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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein großer Schritt in die richtige Richtung, 6. April 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Regeneration (Audio CD)
The Divine Comedy goes Kid A? Neil Hannon jault über Godrich'schem Gewaber kryptische Botschaften in den Äther? So oder ähnlich musste man ja fürchten, nachdem man das verstörende Radiohead-Meisterwerk gehört hatte - denn schließlich war Nigel Godrich direkt im Anschluss mit The Divine Comedy ins Studio gegangen. Absolut nichts gegen Radiohead und Kid A, im Gegenteil! - aber zu Divine Comedy passt das freie Experimentieren mit Klängen und der Aufnahmefähigkeit der Hörer ja nun wirklich nicht. Groß war also die Spannug, als ich Regeneration endlich in den CD-Player schob. Zum Glück konnte ich schon bald sagen: es ist noch einmal gutgegangen. Das neue Album ist anders als die letzten Alben, aber es ist nicht schlechter. Wurde auf Fin de Siècle der Bombast und Pathos noch ins Unermessliche (und teilweise nicht mehr Schöne) gesteigert, nehmen sich The Divine Comedy nun für ihre Verhältnisse sehr zurück. Die Instrumentierung ist spartanischer, unaufdringlicher. Und Godrich hat dem Ganzen einen deutlichen Anstrich verliehen: da hört man schon mal eine halbe Minute lang Rauschen und Synthie-Klänge, da werde Lieder ineinander übergeblendet. Und das ist gut so. Das Album setzt ein mit „Timestretched", einer sehr ruhigen, zurückhaltenden Nummer. Mit „Bad Ambassador" und „Perfect Lovesong" schließen sich zwei wunderbare typische Divine Comedy-Lieder an, die sich auch auf dem Meisterwerk Casanova gut hemacht hätten. Mit „Note to Self" liefert Hannon eine brillante Momentaufnahme aus dem Inneren eines Künstlers ab. „Lost Property" bietet, begleitet von gemächlich dahin plätscherndem Piano, die typische Skurrilität Hannonscher Texte. „Eye of the Needle" ist eine sehr ernsthafte, leise Betrachtung über die Kirche (interessant ist das vor allem vor dem Hintergrund, dass Neil Hannon Sohn eines Bischofs ist) , die stimmungsvoll in ein Orgel-Solo mündet. „Love what you do" setzt sich aufgrund seiner relativ komplizierten harmonischen Struktur erst nach einer Weile im Gehörgang fest - und ist daher wohl keine gute Wahl für die erste Single („Perfect Lovesong" und „Bad Ambassador" wären sicher geeigneter gewesen). In „Dumb it down" beschwert sich Neil Hannon ein wenig arrogant über die Dummheit der Welt, bevor wir dann mit „Mastermind" einen der schönsten Songs des Albums zu hören bekommen. „Regeneration" mündet in ein albern musicalhaftes Finale und ist meiner Ansicht nach der schwächste Song der Platte. Mit „The Beauty Regime", einer lässigen Ode an die Schönheit des Normalen bin ich dann aber gleich wieder versöhnt. Regeneration erreicht alles in allem zwar nicht ganz an die Größe von Casanova und A Short Album about Love heran, ist aber nach dem eher enttäuschenden Fin de Siècle sicherlich ein großer Schritt in die richtige Richtung. Und ganz nebenbei gesagt: natürlich beweist Regeneration einmal mehr das Ausnahmetalent des Sängers und Songwriters Neil Hannon. Ich freue mich auf Rock am Ring!
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4.0 von 5 Sternen Zwischen Baum und Borke, 1. Januar 2006
Von 
dreamjastie (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Regeneration (Audio CD)
Nein, schlecht ist dieses Album nicht. Es wäre sogar eine Beleidigung zu behaupten, es wäre Durchschnitt. Damit sind 4 Sterne schon mal sicher. Ich kann es nicht genau benennen, aber irgendetwas fehlt „Regeneration“ trotzdem, der zündende Funke, und dieses „irgendetwas“ geht über die DC-typischen Orchesterbreitseiten hinaus. Streichereinlagen gibt es auch hier, wenngleich eher als Beiwerk, als Zitat. Das Orchester musste Platz machen für Gitarren, und damit hat sich Neil Hannon so nah wie auf keinem anderen Album seinem Debüt „Fanfare For The Comic Muse“ angenähert. Und gerade Titel wie „Note To Self“, mein Favorit auf dieser Platte, funktionieren auch nur so spartanisch wie hier, jeder Bombast hätte sie zerdrückt. Insofern war ein solches Album, eine Regeneration, vielleicht sogar mal überfällig. Denn schöne Songs schreibt er immer noch, persönlicher als früher, aber durchaus auch noch bissig („The Beauty Regime“). Doch mit dem Wissen um die Vorgängeralben muss man konstatieren, dass DC hier auf halber Strecke liegen bleiben und letztlich ein Album zwischen Baum und Borke abliefern. Hannon wirkt demonstrativ lustlos, als habe er den Wechsel zum Majorlabel schon bereut, bevor es richtig losgeht. Insofern war ich nicht sehr verwundert, dass sich The Divine Comedy nach „Regeneration“ (vorübergehend) auflösten. Das war immerhin konsequent.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wirkliches Meisterwerk, 17. Mai 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Regeneration (Audio CD)
Diese CD ist eigentlich durchweg hervorragend. Ich hatte vorher noch nie etwas von The Divine Comedy gehört, ging also völlig "unbelastet" an das Hören dieser CD. Aber schon nach dem ersten Track war ich hin und weg, "Lost Property" und "Love What You Do" sind absolut genial. Eine wirklich hervorragende CD, die in jedes Regal gehört.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Leben neu erlernen...., 18. Juni 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Regeneration (Audio CD)
Mit Regenration haben The Divine Comedy eine Platte entworfen, die an allem rüttelt , was einem im Moment in dieser neuen Welt irgendwie komisch vorkommt. Das fängt bei verlorenen Gegenständen des täglichen Gebrauchs an und erstreckt sich bis zum Style Terror der schönen neuen Medienwelt. Natürlich kann man bei den unter der Oberfläche brodelnden Harmoniefolgen und der stolzen und schönen Stimme Neil Hannons nicht eine Sekunde weghören aber wer will denn das schon?
