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43 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Da kann man mal sehen, wie man eine "Special Edition" macht
Kaum zu glauben, dass der Film 40 Jahre alt ist und jetzt zum ersten Mal auf DVD in Deutschland erscheint - aber gleich als Premium, Platinum, Gold, Special, Extra Edition. Und diese Doppel-DVD hat ihre fünf Sterne wirklich verdient. Obwohl die DVD-Hülle nur sehr spärlich darauf hinweist, sind tatsächlich alle Extras der internationalen Ausgabe...
Veröffentlicht am 16. Dezember 2005 von S. Schroeter

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vielleicht ein bisschen überbewertet?
Man denkt, man kennt sich ein bisschen aus auf dem Gebiet der Klassiker. Da kommt man in die USA zu Besuch und jeder meint, man müsse mit "The Sound of Music" vertraut sein. Das musste ich verneinen. Ich kann mich nicht erinnern, überhaupt je den Titel gehört oder den Film im TV gesehen zu haben. "Westside Story" - ja, das ist bekannt und gefällt mir...
Vor 22 Monaten von Schneider veröffentlicht


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43 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Da kann man mal sehen, wie man eine "Special Edition" macht, 16. Dezember 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Kaum zu glauben, dass der Film 40 Jahre alt ist und jetzt zum ersten Mal auf DVD in Deutschland erscheint - aber gleich als Premium, Platinum, Gold, Special, Extra Edition. Und diese Doppel-DVD hat ihre fünf Sterne wirklich verdient. Obwohl die DVD-Hülle nur sehr spärlich darauf hinweist, sind tatsächlich alle Extras der internationalen Ausgabe enthalten.
Das heißt: - ein Treffen am Kamin zwischen Julie Andrews und Christopher Plummer
- Treffen der nun erwachsenen von Trapp-Kinder
- Julie Andrews' Erinnerungen an den Dreh
- ein Blick auf die Originalschauplätze
- Feature über das weltweite "Sing a-long"-Phänomen (das man übrigens mal erleben sollte)
- kurze Biografie über die originale Trapp-Familie
- der Karaoke-Modus, damit man die Lieder mitsingen kann
- Audiokommentare von dem gerade verstorbenen Regisseur Robert Wise, und von Julie Andrews und Christopher Plummer
- Fotogalerien
und, und, und...
Hinzu kommt, dass der Film selbst für die DVD restauriert wurde. Die Tonspuren kommen in Dolby Digital auch wenn die deutsche etwas schwächer ist.
Über den Film selbst muss man nicht mehr viel sagen - 5 Oscars (Bester Film, Beste Regie) und fünf weitere Nominierungen (u. a. Julie Andrews) sprechen für sich.
Ich hatte mich schwer getan, mir dieses amerikanische "Nationalheiligtum" anzusehen - wusste, dass viele Amerikaner ihr Bild über Österreich aus diesem Film beziehen - doch ich habe es gewagt und nicht bereut. Selbst nach dem 50. Ansehen ist der Film einfach nur schön. Die Geschichte ist nett anzusehen (man kann sogar den etwas seltsamen Blick auf geschichtliche Ereignisse ertragen), die Lieder sind wunderschön und (mehr oder weniger freiwillig) witzig und Julie Andrews ist einfach nur fantastisch.
Ein toller Film, der selbst schon seine fünf Sterne wert ist, aber mit diesen vielen liebevoll gemachten Extras, verdiente diese DVD-Edition eigentlich 11 Sterne.
So macht man Special Editions.
Ein "Must Have"!
