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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen toller Film mit guter Blu-ray Umsetzung
Ich weiß nicht mehr genau, wann ich den Film High Fidelity zum ersten Mal gesehen habe. Ich weiß nur, dass ich von Anfang an sehr begeistert davon gewesen bin. Gut möglich, dass ich die DVD bereits kurz nach Erscheinen gekauft hatte. Auf alle Fälle lief die Disc bei mir mehrmals in meinem Player. Woran das lag? Hm, gute Frage. Vielleicht an der doch...
Vor 8 Monaten von Sascha Hennenberger veröffentlicht

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Musikfilm
Das ist Stephen Frears eindimensionalster Film. Fast zwei Stunden geht es nur um Schallplatten. Gelegentlich fallen Namen von den Großen der Musikszene mit hörenswerten Beispielen. Das ist OK, aber der Plot als solcher kommt schon ziemlich eintönig daher. Im Plattenladen von Rob (John Cusack) entstehen Beziehungen; häufiger wird aber eine beendet oder...
Veröffentlicht am 5. Dezember 2011 von zopmar


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen toller Film mit guter Blu-ray Umsetzung, 5. März 2014
Von 
Sascha Hennenberger "SasH" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: High Fidelity [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich weiß nicht mehr genau, wann ich den Film High Fidelity zum ersten Mal gesehen habe. Ich weiß nur, dass ich von Anfang an sehr begeistert davon gewesen bin. Gut möglich, dass ich die DVD bereits kurz nach Erscheinen gekauft hatte. Auf alle Fälle lief die Disc bei mir mehrmals in meinem Player. Woran das lag? Hm, gute Frage. Vielleicht an der doch irgendwie unkonventionellen Geschichte. Rob Gordon, seines Zeichens Plattenladenbesitzer erzählt darin von seiner „Top Five in die Brüche gegangener Beziehungen“. Dabei durchbricht er häufig die vierte Wand und wendet sich im Monolog direkt durch die Kamera an den Zuschauer. Die tragisch komische Handlung steckt dabei voller Emotionen und auch wenn das Leben von Rob lediglich verschiedene Beziehungen, seine arbeit im Plattenladen sowie seine Leidenschaft zur Musik beinhaltet, mangelt es keineswegs an Spannung. Im Gegenteil, denn schnell hat man Sympathie zum Protagonisten aufgebaut und schaut gespannt der weiteren Handlung zu. Da sein Leben dabei doch die ein oder andere Wandlung durchmacht – vor allem wenn er versucht die Gründe für das scheitern seiner Beziehungen zu ergründen – kommt dabei keineswegs Langeweile auf. Des Weiteren sorgt auch der tolle Soundtrack der sowohl aus Untermalungen von Howard Shore („Der Hobbit“, „Der Herr der Ringe“) als auch zeitgenössischer Musik besteht für zusätzlichen Charme. Ein Film mit viel Herz und Humor, den man immer wieder anschauen kann.
Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Nick Hornby, dessen Bücher zu „Fever Pitch – Ein Mann für eine Saison“ sowie „About a Boy oder: Der Tag der toten Ente“ bereits ebenfalls verfilmt wurden. Regie führte Stephen Frears, der sich mit Filmen wie „Gefährliche Liebschaften“ oder „Ein ganz normaler Held“ einen Namen machten konnte.
Mit den Schauspielern John Cusack („Con Air“), Iben Hjejle (“Defiance – Für meine Brüder, die niemals aufgaben“), Jack Black (“School of Rock”), Todd Louiso („The Rock – Fels der Entscheidung“), Tim Robbins (“Die Verurteilten”), Joan Cusack (“Arlington Road”), Catherine Zeta-Jones („Verlockende Falle“), Lisa Bonet (“Der Staatsfeind Nr. 1“), Sara Gilbert (The Big Bang Theory) und Lili Taylor (“Conjuring – Die Heimsuchung“) wirklich sehr gut besetzt. Jeder Darsteller verkörpert seine Rolle sehr authentisch und verleiht seiner Figur einen besonderen Charme. Durch die Interaktion mit den anderen Charakteren entsteht eine tolle Dynamik, die sehr authentisch erscheint.

