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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rock-Historie in Reinkultur
Zu dieser DVD fallen mir nur Superlative ein. Technisch völlig o.k., d.h. Bild und Ton überzeugen selbst auf ausgefallenen Anlagen. Das ist aber nur die Basis für ein Konzert bzw. für den Zusammenschnitt einiger weniger Gigs, die es mehr als in sich haben. Den Zusammenbruch einer der ganz großen Bands der Rockgeschichte noch einmal live...
Veröffentlicht am 21. Januar 2003 von Lutz Löscher

versus
20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mix aus Doku und Mitschnitt
Wer sich erhofft hat, nach der bereits 1994 veröffentlichten Live-CD nun den dazugehörigen Videomitschnitt zu erhalten, wird leicht enttäuscht. Es handelt sich an zweiter Stelle nämlich auch um eine Dokumentation der Spannungen anlässlich des Ausstiegs von Ritchie Blackmore.

Die Songs sind nicht aneinander gereiht, sondern häufig...
Veröffentlicht am 14. Januar 2005 von Rockfan


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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rock-Historie in Reinkultur, 21. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Deep Purple - Come Hell or High Water (Live 1993) (DVD)
Zu dieser DVD fallen mir nur Superlative ein. Technisch völlig o.k., d.h. Bild und Ton überzeugen selbst auf ausgefallenen Anlagen. Das ist aber nur die Basis für ein Konzert bzw. für den Zusammenschnitt einiger weniger Gigs, die es mehr als in sich haben. Den Zusammenbruch einer der ganz großen Bands der Rockgeschichte noch einmal live nachzuerleben, treibt einem immer wieder die berühmte Gänsehaut auf den Rücken. Die Spannung auf der Bühne ist enorm. Gillan und Blackmore würdigen sich keines Blickes, Glover schüttelt mehrmals den Kopf, stellt auch schon mal kurzzeitig frustriert sein Spiel aus Protest ein, Lord versucht dagegen zu halten und selbst Drummer Paice blickt ziemlich iritiert ständig von einem zum anderen seiner musikalisch raufenden Kollegen auf der Bühne. Theatralischer im besten Sinne kann kein Konzert sein. Natürlich liegt über dem ganzen Geschehen dieser Ausnahmemusikanten ein mehr als nur ein Hauch von Trauer. In dieser Zusammensetzung sind sie nie mehr zu erleben. Zu tief war schon damals die Kluft und heute scheint sie absolut unüberwindbar. Musikalisch haben die extreme Situation während der Konzerte und die gewaltige Belastung jedes einzelnen Bandmitgliedes großartiges produziert. So hart es klingen mag, hier haben sich die Purples auf der Bühne einen Showdown geliefert, sich nichts geschenkt und ihren ganzen Haß aufeinander in die Instrumente und Stimmen gelegt. Hinzu kommt die Körpersprache, die es sich lohnt, wieder und wieder zu studieren. Dank DVD-Technik geht das ja jetzt 1a. Fazit: Ohne Umschweife kaufen, Bier einschenken (am besten echt tschechisches Budweiser; nicht die US-Plempe) DVD einlegen, Frau oder Freundin für ein paar Stunden wegschicken, und Sehen, Hören, Träumen, Leiden.... So schön und zugleich traurig kann Rockgeschichte sein.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Deep Purple MRK 2, die letzte Tour mit Richie Blackmore, 2. Mai 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Deep Purple - Come Hell or High Water (Live 1993) (DVD)
DVD mit sehr guter Bild/Tonqualität Die Aufnahme eines der letzten Konzerte mit Richie Blackmore 1993, an einigen Stelen unterbochen durch Interviews mit den Bandmitgliedern. Die Interviews sind zwar ein nettes "Extra" auf der DVD, lassen sich jedoch nicht per Menü abschalten, das Konzert wird dadurch leider nicht automatisch als Ganzes gezeigt, die Interviews müssen manuel übersprungen werden. Trotzdem eine gelungene Mischung, da die Interviews zum Teil Hintergrundinfos enthalten, die das (sehr eigenwillige) Auftreten des Gitarristen komentieren. Für Deep Purple Fans die dabei waren eine gute Gelegenheit, sich an die Tour zu erinnern, für "Neulinge" eine DVD die ein starkes Konzert zeigt.