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für alle, die an das Gute und an die Musik glauben, 30. Januar 2006
The sound of music in der Originalsprache - ich kann den film wirklich jedem, ob jung oder alt, wärmstens ans Herz legen. Auch wenn der Film mit der wahren Geschichte der Familie Trapp wohl nur sehr wenig zu tun hat - die Musik, die Lieder sind einfach fantastisch, die Rollen sehr gut gespielt - sowohl von den Kindern wie von den Erwachsenen, man schliesst die DarstellerInnen schnell ins Herz und Julie Andrews als Maria ist wirklich bezaubernd. Die Geschichte ist wohl manchmal etwas rührseelig aber doch einfach sehr sehr schön, ebenso die Landschaftsaufnahmen... Ein Film zum Träumen, Geniessen und - Mitsingen
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45 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Musical der 60er, 25. Juli 2003
Von 
Volker Hartung - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Sound Of Music (2 Discs) [UK IMPORT] [Special Edition] (DVD)
Welch ein Film! Noch völlig überwältigt, räume ich die tränengesättigten Taschentücher weg, um dann (eine dumme Angewohnheit von mir) diverse Kommentare zu studieren. O je, schon bin ich in der Verteidigungsposition! Pauline Kael, Amerikas einflußreichste Kritikerin, fühlt sich manipuliert und in eine emotionale und ästhetische Schwachsinnige verwandelt. Sie vermißt einen Bezug zur modernen Welt, Innovation, Bedeutung. Maltin gibt zwar 3 1/2 Sterne, man fragt sich aber, in welchem Verhältnis das zu seinen vier Sternen (die Höchstwertung) für ein vergleichsweise durchschnittliches Musical wie "Seven Brides for Seven Brothers" steht. War das die Angst der Kritiker, erfolgreiche Filme zu loben ("The Sound Of Music" löste "Gone With The Wind" als größten Kassenschlager der Geschichte ab)?
Nun, etwas mehr steckt schon dahinter. Aus der Distanz betrachtet, gibt es einiges an diesem Gewinner von fünf Oscars 1966 (u.a. "Bester Film", "Beste Regie") auszusetzen. Die Geschichte ist stark idealisiert, nicht alle Handlungsstränge führen zusammen, einige Figuren erscheinen unglaubwürdig bzw. schematisch, das Grundgerüst (kleine Kinder, Nonnen) birgt einige Kitschgefahr. Der letzte Akt, die Flucht der Trapp-Familie vor dem "Anschluß" Österreichs an Hitlers Drittes Reich, zeigt einen Bruch im bislang unbeschwert heiteren Ton des Films, ohne der historischen Tragödie gerecht werden zu können. Einige Szenen wirken überzogen, z.B. der gemeinschaftliche Ausbruch von Reuetränen beim ersten Abendessen der neuen Gouvernante mit der Familie. Aber - das alles sind Details! Über all diese Schwächen konnte ich mit einem Lächeln hinweggehen. Das war möglich aus drei Gründen: Erstens bietet "The Sound Of Music" die vielleicht großartigste Ansammlung von Hits der Geschichte des Musicals - vom Titelsong über "My Favourite Things" bis zu "Climb Every Mountain" wird man schier überwältigt von der Schönheit der Musik. Zweitens fangen die Außenaufnahmen, die zum überwiegenden Teil in Salzburg und der weiteren Umgebung entstanden, die Schönheit der Landschaft und der ehrfuchterweckenden Gebäude und Orte perfekt ein. Drittens vermitteln die Schauspieler und Sänger (allen voran natürlich Julie Andrews - ihrer Leistung wird man mit Worten nicht gerecht) einen solchen Charme, eine solch