Bereits die DVD besitzt ein recht gutes Bild, so dass der Sprung zur Blu-ray nicht gewaltig ins Auge springt wie beispielsweise bei älteren Katalogtiteln. Dennoch macht sich der HD Upgrade bemerkbar. Nicht nur das wesentlich mehr Details sondern logischerweise auch eine gesteigerte Schärfe sind dabei ebenso offensichtlich. Darüber hinaus zeigen sich manche Szenen, die auf der DVD noch einen unruhigen Bildstand boten (wie in der Anfangsszene in der Rob in seinen Plattenladen geht), nun absolut ruhig und ohne Ruckler zu sehen. Die Farben sind natürlich und kräftig bei gut eingestelltem Kontrast. Filmfehler wie etwa Schmutzspuren sind ebenso wenig wie Kompressionsspuren keine aufgefallen. Der HD Transfer hat sich somit wirklich gelohnt.

Da „High Fidelity“ ein ohnehin sehr dialoglastiger Film ist, sollte man nicht mit ultratiefen Bässen oder ausschweifenden Surroundeffekten rechnen. Zumindest sind durch einige diffuse Hintergrundgeräusche gerade in Szenen, die in der Öffentlichkeit spielen, auch die Rearspeaker hin und wieder aktiv und sorgen somit für eine solide Räumlichkeit. Im Vergleich zur DVD macht sich ein besserer Klang sowie eine umfangreichere Dynamik bemerkbar, die auch in akustischer Hinsicht einen Upgrade rechtfertigt. Die Dialoge sind auch in Szenen mit lauter Musik jederzeit einwandfrei zu verstehen. Störrungen wie Rauschen, Tonhöhenschwankungen oder Verzerrungen sind nicht aufgefallen.

Das Bonusmaterial wurde komplett von der DVD übernommen und liegt in SD vor. Neben einigen entfernten Szenen (ca. 14 Minuten), gibt es noch Interviews mit Produzent, Drehbuchautor und Hauptdarsteller John Cusack (ca. 11 Minuten) und Regisseur Stephen Frears (ca. 15 Minuten). Die beiden gehen dabei nicht nur auf die Geschichte selbst ein, sondern erzählen auch von den Dreharbeiten sowie der Zusammenarbeit mit der Cast & Crew. Dabei sind auch einige Behind the Scenes Aufnahmen zu sehen. Ein Trailer zum Film sowie eine Trailershow runden das Angebot sehr gut ab. Ein Wendecover ist aber leider nicht vorhanden.

