Kundenrezensionen

42
3,6 von 5 Sternen
Just Push Play
Format: Audio CDÄndern
Preis:7,99 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. April 2011
"Just Push Play" gehört ganz sicher nicht zu den besten Werken dieser legendären Band. Auf diesem Album bekommt der Zuhörer belanglosen Softrock, bestimmt für die Radiostationen dieser Welt. War der Vorgänger "Nine Lives" noch ein echtes Rockalbum mit Biss, suchen Tyler und Co. auf dieser CD nur das nächste "I Don`t Want To Miss A Thing". Der Titeltrack klingt verdächtig nach "Walk This Way", die Balladen sind einfach nur purer Kitsch und können es ganz sicher nicht mit den älteren Balladen der Band aufnehmen. Außerdem kann man zahlreiche Lieder nur als Lückenfüller bezeichnen.

Das schrecklichste an "Just Push Play" ist aber das grottenhässliche Artwork. Die Band sieht im Booklet aus wie ein peinlicher Haufen alter Männer, die vom netten Team vom CD-Design einfach auf jung getrimmt wurden. Falten weg retuschiert, "cool" gepost und schon sind die zahlreichen Rockerjahre nicht mehr sichtbar. Über das Cover kann man sich ja hier selbst ein Bild machen...

Nun zu den wenigen positiven Dingen an diesem Album: "Jaded" ist ein zwar poppiger, aber trotzdem ganz netter Ohrwurm geworden, "Avant Garden" und "Face" sind ebenfalls relativ gut klingende Songs. Das reicht zumindest für 2 von 5 Sternen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Dezember 2013
Aerosmith – Just push Play (2001)

Die Bad Boys from Boston räumen mal wieder auf und schicken die jüngere Konkurrenz auf die Ersatzbank! Okay, dieser Satz entpuppt sich nach Betrachtung der neuen Scheibe als dreiste Lüge, denn die neue Platte müsste fairerweise wohl Just push Stop heißen.

Die Hard-Rock-Band um den sympathischen Schreihals Steven Tyler hat sich recht stark verändert. Von blues-inspirierten Anfängen über dreckigen Riff-Rock in den 70ern sowie Glam-Einflüssen und monstermäßig starken Hooks in den 80ern hin zu leichten Pop-Elementen und der ein oder anderen (recht guten) Powerballade. Doch trotz der öfteren Kritik einer „Mode-Anbiederung“ konnten die meisten Alben immer ziemlich gut überzeugen und boten eben diesen typischen Aerosmith'schen Charme. Auf Just push Play sucht man diesen jedoch vergeblich.

Die Regler auf „Modern“ gestellt, so lautet das Motto dieses Albums. Erst ein Jahr zuvor überzeugte die harte Rock-Single Angel's Eye, doch von diesen durchgängig rockigen Ansätzen gibt es hier leider gar keine mehr. Neue Pop-Elemente wie Drum-Loops und diverse Keyboard-Sounds werden ausgiebig verwendet, ebenso wie lockere, leichtere Pop-Rhythmen wie in Trip Hoppin'. Federführend waren eindeutig die Produzenten Mark Hudson und Marti Frederiksen und weniger die Band an sich. Die spontane, dreckige und augenzwinkernde Attitüde fehlt völlig und die Melodien wirken ausgenudelt und faulten wohl viel zu lange in Produzenten-Konserven vor sich hin. Sei es das schnellere Light inside, welches zwar flottes Drumming und flinke Gitarrenarbeit beinhaltet, aber genauso schnell vergessen sein wird wie das völlig belanglose, schnulzige Luv Lies. Autsch! Ebenso Fly away from here: Brutal kitschig und ohne große Aussage.

Die meisten Melodien sind wirklich brutal schlecht und uninspiriert, so auch in Under my Skin. Bei diesem denkt man anfangs noch, das jetzt endlich die richtigen Riffs ausgepackt werden. Doch um diesen nötige Aufmerksamkeit widmen zu können, ist die Platte viel zu überproduziert. Irgendwo und überall klimpert oder klingelt etwas, die Stimmen wurden scheinbar willkürlich effektiert. Das Konzept fehlt komplett oder ist nicht erkennbar. Auch lyrisch hat Herr Tyler fast nur Murks fabriziert. Konnte er früher noch mit seinen frechen Sex-Anekdoten und ungewöhnlichen Reimen überzeugen, wundert man sich nun nur noch über die standard-mäßigen oder schlimmstenfalls unfreiwillig komischen, hingeklatschten, pseudo-anrüchigen Verse. Negativer Höhepunkt:
„Bricka bracka firecracker sis boom bah / here comes trouble in a push up bra“. Lustig, oder?

