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Kundenrezensionen

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am 12. Juni 2001
Diese Scheibe überzeugt einfach durch all ihre Faktoren. Harte Gittarenriffs, eine furchterregende Stimme, abgefahren Drums ( aber wirklich abgefahren, Ich denke der Drummer hat 8 Arme,und 2 getrennte Gehirnhälften, um solche Rhytmen zu produziren...), außerdem noch gut sind die Orgelparts, und sogar Melodien gibt es bei so einer harten Musik: tolle Orchesterparts und hin und wieder sagar eine reine Stimme für den mittelalterlichen Flair ( das singt dann der Bassmann)! Kurz um, diese Platte wird trotz steinharter Speed-Metal-Riffs nicht gefühlstot und energielos( wie so oft bei hartem Metal ), weil sie immer abwechslungsreich bleibt, aber auch nicht langweilig,weil nicht endlos lange und ruhige Abschnitte vorkommen. Übrigens muss ich eins nochmal loswerdem: Blackmetaller die sagen,dass Cradle of Filth und Dimmu, Girlie-Metal sind spinnen total. Um Musik noch härter zu machen als diese Scheibe, müssten man schon auf jegliche Art von Harmonie verzichten und am besten nur einen Akkord spielen.Natürlich dürfte man auch keine Off-Beats mehr verwenden,denn die sind ja nicht so hart wie Beats. Also liebe Dimmu-Borgir-Gegner, wäre das noch Musik ? Nein! Diese Scheibe ist das ideales Maß zwischen steinhart,melodiös und gruselig. KAUFT`s! Es ist das betse von DIMMU BORGIR! Noch Fragen?
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am 23. April 2001
In der für Fans sehr langen Wartezeit haben DIMMU BORGIR ihre Waffen wieder geladen. "Enthrone Darkness triumphant" war und ist eine Götterscheibe, "Spiritual black Dimensions" ein mittelprächtiges Chaos und "Puritanical euphoric Misanthropia" ein machtstrotzendes Inferno voller (Menschen)Hass und Kampfansagen an die weniger guten Eigenschaften der Menschheit. DAS darf man Fortschritt nennen, ja gar Evolution. Von der satanischen Schwarzmetall-Combo zur Obermacht. Natürlich trägt dazu die Allstar-Besetzung bei, die mit Galder von Old Man's Child, Nick Barker von Cradle of Filth und Vortex von Borknagar nun vollkommen ist. Beim ersten Hören des Materials habe ich das Gefühl, nicht mehr Dimmu Borgir zu hören, irgendwie jedoch sind sie es immernoch. Die Texte sind sehr komplex, tiefgreifend und niemals stupide; stets bekommt die Menschheit eins auf die Mütze. Die Musik ist gesäumt mit fiesen Riffs, untermalt mit dezenten Keyboardflügen und bombastischem Horror-Orchester. Der cleane Gesang von Basser Vortex ergänzt die harten, aber melodischen Songs um ein besonders episches Flair. Die nun doch sehr Death Metal-ähnliche Dimmu-Mucke strotzt durch Nick's perfektes Drumming nur so vor druckvoller Power, und die Wahl des schwedischen Fredman Studios war das Optimum. Das Götheborger Sinfonieorchester machte seine Arbeit hörbar einwandfrei, da sich die Streicherelemente einfach nahtlos integrieren können. Schade, dass die Qualität der Songs in den hinteren Reihen etwas nachlässt. Ansonsten ist dieses Album ein Sammelsurium von Hymen für die Ewigkeit!
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am 10. August 2004
Ich möchte hier auch mal ein paar Dinge loswerden: 1. Jeder Schlagzeuger, der so schnell wie Nicholas Barker spielt, ist definitiv nicht gut, sondern verdammt nochmal SPITZENKLASSE! Ich spiele selbst und kann ein Lied davon singen. Man kann seinen "Style" nicht mögen; zu behaupten, er wäre kein guter Schlagzeuger, ist absurd. Bestätigt wird diese Tatsache noch durch Zeugenaussagen von Freunden, die eidesstattlich versichern, dass er die ganze Nummer auch live bringt. 2. Wenn jemand Dimmu Borgir mit dieser Veröffentlichung kommerziellen Ausverkauf vorwirft, empfehle ich dringendst den Besuch beim Ohrenarzt! Dimmu Borgir werden nämlich - zumindest bis zu dieser Veröffentlichung - immer schneller, härter und kompromissloser. 3. Leider sind die Texte, Cover-Artworks, Live-Performances etc. ziemlich peinlich. Ich schlage trotzdem (oder gerade deshalb) vor, hier (nur) die Musik für sich sprechen zu lassen. Und die ist nun wirklich großartig! Wer es schafft, derart schnelle und komplexe Songs als solche erkennbar auf CD zu bringen, der muss schon mit extremer Virtuosität geschlagen sein. Für mich ist "Puritanical Euphoric Misanthropia" die beste Dimmu-Scheibe! Amen.
