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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Tornado ist nichts dagegen !!!, 13. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Worst Enemy (Audio CD)
Ich bin rein zufällig auf DISBELIEF gestoßen. Ich habe mich zwar schon eine Zeit lang für Death-Metal interessiert, hab aber nie so richtig das gefunden, womit ich 100%ig zufrieden bin - bis ich die "Worst Enemy" gekauft hab. DISBELIEF hat wirklich alles was eine gute - ich würde sogar wagen zu behaupten, schon fast
progressiv - Death-metal band haben muss. Jagger (Sänger) hat eine Wahnsinns-Stimme und die übrigen Musiker holen auch alles aus ihren Geräten raus.
Ein Freund hat mich gefragt, warum ich DISBELIEF so gut finde. Ich habe ihm gesagt, dass mich diese Musik in folgender Weise fasziniert: Jeder Lied von DISBELIEF hat eine besondere Stimmung. Es ist, wie das Gefühl vor einem rießigen Sturm. Wenn man sieht, wie der Himmel seine Farben verliert und der Wind anfängt seine Runden zu drehen. Die unheimlich LAUTE RUHE - das ist DISBELIEF.
Zum Beispiel vermittelt "DENIAL" und "MISERY" diese unbeschreibliche Stimmung.
Es ist auf jeden Fall ein Album, das man sich anhören sollte. Es ist das erste Death-metal Album, das ich jemals gehört habe, das so gut Emotionen mit extremen Klängen und einer brachialen Stimme verbinden kann.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen pure schönheit, 5. Juni 2001
Rezension bezieht sich auf: Worst Enemy (Audio CD)
Ich bin von dieser CD unglaublich überrascht.Konnte ich bis dato nichts mit Death Metal anfangen,und hab ich das eher als brotlose Kunst angesehen,so hat die neue Disbelief meine Meinung eindeutig geändert !!Dieser Klumpen rohe Gewalt,gepaart mit absolut genialen Melodien entwickelt sich nach einigen Malen Durchhören zu einer Mischung aus Energie freisetzendem Death Metal und unglaublicher (roher) Schönheit.Jedes Lied hat mehr als zwei Stellen die einem ein Freude-grinsen über diese Genialität ins Gesicht treiben !!Zusätzlich bleibt bei Disbelief das sonst übliche Satanistengepose aus,was für mich ein schöner Beigeschmack ist.Diese CD ist ein MUSS für jeden deutschen headbanger,egal ob Deathmetalfan oder nicht,jeder wird die beste deutsche CD seit Jahren lieben !!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein wenig sperrig aber ansonsten unglaublich ergreifend!, 10. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Worst Enemy (Audio CD)
Diese Band hatte meine Gehörgänge im Sturm erobert. Diese ungeheure Kraft, diese wahnsinnige Energie und diese ergreifenden Melodien - da kann keiner weghören! Diese Musik fesselt, sie bedrückt, zieht den Hörer runter.

Zumindest ist das bei meinem ersten Disbelief-Album "Spreading The Rage" und ihren absoluten Höhepunkten "66Sick" und "Shine" so. "Worst Enemy" ist allerdings ein wenig sperrig und äußerst wuchtig. Richtig bedrückend ist aufgrund der schleppenden, traurigen Melodie und der enorm gequält klingenden Stimme von Karsten Jäger, der in der Metalwelt wohl einzigartig ist, jedoch nur "Denial". In allen anderen bekommt man die puren Wutausbrüche zu spüren, die allerdings ebenso fest an der Seele zerren. Jäger brüllt unheimlich intensiv alles Leid von sich und schüchtert den Hörer damit fast ein. Die Musik gibt einem dann den Rest.

"Worst Enemy" ist ein gelungenes Album, nur ein wenig sperrig. Man kann gegen Disbelief einfach nichts negatives sagen, dazu sind sie zu genial. Allerdings finde ich "Spreading The Rage" etwas und "Shine" und "66Sick" um einiges stärker. 4 wohlverdiente Sterne sind allerdings dennoch drin, weil auch "Worst Enemy" überzeugt wie nur wenige Death Metal-Alben!
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5.0 von 5 Sternen Brachialität meets Zerbrechlichkeit! - darkscene.at, 5. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Worst Enemy (Audio CD)
Treffender hätten Disbelief ihren dritten Audio-Koloss nicht titulieren können. Mit dem Wechsel zum dazumal sehr stark positionierten Label Massacre Records und der vertrauten Produzenten Auswahl in Form von ex- Holy Moses Gitarrist Andy Classen (u. a. Soundtüftler für Dew-Scented, Tankard und Krisiun) hatten die fünf Hessen obendrein ein verdammt gutes Händchen bewiesen, wodurch auch die breitere Masse endlich Notiz davon nehmen konnte, für was der Name Disbelief steht: nämlich für extrem wuchtigen und nicht minder groovigen Death Metal der Königsklasse.

