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am 9. Januar 2005
Als Nick Cave im Duett mit Kylie Minogue vor neun Jahren weltweit die Charts anführte, war der bis dahin wohlgehütete Underground-Starruhm plötzlich Vergangenheit. "Where The Wild Roses Grow" und das kurz danach veröffentlichte und "blutrünstige" Album "Murder Ballads" hievten den wortgewaltigen Sänger mit einem Schlag ins Scheinwerferlicht. Ein Umstand, der Nick Cave seitdem Kopfzerbrechen verursacht. Auch das letzte Studio-Werk "The Boatman's Call" (1997) erweiterte den Fankreis ungemein. Vier Jahre mussten die Fans auf das neue Album "No More Shall We Part" warten, das den auch als Schriftsteller ("Und die Eselin sah den Engel") tätigen Musiker in absoluter Höchstform zeigt. Man muss sich aber unbedingt Zeit nehmen, denn das opulente Werk wächst bei jedem weiteren Hören immer mehr. Caves einzigartige Textdichtung geht einem unter die Haut und seine Band The Bad Seeds veredeln die Kurzgeschichten über das Schattendasein des Lebens einfach perfekt. Wohl keiner bringt Melancholie, Irrsinn und gescheiterte Liebe so auf den Punkt wie Nick Cave. Die ersten vier Tracks "As I Sat Sadly By Her Side", "And No More Shall We Part", "Hallelujah" und "Love Letter" begeistern ähnlich wie der Vorgänger "The Boatman's Call" mit ruhigen Klängen. Für manche liegt nach diesen Songs die Vermutung nahe, dass Cave musikalisch in eine Sackgasse gedriftet ist, doch "Fifteen Feet Of Pure White Snow" lässt dieses Vorurteil schnell vergessen: Die charismatische Stimme gepaart mit bedrohlichen Textzeilen ("I waved to my neighbour, my neigbour waved to me, but my neighbour is my enemy") führt zwar kurz zur Annahme, dass Cave wie bei seinem - im wahrsten Sinn des Wortes - Mörderalbum "Murder Ballads" sich wieder in blutrünstige Gefilde begibt, doch der jetzt 47-Jährige versteht es gekonnt anstatt mit deftigen Vokabeln mit Metaphern und Aphorismen seine Geschichten zu präzisieren. Nach dem wieder beruhigendem "God Is In The House" kommt mit "Oh My Lord" wieder ein musikalisches Kleinod der Superlative, das man einfach gehört haben muss. Danach verbreiten Nick Cave And The Bad Seeds mit melancholischen Meisterleistungen wie "The Sorrowful Wife" oder "Gates To The Garden" wieder angenehme Düsternis.
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am 6. Februar 2003
Nick Cave hat sicherlich viele hochklassige Alben herausgebracht - darunter gehört auch sein neuestes Werk "Nocturama" - dennoch würde ich "No More Shall We Part" als sein bestes Album bezeichnen.
Warum? Tja es ist einfach die Atmosphäre auf "No More Shall We Part" die doch ein wenig dichter und fesselnder wirkt als bei seinen anderen Werken. Jedes Lied auf "No More Shall We Part" ist ein Klassiker für sich von daher könnte ich jetzt jedes Lied als Anspieltipp nennen. Trotzdem möchte ich ein Lied hervorheben das schon alleine den Kauf lohnt und zwar "Hallelujah" - für mich eines der besten Cave Lieder überhaupt. Cave glänzt am Piano, Warren Ellis spielt sich mit seiner Violine in einen richtigen Rausch und am Ende von "Hallelujah" ist es der Gesang der McGarrigle Schwestern der den Hörer im wahrsten Sinne des Wortes verzaubert. Gänsehaut pur! Aber auch die anderen Lieder von "No More Shall We Part stehen dem in nichts nach. Hier gibt es keine Schwachstellen, ganz im Gegenteil, das Album zieht sich wie ein Roter Faden durch - man muss es einfach als ganzes genießen. Aufgrund der ganz eigenen Atmosphäre würde ich "No More Shall We Part" doch ein wenig über "Nocturama" stellen. Auf "Nocturama" fehlt eigentlich nur ein zweites "Hallelujah" - dieses Lied macht einfach die Klasse von "No More Shall We Part" aus.