Leider entwickelte sich „High Fidelity“ im Kino zu einem Flop. Einem Budget von ca. 30 Millionen US-Dollar standen lediglich etwas mehr als 47 Millionen US-Dollar Einnahmen an der Kinokasse gegenüber. Dass der Film aber nicht schlecht ist zeigt alleine die hohe Wertung von 7,6 Punkten bei imdb wobei bei Rotten Tomatoes sogar 92% erzielt werden. Der Film ist definitiv mehr als nur ein Geheimtipp. Fans von anspruchsvollem und eigenständigem Kino sollten nicht lange zögern sondern sofort zugreifen.
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39 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein perfekte Verfilmung�, 23. Mai 2004
Von 
T. Kunz (bei Zürich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: High Fidelity (DVD)
...für ein gutes Buch von Nick Hornby. Das Ergebnis: Eine hervorragende Komödie mit Happy End und einem brillanten John Cusack, den man als Idealbesetzung für den Film bezeichnen kann. Daneben findet man einige hervorragende Nebendarsteller wie Jack Black, Tim Robbins und Catherina Zeta-Jones.
Zum Film
Rob (John Cusack) betreibt mit den zwei mitleiderregenden Charakteren Barry (Jack Black) und Dick (Todd Louiso) einen Plattenladen und ist frischgebackener Single. Seine Freundin Laura (Iben Hjejle) lässt ihn sitzen, da Rob's Leben zum Stillstand gekommen zu sein scheint und zieht beim Nachbarn ein. Mit der neuen Situation konfrontiert, philosophiert Rob über sein Leben und seine Beziehungen zu den Frauen. Auf der Suche was mit Laura schief gelaufen ist, kontaktiert Rob noch einmal alle ex-Freundinnen.
Beurteilung:
Nun - was macht diesen Film eigentlich besonders? Brilliante Schauspieler und eine gute Story, aber vor allem John Cusack, der wie Jeff Daniels in Woody Allens "The Purple Rose of Cairo" immer wieder aus der fiktiven Erzählung aussteigt und in einer Art "Voice-over" sich mit seinen Monologen direkt an den Zuseherwendet. Einfach genial!
Zur DVD:
Bei Ton und Bildqualität auf der DVD lässt sich nichts beanstanden, wobei der Film sicher nicht von den Bildern lebt. Vielmehr lebt er durch die Sprache und die Voice-overs von John Cusack. Daher empfehle ich dem interessierten Zuseher den Film unbedingt auf Englisch anzusehen. Die Ausstattung der DVD ist soweit gelungen, denn sie bietet einige interessante Extras wie z.B. gelöschte Szenen sowie Interviews mit dem Regisseur Stephan Frears und dem Hauptdarsteller John Cusack.
Zum Schluss muss ich noch einen Kommentar machen - ich habe den Eindruck, dass zumeist Männer den Film hervorragend finden und viele Frauen dem Filminhalt nicht all zuviel abgewinnen können. Eigentlich Schade! Trotzdem viel Spass!
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht so gut wie das Buch, aber..., 28. August 2002
Rezension bezieht sich auf: High Fidelity (DVD)
Dieser Film verdeutlicht wieder einmal recht eindrucksvoll, daß Buchvorlagen meist doch um einiges besser sind als die Verfilmungen. Sicherlich hat "High Fidelity" auch auf der Kinoleinwand so manchen lichten Moment, in dem man wirklich viel zu lachen hat. Aber wenn man die Wahl hat, sollte man sich doch eher für den Roman entscheiden.
Das Buch lebt geradezu vom inneren Monolog der Titelfigur Rob, und eben jene unablässigen Kommentare vermögen im Film so gar nicht zu zünden. Entweder, sie wurden von vornherein weggelassen, oder sie gestalten sich als gesprochene Rede. Und die Verlegung von London nach Chicago... nun ja. Das Problem dabei ist, daß Hornbys Humor ausgesprochen britisch und teilweise auch eng mit den sprachlichen Eigenheiten der Engländer verbunden ist.
Was man dem Film auf jeden Fall zugute halten muß, ist die ausnehmend gute Besetzung. Nahezu alle Charaktere sind wunderbar getroffen, bis in die Nebenrollen hinein. Tim Robbins als schmieriger Frauenversteher mit Pferdeschwanz ist einfach zu herrlich, und die eingebildete Prügelszene (eine Ergänzung des Films) ist in meinen Augen so etwas wie der heimliche Höhepunkt. Und Jack Blacks Tanzeinlage zu "Walking on Sunshine" ist schlichtweg herrlich schräg!
Alles in allem ein unterhaltsamer Film, der trotz gewisser Defizite zu überzeugen weiß.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Hornby-Verfilmung - bis jetzt!, 29. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: High Fidelity (DVD)
Das Buch ist mein absoluter Favourit unter den Hornby-Romanen und die Verfilmung die absolut beste der Hornby-Bücher - bis jetzt.

Über den Inhalt muss hier eigentlich nichts mehr gesagt werden: Verlassener Mit-Dreißiger klappert seine "ultimative Top-Five" der Exfreundinen ab, um zu ergründen, warum jede Beziehung schief geht. Dabei stellt er schnell fest, das seine eigene Unsicherheit und Ziellosigkeit dafür die Hauptverantwortlichen sind.

Zur Umsetzung muss jedoch noch etwas gesagt werden: Sicherlich lassen sich nicht alle Kapitel in den Film pressen. Deshalb sind auch zwei Kapitel und einige Kleinigkeiten aus dem Buch weggelassen worden, was dem Film allerdings nicht schadet. Eine davon ist ja sogar als Bonus auf der DVD.