geballte Lebensfreude, daß man ihnen für immer zusehen und zuhören möchte. Denn - wahre und tief empfundene Schönheit kann nicht kitschig sein, und das ist das Verdienst des Teams um Regisseur und Produzent Robert Wise und Autor Ernest Lehman ("Der unsichtbare Dritte"), die alles taten, um den "Schmalz" des Bühnenstückes zu vermeiden. Sie machten auch nicht den Fehler Warners bei "My Fair Lady", die reizvolle (und potentiell viel bessere) Story in Prunk und Pracht fast zu ersticken, so daß die (trotzdem wunderbaren) Darsteller fast wie in einem goldenen Käfig agieren mußten.
Wie ist es nun um die Relevanz bestellt? Ehrlich gesagt, kenne ich kein einziges Musical, das sich durch historische Genauigkeit, psychologisch fundierte Charaktere oder tiefe Einblicke in die Wirklichkeit der modernen Welt auszeichnet. Nicht umsonst sind die meisten Musicals mehr oder minder märchenhafte Erzählungen, in Reinform z.B. das überragende "The Wizard Of Oz" von 1939. Gut, "Singing In The Rain" hat eine hervorragende Handlung, ist ungeheuer witzig und klug zugleich, hat zudem großartige Tanzszenen und wirkt daher auf mehr Ebenen. Trotzdem wird auch dort idealisiert, übertrieben, Realität verschwiegen. Und die Innovation? Nun, niemand würde behaupten, daß Mozarts "Zauberflöte" die Musikgeschichte vorwärtsgetrieben hätte. Trotzdem hat sie Millionen von Menschen und ein Dutzend Generationen verzückt. Sorry, Ms. Kael, aber man muß auch einmal innehalten und sich einfach freuen können. Und kaum ein Film vermag mehr Freude zu vermitteln als "The Sound Of Music", für mich das beste Musical der 60er (die an Oscars gemessen die Blütezeit des Genre waren), vor "My Fair Lady", "Mary Poppins", und "West Side Story", und weit vor "Oliver!", um alle Oscar-Musicals jenes Jahrzehntes einmal aufzuzählen.
Die Deutschen haben offenbar so ein merkwürdiges Verhältnis zu diesem Meisterwerk, daß eine Veröffentlichung auf DVD fraglich erscheint. Dazu passend hat die britische DVD nicht einmal deutsche Untertitel (ansonsten aber eine ganze Kollektion inkl. Englisch). Was soll's - ohnehin sollte man das Original erleben, das in fantastischer 4.1-Tonqualität vorliegt. Das Bild ist sehr gut, wenn auch nicht 100%ig scharf (was auch an meinen Augen liegen mag, die genauso alt wie der Film sind). Der (immerhin 166 Minuten lange) Hauptfilm ist komplett auf der ersten Scheibe untergebracht, inklusive eines durchgängigen Kommentars von Robert Wise und einer Spur mit dem isolierten Soundtrack. Die Extras (auf einer Bonus-Scheibe) bieten mit das umfangreichste Bonus-Material, das ich erlebt habe, darunter eine 90minütige Dokumentation und Unmengen an Audiomaterial. Spitzenklasse!
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49 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Sound Of Music - Endlich auch in deutscher Sprache, 8. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Der mit geschätzten 1,2 Milliarden Zuschauern wohl meist gesehenste Film überhaupt, gilt neben Vom Winde verweht als der phänomenalste Kinoerfolg aller Zeiten. Die auf Tatsachen beruhende Geschichte der österreichischen Trapp-Familie, die 1938 aus ihrem von Nazis besetzten Heimatland fliehen musste, wurde vom Publikum geliebt wie kein anderer Film jemals zuvor oder danach.

