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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Scheibe!
Diese Scheibe überzeugt einfach durch all ihre Faktoren. Harte Gittarenriffs, eine furchterregende Stimme, abgefahren Drums ( aber wirklich abgefahren, Ich denke der Drummer hat 8 Arme,und 2 getrennte Gehirnhälften, um solche Rhytmen zu produziren...), außerdem noch gut sind die Orgelparts, und sogar Melodien gibt es bei so einer harten Musik: tolle...
Am 12. Juni 2001 veröffentlicht

versus
5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nicht wirklich das Gelbe vom Ei
Eins vorweg: Dimmu Borgir sind und bleiben in ihrem Stil unerreicht, das steht fest. Alle bisherigen Alben bestätigen meine Ansicht auch, nur eben dieses nicht. Es fehlt meiner Meinung nach die Dimmu-typische düstere Atmosphäre, die besonders bei den Alben "Enthrone Darkness Triumphant" und "Spiritual Black Dimensions" entsteht. Das...
Veröffentlicht am 24. Juni 2005 von Hummer


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5.0 von 5 Sternen heftig und geil, 5. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Puritanical Euphoric Misanthropia (Audio CD)
Dass drei Musiker ausgetauscht wurden merkt man sofort. Nick Barker war zu der Zeit der neue Drummer und ist ein super Ersatz für Tjodalv, denn er spielt technisch auf höchstem Niveau, unglaublich schnell und präzise. Vortex, schon als Gast-Sänger auf Spiritual black dimensions zu hören, übernahm den Bass, Galder von Old man's child kam als Nachfolger für Astennu an Bord. Dieses Album unterscheidet sich zwar schon von seinem Vorgänger stark, aber es sind doch immer noch viele Gemeinsamkeiten geblieben. „Fear and wonder“ ist ein Intro, nur mit Streichorchester und Keyboards im Hintergrund, sehr episch und traurig, und geht dann nahtlos in „Blessings uopn the throne of tyranny“ über, der mit sehr brutalen Gitarren und Drums losgeht. Zunächst kein fetter Keyboardteppich, wie man ihn von Dimmu kennt. Erst später, nach vielen herrlich brutalen Riffs und Drum-Attacken poltert plötzlich fettes Keyboard los und verwandelt den eh schon herrlichen Song in ein düsteres Meisterwerk. Nur ein bisschen schade ist, dass Shagrath auf diesem Album nicht mehr so brutal singt wie auf den Vorgänger, sondern etwas „klarer“ und fieser. Klingt zwar gut, aber seine stimmliche Entwicklung in den letzten Jahren ist etwas schade. „Kings of the carnival creation“ ist wohl der Vorzeigesong dieses Albums, sehr komplex, mit vielen verschiedenen klasse Themen, einer super Gesangsstelle von Vortex, gefolgt von einem Klasse Solo von Galder, dessen Einfluss man doch deutlich auf diesem Album merkt. „Hybrid stigmata- the apostasy” ist ein weiteres düsteres Meisterwerk, in denen das Streichorchester eine etwas größere Rolle spielt, sich aber immer im Hintergrund hält. Hier wird sehr viel Spannung bis zum Refrain aufgebaut, der Refrain selbst ist einfach klasse, im Hintergrund läuft ein elektronisches Keyboardthema, während im Vordergrund Shagraths Keifstimme und die Gitarren sich gegenseitig voranpeitschen. „Architecture of a genocidal nation“ ist ein wenig keyboardlastiger als der Rest der Songs, in der Mitte herrscht ein episches Pianothema vor. „Puritania“ ist ein wenig ungewöhnlich, aber der eindeutig beste Song des Albums. Mit seinem knappen Dreieinhalb Minuten föhnt einen der Song durch seine fetten Drums und seine fetten Industrialgitarren förmlich an die Wand. Manche mögen sagen, Industrial passt nicht zu Black Metal, doch dieser Song ist eine phantastische Symbiose beide Stile. Sehr episch und fett. Danach fällt das Niveau des Albums leider etwas ab. „IndoctriNation“ ist zwar ein guter Song, doch der Mittelteil ist etwas schwach ausgefallen, jedoch Anfang und Schluss sind richtig gut. „Maelstrom mephisto“ ist meiner Meinung nach der schwächste Song des Albums, man kriegt das Gefühl, als ob Dimmu mit diesem und den zwei folgenden Songs ihr ganzes keyboardlastiges Material in Vergessenheit spielen wollten, da diese drei Songs sehr gitarrenlastig sind – was ja nicht schlecht ist – aber auch kaum was von Dimmu's typischem Bombast aufweisen. Zwar ist die zweite Hälfte von „Absolute sole right“ und der Mittelteil von „Sympozium“ ganz gut, doch sind die Songs ein wenig enttäuschend für mich. „Perfection or vanity“ ist wieder ein Instrumentalsong, der einzig langsam gehaltene Song auf diesem Album. Herrlich epische und traurige Streichermelodien werden untermalt von harten und rauen Gitarren, ein wirklich gelungener Schluss des Albums. Der Bonussong „burn in hell“ ist zwar ganz gut, aber es ist eben ein Cover, was nicht so ganz dem Stil von Dimmu entspricht.