Auch die "Umsiedlung" des Plattenladens von London nach Chicago tut der Story und dem Inhalt des Films keinen Abbruch. Dieser Kniff wurde übrigens deshalb nötig, weil Hauptdarsteller Cusack - echter Hornby-Fan und Mit-Drehbuchautor - nun mal aus der Gegend um Chicago stammt und sehr richtig erkannt hat, dass man ihm den Londoner mit seinem Akzent (im Original) nicht abnehmen würde. Und: Auch die direkte Ansprache durch Cusack an den Zuschauer macht den Film amüsant, die Gedanken von "Rob" einleuchtender.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einer meiner lieblingsfilme und bücher ..., 17. Januar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: High Fidelity (DVD)
worum es geht, haben schon andere geschrieben.

ich finde john cusack total passend für diesen film. leider wurde dieser plot nicht in u.k., sondern in den u.s.a. gedreht. laut buch ist der drehort england - muß aber sagen, daß es nicht so störend ist.

buchverfilmungen sind im allgemeinen nicht 100%ig originalgetreu - können es auch nie sein (deshalb versteh ich die ewigen nörgler nicht oder jene die bei 200 fünfstern-meinungen es immer einen gibt der eine einstern-meinung eintragen muß - vielleicht benötigt das sein/ihr ego ... wer weiß) und ein wenig abweichung schadet auch nicht.

stimmung, musik sind sehr gut kombiniert worden (auch ausstattung und kleidung - bauhaus tshirts, etc.) und es kommt authentisch rüber. das ist die hauptsache und das gefiel mir irgendwie. natürlich auch, weil es mich an meine jugend in den 80ern erinnert. *seufz*

ein film den man sich jedenfalls öfters ansehen kann und der in keiner dvd-sammlung fehlen sollte.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Schmerz mit den Frauen, 30. Januar 2008
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: High Fidelity (DVD)
Rob hat einen Plattenladen und keine Freundin mehr. Denn Laura hat ihn verlassen, nachdem er sich ewig geweigert hat, endlich erwachsen zu werden. Nun ist Trübsal angesagt, und statt mit den Top 5 der Hitparade beschäftigt sich Rob mit den Top 5 der Beziehungskatastrophen in seinem Leben. Das schlimmste: Er hat wirklich Angst, dass die Frauen ihn wegen der Geschichte im Bett verlassen. Das nagt an ihm. Aber vielleicht geht es ja in Wirklichkeit doch um etwas ganz anderes.

Ganz im Sinne des Films hier die Top 5 aus dem Film.

Nummer 5: Der Auftritt von Catherine Zeta-Jones als wunderbar hohle Sexbombe.
Nummer 4: Die Liebesgeschichte eines stillen Ladenangestellten mit einer Kundin
Nummer 3: John Cusack als Macho, der unter den Frauen leidet, dabei allerdings feststellten muss, dass seine eigene Art es ist, die die Mädchen zum Abhauen bringt.
Nummer 2: Die wirklich unglaubliche Musik im Film
Nummer 1: Jeder einzelne Auftritt von Jack Black als Barry

Und damit wären wir beim wirklichen Inhalt des Films. Der Schmerz der Männer mit sich selbst. Nein, wir Männer wollen uns nicht wirklich binden. Denn das Abenteuer lauert immer hinter der nächsten Ecke, zumindest solange wir sie noch nicht erreicht haben. Denn die besseren von uns Männern haben Phantasie. Und viele Frauen mögen phantasievolle Männer. Leider bringt das mit der Phantasie dann auch die hier beschriebenen Schwächen mit sich. Am Ende allerdings, soviel sei verraten, werden auch Casanovas alt, und das Leben verläuft dann doch in anderen Bahnen.

