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Kundenrezensionen

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am 22. Juli 2003
Ich kenne sehr wenige Filme, die mich so sehr mitreißen!!
"High Art" ist sicher nicht einfach und ich glaube, man muß auch in einer gewissen Stimmung sein, um ihn anzusehen. Aber es lohnt sich.
Man ist schockiert, man ist hingerissen, man fängt an zu träumen - und am Schluss klapt einem das Kinn nach unten weil man das Ende einfach nicht fassen kann.
"Oh gott, Untertitel" dachte ich Anfangs, aber damit fand ich mich sehr schnell zurecht. Man wird so schnell mitgerissen mit diesem Film, dass einem am schluss gar nicht mehr auffällt, dass man lesen muß.
Obwohl in dem Film die Sex Szenen nur angedeutet werden, knistert es nur so von Erotik. Die Musik, die Darsteller, wie sie miteinander umgehen - Phänomenal!
Wer anspruchsvolle und aussagekräftige Filme liebt, darf diesen hier nicht verpassen!!!!!
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am 22. Februar 2001
Vor der unwirklich-chaotischen Kulisse einer New Yorker (Lebens-)Künstlerclique kommen sich zwei sehr verschiedene Frauen näher: Syd, die naive Redaktionsgehilfin beim Fotomagazin Frame und ihre Nachbarin, die ehemals gefeierte Fotografin Lucy Berliner, die seit zehn Jahren keine Arbeiten mehr veröffentlicht hat. Lucy lebt mit der deutschen Schauspielerin Greta, ihr Model und ihre Geliebte, in einer rastlos bizarren Welt aus Drogen und Parties. Dieser scheint die rauhe Einzelgängerin jedoch überdrüssig zu werden, als Syd - fasziniert und abgestoßen zugleich -in ihr Leben tritt, und mit ihrer jugendlichen Energie Lucy wieder dazu bringt, zu arbeiten, ihr sogar einen Auftrag für Frame vermittelt. Die zwei kommen sich näher, doch das zarte Band, das sich zwischen ihnen knüpft, bringt beider Welten ins Wanken... - eine Mixtur aus Anonymität, Zärtlichkeit, "sex, drugs 'n' modern art" - Milieustudie trifft noch am ehesten das Genre dieses atemberaubenden Films. Lisa Cholodenko setzt auf einfache Bilder, um alltägliche Extreme in einer extremen Normalität bedrückend und fesselnd, aber nicht reißerisch darzustellen, man wird nur soweit von der Handlung erschlagen, wie es der Wirkung der Geschichte zuträglich ist. "kind of love-issue and a drug problem, or a drug issue and a love problem, no matter ... " - definitely great!
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am 3. März 2001
Ein unglaublich gelungener und zugleich bedrückender Film, der mich über mehrere Tage hinaus beschäftigt hat. Abseits von üblichen Filmen mit lesbischem Inhalt, geht es bei High Art um die Ziespältigkeit der Protagonistin Lucy. Das (traurige) Ende setzt dem Meisterwerk sozusagen das Sahnehäubchen auf. Alles andere wäre kitschig gewesen. Die Hauptdarstellerin Ally Sheedy überzeugt überraschend. Schade, dass es nicht mehr Filme mit solch überzeugender Tiefe wie High Art gibt!
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am 16. August 2002
Syd, eine das bürgerliche Leben gewohnte, sehr junge Foto-Redakteurin, betritt eines Tages die ihr bis dahin fremde Lebenswelt ihrer Nachbarin Lucy Berliner - einer ehemaligen prominenten Kunstphotographin, die einstmals mit ihrer Geliebten Greta, vor der verlogenen Welt der Promi's in eine Welt der Drogen und des Abhängens flüchtete. Kurz nachdem Lucy Syd kennengelernt hat, fühlt sie sich zu dieser jugendlich wirkenden, tatenfreudigen Frau hingezogen. Durch Syd scheint Lucy's Leben allmählich wieder Sinn zu bekommen. Syd, ihrerseits, wird von Lucy's subkultureller Lebensweise und ihrer stark erotischen Ausstrahlung in den Bann gezogen - beide verlieben sich ineinander. Greta, der das nicht entgeht, reagiert eifersüchtig und befleht Lucy bei ihr zu bleiben. Lucy ist hin-und hergerissen. Sie will einerseits aus der Drogenszene aussteigen und mit Syd ein neues Leben beginnen - andererseits will und kann sie Greta, die eine Trennung zerbrechen würde, nicht im Stich lassen. Am Ende schafft es Lucy nicht sich von Greta zu lösen und zerbricht selbst.
Der Film - welcher nur im englischen Originalton richtig "rüberkommt" - lebt vor allem durch die hervorragend inszenierte, intensive Stimmung, die wesentlich von Ally Sheedy's glänzender Darstellung beeinflußt wird.
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am 22. August 2006
Ich hab den Film auf dem Hamburger Filmfest direkt nach dem Erscheinen (1998?) geschaut, anschließend allein auf dem Klo Rotz und Wasser geheult und mit einem doppelten Wodka gespült. Lust zu reden hatte ich nicht, und schon gar nicht mit Plapperern. Und schon gar nicht wollte ich mit irgendjemanden über diesen Film, der mir ganz allein gehören sollte, reden...