Wegen der Unterbrechungen des Konzerts "nur" 4 Sterne
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen zeitgeschichte, 9. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Deep Purple - Come Hell or High Water (Live 1993) (DVD)
'Come hell or high water', Testament und Vermächtnis des legendären 'Mark 2'-Line-ups. Die DVD bietet Ausschnitte aus drei Konzerten der Europa-Tour zu 'The Battle rages on'.

Ich muss voranstellen, dass 'Child in Time' von 'Made in Japan' mein Referenzpunkt für die Bewertung von Deep Purple live darstellt - für mich das genialste, bewegendste und kraftvollste Stück Rock, das jemals gespielt wurde. Und hier ist halt zu sagen, dass diese DVD bzw. die Performance der Band (vor allem Ian Gillan) kaum den Level der 70er Jahre erreichen kann. Warum dennoch 5 Punkte?

Man muss sich vor Augen führen, dass seit dem Erfolg von 'In Rock' beinahe 25 Jahre vergangen waren, und diese 'Dinosaurier' das Haus rockten, wie es ihnen in die Wiege gelegt schien. Weiters ist die Setlist mutig zusammengestellt worden - ganze fünf Stücke vom 'Battle rages on'-Album (von denen sich besonders der Titeltrack und 'Anya' absolut nicht vor den Klassikern zu verstecken braucht). Mein persönliches Highlight: 'Perfect Strangers', großartig gespielt, und Gillan trifft alle Töne auf den Punkt - umgeben von einer (für 1993) spektakulären Lichtshow.

Womit wir beim Auge wären: Diese DVD ist ein wahrer Augenschmaus, nicht nur wegen der erwähnten Lichtshow, sondern auch wegen der äußerst gemäßigten Schnittgeschwindigkeit - tatsächlich kann man seinen Lieblingen über zehn und mehr Sekunden beim Solieren zuschauen, ohne epileptische Anfälle zu befürchten.

Was vielleicht manche als störend empfinden könnten, sind die Interviewschnipsel nach jedem zweiten Lied, was zwar das Konzertfeeling etwas vermiest, allerdings wissen die Musiker recht interessante Anekdoten zu erzählen. Z.B., wie von meinen Vorschreibern besprochen, kommt Richie Blackmore (übrigens der einzige der keine interviews gab...) beim Opener 'Highway Star' erst nach 2 Minuten auf die Bühne, beginnt stocksauer, sein Solo zu spielen, wirft zwischendurch mit einem Wasserbecher nach Gillian, oder de Kameramann hinter ihm, und schaut die ganze Zeit, als ob er alle fressen möchte. Im Anschluss erzählt jeder seiner Kollegen, was für ein schwieriger Kamerad Blackmore war.

Lange Rede, kurzer Sinn - diese DVD ist wohl der beste Kauf, wenn es um ein Konzert des 'Klassischen' Lineups geht, was Sound und Bild betrifft. Größtes Manko: der Gesang, aber 25 Jahre Kreischen haben wohl ihren Tribut gefordert. Wait for the Ricochet...
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Ende der Blackmore-Ära!, 25. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: Deep Purple - Come Hell or High Water (Live 1993) (DVD)
Die schwierige Situation in der sich die Band zum damaligen Zeitpunkt befand, wird bereits beim Auftaktsong "Highway Star" überdeutlich. Der Bruch zwischen Ritchie und den restlichen Bandmitgliedern, insbesondere sein Haß auf Ian Gillan, gipfelt in Ritchie's Pappbecher-Weitwurf (er verhält sich wie eine zickige Diva) in Ian's Richtung. Ritchie lässt bei "Highway Star" ganze Passagen weg, zupft gelangweilt vor sich hin und man stellt sich als Zuschauer schon auf ein katastrophales Konzert ein. Aber bereits ab dem zweiten Song steigern sich alle Bandmitglieder so richtig in ihre Instrumente rein, die einen (allen voran Jon Lord) um dem Publikum doch noch eine gut Show zu bieten und Ritchie um (mein Eindruck) es dem Rest der Band nochmal richtig zu zeigen (seht her ohne mich seid ihr nichts). Das Konzert entwickelt sich musikalisch gesehen zu einem brillanten Duell zwischen Ritchie dem Hexenmeister an der Stratocaster und Jon dem wohl genialsten Hammond-B3-Spieler. Allein schon die Interpretation von Beethovens "Freude schöner Götterfunken", mit anschließendem Medley von Jon Lord, ist den Kauf dieser DVD wert. Beim Song "Child In Time" merkt man aber den Druck der auf Ian Gillan lastet, denn wer Ian von den Konzerten in den 80' und auch danach (in der heutigen Zeit) kennt, weiß wovon ich spreche. Die Bild- und Soundqualität der DVD ist gut und die Interviews sind gut zwischen die Konzertmitschnitte integriert, auf die zusätzlichen Features der DVD kann man jedoch getrost verzichten. Die DVD sollte in keiner Fan-Sammlung fehlen, denn es ist ein einzigartiges Dokument vom Ende der Blackmore-Ära mit all seinen Höhepunkten und Schattenseiten. KAUFEN!!!