Und nur so nebenbei: Dieser Film hat noch einige umwerfende, geschnittene Szenen, die es wirklich bringen und wo ich nicht verstehe, warum sie nicht im Film gelandet sind. Insbesondere die Verkaufsverhandlung über eine Plattensammlung. Normalerweise hasse ich das mit den Extras, aber hier gilt: Auf keinen Fall verpassen.
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24 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Top Five der besten Filme aller Zeiten..., 18. August 2004
Von 
Philip Krause (Marburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: High Fidelity (DVD)
...würde ich so weit gehen, wäre High Fidelity auf alle Fälle darunter. In den Top Five verfilmter Bücher, wäre ich sogar bereit diesen Film auf Platz 1 unterzubringen.
Ich meine, was fehlt ihm? Brilliante Schauspieler, die den Charakteren mehr als gerecht werden. Witz und Charme, den er vor allem von John Cusack mitgegeben bekommt. Eine Geschichte und Idee, mit der sich sicherlich jeder zweite Mann identifizieren kann und die Frauen zeigt, wie Männer wirklich denken. Musik, Musik, Musik! Was wäre dieser Film ohne Musik? Versteckt bekommt man immer wieder Hinweise auf geniale Titel, wie zum Beispiel 'Behind closed Doors' und die Hintergrundmusik ist der Hammer. Einziges Manko: Er spielt nicht in London, wie er es laut Buch eigentlich hätte tun sollen. Das ist schade, tut der Genialität von High Fidelity jedoch keinen Abbruch.
Willkommen in den Top Five!
Inhalt: Rob (John Cusack) ist Mitte dreißig, hat kein Geld und ist Besitzer eines schlechtlaufenden Plattenladens. Seine beiden Angestellten sind seine besten Freunde und sagen wir freundlicherweise, sie sind nicht ganz einfach. Er sieht nicht überdurchschnittlich gut aus und hat keinen Stil und als sei das noch nicht genug hat ihn nun auch seine Freundin Laura verlassen.
"Wenn du Glück hast, reicht es gerade noch für die Top Ten...", brüllt er ihr hinterher und beginnt von den Top Five längst verflossener zu erzählen. Das waren die, die wirklich weh taten...bis er merkt, was er an Laura hatte.
WITZIG - CHARMANT - SKURIL - AUSGEFALLEN - TRAURIG - BRILLIANT
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19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekte Umsetzung, 17. September 2005
Rezension bezieht sich auf: High Fidelity (DVD)
Es gibt nicht viele Bücher, die sich als film fast noch besser machen als in gedruckter Form. High Fidelity ist so ein Fall. In der Geschichte geht es um Musik, und die kommt im Film natürlich viel besser zur Geltung als im Buch. Robs innere Monologe sind natürlich etwas gekürzt, aber im Kern erhalten.
Die Geschichte ist warmherzig, abgedreht und unsagbar lustig erzählt. Sicher, es gibt immer Menschen, die das Leben vollkommen durchblickt haben, und für die ist dieser Film nichts. Dieser Film richtet sich an die Mittelmäßigen unter uns. So wie Rob sich als komplett mittelmäßig vorstellt und immer irgendwas nicht mitzubekommen scheint.
Schauspielerisch gibt es nichts zu bemängeln, die Rollen sind perfekt besetzt. Von John Cusack über Jack Black bis hin zu Tim Robbins legt jeder eine Spielfreue an den Tag, dass es einfach Spaß macht, zuzugucken. Die Pointen sitzen, die Bilder sind exzellent fotographiert und die Musikauswahl erste Klasse. Etwas schade ist vielleicht, dass kaum ein Song, über den gesprochen wird, im Film auftaucht. Aber das ist zu verschmerzen.
FAZIT: Sicher kein Film für jeden, aber auf jeden Fall für Musikliebhaber und Menschen, die sich fragen, wieso die Welt sich so schnell drehen muss. Volle Punktzahl!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Männliche Version einer Romantikkomödie, 12. Juli 2007
Von 
Rob Fleming - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: High Fidelity (DVD)
Männer ticken anders und Männer die verlassen werden ticken auch schon mal aus. Was sich da an Frust, Rache Trauer, Selbstmitleid und Wut aufstaut, muss irgendwie raus und die beste Weise dies zu kanalisieren findet man in der Musik.

Welch glücklicher Umstand, dass Rob Gordon (John Cusack) der frisch verlassen wurde, einen ganzen Plattenladen sein eigen nennen kann und so nicht nur eine gewaltige Auswahl für den Soundtrack seiner Melancholie zur Verfügung hat, sondern auch noch eine Unmenge an Zeit, um darüber zu philosophieren.

