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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaubliche Mehrdimensionale Soundgebilde
So etwas wie diese CD habe ich vorher noch nicht gehört. Wer unkonventionelle elektronische Musik á la Squarepusher, Aphex Twin oder Mouse On Mars mag, ist ja schon einiges an Soundgewirbel gewohnt, aber "Confield" versetzt den Hörer wirklich in eine neue Welt von Klängen. Bei "Parhelic Triangle" etwa, schlagen auf einen...
Veröffentlicht am 7. Mai 2001 von quuaddib

versus
2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenn Komplexität zur Tristesse wird
Die Methode von Autechre scheint darin zu bestehen, sich alles, was zur eigenen Methode gehört, nach und nach zu verbieten. Allerdings nicht in Richtung größerer Freiheitsgrade, sondern immer stärkerer Reduktion: Lustfeindlichkeit pur, angewandter Protestantismus sozusagen. Erkennbare Samples (egal, ob Geräusch, Stimme oder Instrument) waren ja...
Am 7. Mai 2001 veröffentlicht


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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaubliche Mehrdimensionale Soundgebilde, 7. Mai 2001
Rezension bezieht sich auf: Confield (Audio CD)
So etwas wie diese CD habe ich vorher noch nicht gehört. Wer unkonventionelle elektronische Musik á la Squarepusher, Aphex Twin oder Mouse On Mars mag, ist ja schon einiges an Soundgewirbel gewohnt, aber "Confield" versetzt den Hörer wirklich in eine neue Welt von Klängen. Bei "Parhelic Triangle" etwa, schlagen auf einen plötzlich schwer durchschaubare, ineinander verwobene "Beats" (falls man das noch so nennen kann) ein, dahinter oszilliert etwas, was mal klingt wie Glas, mal wie Glocken, und beides bewegt und verändert sich bis es den Hörer entweder in den Wahnsinn oder auf eine hörere Bewusstseinsebene gehoben hat. Oder "Bine", dieses brutale Stück Musik (??), ein Sturm aus unglaublich schnell aufeinander folgenden Klängen, mal reissend, mal quietschend oder gleitend die begleitet werden von dämonischen Synthigeräuschen. Eigentlich unmöglich, wiederzugeben wie "Confield" klingt, so unglaublich sind diese akustischen Gebilde. Nachdem ich DAS gehört hatte, kam mir alles andere auf einmal banal vor.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anspruchsvolle Klang-Gerüste, 14. Mai 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Confield (Audio CD)
Abgefahrene, experimentelle Klänge und Arrangements für "Fortgeschrittene". In diesen Klängen eine Struktur zu finden ist schwer, doch sie ist vorhanden. Genau diese Eigenschaft der Tracks, nicht auf Anhieb verstanden zu werden, macht dieses Album zu einem Goldstück, das nie langweilig wird. Kreuz und quer durch verschiedene Geschwindigkeiten fügen sich die Rhythmen zu einem geraden Takt zusammen, um gleich darauf wieder auseinander zu fließen. Einfach geniale Musik!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neue Klangwelten von bizarrer Schönheit, 19. November 2002
Von 
Rezension bezieht sich auf: Confield (Audio CD)
Um eines von vornherein klar zu sagen: Musik im klassischen Sinne ist dies hier nicht, es handelt sich eher um völlig fremdartige Klangerlebnisse, die tendenziell atonal und sind und hochkomplexe Rhythmen aufweisen (z.B. 13/7 Takt). Organisch angehauchte elektronische Musik, bionische Sphären, androide Traumwelten, akustisch-synästhetische Ebenbilder von Chaostheorie und Mandelbrot, die Mechanik von Robotergedanken, digitales Neuronengewitter, die kühle Intonation höherer Logik, ein Mäander vibrierender Paradoxone - das sind die Empfindungen, die sich beim Anhören dieser Musik bei mir einstellen. Die Fremdartigkeit ist zunächst überwältigend, löst sich nach mehrmaligem Hören aber auf, man erkennt immer neue Details, die zunächst unzugänglichen Muster öffnen sich dem geduldigen Betrachter kaleidoskopartig. Für mich ist dies musikalisch gesehen völliges Neuland, weit, sehr weit von den ausgetretenen Pfaden heutiger Musik entfernt. Ein dunkles, unentdecktes Land von überwältigender Schönheit, wenn sie sich einem offenbart.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Komplizierte Musik., 23. März 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: Confield (Audio CD)
Mein erstes Album von Autechre war "Amber". Es war schon sehr spannend und interessant, aber ich spürte da dieses nicht ausgenutze Potential. Mein zweites Album war dann "Confield" und der Kontrast hätte kaum größer sein können...