Natürlich neigt man in der Regel dazu, die großen Meister dieses Genre als Referenz heran zu ziehen, aber zumindest in meinen Ohren klangen Disbelief bislang düsterer und sogar eine Schippe intensiver als die ansonsten unangefochtene Britische Todesblei Walze Bolt Thrower. Diesen kleinen, aber entscheidenden Unterschied machen zunächst die dezenten Industrial Vibes aus, sowie das deutlicher kontrollierte Tempo - eine Nische, in der Disbelief alle ihre spielerischen Trümpfe zu zücken wissen und dabei unglaubliche Adrenalinmengen lostreten. Und wenn man mal wirklich von einer monströsen Gitarrenwand ins Schwärmen gerät, dann mit absoluter Sicherheit hier. Auch ziehe ich Karsten "Jagger" Jägers Vokalperformance jener seines Quasi-Pendants Karl Willets vor, bohrt sich erstere doch wesentlich heftiger in den Hörschacht. Weshalb das so ist, könnte mit dieser Art von Aggressivität begründet werden, die zugleich eine gewisse Verletzlichkeit durchsickern lässt.

Institutionen wie Killing Joke und Neurosis haben ihre Spuren im effektiven, stets auf den Punkt kommenden Songwriting der Deutschen hinterlassen, jedoch steht auf "Worst Enemy" der Todesmörtel Anteil deutlicher im Vordergrund, als bei einigen der späteren Releases (wie z. B. auf dem sechsten Streich "66 Sick"). Dafür hatte das von Oliver Lenz und Jan Dirk Löffler präzise geleitete Gitarrensägewerk speziell auf der ersten Hälfte ("Misery", "Believer", "Survive", "All Or Nothing", "Denial") schon großzügig gesorgt - reinigend wie ein heftiges Gewitter. Doch ohne Beisein einer gut geölten Rhythmus Sektion wie hier hätte dies recht wenig genützt. In geistig-manueller Verbindung mit den Herrschaften Jochen Trunk (bass) und Kai Bergerin (drums) wurde exakt diese spürbare Dichte erzeugt, die man bei den meisten, hypertechnisierten und leblosen Produktionen der heutigen Zeit bedauerlicherweise gänzlich vermisst. Ja, richtig: bei Disbelief dreht es sich ausschließlich um das Erschaffen einer drückenden und morbiden Kulisse. Blastbeats und Splatterlyrics wären lediglich Fremdkörper.

Einzelne der zehn Tracks hervorzuheben, fällt bei "Worst Enemy" nicht gerade leicht. Als die ganz heißen Favoriten gehen nach wie vor der mächtige, gerade durch marschierende Opener "Misery", das höllisch treibende "Believer", das schleppende, in pure Verzweiflung mündene "Denial" und das ebenso zähe, ein wenig zu Depressive Age schielende "Livin' Wreck" durch, bei welchem "Jagger" seine malträtierten Stimmbänder etwas gemächlicher einsetzt. Doch genau genommen zählen alle dargebotenen Songs gut eine Dekade später immer noch zu den Sternstunden im Hause Disbelief. Selbst wenn man die Tendenz zur Gleichförmigkeit gegen Ende dieses Werkes bemängeln könnte, überwiegt letztlich ein überschäumender "Genuß" eines solchen Granateneinschlages. Generell: Nur wenige Brachial-Truppen vermögen anhand so wenig Fragmente ein derartig energisches Klangwunder zu kreieren, welches in höchsten Potenzen Bedrohlichkeit, Qual, Schmerz und Angst in sich trägt. Mit einem Wort: FESSELND!
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Worst Enemy
Worst Enemy von Disbelief (Audio CD - 2002)
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