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute DVD von der besten Hard-Rock-Band aller Zeiten!, 12. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Deep Purple - Come Hell or High Water (Live 1993) (DVD)
Für viele ist die Mark 2 - Besetzung mit Ian Gillan, Ritchie Blackmore, Roger Glover, Jon Lord und Ian Pace gleichbedeutend mit Deep Purple. Umso sensationeller war 1984 die Reunion dieser fünf nach elf Jahren. Die DVD zeigt ein komplettes Deep Purple Konzert, aufgenommen am 9. November 1993 in Birmingham. Die Playlist ist ein Streifzug durch die Bandgeschichte mit eben diesem Line-Up. Dazu gehört der 1970er Top-Ten-Hit Black Night, das Meisterwerk Child in Time aus dem gleichen Jahr, die Machinehead-Klassiker Highway Star und Smoke on the Water.
Von 1973, dem Jahr des erstmaligen Ausscheidens von Ian Gillan und Roger Glover, ist das rockige Woman from Tokyo. Besonders schön: Das ruhige und nicht sonderlich bekannt gewordene Anyones Daughter von der Fireball LP ist hier live zu sehen und zu hören. Natürlich ist mit Perfect Strangers und Knocking at your Back Door die Reunions-Phase ebenfalls dokumentiert. Zwischen den Songs gibt es ausführliche Interviews mit jedem Bandmitglied.
Alle Stücke und auch alle Interview-Sequenzen können über das Menü separat angesteuert werden. Als Bonusmaterial bietet die DVD die Songtexte aller gespielten Stücke, Biographen der fünf Musiker und eine Auflistung der Bandbesetzungen von Mark I (1968-1969) bis hin zu Mark 7 (1994 bis heute). Wer sich ein Konzerterlebnis in erstklassiger Sound- und Bildqualität ins Wohnzimmer holen möchte, dem sei diese DVD empfohlen.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ciao Ritchie ! (Knisternde Bühnenstimmung), 11. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Deep Purple - Come Hell or High Water (Live 1993) (DVD)
Sowohl klanglich, als auch vom Konzert-Schnitt her kann diese DVD leider nicht restlos überzeugen. Dies bedeutet nicht, dass der Klang schlecht wäre oder das Konzertgeschehen nicht richtig rüberkommt, sondern vielmehr, dass der Sound stellenweise etwas zu wenig mittenbetont ist, wodurch insbesondere der Gitarrensound zu sehr in den Hintergrund gerät und bzgl. des Livererlebnisses sind die eingestreuten Interviews zwar hochinteressant aber der Konzertstimmung abträglich. Letztlich hält sich der Interviewstörfaktor jedoch in Grenzen, da die Stücke komplett zu Ende gespielt werden und dann hin und wieder ein Interview folgt, welches dann via Skip übersprungen werden kann.