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am 19. Januar 2006
Das bis dahin beste Nick Cave Album, in meinen Augen. Zum ersten Mal bei meiner Freundin gehört und seit dem eines meiner Lieblingsalben. Textlich gesehen war und ist Nick Cave sowieso einzigartig, aber mit seiner Musik kann sich nicht jeder anfreunden. Aber dieses Album sprengt die Ketten, seine Stimme wird lediglich von einem Piano und der einen oder anderen Akustik Gitarre begleitet. Zum dahin schmelzen.
In seinen Liedern steckt soviel Melancholie, in der sich jeder wiederfindet. Wenn man verliebt, unglücklich verliebt oder noch auf der Suche ist, der wird dieses Album lieben und die eine oder andere Träne nicht verkneifen können.
Alles fängt an mit "As I sat sadly by your side", der Titel sagt schon alles und diese Traurigkeit trägt sich durchs ganze Album, eine wahre "Sie hat mit mir schluss gemacht" hymne ist dann, "And no more shall we part", zum heulen. Weitere Highlights sind "15 Feet of pure white snow", "God is in the house" und "My sorrowful wife". Wer keine Gefühle hat, sollte die Finger von "No more shall we part" lassen. Nick Cave beweisst mit diesem Album seine Brillianz und zeigt wie schön traurig Musik sein kann!
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am 29. Juni 2007
Schon beim ersten Hören wird einem klar: Dies ist kein gewöhnliches Nick Cave - Album. Es drängt sich eher der Vergleich zu dem von Mr. Cave verehrten Leonard Cohen auf; ein Mann und sein Piano stehen im Vordergrund und die vorherrschende Tonart ist Moll. Dabei werden vorzugsweise die leisen Töne angeschlagen, wie schon bei "The BoatmanŽs Call", nur klingt "No more shall we part" viel interessanter. Aber eingängig ist die ganze Sache nicht. Ich brauchte schon einige Durchgänge, bis sich mir die ganze Bandbreite dieses Albuns auftat.

Nick CaveŽs Gesang ist, wie immer, technisch vielleicht nicht perfekt, aber sehr gefühlvoll und immer passend. Die Bad Seeds halten sich, bis auf einige Ausnahmen, angenehm zurück, nur die Violine steht oft mit dem Piano im Vordergrund und hilft diese unglaublich dichte Athmosphäre zu weben, der man sich bis zum letzten Ton nur schwer entziehen kann. Unterstützt wird die Band hier ausnahmsweise von zwei Backgrundsängerinnen, den McGarrigle-Schwestern, deren Stimmen erstaunlich gut ins Konzept passen.

Auch textlich ist "No more..." ein hochkarätiges Album. Es sind, neben Liebesliedern und religionslastigen, auch autobiografische Texte vertreten, die teilweise tief blicken lassen; beispielsweise das auch musikalisch interessante, bedrohlich anschwellende "Oh my Lord", in dem Herr Cave klipp und klar singt, was er von seiner eigenen Berühmtheit hält. Der Sinn mancher anderer Texte des Albums ist nicht so offensichtlich. Warum aber das Titellied, welches seine letzte, eigentlich doch glückliche Hochzeit thematisiert, ausgerechnet so klingt, als würde es zu einer Beerdigung gespielt, wird wohl das Geheimnis des Künstlers bleiben.

"No more shall we part" ist kein Album zum nebenbei laufen lassen, und auch als Stimmungsaufheller ist es nicht zu gebrauchen. Aber es klingt besser und reifer als alles, was ich bis heute von Nick Cave and the Bad Seeds gehört habe, und es gehört zweifelsfrei zu den besten Alben meiner bescheidenen Sammlung.