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4.0 von 5 Sternen Melancholische Balladenmusik, 11. April 2001
Rezension bezieht sich auf: Regeneration (Audio CD)
Nach dem 'Best of'-Album 'A Secret History' ist The Divine Comedy wieder in voller Besetzung zurueck, wie der Name 'Regeneration' bereits andeutet. Und das merkt man auch den Liedern an. Zwar ist der Gesang und die Texte von Neil Hannon immer noch das tragende Element, aber die Musik ist fasettenreicher geworden. Aus meiner Sicht eine sehr gelungene Kombination.
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5.0 von 5 Sternen Wunderbar, 8. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Regeneration (Audio CD)
Auch wenn die Songwriter-Qualitäten von Neil Hannon in keinster Weise geschmälert werden sollen, so trägt dieses Album zuweilen doch sehr deutlich die Handschrift von Nigel Godrich (u.a. Produzent bei Radiohead und Beck). Im Klartext heißt das, dass die Songs, wie zum Bespiel "Lost Property" (das sich auch auf jedem Radiohead-Album wohlfühlen würde), meist sehr ausgefeilt und auf den Punkt produziert sind, man hat bald das Gefühl, das jeder Ton einzeln bearbeitet wurde. Das heißt nicht, dass Godrich versucht hätte "The Divine Comedy" zu Radiohead II zu machen, aber er hat in seinem bewährten Stil aus den großartigen Songideen von Neil Hannon das beste herausgeholt. Diese Mischung wird dann schließlich durch den sehr eindringlichen, fast betörenden, Gesang von Hannon, der mal Teil der Melodien zu sein scheint und mal in eigenen Sphären schwebt, zu einem großen Ganzen abgerundet.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Große Veränderung bei Irlands bester Band, 16. Juni 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Regeneration (Audio CD)
"Now it's Time for a Change" sang der damals 28-jährige Neil Hannon noch zum Abschluss von "Too young to die" auf dem 99er Best-of-Album. Diese Veränderung ist auf "Regeneration", dem aktuellen Album von "The Divine Comedy", mehr als deutlich zu hören. Hannon, auch optisch mittlerweile vom Dandy (Now I say good-bye to my suit and my Tie, Zitat aus "Too young to die") zum jugendlichen Indie-Rocker gewandelt, hat sich hierbei mehr der Leichtigkeit des Seins verschrieben, um in insgesamt 11 Songs die neuen Lust am Leben (Hannon hatte zwischendurch gar geheiratet) zu zelebrieren. Als Divine-Comedy-Fan der ersten Stunde eine durchaus schwerwiegende Veränderung, denn vorbei sind wohl die Zeiten, als großangelegte Orchester-Arrangements vorherrschend waren für den Sound der Band. Kein weiteres "The Dogs and the Horses", kein "Sunrise", kein "The Pursuit of Happines", sondern "The perfect Lovesong" oder das trockene "Note to self". Songs, die der Produzent der Stunde, Nigel Godrich (Travis, Radiohead) zu geschmeidigen, ruhigen Popsongs veredeln konnte. Letztlich aber fehlt der Pathos, das große Gefühl und auch der Humor der früheren Divine Comedy-Stücke fehlt. Hannon ist erwachsen geworden, hat sich klanglich von seinem großen Vorbild Scott Walker getrennt und betritt musikalisch neue Wege. Insofern ist Regeneration allenfalls ein Übergangsalbum. Man wird also gespannt auf das nächste Werk warten und dann sehen, wohin die Reise geht.
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In die Reihe..., 13. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Regeneration (Audio CD)
Ja, auch ich kann diese Scheibe nur empfehlen. Ich selbst hatte von DC noch nie etwas gehört, wobei ich nicht unbedingt sehr tief in diesem Gengre stecke, aber gute Musik ist halt gute Musik und genau das liefert diese Scheibe von Anfang bis Ende. Diese CD präsentiert sich in größtenteils sehr schön arrangierten und ausinstrumentierten Songs, auf denen als Sahnehäubchen eine sehr prägende Stimme sitzt, die einem zum zuhören zwingt. Der offenbar britische Ursprung, die Melancholie dieser Musik und die sehr starke Dynamik dieser Songs, läßt mich nur sagen: KAUFEN!
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neu und doch vertraut, 2. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Regeneration (Audio CD)
"Regeneration" ist ein Album das mich tief beeindruckt hat und ohne Zweifel zu den stärksten Veröffentlichungen im Jahre 2001 gehört. Als langjähriger DC-Fan muß man sich an den neuen Stil des kongenialen Neil Hannon zwar zunächst gewöhnen, wird aber bei dieser CD den gewohnten Bombast kein bißchen vermissen. Der widersprüchlichen, launigen Ironie früherer Produktionen, folgt hier ein Album, dass Hannon quasi schon auf der "Best of" in "Too young to die" angekündigt hat. Statt Streichern gibt es nun sixties-orientierte Popperlen, eine schöner als die andere.
"Perfect Lovesong", "Bad Ambassador" und "Dumb it down", machen
"Regeneration" unverzichtbar".
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Regeneration
Regeneration von The Divine Comedy (Audio CD - 2001)
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