Dieser Vers enstammt dem Lied Outta your Head, einem Paradebeispiel für ein konzeptloses Songexperiment bei dem man wohl die eigentliche Komposition vergessen hat. Mal sehen: Wir hätten hier Drum-Loops, Scratchings, Raps (die Tyler wenigstens nett intoniert), eine fürchterliche Pop-Melodie im Refrain, dissonante Riffs, etc. Ergebnis: Das Lied klingt fürchterlich.

Zugegeben, es haben sich auf dieser Ansammlung von neumodischen Verirrungen auch einige gute Titel verirrt. Beyond beautiful hat einen tollen Beat und ordentlich Druck und die Melodien sind recht gut gelungen, samt Tylers typischen Gekreische. Jaded ist eine ganz nette poppige Ballade, obwohl das Hauptriff auf Dauer etwas nervt und Sunshine wäre ein tolles Poplied, würde die tolle Strophe nicht von einer anstrengenden, stereotypen Hook unterbrochen werden. Das beste Lied ist allerdings Just push Play selbst. Hier werden die Loops und Effekte endlich mal richtig verwendet, die Gitarre ist schön funky und der Gesang lebt von seinen schnellen Scats im Wechsel. Geht doch!

Fazit: Bis auf wenige Ausnahmen ist dieses Album eine einzige Enttäuschung, sowohl für alte Hard-Rock-Haudegen, als auch für Fans von modernem Rock. Das Konzept fehlt und die meisten Melodien sind eher anstrengend oder sofort wieder vergessen. Das typische Gefühl einer Aerosmith-Platte wird sowieso nie erreicht.
Wertung: **
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. März 2001
Ein sehr gutes Album,aber so richtig umgehauen wurde ich bisher noch nicht! Eines vorweg,Power hat die Scheibe alle mal und gute Songs auch,aber wirkliche Kracher?? Beyond Beautiful,Jaded oder Outta Your Head alles super Produktionen und auch das ein oder andere Experiment (Just Push And Play) ist gelungen. Die Lieder einzeln betrachtet sind sehr gut, aber der komplette Eindruck fehlt mir auch nach fünf mal hören.Irgendwie werde ich beim hören der Scheibe immer an Get A Gripp erinnert, weniger aber an die alten Sachen. Aber eines muß man den HerrenTyler und Co.lassen, im Gegensatz zu Bon Jovi,Def Leppard u.a.machen sie immer noch Hardrock erster Güteklasse und keine Balladenalben .Also mein Fazit nocheinmal: Es ist wirklich ein sehr gutes Album,aber Nine Lives hat mir besser gefallen.Es ist der Gesamteindruck beim Hören der mich nicht richtig überzeugen kann. Und vergleicht man Aerosmith mit anderen Bands wie z.Bsp.oben genannte müßte es für diese Scheibe 6 Sterne geben.Da ich aber Jaded mit frühren Aerosmith-Alben vergleiche, gibt es nur knappe vier Sterne.Wieviele Sterne sollte ich den Pump oder Permanent Vacation geben wenn ich Jaded schon fünf geben würde??
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Juli 2005
Ich muss gestehen, dass ich die hochgelobten Alben "Permanent Vacation" und "Pump" bis auf die diversen Singles nicht kenne und auch die Aerosmith-Alben der 70er aus Altersgründen nicht miterlebt habe.
Bleibt mir also nur, "Just push play" mit den mir bekannten Alben "Get a grip" und "Nine Lives" ('93 + '97) zu vergleichen. Und diesen Vergleich braucht JPP nicht zu scheuen. Zwar fehlen ihm bis auf "Jaded" die für Aerosmith fast schon typischen Hit-Singles à la "Crying" oder "Crazy", dennoch fällt JPP im Vergleich zu den Vorgängern meiner Meinung nach nicht entscheidend ab.
Ein weiteres richtig gutes, teilweise sogar erfreulich raues wenn auch nicht überragendes Rock-Album. Meine persönlichen Highlights (neben "Jaded"): "Fly away from here" (für mich neben "Hole in my soul" eine der schönsten Balladen), "Beyond beautiful", "Avant garden" und die Akkustik-Nummer "Face".
Kein ganz großer Wurf, aber - wie gesagt - solide Rock-Musik aus dem Hause Aerosmith, die durchaus etwas mehr Beachtung verdient gehabt hätte!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Januar 2010
alles auf diesem album signalisiert ratlosigkeit: der flapsig sein wollende, aber einfach nur einfallslose titel; das hochgradig lächerliche cover; der seltsam sterile, polierte sound; die verzweifelt um anschluss ans heute bemühten, zeitgeistig mit loops und hiphop-beats behübschten, überladenen arrangements; die mit songdoktor-hilfe mühsam zusammengeleimten, inhomogenen, immer knapp vor dem auseinanderfallen stehenden lieder.