Einmal sah ich Ausschnitte dieses Films im Fernsehen, viele Jahre später, und trotzdem hätte ich jede einzelne Folge-Szene beschreiben können. Ich brauchte ihn gar nicht noch einmal zu schauen, ich kannte ihn, Szene für Szene (und freute mich nach so langen Jahren auf Greta im Original: die göttlichste Stimme überhaupt).

Der Film bleibt einfach ganz nah. Ganz und gar wunderbar.
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am 26. April 2003
Ein Film der am Schluß zum Nachdenken anregt.Über das Leben, wie schnell alles vorbei sein kann , und über die Liebe, die zerbrechlich, aufwühlend, stark ist und viel Kraft kostet aber auch viel gibt und erreicht.
Die Hauptdarsteller überzeugen und machen den Film sehenswert.
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am 26. Februar 2003
Ich LIEBE Filme, die unter die Haut gehen und anders sind. High Art hat mich absolut gefesselt, obwohl er streckenweise sehr anstrengend, depremierend und aufwuehlend ist. Dieser Film ist keine leichte Kost. Was zeichnet einen guten Film aus? Fuer mich sind das vor allem Intensitaet und Authentizitaet, bei der Story und den Darstellern.
Das Leben der drogenabhaengigen Ex-Star-Fotografin Lucy wird zufaellig durch die Nachbarin von unten - die naive, vertraeumte, liebnswuerdige Redakteurin Syd - aufgewuehlt und in Frage gestellt. Warum nur Rumhaengen und sich von den Drogen & den tagtaeglichen Gelagen kaputt machen? Warum sein Talent brach liegen lassen und aus Mangel an Anpassungsfaehigkeit das Leben an sich vorbei ziehen lassen? Lucy laesst sich kurzzeitig darauf ein, beginnt (unfreiwillig) wieder zu arbeiten, kann sich Syd's Anziehungskraft nicht verschliessen (obwohl diese bisher in ihrer eigenen Wohnung unter Lucy ganz brav und heterosexuell mit dem smarten Freund zusammengewohnt hat). Es knistert gewaltig zwischen den beiden Frauen, doch diese Liebesgeschichte ist zartbitter und morbide. Denn der Zuschauer hat gleich die Vorahnung, dass es hier kein Happy End geben kann. Das waere zwar schoen gewesen, aber absolut unglaubwuerdig. Die beiden Hauptdarstellerinnen sind grandios, auch Lucys Dauerfreundin Grata hervorragend gespielt. Tolle Story, eindringlich gespielt. Schade dass solche Filme nicht fuer den Oscar nominiert werden!!!
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am 28. März 2006
ally sheedy, bekannt auch aus 'the breakfast club und radha mitchell, bekannt aus 'neighbours' oder 'melinda and melinda' in einem wundervollen film von lisa cholodenko.

die ehrgeizige sid ist redakteurin eines prominenten foto-magazins. durch zufall lernt sie ihre nachbarin von oben kennen und betritt eine neue welt:
lucy, eine ehemals erfolgreiche, drogensüchtige fotografin, ist das herz einer szene-wg. sie lebt mit ihrer geliebten greta und arnie zusammen. sid fühlt sich von lucy angezogen, taucht in ihre welt ein und versucht lucy zu überzeugen, für ihr magazin zu fotografieren.

die chemie zwischen den beiden dasrtellerinnen stimmt einfach, was nicht oft vorkommt in solchen filmen, so spürt man schon die anziehung zwischen beiden ab der ersten szene. das ist neben den hervorragenden schauspielern wohl auch die hauptstärke dieses filmes, dessen hauptinhalt die gegenseitige faszination von lucy und syd ist.
auch wenn drogen eine große rolle spielen ist high art sicher kein drogenfilm im üblichen sinne, sondern zeigt mehr die bestandsaufnahme einer künstlerclique und deren versuch aus dem langweiligen alltagsleben zu entfliehen.
es ist ein vielfach ausgezeichnetes drama (u.a. sundance filmfestival) um eine frau, die sich von der welt einer drogensüchtigen lesbe angezogen fühlt.

aufgrund seines tragischen endes ist er sicher kein gute laune film, aber dafür einer, der den zuschauer auch noch nach dem ende des films weiterbeschäftigt.