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am 17. Februar 2006
Der Albumtitel ist Programm. Wenn man einmal Gefallen gefunden hat an diesem elegischen Meisterwerk über die Irrungen und Wirrungen der Liebe und deren Folgen, dann kann man sich nur schwer wieder davon losreissen.
Nick Cave steht im Mittelpunkt der Bühne des Lebens und kehrt sein Innerstes nach außen und wie er das macht ist einfach nur unheimlich genial.
Verhalten und oftmals nur akzentuiert von Piano oder Violine getragene Melodien bilden den Rahmen für bestechend düster-melancholische und äußerst kryptische Lyrics, die schließlich Nicks tiefe Brummstimme ausfüllt, um spätestens bei den meist nur spärlich vorhandenen Refrains tief unter die Haut zu dringen und mitten ins Herz und in die Seele zu zielen.
Dabei fließt ein Song in den nächsten über und ergibt schließlich ein unheimlich komplexes, wunderbares Ganzes. Highlights herauszuziehen fällt unheimlich schwer, denn jeder der Songs besticht auf seine eigene Weise. Müsste ich mich doch für ein paar entscheiden, so wären dies wohl "Hallelujah" (eine schaurig-schöne Tour de Force über 8 min!), "Love Letter" (unglaublich bewegend, wie Nick hier seine verlorene Liebe retten will), "Oh my Lord" (das rockigste Stück mit furiosem Finale), "The Sorrowful Wife" (Hammergranate, die sich urplötzlich von sperrig-schleppend zu einem ultraharten und wuchtigem Brett verwandelt und mitten in die Magengrube trifft) und schließlich "Darker with the day", wo Nick und sein Ensemble nochmal alles geben.
"No more shall we part" ist eine Ausnahmeerscheinung - das ist Musik, das ist Magie, das ist -ja fast- göttlich. Der perfekte Begleiter für einsame Stunden in tiefschwarzer Nacht, in denen man sich seiner Melancholie und seinen trüben Gedanken hingeben kann. "No more shall we part" muss man geHÖRT haben, nur dann kann man es richtig verstehen. SEHR empfehlenswert.
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am 27. September 2001
Nach "Murder Ballads" und "The Boatman's Call" jetzt schon wieder ein Volltreffer vom Meister der Melancholie. Für Leute in trauriger Verfassung kann man die CD fast gar nicht empfehlen, den einige Songs kommen dank Cave's Stimme und der zurückhaltenden Instrumentierung sehr selbstmordgefährdend rüber. Vor allem "Halleluja" (vor allem der acapella Frauen-Chor am Ende des Lieds) und "God is in the House" (mit einem Text wider der Spießigkeit (auch deutscher) Kleinstädte) sind absolut hörenswert. Schade an solchen Alben ist meistens, daß die nachfolgenden Werke sich mit ihnen messen müssen, was hier nicht einfach wird. Aber ich bleibe guter Hoffnung.
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am 28. Februar 2006
Neben *Tender Prey* ist dieses Album für mich das Beste, was Herr Cave zustande gebracht hat. Und daran müssen sich alle nachfolgenden Alben messen lassen (am besten hat diese Hürde das Doppel Abatoir/Lyre bewältigt).
Dieses Album benötigt seine Zeit, bis es sich dem Hörer ganz entschließt. Die meisten haben wieder einmal kritisiert, dass er , bis auf *sorrowful wife* wieder nur ruhig geblieben ist. Doch was ist das für eine Ruhe! Wenn sich diese Lieder einmal in den Hörgang eingenistet haben, kommen sie da auch nicht mehr raus. Mein Favorit hier ist eindeutig *Hallejujah*, dicht gefolgt von der Singleauskopplung *15 feet …*. Und so könnte ich weiter aufzählen. Nick Cave wird mit dem Alter immer besser, und so bleibt zu hoffen, dass er noch einige Jahre weiter machen wird (gleich ob mit oder ohne Bargeld). Die Wucht, mit der die Songs auf einen zugehen, kann einen an einem grauen Regentag schon ganz schön die Beine weg hauen. Und es macht zwar Mühe sich mit den Texten zu befassen, aber es lohnt sich. Und für alle Hardcore Fans sei sein bisher einziger Roman *and the ass….* zu empfehlen.