auf diesem album gibt es nur einen song, den man kennen muss - in wahrheit eigentlich nur einen refrain: "jaded". das ist zwar krasser pop, aber die melodie hat schmiss und kraft, sie ist charmant und auf hinterhältige weise sexy. die strophe aber passt weder melodisch noch groovemäßig dazu, sie wirkt, als hätte man sie von einem anderen lied abgeschnitten und hier angeklebt. das gitarrenriff an den klebestellen wirkt geradezu desorientiert.

der rest ist wenig interessant, wenn auch nicht wirklich grässlich. die songs sind nicht übel, nur kraftlos und müde. sie zitieren ein wenig in ihrer vergangenheit herum, hardrock da, top-40-balladen dort, ungeschickt stolpernder funk da, blues-etüden dort. nichts hat eine halbwertszeit länger als drei minuten. da helfen auch die fast verzweifelt um großspurigkeit bemühten gitarrenlicks von joe perry nichts, und auch nicht die hochfrequenten kreischer von steven tyler.

von diesem album haben sie sich in wahrheit bis heute nicht mehr erholt.
33 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Dezember 2009
Vergleicht man "Just Push Play" mit dem Vorgänger "Nine Lives" so stellt man fest, dass der Vorgängiger viel rockiger rüberkam, was ja auch der typische Aerosmith Sound ist!

Dieses Album hier sind Aerosmith mit Weichspüler. Wäre ja noch in Ordnung aber warum nur diese modernen Computersounds bei über der Hälfte der Songs?
Das haben sie echt nicht nötig!

Jaded ist zwar auch eher Pop als Rock, gefällt mir aber dennoch als erste Single.
Sunshine ist eine schöne Ballade.
Der Bonustrack "Face" ist auch noch ok.

Den Rest vergisst man schnell wieder.
Danach kamen ja diverse Best Ofs heraus unter denen man immer 2 neue Songs hören konnte, die auch eher in die Popecke gingen.