fazit: ein genialer film mit schauspielern, die in ihrer rolle einfach überzeugen. ich hab nie zuvor in einem film so ein anrührendes coming-out gesehen.
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TOP 500 REZENSENTam 23. Juni 2013
HIGH ART spielt in der Drogen- und Homosexuellen-Szene, genauso aber auch im Künstler-Milieu. Damit bedient sich die Drehbuchautorin und Regisseurin Lisa Cholodenko einiger Klischees. Doch geht es ihr darum zu zeigen, wie schnell ein Mensch, der in einem seriösen Umfeld lebt, mit diesen Szenen nicht nur in Kontakt kommt, sondern auch ein Teil dieser wird. Das am Beispiel von Syd (Radha Mitchell), die für ein Hochglanz-Magazin arbeitet und mit ihrem Freund James (Gabriel Mann) zusammenlebt. Durch einen Zufall lernt sie die Fotografin Lucy (Ally Sheedy) kennen, die gerne kokst und im selben Haus direkt über ihr in einer WG wohnt. Lucy ist mit der deutschen Schauspielerin Greta (Patricia Clarkson) liiert. Dennoch entwickelt sich zwischen Syd und Lucy mit der Zeit eine immer intensiver werdende Freundschaft und Syd taucht in eine ihr bis dahin unbekannte Welt ein.

Dass kein vor Lebensfreude sprühendes Umfeld gezeigt wird, wird sofort an den zumeist in einem dunklen Licht spielenden Szenen deutlich. Damit wird das triste Leben der beiden Protagonistinnen hervorgehoben. Denn auch Syd’s Leben läuft nur nach Schema F ab. Eine Beziehung die im Alltag stecken geblieben ist und beruflich sucht sie den Weg nach oben. Umso faszinierter ist sie von Lucy’s Welt. Anfänglich sind es nur deren Bilder, auf denen gelungene Schnappschüsse zu sehen sind. Dadurch kommt ihr die Idee, Bilder von Lucy im Hochglanzmagazin zu veröffentlichen und somit auch die Möglichkeit erhält, Lucy besser kennenzulernen, immer mehr Zeit mit ihr verbringt, sich in sie verliebt und anfängt zu koksen.

HIGH ART ist ein Film der seine Geschichte ruhig, langsam, aber nicht langweilig, dafür aber sehr intensiv erzählt. Auch legt Frau Cholodenko sehr viel Wert auf gut gezeichnete Charaktere, die dem Zuschauer Stück für Stück vorgestellt werden, so dass man sich immer besser in sie hineinversetzen und ihr Handeln verstehen kann.
Wie es für solch ruhig erzählte Geschichten typisch ist, lebt auch HIGH ART von seinen Bildern und den Schauspielerleistungen. Die Regisseurin gibt dem Zuschauer immer wieder genügend Zeit, die Bilder auf sich wirken zu lassen. Er wird mitten ins Drogen-Milieu gesetzt und sieht einen Mix aus Eintauchen in eine unbekannte Welt und dem Versuch diese zu Verlassen. Es ist eine Welt, in der nicht mehr viel Platz für Gefühle ist. Und doch sehnen sich Syd, Lucy und Greta nach Liebe und Geborgenheit.

Gerade wegen des ständigen Drogenkonsums ist es nicht immer einfach den Film anzuschauen. Das wird vor allem an Patricia Clarkson deutlich, die ihre Rolle als Greta abartig gut spielt. Abartig in positiven Sinne. Denn Greta ist ein nur noch ein vom Drogenkonsum gekennzeichnetes, körperliches Wrack.

HIGH ART ist ein Film, der sich sein Publikum aussucht. Denn man muss schon Interesse haben, sich einen Film über das beschriebene Umfeld anzuschauen. Und genauso muss man mit einem ruhigen Erzählstil klarkommen. Denn es sind die Bilder, die den Film auszeichnen. Zum Teil sehr verstörende und doch beeindruckende Bilder.
Lisa Cholodenko gewann mit diesem Film den Preis Waldo Salt Screenwriting Award des Sundance Film Festival, den Preis des Festival des amerikanischen Films in Deauville und den Preis des Festival Internacional de Cinema do Porto.
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am 18. Mai 2004
Dieser Film ist für die Durschnittslesbe nicht geeignet, die sich einen durschnittlichen Film wie Better than Chocolate reinziehen will. Es geht ja primär auch nicht um die LESBISCHE Beziehung, das ist schließlich nur ein Aspekt. Es geht auch nicht um Erotik. Dieser Film ist, was man sich von anderen Büchern und Filmen erhoffen möchte, sich aber nie traut: Er stilisiert das Lesbischsein nicht, ist wunderbar gefilmt, echtes Programmkino und eben nicht nur weil 2 Frauen einander lieben... Das ist das Problem mit den meisten "Lesbenfilmen", daß alles um diesen Plot herumgestrickt wird. Wie langweilig. High Art ist vor allem ein Filmklassiker und erst an 15. Stelle ein "Queer Film". Genialer Soundtrack von Shudder To Think (nur so am Rande). Also, wer erotischen Lesbensex sehen will, der schaue bitte einen anderen Film, auch wenn die wenigen Szenen in High Art keineswegs unerotisch sind. Wer Fotografie und Filme mag um des Ganzen Willen: Dies ist einer der Top 50 Filme der 90er!!!
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