Ich denke, dass es nicht "Pseudo-avantgardistisch" ist. Im Gegenteil. Hier werden völlig neuartige Klangwelten erzeugt, wie ich sie noch nie in meinem Leben gehört habe. Als ich mich das erste Mal durch das Album kämpfte (denn die Bezeichnung trifft zu), verspürte ich eine innere Aufgeglichenheit und Glückseligkeit. Es war in etwa das Gefühl, welches ich nach Vollenden eines gemalten Bildes empfinde. Seltsam, ist man doch als Zuhörer eigentlich passiv, fordert diese Musik vom Hörer weitaus mehr, als sich berieseln zu lassen. Entspannen kann man nicht, bzw. schwer, und wenn erst nach vollendeter Arbeit. Die Arbeit besteht darin aufmerksam zu sein und das Licht im Dunkeln der vertrackten Stücke zu entdecken, dem man auf seiner Route durch dieses Akustische-Universum folgen kann.
Man fühlt sich fast als designierten Musikkenner, wenn man es geschafft hat die Orientierung eine Stunde lang nicht verloren zu haben.
Zuerst muss man sich an die "Rythmen" gewöhnen. Hermeneutisch muss man die CD für sich erschließen. Dann hat man den vollen Hörgenuss. Allerdings nur dann, wenn man wachen Zustands ist. Ist man in die Materie eingedrungen, hat man sehr viel Spaß mit diesem Album
Track 01 : Der Einstand beginnt mit einem schon recht verworrenen, aber nicht aggressiven Beat, der teils an auftrumpfende Bälle erinnert. Umhüllt aber von einem irgendwie synthetischen Klang. Nachdem man mit dem Beat vertraut ist, bekommt der Hörer einen wunderschönen Ambientteppich zu Ohren, der wunderbar zum Beat passt.
Track 2 geht schon etwas weiter und lässt den Beat, noch recht simpel, schneller und härter schlagen mit ambivalent schönen Klängen. Leicht paranoid.
Mit Track 3 ist es dann soweit, dass der Hörer gefordert wird. Harter und verworrener Aggressiv-Beat vereint sich mit fragmentarischen Melodien, welche oszilierend im Hintergrund mitschwingen.
Track 4 ist etwas stiller aber nicht einfacher. Ruhiger zurückhaltender Beat paart sich mit dem Ansatz einer Melodie, welche sich verzerrt und langgestreckt durch das Lied zieht. Bei dem Lied fällt mir nur ein Zustand ein: Agonie.
Track 5 ist eine Ausnahme des Albums, da es das einzige ohne wirklichen Beat ist. Es hat einen Klang- und ein leichten Tipbeat. Ansonsten eine wunderschöne Klangharmonie auf mehreren Ebenen. Es gehört zu den schönsten Musikstücken die ich kenne. ein wahrer Hörgenuss. Pure Atmosphäre!
Track 6 ist mit Abstand der sperrigste Track des Albums. Meiner Meinung nach sind Autechre hier etwas über die Stränge geschlagen. Hier lässt sich kein Rythmus mehr deutlich erkennen und dem Folgen des solchen obliegt der eigenen Fantasy. Die Musik ist verworren und ebenfalls paranoid. Ein Horrortrip.
Track 7 kommt fast versöhnlich daher mit seinem inzwischen schon banal und einfach anmutenden Beat, bei dem man sogar mit dem Kopf nicken kann. Eine verrückte melodie und erneut eine sich quälende, aber coole Melodie, die den Zuhörer fesselt.
Track 8 nimmt sich viel Zeit mit einem unruhigen aber nicht aggressiven Beat. Hier wird Nervösität mit Rastlosigkeit kontrastiert, was interessante Assoziationen beim Hörer hervorrufen.
Track 9 ist auch nicht gerade das einfachste Stück des Albums. Es ist das längste und beginnt fast zu einfach, wie man sich denken kann und bei der Länge des Stückes (fast 10 Minuten) hat man zurecht Grund zur Vermutung, dass da noch was auf einen zukommt. der recht zappelige aber ruhige Beat steigert sich peu à peu und nach dem Schluss ist man etwas erleichtert, dass das Chaos, denn darin endet das Stück, nun vorbei ist.
Durch die Vielschichtigkeit lädt die CD immer wieder zum erneuten Hören ein.
"Confield" gehört definitiv nicht zu meinen Lieblingsplatten von Autechre. Dazu habe ich einfach zu oft das verlangen mich zu entspannen. Denn das ist bei diesem Album faktisch unmöglich.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeit des Erwachens, 10. September 2001
Rezension bezieht sich auf: Confield (Audio CD)
"Confield" ist mit Sicherheit das sperrigste Album das Autechre bis dato vorgelegt haben. Zwar ist die filligrane Frickelarbeit vom letzten Album "5" nach wie vor präsent, allerdings erreichen die neuen Stücke durch starke Reduzierung eine weitaus intimere Atmosphäre als das bisher der Fall war. Minimalistische Speerspitzen, die sich einem unweigerlich ins Hirn bohren. Best buy.