Insgesamt ein sehr gutes Album mit ein paar schwächeren Stellen gegen Ende, aber trotzdem gefällt mir das Album sehr gut.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen GENIAL!, 29. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Puritanical Euphoric Misanthropia (Audio CD)
Diese Scheibe vereint (wieder einmal) druckvolle Härte, tiefste Düsternis, absolut in ihren Bann ziehende MAGIE, äusserst ausgefeiltes wahnsinns Songwriting, irre schnelles Schlagzeug, mal bösartig gekrächzten, dann wieder klaren genialen Gesang, unglaublich hypnotische melodiöse Sequenzen, die man oft gar nicht erwartet, die aber in ihrer Kombination mit den schnellen harten den besonderen Reiz dieser einzigartigen Musik ausmachen!

Eine Spezialität von Dimmu Borgir ist es, in manchen Stücken ständig den Rhythmus, den Takt, die Schnelligkeit zu verändern.
Das fällt z.B. besonders beim zweiten Stück "Blessings upon the throne of tyranny" auf, und faszinierte mich total, weil ich das so noch nie gehört hatte, denn es war nebenbei bemerkt mein erster Kontakt mit ihrer Musik! Dieses Stück war vor Jahren auf einer, der 'Metal Hammer' beiliegenden CD, und ich dachte bloss: "hey.. - was ist DAS..??!!"..
Ich habe es dann so oft gehört, bis ich seine "Struktur" und die eigentliche Genialität, die darin steckt, endgültig kapiert hatte, und es nebenbei dann auch auswendig konnte.. ;-)
Es ist wirklich in meinen Augen ein absolutes Meisterwerk - aber natürlich ist es nur eines von vielen..!!

Diese Musik zieht mich immer wieder völlig in ihren Bann, sie macht mich regelrecht süchtig!
Und das ist so, weil Dimmu Borgir keinen Ton dem Zufall überlassen.
Es sind fast durchgängig hochintelligente, teils sehr in sich verschachtelte, "breitwandig angelegte" Kompositionen, die sich erst nach und nach dem aufmerksamen Hörer erschliessen, aber das macht für mich gerade den Reiz des Ganzen aus!!

Dimmu Borgir sind für mich ein ganz eigener Space!
Es sind für mein Dafürhalten absolut geniale Köpfe, und so bösartig, wie sie daherkommen, so genial ist das, was sie zB. hier wieder abgeliefert haben!

Nur das letzte Stück kann nicht ganz mithalten, aber das stört mich nicht weiter, weil alle anderen wirklich bombastisch sind - und das ahnt man schon, wenn man vom wunderschönen, rein instrumental/orchestral gehaltenen, schwermütig-düsteren Intro eingesogen wird...!

Fazit: Ich kann diese Scheibe all denen, die auf geniale, perfekt produzierte, sehr düstere harte Musik mit teils orchestral-opulenten Klangteppichen stehen, nur ans Herz legen!!

...

PS..

nun haben wir August 2013 und ich höre diese Band schon lange nicht mehr, weil es einfach sehr überwiegend extrem finstere und "heftige" Klänge sind..
Ich habe übrigens nie auf die Texte geachtet, aber wer diese Band sieht, und ihre Videos, weiss eh dass es nichts sonderlich Positives sein kann..
Da ich wie gesagt die (Art) Musik nicht mehr höre, habe ich nun überlegt meine Rezension zu löschen, aber es gehört trotzdem zu meinem Leben dazu, und darum lasse ich sie stehen.
Ich denke, über solche Musik werden experimentierfreudige Seelen schon phasenweise auch auf die "dunkle Seite" gezogen, und das ist mir dann mit und mit immer bewusster geworden..