Sieht man von diesen kleinen Schwächen ab (trotzdem 5 Sterne), so handelt es sich um die interessanteste Konzert-DVD in meiner Sammlung. Dies insbesondere deshalb, da eine ungeheuer gespannte Stimmung, bei der Ritchie Blackmore nicht nur durch seinen Becherwurf in Richtung Ian Gillan klasse eingefangen wurde. Die Kameraführung ist nahezu perfekt, so dass (mit Ausnahme bei Jon Lord) auch die einzelnen Musiker gut studiert werden können. Den Musikern (um Blackmore) merkt man es regelrecht an, dass sie alles tun, um dieses Konzert so gut wie möglich für die Fans über die Bühne und damit zu Ende zu bringen. Insbesondere Jon Lord brilliert mehrfach durch sagenhafte Keyboard-Passagen, in denen er auch erfolgreich den Kontakt zum Publikum aufbaut. Demgegenüber steht ein völlig genervter Ritchie Blackmore, der immer wieder kurzzeitig seine Ausnahmemusikalität unter Beweis stellt, um dann im nächsten Moment gelangweilt auf seiner Gitarre herumschrubbt bzw. hin- und wieder völlig sein Spiel einstellt und verschwindet. Dies alles ist audiovisuell tierisch interessant und macht eine Menge Spaß. Spaß, obwohl dies das Ende der Blackmore-Ära bei DP bedeutete. Technisch gibt es zahlreiche Gitarristen, denen Blackmore nicht das Wasser reichen kann (z. B. Steve Morse), so auch bei diesem Konzert, wo insbesondere in der Anfangsphase von Beethoven's 9ter ein paar üble Fehlgriffe drin sind. Dafür kommt jedoch eben auch bei diesem Stück die ungeheure Musikalität und der weltweit einmalige Blackmore-Sound rüber, den es so leider nicht mehr gibt (Kleine Randbemerkung: Auf einem späteren von mir miterlebten Rainbow-Live-Konzert hatte Ritchie Blackmore genau an der selben Passage die gleichen Probleme - einziger Unterschied: da war er besser gelaunt).
Zu den anderen Musikern: Ian Gillan verausgabt sich förmlich, was insbesondere bei "Child in Time" auch zum Erreichen der Gillan-Stimmgrenzen führt. Roger Glover spielt seinen Bass rollend wie eh und jeh und Ian Paice spielt seinen Stil, den man unter 100ten von Drummern sofort erkennt (nicht einfach drauflosklöppeln, sondern gefühlvoll, musikalisch und klanglich perfekt gedrückte Wirbel). Ein obligatorisches amüsantes Schlagzeugsolo ist übrigens auch dabei.
Fazit: Unbedingt ansehen / anhören und danach etwas darüber traurig sein, dass es DP in dieser Zusammenstellung so vermutlich nie wieder geben wird.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die "wahren " Purple sind doch Mark II, 24. Juli 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Deep Purple - Come Hell or High Water (Live 1993) (DVD)
Steve Morse ist ein wahres Gitarrengenie und wahrscheinlich auch menschlich gut für Deep Purple- Richie Blackmore mag wahrscheinlich ein Kotzbrocken sein. Aber er ist DIE Gitarre bei Purple. Hier sind sie das letzte mal in der klassischen Besetzung auf Tour. Blackmore schüttet zu Beginn Ian Gillan mit einem Wasserglas an - das zeigt die Stimmung in der Band, die die verbleibenden Mitglieder in den zwischenzeitlich eingefügten Interviews deutlich zum Ausdruck bringen. Und trotz eines nicht besonders inspirierten Blackmores liefern sie ein gewaltiges Konzert ab. Die vier restlichen Purple halten das Ganze zusammen. Die Songauswahl ist hervorragend- die besten Klassiker und die besten Songs aus der Reunion musikalisch einwandfrei dargeboten. Selbst Ian Gillan ist stimmlich ziemlich auf der Höhe, was er vor allem bei Child in Time beweist. 5 Sterne weil alles geboten wird, was Purple ausmacht(e).
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Große Meister in peinlicher Situation, 31. Juli 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Deep Purple - Come Hell or High Water (Live 1993) (DVD)
An der Bild- und Tonqualität gibt es nichts auszusetzen, auch die Interviews kann man sich anhören und sind gut eingeschnitten. Die DVD ist nicht wie viele andere lieblos gestaltet.
So richtig zufrieden bin ich trotzdem nicht, weil der Verfall der Band sehr deutlich wird und das - in meinen Augen - auf eine peinliche Art und Weise.
Der Beginn des Konzerts mit Highway Star ohne Richie, der erst zum Solo ziemlich genervt auf die Bühne kommt. Und dann wirft er noch einen vollen Becher, meiner Ansicht nach nicht auf Ian, sondern auf eine Kamera. Auf micht wirkt das nicht cool sondern schlicht und ergeifend kindisch.