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am 5. September 2006
Dass drei Musiker ausgetauscht wurden merkt man sofort. Nick Barker war zu der Zeit der neue Drummer und ist ein super Ersatz für Tjodalv, denn er spielt technisch auf höchstem Niveau, unglaublich schnell und präzise. Vortex, schon als Gast-Sänger auf Spiritual black dimensions zu hören, übernahm den Bass, Galder von Old man's child kam als Nachfolger für Astennu an Bord. Dieses Album unterscheidet sich zwar schon von seinem Vorgänger stark, aber es sind doch immer noch viele Gemeinsamkeiten geblieben. „Fear and wonder“ ist ein Intro, nur mit Streichorchester und Keyboards im Hintergrund, sehr episch und traurig, und geht dann nahtlos in „Blessings uopn the throne of tyranny“ über, der mit sehr brutalen Gitarren und Drums losgeht. Zunächst kein fetter Keyboardteppich, wie man ihn von Dimmu kennt. Erst später, nach vielen herrlich brutalen Riffs und Drum-Attacken poltert plötzlich fettes Keyboard los und verwandelt den eh schon herrlichen Song in ein düsteres Meisterwerk. Nur ein bisschen schade ist, dass Shagrath auf diesem Album nicht mehr so brutal singt wie auf den Vorgänger, sondern etwas „klarer“ und fieser. Klingt zwar gut, aber seine stimmliche Entwicklung in den letzten Jahren ist etwas schade. „Kings of the carnival creation“ ist wohl der Vorzeigesong dieses Albums, sehr komplex, mit vielen verschiedenen klasse Themen, einer super Gesangsstelle von Vortex, gefolgt von einem Klasse Solo von Galder, dessen Einfluss man doch deutlich auf diesem Album merkt. „Hybrid stigmata- the apostasy” ist ein weiteres düsteres Meisterwerk, in denen das Streichorchester eine etwas größere Rolle spielt, sich aber immer im Hintergrund hält. Hier wird sehr viel Spannung bis zum Refrain aufgebaut, der Refrain selbst ist einfach klasse, im Hintergrund läuft ein elektronisches Keyboardthema, während im Vordergrund Shagraths Keifstimme und die Gitarren sich gegenseitig voranpeitschen. „Architecture of a genocidal nation“ ist ein wenig keyboardlastiger als der Rest der Songs, in der Mitte herrscht ein episches Pianothema vor. „Puritania“ ist ein wenig ungewöhnlich, aber der eindeutig beste Song des Albums. Mit seinem knappen Dreieinhalb Minuten föhnt einen der Song durch seine fetten Drums und seine fetten Industrialgitarren förmlich an die Wand. Manche mögen sagen, Industrial passt nicht zu Black Metal, doch dieser Song ist eine phantastische Symbiose beide Stile. Sehr episch und fett. Danach fällt das Niveau des Albums leider etwas ab. „IndoctriNation“ ist zwar ein guter Song, doch der Mittelteil ist etwas schwach ausgefallen, jedoch Anfang und Schluss sind richtig gut. „Maelstrom mephisto“ ist meiner Meinung nach der schwächste Song des Albums, man kriegt das Gefühl, als ob Dimmu mit diesem und den zwei folgenden Songs ihr ganzes keyboardlastiges Material in Vergessenheit spielen wollten, da diese drei Songs sehr gitarrenlastig sind – was ja nicht schlecht ist – aber auch kaum was von Dimmu's typischem Bombast aufweisen. Zwar ist die zweite Hälfte von „Absolute sole right“ und der Mittelteil von „Sympozium“ ganz gut, doch sind die Songs ein wenig enttäuschend für mich. „Perfection or vanity“ ist wieder ein Instrumentalsong, der einzig langsam gehaltene Song auf diesem Album. Herrlich epische und traurige Streichermelodien werden untermalt von harten und rauen Gitarren, ein wirklich gelungener Schluss des Albums. Der Bonussong „burn in hell“ ist zwar ganz gut, aber es ist eben ein Cover, was nicht so ganz dem Stil von Dimmu entspricht.

