Die CD ist übrigens auch für diejenigen interessant, die bislang nur die LP besitzen. Es gibt am Ende eine Reihe von Bonustracks, von denen "Snowman" der vielleicht bekannteste, in jedem Fall aber der hörenswerteste ist.
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am 2. Juli 2002
XTC's Debüt 'White Music' ist für alle, die Punk *und* Pop mögen genau das Richtige.
Im Gegensatz zu XTC's späteren mehr ruhigen und melodischen Songs, in welche Kategorie wohl auch ihr wohl bekanntestes Lied 'Making Plans for Nigel' eher einzuordnen ist, sind die Stücke auf White Music eher unruhig, schräg und manchmal auch lustig.
Für jemanden, der diese Seite von XTC nicht kennt und mehr auf "schöne" Musik steht ist der Kauf dieser CD wohl nicht uneingeschränkt empfehlbar. Man sollte sich besser erstmal ein, zwei Lieder anhören.
Die bekanntesten Lieder auf der Scheibe sind wohl 'This is Pop' und 'Science Friction', die auch auf der Singles Collection 'Fossil Fuel' enthalten sind.
Ich persönlich habe mir diese CD gekauft weil mir eben diese Lieder auf 'Fossil Fuel' mit Abstand am besten gefielen.
Ich wurde nicht enttäuscht, denn alle Lieder auf 'White Music' sind in diesem Stil gehalten.
Fazit:
schneller punkiger Pop mit Andrew Partridge's quirligem Gesang.
->Bestes Album von XTC, welche eine der interessantesten New Wave Bands darstellten (Was machen sie heute?)
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