Was soll ich sagen.. es gibt Licht und Schatten, und nur wenn ich auch meine dunkle(re)n Anteile an mir akzeptiere bin ich ganz..
Trotzdem ist diese Musik mit Vorsicht zu geniessen, das war mir jetzt wichtig noch zu sagen..
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn nur der Drum-Sound nicht wäre..., 20. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Puritanical Euphoric Misanthropia (Audio CD)
Nennt mich Poser, nennt mich untrue, ich mag die opulenten Keyboardteppiche von Dimmu Borgir, gerade beim Vorgänger "Spiritual Black Dimensions" - und sehe es mittlerweile auch zusammen mit "Death Cult Armageddon" als das beste Album der Norweger an.

Ja, "Puritanical..." knallt mehr rein und hat wirklich sehr gutes Songwriting vorzuweisen; allein schon, wenn das Intro "Fear And Wonder" endet und mit "Blessings Upon The Throne Of Tyranny" der erste reguläre Song aus den Boxen dröhnt, wird einem ja ein wahres Massaker um die Ohren gehauen.

Und nicht zu vergessen das endlos geile "Kings Of The Carnival Creation" (richtig progressiv angehaucht), die ultrabrutal ballernden "Architecture Of A Genocidal Nature" und "Absolute Sole Right" (da soll noch mal einer von diesen BM-Spinnern kommen und sagen, Dimmu Borgir wären nicht hart oder "true" genug - lernt erst mal spielen!) und das von Vortex exzellent vorgetragene "Sypozium".

Das Problem, das ich nur habe ist - zumindest teilweise - die Produktion, vor allem der Schlagzeug-Sound. Nick Barker ist natürlich ein exzellenter Techniker an den Drums, aber wie die ganze Chose hier KLINGT, sorry, das ist so klinisch... das ist einfach nicht mehr feierlich, man kann's auch übertreiben. So krass empfinde ich das nicht einmal auf dem Nachfolger, wo auch fleißig getriggert wurde.