Insgesamt ein sehr gutes Album mit ein paar schwächeren Stellen gegen Ende, aber trotzdem gefällt mir das Album sehr gut.
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am 25. August 2012
Zwei Jahre nach "Spiritual Black Dimensions" legten Dimmu Borgir hier ein Album vor, dessen Name ein wahrer Zungenbrecher zu sein scheint. Das Line-Up hatte sich stark verändert, nun gab es statt 6 statt 5 Musiker. Und das hört man auch an der Musik...
Ein klassisch-angehauchtes Intro, sehr düster, lässt uns Unheilvolles erahnen... Dann brettern sie los, und ich meine brettern. Nie hat man Dimmu Borgir mit solch teuflischer Raserei gehört. Das Schlagzeug drischt derart präzise rein, wie man es sonst wohl kaum gehört hat. Die Songstrukturen sind ein ums andere Mal hervorragend ausgefeilt, hier passt alles zusammen, Gesang, Schlagzeug, Bass, Gitarre... Die Riffs, die Rhythmen... Einfach alles. Dies alles liegt an den neuen Bandmitgliedern, die allesamt hier mit ihrem Können der Musik ihren eigenen Stempel aufdrücken. Da wäre zum einen Nick Barker zu erwähnen, der wuchtige Glatzkopf auf dem Drumschemel, dessen Schlagzeugspiel für mich als eines der Besten im gesamten Extrem-Metal-Spektrum gilt. Trotz ausladenden Körperumfangs legt sein Spiel ein Tempo vor, das so manche Genrekollegen beinahe vor Neid erblassen lässt.
Auch Galder, der Chef von "Old Man's Child" und hier Neuzugang an der Klampfe, bringt sich hervorragend ein. Sein Gitarrenspiel hat der Musik von Dimmu Borgir noch gefehlt, das hört man. Dunkel, melancholisch und doch verzaubernd klingen die Töne oft, welche er seinem Instrument entlockt.
Und dann ist da noch Vortex, der neue Bassist. Er ist zuständig für die Klargesangspassagen, und wer diese hört, wird sie nie mehr vergessen. Seine Stimme lässt eine Gänsehaut entstehen und fügt sich wundervoll zum Gitarrenspiel seiner Bandkollegen ein.
Dies waren die Neuzugänge, und niemals später hat man Dimmu Borgir mehr so gut erlebt. Auch die anderen Bandmitglieder, allen voran Shagrath und Silenoz, verrichten ihre Arbeit routiniert. Shagrath's Gesang klingt cool, rotzig und diabolisch. Mustis, der Mann hinter dem Keyboard, scheint sich oft ein Duell mit Galder zu liefern, wer von beiden nun die besseren Melodien hervorzaubert. Und Silenoz spielt die Rhytmus-Gitarre wie eh und je.
Einen Hit herauszufiltern ist beinahe unmöglich, hat doch jeder Song seine ganz eigene Glanzleistung. Doch wenn ich einen Song wählen müsste, so würde ich nach langem Überlegen wohl Track Nr. 3 "Kings Of The Carnival Kreation" wählen. Hier sind eigentlich alle Facetten, die dieses Album ausmachen, herauszuhören.
Zu guter Letzt: Was soll man über ein Dimmu Borgir Album sagen? Natürlich ist es nicht "true". Natürlich hat es keinen rotzigen, rohen Klang a lá Darkthrone. Aber das ist hier auch gut so! Es muss nicht jede Band nach Darkthrone klingen. Nein, Dimmu Borgir sind Kommerz, aber das ist ihnen egal. Und mir auch. Dieses Album ist ein absoluter Hit und beinhaltet eine musikalische Höchstleistung, wie man sie im Black Metal sonst kaum findet. Hier ist nix roh und primitiv. Der Teufel zeigt hier sein Können, und was soll ich noch sagen? Er tut es verdammt gut!!!