So besteht ein großer Teil des Film darin, dass John Cussack direkt in die Kamera spricht und dem Zuschauer seine Gedanken zu Themen wie Frauen, Liebe, bester Popsong aller Zeiten oder dem Führen der perfekten Beziehung mitteilt. Dazwischen trifft er sich mit ExFreundinnen, schläft mit neuen Bekanntschaften, pflegt seine Neurosen, streitet sich mit Angestellten wie Kunden und kämpft um seine Verflossene, die sein Leben so aus der Bahn geworfen hat und ihm scheinbar doch nicht so gleichgültig ist, wie er sich verzweifelt versucht einzureden.

Zugegeben, das klingt nicht besonders aufregend, hat aber seine Qualität. Eben diese philosophischen Momente enthalten unglaublich viel Wahrheit, sind urkomisch formuliert, mit reichlich Selbstironie serviert und grandios auf dem Punkt gebracht. Männer wollen möglichst mit allen schönen Frauen ins Bett, sehnen sich aber insgeheim doch nach der großen Liebe (wobei das eine, das andere ja nicht unbedingt ausschließen muss). Aber wehe sie bringt die Ordnung seiner Plattensammlung durcheinander oder wäscht am Tag eines Heimspiels das Trikot seiner Lieblingsmannschaft.

Auch auf dem schwierigen Sektor der Literaturverfilmung macht der Film eine vergleichsweise ansprechende Figur und ist eine ordentliche Umsetzung des Romans. Da auch im Buch die eigentliche Handlung überschaubar ist, wird man bei der Verfilmung nichts wesentliches vermissen. Die Charaktere und der Geist der Geschichte wurden ebenfalls adäquat auf die Leinwand übertragen. Der Roman ist selbstverständlich intensiver, tiefer gehender und um so manchen köstlichen Monologe reicher, aber dass man 400 Seiten Buch nicht 1:1 in 90 Minuten Film pressen kann, sollte jedem klar sein und darf man dem Film nicht vorwerfen.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Schmerz mit den Frauen, 6. Januar 2008
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rob hat einen Plattenladen und keine Freundin mehr. Denn Laura hat ihn verlassen, nachdem er sich ewig geweigert hat, endlich erwachsen zu werden. Nun ist Trübsal angesagt, und statt mit den Top 5 der Hitparade beschäftigt sich Rob mit den Top 5 der Beziehungskatastrophen in seinem Leben. Das schlimmste: Er hat wirklich Angst, dass die Frauen ihn wegen der Geschichte im Bett verlassen. Das nagt an ihm. Aber vielleicht geht es ja in Wirklichkeit doch um etwas ganz anderes.

Ganz im Sinne des Films hier die Top 5 aus dem Film.

Nummer 5: Der Auftritt von Catherine Zeta-Jones als wunderbar hohle Sexbombe.
Nummer 4: Die Liebesgeschichte eines stillen Ladenangestellten mit einer Kundin
Nummer 3: John Cusack als Macho, der unter den Frauen leidet, dabei allerdings feststellten muss, dass seine eigene Art es ist, die die Mädchen zum Abhauen bringt.
Nummer 2: Die wirklich unglaubliche Musik im Film
Nummer 1: Jeder einzelne Auftritt von Jack Black als Barry

Und damit wären wir beim wirklichen Inhalt des Films. Der Schmerz der Männer mit sich selbst. Nein, wir Männer wollen uns nicht wirklich binden. Denn das Abenteuer lauert immer hinter der nächsten Ecke, zumindest solange wir sie noch nicht erreicht haben. Denn die besseren von uns Männern haben Phantasie. Und viele Frauen mögen phantasievolle Männer. Leider bringt das mit der Phantasie dann auch die hier beschriebenen Schwächen mit sich. Am Ende allerdings, soviel sei verraten, werden auch Casanovas alt, und das Leben verläuft dann doch in anderen Bahnen.

Und nur so nebenbei: Dieser Film hat noch einige umwerfende, geschnittene Szenen, die es wirklich bringen und wo ich nicht verstehe, warum sie nicht im Film gelandet sind. Insbesondere die Verkaufsverhandlung über eine Plattensammlung. Normalerweise hasse ich das mit den Extras, aber hier gilt: Auf keinen Fall verpassen.
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