Daher leider ein Stern Abzug für ein ansonsten sehr schön knallendes, brutales Album.
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5.0 von 5 Sternen die beste platte von Dimmu Borgir!!!!, 26. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Puritanical Euphoric Misanthropia (Audio CD)
Das puritanical album ist zwar anders als die bisher erschienenen alben, aber trotzdem das beste, weil es sehr abwechslungsreich ist. Mal ruhig, mit orchester, mal hart, sowie man es eben von Dimmu Borgir gewöhnt ist!!!Ich kann es allen Metal- und Dimmu Borgirfans nur wärmstens empfehlen!!!!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Release the Maelstrom Dimmu Borgir!, 22. Februar 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Puritanical Euphoric Misanthropia (Audio CD)
Da ich ein großer Fan der anderen großen "Black-Metal"-Kapelle(falls man es überhaupt noch Black Metal nennen kann, aber mir gefällt's) Cradle of Filth bin und fast immer nur gutes über Dimmu Borgir gehört habe, dachte ich mir, es doch mal mit der "Dunklen Burg" zu versuchen. Und siehe da, ich halte ein großes Stück sehr innovativer und durchdachter Musik in den Händen. Der Opener zu "Puritanical Euphoric Misanthropia" (was für ein Albumtitel!) besitzt den schönen Namen "Fear & Wonder". Immer wenn ich es zu hören bekomme, erinnert es mich an die "Herr der Ringe"-Filmmusik und läßt mich jedesmal entzücken. Dass nun folgende "Blessing upon the Throne of Tyranny" haut erstmal schön unvermittelt auf die Fresse. Die Stimme von Sänger Shagrath kommt auch wunderbar rotzig rüber und weiß sofort zu fesseln. Ein nahtloser Übergang folgt zum dritten Track dieses Silbertellers - "Kings of the Carnival Creation". Ein aggressiver Anfangsriff gesüßt mit einem schönen Keyboard-Klangteppich und ein paar Parts zum dahinschwelgen (unter anderem mit einer sehr guten Gesangseinlage vom Basser Vortex) machen auch dieses Lied zu einem Hörgenuss. Bei "Hybrid Stigmata - The Apostasy" kommen zum ersten mal die Orchesterparts so richtig zur Geltung und zusammen mit diesem unglaublich treibenden Anfangsriff kommt man aus dem Bangen gar nicht mehr raus. Ganz großes Entertainment! Es folgt "Architecture of a genocidal Nature". Wieder mit einem unvermittelten Eingang in Thrash-Manier und wieder werden Klangteppiche gesponnen die seines gleichen suchen. Einziger Wehrmutstropfen: Die Drums klingen an einer Zwichenstelle seltsam mechanich (ob da wohl ein Drumcomputer im Spielchen war?!). "Puritania" nennt sich Titel Nr. 6 und weicht stark in die Industrial-Schiene ab (klingt ein bisschen wie Fear Factory), was aber absolut nichts schlechtes ist. Der Song gefällt mir sehr gut, auch mit nur zweieinhalb Minuten Laufzeit, und hat außerdem einen großartigen Text ("I am the cosmic storms / I am the tiny worms / I am fear in the night / I am bringer of light" - erste Güte!). Nun geht es mit "IndoctriNation" wieder etwas härter zu Sache (unvermittelter Eingang), besitzt einen guten, nur Orchester-unterstützten, Zwichenteil und geht am Ende mit einem Riff zum böse gucken der Apokalypse entgegen. Jetzt folgt "The Maelstrom Mephisto" und der oft angsprochene unvermittelte Eingang ist auch hier wieder zu vernehmen. Das Liedgut haut sich praktisch das ganze Lied in Thrash-Gefilden durch die rund 5 min. Auch das danach kommende "Absolute Sole Right" fährt dieselbe Schiene. Der vorletzte Song, "Sympozium", ist wohl der melodichste auf dieser Langspielplatte und Vortex' gesangliche Leistung gefällt mir hier am besten. Den Ausklang bereitet "Perfection or Vanity". Ein wunderbarer Instrumental-Song der sehr schwerfällig und episch daherkommt. Alles in allem läßt sich noch sagen, dass man hier auf eine glasklare Produktion, ausgeklügelten Songstrukturen, gut eingesetzte Orchesterparts, eine abartig gute Stimme, großartigen lyrischen Ergüssen und einen sehr ansprechenden Coverartwork trifft. Außerdem fällt auch der gute Nick Barker wiedermal sehr positiv auf, nachdem er mich bei seinem letzten Auftritt bei CoF ("Cruelty and the Beast") nicht zu überzeugen vermochte. Meine Anspieltipps wären "Hybrid Stigmata - The Apostasy" und "IndoctriNation". Da ich noch leider über keine Vergleichsmöglichkeiten der Band verfüge, kann ich nur sagen, dass Fans der neueren Sachen von Cradle of Filth (ab "Midian") auch ihren Spass an dieser Platte haben werden. Danke
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alte Helden in neuem Glanz, 16. Juni 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Puritanical Euphoric Misanthropia (Audio CD)