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am 19. März 2001
Nach der unzulänglichen Bewertung dieser CD durch meinen Vorredner, schaffe ich nun mal klare Verhältnisse. Dimmu Borgir haben auf ihrem neuen Album "Puritanical Euphoric Misanthropia" ein wahres Feuerwerk an aggressivem Black Metal abgefeuert.Man geht gegenüber den Vorgänger-Alben noch härter und schneller zu Werke, womit man die Neider in der Szene, die vom kommerziellen Ausverkauf reden, nun endgültig zum verstummen gebracht haben sollte. Aber auch die üblichen melodischen Keyboards werden nicht vernachlässigt, stehen aber nicht mehr so drängend im Vordergrund wie noch auf "Enthrone Darkness Triumphant". Diese werden noch zusätzlich durch den Einsatz eines Orchesters unterstützt.Aber hier dominieren deutlich die variable Gitarrenarbeit der beiden Gitarristen Silenoz und Neuzugang Galder ( Old Man's Child ), sowie die phänomenale Drum-Arbeit des Ex- Cradle of Filth-Schlagzeugers Nick Barker.Die Produktion ( diesesmal im Studio Fredman produziert ) ist gigantisch, selten hat man solch einen druckvollen Sound gehört(Das Schlagzeug ist keineswegs zu laut). Und auch diesmal hat Bassist Simen ( Ex- Borknagar-Sänger), oder besser gesagt Vortex, wie er sich mittlerweile nennt, einige cleane Gesangsparts zu den aggressiven Vocals von Leadsänger Shagrath beigesteuert, die allerdings etwas häufiger hätten auftreten können. Alles in allem kann man sagen, das Dimmu Borgir, eines der wohl besten Black Metal-Alben abgeliefert haben. So muß moderner Black Metal klingen........Pflichtkauf!!!!
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am 30. März 2001
Viel verändert hat sich bei Dimmu Borgir nicht. Die Band glänzt immer noch durch ihre Lieder, die nicht nach Schema F klingen. Die Norweger verstehen es, Lieder in Liedern zu produzieren. Auf dem neuen Silberling Puritanical Euphoric Misanthropia ist es stellenweise aber zuviel des Guten. Dimmu Borgir verlieren sich an der ein oder anderen Passage und haben Schwierigkeiten, wieder zurück zum Roten Faden des Liedes zu finden. Doch darüber kann der Fan hinweg sehen. Puritanical Euphoric Misanthropia ist dennoch ein gelungenes Album. Viele hätten es sicher für nicht möglich gehalten, dass die Band dem starken Vorgänger eines draufsetzen kann. Vielleicht mit ein Verdienst des neuen Gitarristen Galder (Old Man's Child) und des Ex-Cradle-of-Filth-Drummers Nickolas Barker. Vor allem der Mann hinter der Schießbude macht den neuen Silberling zu einem noch druckvolleren Werk, das durch die hervorragende Produktion ohnehin keine Wünsche offen lässt.
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am 14. Juni 2010
Also wer diese Lieder von Dimmu Borgir nicht schätzt der kann mir echt leid tun ich kenn zwar die Band noch nicht lange aber als ich zum ersten mal das Lied prognesis og the great Apocalypse das erste mal auf einer meiner orkus DVDŽs mir reingezogen habe und dann danach Sorgens Kammer da wusste ich gleich nach dem anschauen man diese Band ist Hammer geil der sänger erst was der für eine Kraft ausstrahlt und die Sounds in den verschiedenen Liedern so einsetzt man und der schlagzeuger und Bassist und der der Keyboard spielt Hammer Hammmer artig wow ich habe mich richtig auf diese Band eingstellt die machen echt ne Hammer geile Musik Da kann man Sagen was man will

Ich hab noch andere Bands wie Down Below und noch mehr Bands die ich kenne

Aber Dimmu Borgir sind mit Down Below die Besten Bands die ich je kenne

Das kann ich jeden ans Herz legen Garantiert
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am 31. März 2005
Der titel kann irreführend sein, Stormblast ist ein ganz anderes Bier als PEM! Stormblast bietet noch beinah reinen Melodic Black Metal, PEM bietet auch MBM, jedoch durch Synthies gestützt und eine extrem fette Produktion (lässt die Platte deutlich moderner wirken, Einflüsse von Fear Factory zu Demanufacture zeiten könnte man anhand des drummings raushören.).
Vor allem die Drums sind bemerkenswert:
Die hören sich stellenweise nach Drumcomputer an, wer aber DB mit Nick Barker (ist ja jetzt raus) live gesehen/gehört hat, weiß, dass es auf der CD vielleicht ein drumcomputer sein möge, aber Nick wirklich so derbe trommeln kann!!!
Spitzen-CD, der auch durch ein paar Symphonische Stellen toll wirkt!
Deutlich besser als Cradle Of Filth, bei Dimmu ist da immer noch sehr viel MBM drin!