Für dieses Album gibt es gleich mehrfache Maximalpunktzahl, und wie immer gilt mein Satz, dass Nick Cave sowieso keine schlechten Alben machen kann.
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TOP 500 REZENSENTam 22. Februar 2015
Da das Album ja schon älter ist und viele derer, die hier die Rezensionen lesen, wahrscheinlich einfach nur wissen wollen wie die Vinyl-Neuauflage gelungen ist, mach ich es mal kurz: (Musikalisch sowieso genial wie eh und je) Klanglich absolut Top!

ENDLICH! Nachdem ich mittlerweile 3 vollkommen überteuerte Bootlegs dieses Albums als Vinyl gekauft habe (welche allesamt soundtechnisch absolut keine Offenbarung waren) kann ich durch die Neuveröffentlichung nun endlich sicher sein, ein autorisiertes und perfekt klingendes "Original" zu besitzen, auch wenn es keine Erstauflage ist - aber gerade bei diesem Album geht es mir nicht um meinen Sammelwahn, sondern hauptsächlich um die Musik und die Qualität der Aufnahme ebendieser und da kann ich sagen dass mir z.B. speziell "As I Sat Sadly By Her Side" und auch das nach jahrelangem Dauerhören, immer noch als absolut genial empfundene "Hallelujah", noch nie dermaßen gut gefallen haben und wie bereits erwähnt, besitze ich sowohl auf Platte als auch auf CD schon mehrere Auflageversionen.

Beim Klavier hört man jetzt jeden noch so feinen Tastenanschlag wunderbar heraus und generell kommt es viel kräftiger rüber, dabei aber niemals zu prägnant oder gar aufdringlich, ebenso der schön dunkle Grundton des knarrenden Basses oder die scheinbar von fern hallende Geige, beim eben erwähnten Hallelujah - ein Traum. Und nicht zuletzt natürlich Nick Cave's Stimme, welche noch nie so plastisch durch mein Wohnzimmer hallte als Stünde er vor mir - Gänsehaut.

Und nun, für alle die mein high-endiges Schreibgesülze bis hier hin ausgehalten haben, das Fazit:
Auch wenn man das Album schon in X facher Ausführung zu Hause hat, lohnt sich die Neuanschaffung klanglich durchaus und für die die's noch nicht haben - ihr seid mittlerweile schon 14 Jahre im Verzug und solltet die Gelegenheit dieses musikalisch-, lyrisch- und klangliche Meisterwerk zu erwerben, schnellstens beim Schopf packen! ;)
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am 5. September 2003
Zu diesem Album gibt es eigentlich nicht viel zu sagen - es ist ein in seiner melancholisch-romantischen Grundstimmung in sich geschlossenes Meisterwerk eines Profis. Da macht man sich doch am liebsten gleich den besten Rotwein auf und lehnt sich zurück...unbedingt kaufen!!
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am 24. Juni 2001
Wenn es jemand schafft,Poesie und Emotionen in das Gewand zeitlos schöner Songs zu verpacken, ohne sich auch nur im entfertesten im Dunstkreis des Mainstreams zu bewegen, und seinen Hörern eine Gänsehaut nach der anderen bescheert, kann es sich eigentlich nur um Mr. Nick Cave handeln.Stimmlich gereift,mit einem unglaublichen Gefühl für die richtige Melodie und das passende Tempo,hat er mit diesem Album sein Meisterwerk abgeliefert.Geigenparts zum niederknien schön und Gitarrencrescendos die den Spannungsbogen fast bis zum Bersten begleiten.Mehr als ein weiteres hervorragendes Album von Mr. Cave und den Bad Seeds,eine Offenbarung.
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