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TOP 500 REZENSENTam 30. September 2010
Der, bis in die frühen 80er Jahre hinein in der besseren Musikpresse immer wieder herumschwirrende, Name ,Wreckless Eric' geriet danach eigentlich völlig in Vergessenheit. Erst durch die wunderbare cover Version von ,Whole Wide World', die Will Ferrell in Marc Fosters großartigem Film ,Stranger Than Fiction' von 2006 zum Besten gab, konnte man wieder auf ihn aufmerksam werden. Hatte man sich dann den kongenialen Soundtrack besorgt, war man durch das Original des songs sowieso schon infiziert vom genialen songwriting des Engländers. Viel mehr als diese compilation Cd war damals allerdings von ihm nicht erhältlich, aber diese Zusammenstellung ist recht gelungen und bringt die wichtigsten Kleinode seiner Frühphase zusammen.

Goulden (wie er im Nachnamen bürgerlich heisst) ist so etwas wie der Ray Davies des New Wave Rock und der Einfluss, den der Kinks Frontman auf seine Art Lieder zu schreiben hatte, ist unüberhörbar. Meistens klingt das aber immer ein wenig roher und deftiger und nicht allzu selten so, wie der Soundtrack zu einer - in einer New Wave Enklave spielenden - Version der Rocky Horror Picture Show.

Ein tolles Händchen für eingängige, rotzige Popsongs hatte der. Vom oben erwähnten ganzen-weiten-Welt Lied über den herrlich süffisanten Rock-Stampfer ,Pop Song', in dem er eben dieses Talent kokettierenderweise, wegen mangelnden Erfolgs, auch durch den Kakao zieht - bis zur wieder den Kinks geschuldeten Jahrmarktsmelodie von ,Hit And Miss Judy' oder dem Brit-Pop Blueprint von ,Broken Doll'.

,Excuse Me' ist melodisch ein Mariacchi-Abklatsch für britische Pauschaltouristen, bei dem er sich ein paar Sprengesel von Abba's ,Fernando ausborgt. Im Grunde war dem Mann stilistisch weder etwas heilig, noch irgendetwas zu peinlich; genau das war aber gleichzeitig auch der Grund warum sich diese songs heute immer noch so frisch anhören - so als ob Pete Doherty sein zweifellos vorhandenes Genie auch in die richtigen Bahnen lenken würde. Auch britische Dancehall Musik verwurschtelte er wohl als erster im New Wave (Strange Town - auf dem sogar ein fast jazziges kurzes Gitarrensolo zu hören ist)

Charmanter und hitverdächtiger war New Wave jedenfalls eigentlich nie (auch wenn man dabei natürlich den großen Jona Lewie nicht vergessen sollte) und sollte in nächster Zeit noch irgendein Altstar auf die originelle Idee kommen ein Cover Album zu veröffentlichen, dann möge er doch bitte vorher - alterntaiv zum gesamten Output von Bob Dylan, den Beatles oder des Motown Katalogs - auch mal in das frühe Schaffen Wreckless Eric Gouldens reinhören. Hits gibt es hier nämlich jede Menge zu finden - auch wenn Sie aus unerfindlichen Gründen damals keine waren, aber das Zeug dazu haben Sie heute noch genau so.
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