Die lebenslustige und musikbegeisterte Novizin Maria (Julie Andrews) verlässt das Kloster, in dem sie aufgewachsen ist, um als Kindermädchen bei dem verwitweten Kapitän Trapp zu arbeiten. Maria bringt dessen sieben Kindern ihre Liebe zur Musik und zur Natur näher und gewinnt schließlich auch das Herz des Vaters. Nach einigen Turbulenzen und Missverständnissen heiraten die beiden, bis die Nazis das junge Glück beinahe zerstören.

Mit atemberaubenden Bildern, einer Kamera die in die österreichische Landschaft verliebt zu sein scheint, ist hier jede Einstellung ein cinematographisches Meisterwerk, ergänzt durch die wohl großartigsten Songs in der Geschichte des Musicals, vom Titelsong über "My Favourite Things" bis zu "Climb Every Mountain" wird man schier überwältigt von der Schönheit der Musik. Die Schauspieler, allen voran Julie Andrews, verbreiten einen solchen Charme, eine solch geballte Lebensfreude, dass man ihnen für immer zusehen und zuhören möchte.

10-mal für den Oscar nominiert, gewann der Film schließlich 5 der begehrten Trophäen (Bester Film, Regie, Ton, Schnitt, Musik). Zudem rettete der Film mit seinem bombastischen Einspielergebnis die Fox-Studios vor der Pleite, nachdem man 2 Jahre zuvor mit Cleopatra mal eben den größten kommerziellen Flop der Filmgeschichte produziert hatte. 8 Jahre nach der Erstaufführung kam der Film 1973 wegen des unglaublichen Erfolges auf der ganzen Welt erneut in die Lichtspielhäuser. Die in den 80er Jahren veröffentlichte Videokassette brach alle Verkaufs-Rekorde. Nun endlich gibt es diesen einzigartigen Klassiker auch auf DVD, in brillanter Bild- und Ton-Qualität. Neben der deutschen Tonspur mit eingedeutschten Texten ist auch die originale englische Sprache vorhanden.

In Deutschland, wo man Mitte der 60er Jahre noch vorwiegend darum bemüht war die düstere Nazi-Vergangenheit zu verdrängen, floppte der Film gnadenlos. Außerdem war bereits 1956 mit Die Trapp-Familie, eine zwar künstlerisch mittelmäßige, dafür aber enorm erfolgreiche deutsche Heimatfilm-Version des Stoffes erschienen, welche die Nazi-Problematik noch geschickt umschiffte.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Sound of Music - Meine Lieder, Meine Träume, 14. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Der mit geschätzten 1,2 Milliarden Zuschauern wohl meist gesehenste Film überhaupt, gilt neben Vom Winde verweht als der phänomenalste Kinoerfolg aller Zeiten. Die auf Tatsachen beruhende Geschichte der österreichischen Trapp-Familie, die 1938 aus ihrem von Nazis besetzten Heimatland fliehen musste, wurde vom Publikum geliebt wie kein anderer Film jemals zuvor oder danach.

Die lebenslustige und musikbegeisterte Novizin Maria (Julie Andrews) verlässt das Kloster, in dem sie aufgewachsen ist, um als Kindermädchen bei dem verwitweten Kapitän Trapp zu arbeiten. Maria bringt dessen sieben Kindern ihre Liebe zur Musik und zur Natur näher und gewinnt schließlich auch das Herz des Vaters. Nach einigen Turbulenzen und Missverständnissen heiraten die beiden, bis die Nazis das junge Glück beinahe zerstören.

Mit atemberaubenden Bildern, einer Kamera die in die österreichische Landschaft verliebt zu sein scheint, ist hier jede Einstellung ein cinematographisches Meisterwerk, ergänzt durch die wohl großartigsten Songs in der Geschichte des Musicals, vom Titelsong über "My Favourite Things" bis zu "Climb Every Mountain" wird man schier überwältigt von der Schönheit der Musik. Die Schauspieler, allen voran Julie Andrews, verbreiten einen solchen Charme, eine solch geballte Lebensfreude, dass man ihnen für immer zusehen und zuhören möchte.

10-mal für den Oscar nominiert, gewann der Film schließlich 5 der begehrten Trophäen (Bester Film, Regie, Ton, Schnitt, Musik). Zudem rettete der Film mit seinem bombastischen Einspielergebnis die Fox-Studios vor der Pleite, nachdem man 2 Jahre zuvor mit Cleopatra mal eben den größten kommerziellen Flop der Filmgeschichte produziert hatte. 8 Jahre nach der Erstaufführung kam der Film 1973 wegen des unglaublichen Erfolges auf der ganzen Welt erneut in die Lichtspielhäuser. Die in den 80er Jahren veröffentlichte Videokassette brach alle Verkaufs-Rekorde. Nun endlich gibt es diesen einzigartigen Klassiker auch auf DVD, in brillanter Bild- und Ton-Qualität. Neben der deutschen Version mit eingedeutschten Texten, ist auch die wesendlich bessere englische Fassung enthalten.