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2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenn Komplexität zur Tristesse wird, 7. Mai 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Confield (Audio CD)
Die Methode von Autechre scheint darin zu bestehen, sich alles, was zur eigenen Methode gehört, nach und nach zu verbieten. Allerdings nicht in Richtung größerer Freiheitsgrade, sondern immer stärkerer Reduktion: Lustfeindlichkeit pur, angewandter Protestantismus sozusagen. Erkennbare Samples (egal, ob Geräusch, Stimme oder Instrument) waren ja von Anfang an weitgehend tabu. Auf 'Tri Repetae' verschwand die relativ offene Form der Stücke und machte durchkonstruierten, formalisierten Kompositionen Platz. Auf 'Chiastic Slide' nahmen sich die Jungs soundtechnisch zurück: Statt den beeindruckenden plastisch-räumlichen Soundscapes am Rande des Psychedelischen plötzlich ein dichter Soundbrei, durch den der Hörer sich erstmal kämpfen mußte. Auf 'Autechre' schließlich wichen die vielschichtigen Beatverschachtelungen einer minimalistischen, tristen Transparenz. Auf ihrem neuen Album 'Confield' räumen Autechre endgültig die Rumpelkammer selbstproduzierter Klischees aus: Das schon vorhersehbare Zipzipzip als Grundrhythmus, der alles zusammenklebt, wurde auf den Müll befördert. Und die so emotionalen wie letztlich austauschbaren Synthieflächen und Melodien sucht man nun vergebens. Jede Dramatik getilgt, jede Effekthascherei verboten. Eigentlich bewundernswert, mit welcher Konsequenz die beiden Briten unbeeindruckt ihren Weg gingen, sich gleichzeitig entwickelten und immer komplexere Werke ablieferten. Die Frage ist nur, was nach der völligen Enthäutung übrig bleibt. Antwort: Nichts als Angeberei. Die Musik von Autechre will nur noch eins: Bewunderung dafür, 'Kunst' zu sein. Alles, was sich beim Hören noch denken oder empfinden läßt, ist: "Wow, ist das komplex, wow, ist dieser Rhythmus kompliziert programmiert." Es zirpt, knirscht und sprözelt so vor sich hin, und ich habe nicht die geringste Lust die vermutlich zehntausend Feinheiten zu 'entdecken'. Kunstfertigkeit wird mit Kunst verwechselt: 'Confield' hat soviel mit einem Kunstwerk zu tun, wie die Werke eines Modellschiffbauers, der mit seiner Pinzette Schiffe in Flaschen verstaut. Man ist beeindruckt und hält den Macher für leicht autistisch, um nicht zu sagen: blöde. Das traurige dabei: Autechre landen mit ihrer elektronischen Musik genau da, wo die Rockmusik begonnen hat. Vor 10 oder 20 Jahren spielten Macho-Rockgitarristen immer schnellere Soli, jetzt programmieren bleiche Jungs in T-Shirts immer vertracktere Rhythmen. Die Geste ist die gleiche: "Schaut her, meiner ist größer und länger!" Schade um den vielen Speicherplatz.
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3 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Isolation, 12. August 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Confield (Audio CD)
Die beiden jungs haben mit corfielt eine plate entwikelt die für unsereins schwerverständlich is.. es liegt wohl daran das sich die beiden zu sehr von der zivilisation abgeseilt habe und betrachten sie nun von unten...
wehr sich in die welt von Autechre begibt leuft gefahr sich in ihr zu verlieren oder auch zu finden...
PS:es ist toll sich mit anderen leuten über musik zu unterhalten besonder über solche
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2 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Autechre hatte einen schlechten Tag, 8. Mai 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Confield (Audio CD)
Die auf dem Lande wohnenden Autechre-Herren haben sich wohl einen "neuen alten" Vintage-Synthesizer angeschafft. Vielleicht rostete so einer in einer vergessenen Scheune vor sich hin. Von diesem kommen vermutlich diese knisternden Klänge, die das gesamte Werk diesmal dominieren. Was fehlt, ist die unbeschreibliche Atmosphäre, die sonst die mir bekannten Autechre-Produktionen durchdringt und den Zuhörer hypnotisiert. "Confield" ist ungefähr so spannend wie ein Vollko(r)n-Kuchen aus einer Öko-Bäckerei: sieht so gesund aus, daß es nicht schmecken kann. Der Zuhörer wartet die ganze Zeit auf etwas, das aber nicht kommt. Was dagegen kommt, ist der Lastschrift über knapp 34 Mark - mindestens doppelt zu viel für eine langweilige, pseuto-avantgardistische Produktion. Lieber auf die nächste Scheibe von Autechre warten. So schlecht kann auf Dauer niemand sein.
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Confield
Confield von Autechre (Audio CD - 2001)
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