Der Rest des Konzerts ist Routine. Wobei ich den Eindruck gewinne, dass Richie absolut keine Lust hat, der Rest der Band dies aber kompensieren möchte und sich umso mehr bemüht. Naja. Vielleicht ein zeitgeschichtliches Dokument, für ein tolles Konzert ist es aber schon getrübt.
Ich bin seit Jahrzehnten ein großer Fan von DP und habe auch einige Konzerte gesehen, richtigen Spaß hat mir die CD allerdings nicht gebracht.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Legendäres Konzert, 11. März 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Deep Purple - Come Hell or High Water (Live 1993) (DVD)
Auch wenn es auf der 93er Tour viele wesentlich bessere Konzerte gab, möchte ich diese DVD nicht missen. Es handelt sich um das legendäre Konzert in Birmingham wo Ritchie ca. 5 Minuten später auf die Bühne kam, weil er sich über einen Kameramann geärgert hatte. Die vier anderen Kollegen hatten keine andere Wahl als mit Highway star ohne den Saitenhexer zu beginnen. Pünktlich zu seinem Gitarrensolo erschien der Meister dann auf der Bühne, doch hat er zunächst nur eines im Sinn: die Kamera von der Bühne zu entfernen.
Die DVD zeigt, wie es trotz enormer Feindseeligkeiten und ausgeprochen schlechter Stimmung innerhalb der Band möglich ist, ein Konzert auf höchstem Niveau zu spielen.
Man merkt Blackmore deutlich an, das er keinen Bock hat und gefrustet ist (manche Passagen spielt er nicht mit), doch seine Soli sind teilweise unfassbar gut. Höhepunkte sind die Gitarrensoli in "Child in time" und "Lazy" wo Blackmore spielt wie von einem anderen Stern. Außerdem sehr gut ist Jon Lords Orgelsolo bei "Paint it black". Gillan ist deutlich schlechter in Form als bei anderen Konzerten der Tour, was wohl auch mit Streitigkeiten die während des Konzertes hinter der Bühne abliefen zu tun hat.
Die DVD ist sehr gut produziert. So ist beispielsweise das Orgelsolo bei "Highway star" rausgeschnitten worden, ohne das man etwas davon merkt. Ein Song des Konzertes wurde leider weggelassen: Hush.
Also für Fans ein Muss.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Hard-Rock-Formation live!!!, 20. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Deep Purple - Come Hell or High Water (Live 1993) (DVD)
Für viele ist die Mark 2 - Besetzung mit Ian Gillan, Ritchie Blackmore, Roger Glover, Jon Lord und Ian Pace gleichbedeutend mit Deep Purple. Umso sensationeller war 1984 die Reunion dieser fünf nach elf Jahren. Die DVD zeigt ein komplettes Deep Purple Konzert, aufgenommen am 9. November 1993 in Birmingham. Die Playlist ist ein Streifzug durch die Bandgeschichte mit eben diesem Line-Up. Dazu gehört der 1970er Top-Ten-Hit Black Night, das Meisterwerk Child in Time aus dem gleichen Jahr, die Machinehead-Klassiker Highway Star und Smoke on the Water.
Von 1973, dem Jahr des erstmaligen Ausscheidens von Ian Gillan und Roger Glover, ist das rockige Woman from Tokyo. Besonders schön: Das ruhige und nicht sonderlich bekannt gewordene Anyones Daughter von der Fireball LP ist hier live zu sehen und zu hören. Natürlich ist mit Perfect Strangers und Knocking at your Back Door die Reunions-Phase ebenfalls dokumentiert. Zwischen den Songs gibt es ausführliche Interviews mit jedem Bandmitglied.
Alle Stücke und auch alle Interview-Sequenzen können über das Menü separat angesteuert werden. Als Bonusmaterial bietet die DVD die Songtexte aller gespielten Stücke, Biographen der fünf Musiker und eine Auflistung der Bandbesetzungen von Mark I (1968-1969) bis hin zu Mark 7 (1994 bis heute). Wer sich ein Konzerterlebnis in erstklassiger Sound- und Bildqualität ins Wohnzimmer holen möchte, dem sei diese DVD empfohlen.
Über die peinlichen Aussetzer von Ritchie Blackmore kann man in dieser Hinsicht großzügig hinwegsehen...
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Deep Purple - Come Hell or High Water (Live 1993)
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