Bin ja mal gespannt ob es mal wieder ein Album wie "Pump" oder "Get A Grip" geben wird.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. März 2001
Dem Album muß man eine Menge Zeit witmen. Beim ersten durchhören, hätte ich es an die Wand klatschen können, so enttäuscht war ich. Doch nach mehrmaligem anhören erschließt sich einem das Album und die Songs entfalten sich. Der Opener "Beyond Beautiful" erinnert mit seinem indischen Flair etwas an "Taste Of India" vom letzten Album. Danach kommt der Titelsong, der mir bei jedem erneuten hören besser gefällt. Da sind zwar reichlic Drum-Loops eingebaut, doch der Song erinnert noch am ehesten an alte Aerosmith. Zweifellos der Hit des Albums ist "Jaded". Danach folgt die erste Ballade, "Fly Away From Here" welche ziemlich stark an "I Don't Want To Miss A Thing" erinnert, aber nicht dessen Klasse erreicht. Ansonsten wären noch "Sunshine" und "Luv Lies" hervorzuheben. Warum es keine volle Punktzahl gibt ist klar. Es ist zwar ein gutes, aber nicht das beste Aerosmith-Album. Eine Scheibe wie "Pump" bringt man eh nur einmal in seiner Laufbahn zustande.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. März 2001
Also die Scheibe ist sehr gut!! Doch leider kommt sie in meinen Augen nicht an die letzten beiden Alben "Get a Grip" und "Nine Lives" nicht ganz ran. Für meine Verhältnisse sind viele Stücke einfach zu langsam für Aerosmith. Während "Nine Lives" und "Get a Grip" nur super Lieder hatte, hat "Just push play" auch Lieder die mir nicht so gut gefallen. Besonders "Outta your Head" ist zwar von der Musik her super, doch der Gesang, der fast schon Rap ist, passt einfach nicht zu Aerosmith. Aber alle mal eine super Scheibe, wie eigentlich alle Aerosmith Alben.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die Aerosmithflügel sind auf recht eigenwillige Weise im neuen Jahrtausend angekommen. Denn vor dem Ausflug in Bluesgefilde hat man noch ein wenig experimentiert und versucht das klassische Songwriting der Band in ein komplett neues Soundgewand zu stecken. Loops, HipHop Grooves usw. alles inklusive. Die Scheibe wurde im Fanlager recht zwiespältig aufgenommen obwohl es im Grunde alles beinhaltet was man als Fan der späteren Luftschmiede zu schätzen wissen müsste.
Eben so zwiespältig teilt sich das Songmaterial auf. Und zwar in typische Balladen an denen die Band Geschmack gefunden hat und in schnellere, sexy Tanzrocker. In beiden Gefilden fühlen sie sich wohl und beherrschen sie aus dem Eff Eff aber die Gewichtung ist meines Erachtens nach etwas unglücklich ausgefallen.
Logisch, Jaded", Fly Away From Here" oder Avant Garden" setzten die Serie vor die mit Angel" begann, sich über Crazy"/"Cryin" vorsetzte und irgendwann in I DonŽt Want To Miss A Thing" mündete. Aber wenn die Scheibe mehr oder weniger von solchen Schmachtfetzen durchzogen ist dann wird's einem als Mann schon mal zu warm ums Herz.
So muss man sagen dass der fetzige Eindruck nach der eindrucksvollen Eröffnungsnummer Beyond Beautiful" und dem wuchtigen Titeltrack schnell in überzuckerte Zärtlichkeitsorgien ausufert.
Wie gesagt, gut gemeint und gut gemacht aber manchmal darf es auch ein wenig mehr nach Joe Perry Gitarrenpower und weniger nach Steven Tylers ( oberamtlichen ) Organ klingen.
J.P.P." ist besser als ihr Ruf und nicht schlechter als der Vorgänger Nine Lives" aber bezüglich der schon vorher benannten Gewichtung kann sie nicht als zukünftiger Klassiker gehandelt werden.
Schade eigentlich, denn in Sachen Klangspektrum ist man definitiv im neuen Jahrtausend angekommen und in Sachen Songwriting hat man sich längst nicht von den eigenen Roots und der angestimmten Klasse entfernt.
Ich drück jetzt einfach noch mal play.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. März 2006
...aber die zu bemerken, hat bei mir nun fast fünf Jahre gedauert. Ich finde, Aerosmith haben kaum wirklich schwache Platten veröffentlicht, bis auf "Rock in a hard Place" (1982) kann sich jedes Album sehen lassen. Wobei Aerosmith ihre für mich beste Phase zwischen "Toys in the Attic" (1975), über Rocks (1976), bis "Draw the Line" (1977) hatten. Diese besondere Note haben die Jungs nocheinmal 1993 auf "Get a Grip" formidable zustandegebracht. Mit "Nine Lives" ist ihnen wiederum ein ganz eigenes Klanggemälde gelungen. "Just push Play" hat, wie eingangs erwähnt, den Test of Time erst nach fünf Jahren bestanden. Zu Anfangs empfand ich die ruhigeren melodiösen Songs als Anbiederung an den Kommerz, die härteren Songs dagegen als verunglückt und einzige Klangkatastrophe. "Honkin' on Bobo" hat mich 2004 wieder versöhnt. Und kaum war diese Scheibe raus, entfaltete "Just push Play" seine Qualitäten. Mittlerweile mag ich das Album, gut Ding hat eben Weile. Und in Avant Garden möchte man sich am liebsten reinlegen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Get a Grip
Get a Grip von Aerosmith (Audio CD - 2001)

Pump (Rmst)
Pump (Rmst) von Aerosmith (Audio CD - 2002)

Nine Lives
Nine Lives von Aerosmith (Audio CD - 2000)