In Deutschland, wo man Mitte der 60er Jahre noch vorwiegend darum bemüht war die düstere Nazi-Vergangenheit zu verdrängen, floppte der Film gnadenlos. Außerdem war bereits 1956 mit Die Trapp-Familie, eine zwar künstlerisch mittelmäßige, dafür aber enorm erfolgreiche deutsche Heimatfilm-Version des Stoffes erschienen, welche die Nazi-Problematik noch geschickt umschiffte.
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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meine Lieder, meine Träume: Mary Poppins auf Trapp!, 3. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: The Sound Of Music (2 Discs) [UK IMPORT] [Special Edition] (DVD)
Amerikaner verbinden mit Deutschland und Österreich Berge, Dirndl, Lederhosen und Weißwurst mit Sauerkraut. Ein Film aus den sechziger Jahren hat dieses Image wie kein anderer in die amerikanischen Köpfe getrieben : "The Sound Of Music".
Das immens erfolgreiche Musical von Rodgers & Hammerstein basiert auf den Lebenserinnerungen von Maria Augusta Trapp (1905-1987), einem Waisenkind, welches im Kloster bei Nonnen aufwuchs, die ihren Drang zur freien Natur kaum hinter Klostermauern bannen können. In bester "Sister Act"-Tradition beschließt daher die gutmütige Mutter Oberin, der singenden Frischluftfanatikerin Maria eine weltliche Aufgabe anzuvertrauen: dem Witwer Baron von Trapp bei der Aufzucht seiner 7 Zwerge gehörig unter die Arme zu greifen. Die militärisch disziplinierten Erben des Ex-U-Boot-Offiziers setzen jedoch alles daran, durch derbe Scherze auf Kosten der neuen Nanny die Aufmerksamkeit ihres strengen Vaters zu bekommen. Der hat nur Augen für seine neue blonde Flamme, einer mondänen Gräfin aus Wien mit jeder Menge Kohle, die er eigentlich schon vor den Traualtar zerren wollte.
Doch in der Zwischenzeit haben die Kinder längst das singende Hausmädchen Maria in ihr Herz geschlossen und auch der Baron findet langsam Gefallen an dem unscheinbaren Aschenputtel. Maria will aber von weltlicher Liebe nichts wissen und flüchtet panikerfüllt zurück ins Kloster, wo sie von Mutter Oberin erneut die Leviten gelesen bekommt. Da Gottes Wege bekanntlich unergründlich sind, endet Maria also selber vor dem Traualtar.
Die frisch gebackene Trapp-Familie wird jedoch schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgezogen, als Hitler den Anschluß Österreichs an das Deutsche Reich verkündet und General Papa von Trapp wieder eingezogen werden soll. Also wird fix die Gitarre entstaubt und in klassischer Kelly-Family-Tradition ein Folk-Festival gewonnen, um feste österreichische Werte zu erhalten. Als das auch nichts hilft, sucht die Familie ihr Heil in der Flucht vor den Nazis über die Berge...
1959 feierte "The Sound Of Music" seine Broadwaypremiere. Das kitschige Familiendrama heimste 8 Tonys (Bestes Musical, Beste weibliche Hauptrolle, Beste weibliche Nebenrolle, Bestes Buch, Beste Produktion, Beste Musik, Beste musikalische Leitung und Bestes Bühnenbild) ein. Obwohl sich gleich darauf 20th Century Fox die Filmrechte sicherte, lag der Stoff durch finanzielle Probleme des Studios bis 1965 auf Eis. Doch mit Julie Andrews, die direkt nach Mary Poppins schon wieder in die Haut eines Kindermädchens schlüpfte, war die perfekte Besetzung der Maria gefunden. Ihr zur Seite steht Christopher Plummer, der als singender Baron in der Endfassung doch in den Gesangspassagen von Bill Lee synchronisiert werden musste.
Gedreht an Originalschauplätzen in Salzburg, bei denen die "echte", nach Amerika emigrierte Maria Trapp bei Julie Andrews vorbeischaute, war den Produzenten schnell klar, dass dieser amerikanische Heimatfilm sein Publikum finden würde. 5 Oscars (Bester Film, Beste Regie, Bester Ton, Bester Schnitt, Beste Musik) ließen die Fox-Kassen endlich wieder mit Gewinn klingeln.
5 Jahre nach der Erstaustrahlung kam der Film wegen des immensen Erfolges auf der ganzen Welt (der ganzen Welt? nein, ein kleines Land, genannt Deutschland, weigerte sich lange Zeit, den Film "Meine Lieder, meine Träume" wegen der Nazi-Szenen ungeschnitten in die Kinos zu bringen) erneut in die Lichtspielhäuser und selbst heute hat dieser Klassiker immer noch zu Recht seine Fangemeinde.
Im Zeitalter der digitalen Restaurierung hat 20th Century Fox nun eine sehenswerte "Special Edition" von "The Sound Of Music" in erstklassiger Bild- (anamorph 16:9 Widescreen) und Tonqualität (Dolby Digital 4.1, obwohl bei meiner Anlage erfreulicherweise der "5."-Center-Lautsprecher alles andere als stumm geblieben ist!) in England als Regionalcode 2 DVD herausgebracht. Offensichtlich mögen wir Deutschen diesen Klassiker auch nach so vielen Jahren immer noch nicht, denn in Deutschland ist diese DVD bisher nicht angekündigt. Und so muß der interessierte Musicalfan sich ausschließlich mit der englischen Originalversion (+ Audiokommentar von Regisseur Robert Wise) zufrieden geben.
Doch die Special Edition bietet mit einer 2. Bonus-DVD weit mehr als den 3 stündigen Hauptfilm: mit gleicher Spielzeit (!) gibt die zweite Scheibe einen detaillierten Blick hinter die Kulissen des Films (allein das 90 minütige Making-Of mit aktuellen Interviews des gesamten, leicht ergrauten Casts ist mehr als sehenswert; dazu kommt eine Originaldokumentation aus den Sechzigern und eine Vielzahl an TV- und Radio(!)-Spots).
Fazit: Alpenglühen mit Mary Poppins im Dirndl - der Heimatfilm für Musicalfans in optimaler Qualität und mit ausführlichstem Hintergrundmaterial!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The hills are alive with ... "The Sound of Music" ... on Blu-ray!, 20. März 2011
THE SOUND OF MUSIC [1965]