Was konnte ich nach der zwar überragenden aber mehr als totgespielten Enthrone Darkness Triumphant und der technisch hervorragenden, jedoch durchgehend langweiligen und spannungslosen Spiritual Black Dimensions von den Borgirs noch erwarten? Eigentlich nichts, die Band war für mich tot...umso unerwarteter kam für mich die Auferstehung in Form dieses Knallers! Schon das ungewohnt melancholische, fast soundtrack-ähnliche Intro unter Beteiligung eines Orchesters (welches sich auch im weiteren Verlauf hervorragend in den Sound einfügt und nie aufdringlich oder aufgesetzt klingt) baut Spannung auf, bevor die Jungs um Shagrath mit "Bleesings upon the throne of tyranny" richtig loslegen und sich durch 11 Songs (plus je nach Auflage der Bonus-Coverversion "Burn in hell" von Twisted Sister) jagen. Highlights sind für mich das enorm druckvolle, fast 8minütige "Kings of the carnival creation", welches ständig zwischen extrem aggressiven Stakkato-Riffing, schnellen geschrubbten Melodic-Parts und langsamen Keyboard-Passagen mit cleanen Vocals wechselt und das getragene, stimmungsvolle Instrumental-Outro "Perfection or vanity". Die von der Presse angedichteten Industrial-Einflüsse sollte man nicht überbewerten, es wurde lediglich bei einem Song mit verzerrten und verfremdeten Vocal-Effekten etwas experimentiert und mit einem durchgehenden, etwas mechanisch wirkenden Midtempo-Stampfrhythmus unterlegt...was für mich einfach der Abwechslung in Form eines Zwischenstücks dient (was eigentlich auch gelungen ist), aber wohl kein Einfluß in dem Sinne ist. Positiv bemerkbar macht sich die fette und enorm druckvolle, aber immer ausgewogene Produktion, die vor allem den Gitarren das notwendige Volumen verleiht, ohne sie jedoch überzubetonen. Schwachpunkte? Hat das Album auch zu bieten, zwar nicht viel aber doch vorhanden. Als da zu nennen wäre der cleane Gesang von Vortex. War er auf der letzten Scheibe so ziemlich der einzig interessante (wohl auch nur weil neu und ungewohnt) Aspekt, wirkt er hier - obwohl glücklicherweise nur spärlich eingesetzt - meiner Meinung nach leider aufgesetzt...nach dem Motto : Der Junge kann toll singen, also sollten wirs auch irgendwo unterbringen. Auch ziehen sich an manchen Stellen einige Songs ziemlich hin; ausser Intro, Outro und dem "Industrial"-Zwischenstück dauern alle Songs 5 Minuten oder länger, was sich in manchen Passage zwar nicht als langweilig, aber als etwas langatmig bemerkbar macht. Letztendlich sind dies aber eher Feinheiten, die den hervorragenden Gesamteindruck der Scheibe nur geringfügig schmälern und auch dem individuellen Geschmack des Hörers unterliegen. Fazit : Letztlich haben sich Dimmu Borgir mit Puritanical Euphoric Misanthropia wieder das erarbeitet, was sie vor drei, vier Jahren schon fest geschafft hatten : Einen Stammplatz in meinem CD-Player! Neue Bereiche wird sich der Fünfer, derzeit bestehend aus Shagrath (v), Silenoz (g) - den beiden einzig verbliebenen Mitgliedern glorreicher For all tid-Zeiten - sowie Galder (g), Vortex (b), mustis (k) und Nick (d) (warum muss ich immer an die Addams-Family denken???) wohl nicht eröffnen, aber sie werden viele der alten Fans zurückgewinnen (unter anderem den Verfasser dieser Kritik)!
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nicht true,aber geil, 3. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Puritanical Euphoric Misanthropia (Audio CD)
dimmu borgir wird ja oft vorgeworfen,das sie sich verkauft hätten und keinen true norwegian black metal spielen. ich persönlich stimme zu,aber dimmur borgir machen dennoch geile musik.egal, ob true or not.
jetzt zu den songs auf puritanical euphoric misanthropia:
es geht los mit fear and wonder. wunderschön dieser song.er ist großartig und auf eine seltsame weiße entspannend.doch sollte man sich daran nicht gewöhnen.es bleibt (fast)der einzige song,der ruhig ist.
sofort danach geht es mit upon the throne of tyranny weiter. für mich der geilste song des albums.geile gitarre und ein mit-schrei-chorus.weiter geht es mit kings of the carnival creation. auch de song gefällt mir. klingt einfach gut und das brauch keine begründung.
architecture of a genocidal nature haut ja mit den ersten tönen dermaßen auf die fresse,das man taumelnd im zimmer umherwankt.der song bleibt die ganze zeit so hart und ruhelos.klasse song.
puritania bildet mit dünnem sound und nervigem gesang den tiefpunkt eines genialen albums.
sympozium ist der vorletzte track und hat absolut geile gitarren. wie sich die gitarren immer wieder übereinander legen,klingt einfach so als würde man von einer aus herr der ringe stammenden armee überrollt werden. und man bekommt keine gelegenheit in diesem song wieder aufzustehen.