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am 20. März 2001
Groß war die Spannung in den letzten zwei Jahren. Nach dem grandiosen 99er Werk 'Spiritual Black Dimensions' wurde die Band von den sog. wahren Black Metallern gnadenlos aus ihren Reihen verbannt, hatte dieses Werk doch sämtliche Grenzen dieses beschränkten Genres gesprengt. Ich wage zu orakeln, daß dieser Status sich auch durch die aktuellen Platte nicht ändern wird, aber wozu auch?! Im Endeffekt ist dies keine CD, die man einfach in eine Schublade legen kann. Angefangen vom soundtrackartigen 'Fear and wonder', das eine Mischung aus Apokalypse und Hoffnung verbreitet geht es naht- und gnadenlos in das erste Highlight 'Blessings...' über, das Dir mit seinen vielen Facetten einen Schauer nach dem nächsten über den Rücken jagt. Highspeed neben atmosphärischen, klassikartigen Passagen . Sollte dies schon der Höhepunkt gewesen sein? Mitnichten..., schon der mit Stakkatoriffs anfangende Track 'Kings..' wirft Dich in die nächste Gefühlswelt, gefolgt von wiederum atmosphärischen Streicherpassagen. Ein Wechsel von Blastbeatgeballer und den typischen Borgir-Melodien mit den ersten Clean-Vocal-Passagen lassen nur noch Staunen übrig. Mit Streichern eingeleitet wird Titel 4 'Hybrid...', zu denen sich alsbald schwere Gitarren gesellen. Ein insgesamt treibender Gitarrengroover mit akkustischen Intermezzi, die von Simens klarer Stimme untermalt werden und sich prächtig mit Shagraths Growls ergänzen. Es folgt 'Architecture...', anfangs ziemlich brachial mit wiederum typischen, spärlich instrumentierten Zwischenpassagen unter beschwörender Stimme Shagraths, um sich am Ende in thrashigen Gefilden wiederzufinden. Die erste wirkliche Überraschung bildet Nr. 6 'Puritania', ein sehr bedrohlicher Industrialstampfer unter dezenter Hinzunahme klassicher Streicher, bei dem sich auch Shagraths verzerrte Stimme optimal einreiht. Danach wieder gewohnte Kost (Indoctrination), die auch ohne weiteres auf 'Spiritual...' hätte stehen können. Wiederum gelungen sind die Streicherintermezzi, die den Song in beschwörende Klangwelten begleiten, um ihn danach wieder in bedrohlich (unter-)weltliche Regionen zu entlassen. Mit Blastbeat geht es weiter. 'The mealstrom...' überrennt Dich mit seinen eingängig-aggressiven Riffs, bevor wieder die Thrashkelle zuschlägt. Zwischenzeitlich gebieten die Streichinstrumente Einhalt und lassen den Clean-Vocals den Vortritt. Track 9 ('Absolute...') hält sich wieder verstärkt in thrashigen Gefilden auf, untermalt von den gewohnt eingängigen Melodien und Nicks Double Bass, um sich am Ende in sakral-bombastischen Sphären wiederzufinden. Bei 'Sympozium' läßt man zu Beginn dem Orchester den Vortritt in Bezug auf Grundmelodie, untermalt von fast powermetallischen Gitarren. Diverse Breaks lassen Vorhersehbarkeit keine Chance, bis wiederum Simen mit Unterstützung atmosphärischer Streicherpassagen seine Vocals einsetzt. Beendet wird das Stück unter Blastbeat von Shagraths Stimme. Das inoffizielle Ende bestreitet 'Perfection...', ein bombastisches, klassisch unterlegtes Outro. Als Abschluß gibt es dann noch eine Hommage an die 80er Helden: 'Burn in hell' paßt sich zwar nicht in das Gesamtwerk ein, gibt aber in Borgirs Interpretation sogar dem Orchester die Chance, sich dezent einzubringen, ebenso wie dem Wechselgesang Shagrat-Simen. Dadurch, daß die aktuelle Veröffentlichung insgesamt noch abwechslungsreicher als die geniale Vorgängerscheibe ist, bin ich nach zigmaligem Hören immer noch über das SteigerungspotenTial dieser Truppe überrascht. War für mich Slayers 'Reign in Blood' für Jahre das Nonplusultra, so stieß 'Spiritual...' für mich in die 4.Dimension vor und ich frage mich jetzt, wo ich mit dieser Scheibe gelandet bin?! Ich suche nicht nach Begriffen, denn es gibt in Wirklichkeit nur zwei Arten von Musik: Gute und schlechte. Norway - 5 points
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