ZUM FILM:

Für alle, die Musicals mögen, ist es schwer, wenn nicht unmöglich, diesen Klassiker nicht zu lieben. Während andere Filme, wie MARRY POPPINS oder THE WIZARD OF OZ auch in Deutschland bekannt sind, ist es kaum mehr nachvollziehbar, warum hier fast niemand dieses Meisterwerk kennt.

Zur Handlung: 'In Salzburg wird Maria, Novizin der Abtei Nonnberg, von der Oberin dazu beauftragt, die Betreuung der Kinder des Barons von Trapp zu übernehmen. Maria und der Baron verlieben sich und heiraten. Sie bringt den Kindern das Singen bei. Nach dem Anschluss Österreichs 1938 an das Dritte Reich flüchten sie in die Schweiz. Die Handlung ist an Maria Augusta von Trapps Lebensgeschichte angelehnt, unterscheidet sich aber in mehreren Punkten von der Realität. [...]' (Quelle: Wikipedia)

In Amerika und England singen die Fans seit Jahrzehnten die Ohrwürmer dieses wunderbaren Films. THE SOUND OF MUSIC hat die Vorstellungen von Deutschland für diese Länder entscheidend geprägt. Die Handlung spielt zwar vor der beeindruckenden Kulisse Salzburgs, also gar nicht wirklich in Deutschland, doch setzte man Österreich schnell mit Bayern gleich, und Bayern vertritt für das Ausland (bis auf Berlin) ohnehin Deutschland, wenn es um Stereotypen und Klischees geht (Alm, glückliche Kühe, Bier, Sauerkraut, Apfelstrudel ...). Liedzeilen wie "Schnitzels with Noodles and warm Apfelstrudels ... these are a few of my favourite things" füttern diese romantischen Vorstellungen eines Postkartendeutschlands fernab des Ruhrgebiets. Und das ist vollkommen in Ordnung so. Dieser Film macht süchtig und hinterlässt gleichermaßen ein absolutes Wohlbefinden wie auch die Sehnsucht nach einer Zeit, in der die Darstellung von Kindern, Familie, Moral und Tugend im Kino natürlich häufig über alle Maßen idealisiert waren, aber dennoch auf kraftspendende und befreiende Weise den Glauben an das Gute in der Gesellschaft gestützt haben.