das album endet mit perfection or vanity. der zweite gefühlvolle song.dieses mal allerdings mit gitarre. das lied bildet einen würdigen abschluss.
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4.0 von 5 Sternen Nicht schlecht soweit,aber..., 31. Juli 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Puritanical Euphoric Misanthropia (Audio CD)
...viele kleine Sachen,die zeitweilig ganz schön nerven.Zum einen Nic`s drumming!Er ist unbestritten einer der besten des Genres, aber muß man denn jeden Break so verschrammeln,das man den Eindruck nicht los wird,hier sei ein Drumcomputer am werk.Desweitern finde ich,das Galders Gitarrenkünste bei weitem nicht an die seines Vorgängers Astennu heranreichen,dessen Ausstieg die musikalische wie optische Präsenz der Band stark einschränken(was sich leider auch live bemerkbar machte)!Im großen und ganzen ist dieses Werk aber absolut hörenswert!Intelligentes Songwriting ergänzt von klasse Lyrics.Gänsehautsongs "Blessing.."und "Kings..",welche regelmäßig leichte Schauer heckabwärts bei mir auslösen.Interresant sind auch Shagrat`s stimmliche Experimente die von Produzent Nordström sehr gut umgesetzt wurden.10 von 10 Punkten in meinen persönlichen Musikercharts erreichte wieder mal Mustis,welcher mit seinem progressiv-intelligentem Tastenzauber sehr schöne Klangteppiche webt.Auch finde ich,das Simen einen sehr guten Job macht,als Basser und Co-Sänger,dessen Qualitäten von Shagrat und Silenoz glücklicherweise erkannt und in Form einer festen Mitgliedschaft honoriert wurde.Man darf sich auf das nächste Album freuen.Ich für meinen Teil werde das.
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4.0 von 5 Sternen Steigerung zum letzten Album, 11. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Puritanical Euphoric Misanthropia (Audio CD)
Hatte man bei "Spiritual Black Dimensions" des oefteren das Gefuehl, die Band wuerde gleich in ihren eigenen Keyboardteppichen ersaufen, so haben sie es auf dem neuen Album besser gemacht. Die Keyboards wurden deutlich zurueckgenommen und wesentlich effizienter eingesetzt. Ausserdem gibt es ein 14-koepfiges Orchester aus Streichern zu hoeren, das sich gut ins Gesamtbild einfuegt. Die Frage ist allerdings: Was hat ein Orchester auf einer Black Metal-Scheibe verloren? Na ja, solange es ok klingt und Dimmu Borgir sich es leisten koennen...
Positiv sind auch die Neuzugaenge Galder (Old Man's Child) und Onkel Fester (ex-Cradle Of Filth) zu nennen, deren jeweils typischer Stil deutlich herauszuhoeren ist. Apropos Cradle: Im Gegensatz zu denen verfuegen Dimmu Borgir immer noch ueber eine gewisse Haerte und sind durchaus noch als Black Metal zu bezeichnen. Bei Cradle klingt ausserdem jede Platte noch belangloser als die vorherige (mit Ausnahme des hervorragenden Debuets). Alles in allem sollten die Dimmu Borgir-Skeptiker ruhig mal in die CD hereinhoeren, denn sie ist deutlich besser als der Vorgaenger. Die Dimmu Borgir-Hasser wird die Band allerdings auch mit diesem Album nicht bekehren koennen.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So ein Album hätte wohl niemand mehr erwartet, 2. Mai 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Puritanical Euphoric Misanthropia (Audio CD)
Eines vorneweg: PEM ist ein Geniestreich.
Gut, SBD war kein schlechtes Album. Es war auch eines, das man nicht erwartet hätte, aber aus einer anderen Perspektive: Irgendwie wirkte es unreif, lustlos in der Ausführung, obwohl viele Ideen toll waren und von anderen Bands nicht übertroffen wurden.
Auch auf ihrer SBD-Tour wirkte die Truppe verkrampft, so, als müsse sie etwas beweisen.
Anscheinend haben die Norweger diesen Druck über Bord geworfen. Sie wirken wie ausgewechselt (sind sie ja auch auf 3 Positionen, der größte Teil des Materials stammt aber doch von Silenoz) und ballern uns ein vor Ideen, Innovationen, Melodien, Riffs, Licks und Killerrhythmen (Danke, Nick) nur so strotzendes Stück Black Metal um die Ohren. Alle Musiker wirken verbessert im Verhältnis zu ihren letzten Outputs (Nick mal ausgenommen). In 65 min. Spielzeit fahren die Jungs alles auf und obwohl es manchmal sehr futuristisch und avantgardistisch klingt, passt alles zusammen. Extrapunkt für die Texte: Weg von "dark, evil, sinister", hin zu reflektierenden, nachdenklichen, deutlich von der Genetikdebatte beeinflussten Assoziationssammlungen.
Wenn schon Fortschritt im Black Metal, dann so!
666 Punkte!
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