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am 15. Januar 2009
Leider war es Emil Gilels nicht mehr vergönnt, alle Klaviersonaten Beethovens für Deutsche Grammophon einzuspielen - er starb 1985, als noch fünf (darunter auch op. 111) der insgesamt 32 Sonaten fehlten. Wie groß dieser Verlust ist, läßt sich nur erahnen anhand der übrigen Einspielungen des russischen Ausnahmepianisten. Die hier vorliegenden opp. 101 und 106 gehören dabei sicherlich zu den besten Darstellungen dieser Sonaten überhaupt.
In der A-Dur-Sonate versteht es Gilels meisterhaft, die lyrischen Qualitäten dieses Werkes hervorzuheben, ohne dabei die fragile Struktur zu zerstören. Dennoch ist sein Spiel von einer noblen Reinheit, das es nicht nötig hat, sich jemals aufzudrängen. Auch das vertrackte fugierte Finale stellt in technischer Hinsicht offenbar keine besonderen Ansprüche an den Interpreten, denn die technische Sicherheit, mit der dieser Satz präsentiert wird, kann sich selbst hier noch fein abgestuften farblichen Nuancen unterordnen. Bewundernswert ist an dieser Interpretation aber vor allem, wie Gilels es schafft, die in ihrer Charakteristik doch sehr unterschiedlichen Sätze zu einem sinnvollen Ganzen zu verknüpfen und sinnstiftende Zusammenhänge zu schaffen. Alles in allem ist dies eine recht lyrisch wirkende, aber sehr homogene Deutung dieser heiklen Sonate.
Noch offenkundiger kommen Gilels' überragende Fähigkeiten bei der Hammerklaviersonate zum Tragen. Wo etwa ein Maurizio Pollini mit eher analytischem Ansatz an das Werk herangeht, gestaltet Gilels die diversen Passagen um einiges differenzierter und nuancierter. Keine Frage: Pollinis Ansatz ist sehr stringent und von zwingender Logik, aber Gilels' stärker auf Farben setzende Herangehensweise schneidet dabei keineswegs schlechter ab. Besonders deutlich wird der Vergleich im Adagio, wenn Gilels doch um einiges tiefgründiger wirkt als der vergleichsweise kalte Ansatz Pollinis. Die Fuge dieses gigantischen Werkes schließlich wirkt hier keine Sekunde langweilig und wird bis zu den finalen zwei Akkorden stets spannend und drängend in Szene gesetzt. Natürlich ist auch hier die Zahl an konkurrierenden Aufnahmen nicht gerade gering, aber diese gehört auf jeden Fall in den kleinen Kreis so herausragender Aufnahmen wie diejenigen von Pollini, Arrau, Backhaus, Serkin und Solomon.
Fazit: wer sich ernsthaft mit den Sonaten Beethovens beschäftigen will, kommt um diese Anschaffung praktisch nicht umhin! Unbedingt zugreifen!!!
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