Neben den offensichtlichen Klischees (hübsche, blonde Kinder, die sich von den Gästen des Vaters in ihren Kleidchen und Lederhosen mit einem Lied zur Nachtruhe verabschieden), den eingängigen Songs, der atemberaubenden Kulisse und den charmanten Darstellern, hat THE SOUND IF MUSIC auch ernste Züge, was ihn tatsächlich auch zu einem wirklich guten Film macht. Im Zentrum stehen Themen wie die Hinterfragung der eigenen Religiosität bzw. die individuelle Vorstellung eines erfüllten Lebens, der Umgang mit Verlust (Tod der Mutter) und Emotion (Erziehungsstil des Vaters) sowie die Auflehnung des Adels gegen diktatorische, politische Strukturen (im Zuge der Übernahme Österreichs durch Hitler).

Sehr deutlich wird der Einfluss dieses Klassikers, bedenkt man, dass das moderne und erfolgreiche Musical MOULIN ROUGE mehrfach den Titelsong, beginnend mit den Worten "The hills are alive with the sound of music ...", aufgreift (etwa gleich zu Beginn), was aus den oben genannten Gründen hier leider kaum jemandem klar wurde.

ZUR BLU-RAY:

Die neue Blu-ray zeigt einmal mehr die Bedeutung dieses Titels. Mit viel Geld und großem Aufwand wurde THE SOUND OF MUSIC restauriert. Das 2,20:1-Bild des Films von 1965 sieht einfach phänomenal aus und ist Grund zur Freude für jeden Fan. Man bekommt hiermit überhaupt eine der besten Filmrestaurationen auf Blu-ray zu sehen. Auch der englische Ton (unbedingt im Original ansehen!) ist in einer voluminösen HD-MASTER-7.1 Spur abgelegt. Die vielen Extras bezeugen zusätzlich den Restaurationsprozess.

Für Fans und Sammler, die auf den deutschen Ton verzichten können, ist die britische Blu-ray zu empfehlen. Diese hat keinen FSK Aufdruck, kommt in einem glänzenden Pappschuber daher und bietet den Film zusätzlich auf DVD. Ganz edel ist auch die große Box mit Sammelkarten und vielen zusätzlichen Fanartikeln, die in vielen Ländern (regionalcodefrei) erschienen ist.

FAZIT:

Kennen lernen, sich darauf einlassen, lieben lernen, verehren. KAUFEN SIE DIESES JUWEL DER MUSICALGESCHICHTE IN EINZIGARTIGER BILD- UND TONQUALITÄT!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A Must für Julie Fans, 22. November 2000
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Video ist ein Muß für alle Fans von Julie Andrews. Zwar könnte man behaupten, The Sound Of Music wäre kitschig, aber irgendwie macht dieser Kitsch Spaß. Vorallem versucht der Film mit der Beruhrüng des Nationalsozialismus eine ernste Note zu bekommen. Daß sich Maria in den Captain verliebt ist hervorragend gespielt, und brachte mich fast dazu den Atem anzuhalten. Auch für Fans mit weniger guten Englischkenntnisse ist dieses Video im Original empfehlenswert, denn nur so ist Julies glasklare Stimme und der Zauber der Musik im allgemeinen einzufangen. Auch ist es durch die Lieder möglich, Kindern Englischkenntnisse auf eine spielerische Art zu vermitteln.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein bisschen Info über diesen Film:, 21. April 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Sound Of Music (2 Discs) [UK IMPORT] [Special Edition] (DVD)
Inzwischen gab es diesen Film auch auf Deutsch, wo er aber synchronisiert ist mit Monika Dahlberg, die auch schon 'My Fair Lady' deutsch synchronisiert hatte und 'Mary Poppins'. Wenn man also Julie Andrews singen hören will, muss man ohnehin die englische Version anschauen-
und diese Jubiläumsausgabe ist besonders schön, mit einem Haufen Interviews und viel Geschichte über Maria von Trapp, Bildmaterial und einem Kommentar von Julie Andrews selbst, den man ja eh auch nur auf Englisch geniessen kann.
Zu den anderen Kritiken:
Ich empfehle, die deutschen Filme 'Die Trapp Familie und die Trapp-Familie in Amerika' mit Ruth Leuwerik und Michael Ande anzuschauen und dann zu beurteilen, wer hier welche Bilder und Vorstellungen von welchem Staat hat.
Diese Filme waren die Vorlage für das Bühnenmusical und schliesslich den Film. Trotzdem ist die Ähnlichkeit der Szenen immer noch zu erkennen.
Kitsch und Story und Sichtweisen haben wir vor allem der Frau von Trapp zu verdanken, die ihre Geschichte selbst weitergegeben hat.
Ich habe als Kind die Trappfamilie gelesen und gesehen und wurde Fan von Ruth Leuwerik.
Dann sah ich 'Mary Poppins' und wurde mit 11 Fan von Julie Andrews, sonst hätte ich die 'Lieder meiner Träume' garnicht angeschaut, er war auch nur kurz im Kino.
Mit 18 war ich in London wieder in dem Film, da war er in England schon eine Institution wegen der Musik und der Story- und siehe da: zum ersten Male sah ich den kompletten Film bis zur Flucht über die Berge!
1964 war nämlich der Film ab der Hochzeitsszene einfach geschnitten worden, zu Ende - die ganze Nazigeschichte war wegzensiert worden (und der Song Edelweiss mir nur von der Platte bekannt)!
Seltsamerweise war aber die Nazigeschichte in der Fünfziger-Jahre-deutschen-Verfilmung noch drin, da war es scheinbar noch möglich, das zu zeigen.
Dann fiel der grosse Vorhang des Schweigens über diese Zeit bis in die neunziger Jahre und nun kann man in Deutschland sogar Filme mit Hitler als Witzfigur machen, was Chaplin schon in den Dreissigern tat mit dem Film 'Der Diktator'. Ob das gut ist, sei dahingestellt, aber Aufarbeitung braucht auch Satire
Kurzgesagt, wenn man sich ein wenig mit Geschichte, Filmgeschichte und sozialen und politischen Zusammenhängen befasst, dann verwundert es einen eher, dass die Nazis in dem amerikanischen Film 'Sound of Music' so relativ menschlich, also differenziert rübergekommen sind und nicht wie damals üblich als reine und blöde Bestien. Auch das ist Maria Trapps Geschichte...
Geniesst den Film und die Musik einfach, wenn Ihr wollt, diese DVD-Kassette ist eine sehr schöne Ausgabe davon.
Übrigens, damals musste man noch nicht nach Prag gehen um das alte Salzburg zu filmen, wie in 'Amadeus', sondern das ist echt!
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Nostalgie, 27. September 2006
Ich kann leider die Meinung der letzten Rezension nicht ganz teilen. Der Film entstand 1965 nach dem Broadway Musical The Sound of Music von Richard Rodgers and Oscar Hammerstein II und wurde mit 10 Oscars nominiert und gewann 5 dieser begehrten Trophäen. Das der Film sicherlich kitschig und süß wie Zuckerwatte. Dennoch ist und bleibt er Kult. Es ging hier nicht darum ein historisch korrekten Film zu drehen, sondern den Zuschauer in die Welt des Musicals zu entführen. Also bitte nicht alles so schrecklich ernst nehmen. Fragen Sie doch einfach mal in Ihrem Freundeskreis nach, wer die fantstischen Musicals von Rodgers&Hammerstein kennt (u.a. Carousel, Oklahoma, State Fair, South Pacific)und Sie werden überrascht sein, wie wenige es sein werden...
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