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am 15. Dezember 2010
Manchmal beginnen Blockbuster mit Intros, die vieles vorweg nehmen. Die Titelmelodie zur ersten Wall Street Verfilmung - Fly me to the moon von Frank Sinatra - war so ein passend gesetzter Hinweis auf die nach den Sternen greifenden Broker. Ende der 80er war Gordon Gecko für viele Banker der ultimative Held. Warum er am Ende für seine Insidergeschäfte zahlen sollte, fasste die Branche als übersehbaren Lapsus auf. Aber Oliver Stones Meisterwerk war noch mehr als das Gecko-Epos. Es war auch die Geschichte eines Aufsteigers aus einer Arbeiterfamilie, der sich vom Erfolg des Big Players blenden lässt und nach einer kurzen Zeit des neureichen Überflusses mit dem nur logisch erscheinenden Absturz auseinandersezten muss. Wall Street lebte aber vor allem durch die tolle Besetzung. Einen mit einem Oscar geehrten Michael Douglas, dem lernenden Charlie Sheen, einer verführerischen und skrupellosen Daryl Hannah, den britischen Aristokraten mimenden Terrence Stamp und einer Reihe weiterer exzellenter Nebenrollen.

Wall Street ist die Vergötterung des schnellen Gewinns, egal wie. Besonders reizvoll ist die hohe Anzahl an zitierfähigen Bankerplatitüden: "Na da gibt es aber schlimmeres. Es hätte ja mein Geld sein können." "Gier ist gut", und viele andere Aussagen verbinden den Wortwitz mit der Arroganz, die Ironie mit der Durchtriebenheit und letztendlich zählt eben keine Menschlichkeit, "wenn Du einen Freund suchst, kauf Dir einen Hund".

Die Bildqualität der Blu Ray von Wall Street 1 ist eher unter dem Schnitt der derzeit veröffentlichten BluRays. Der deutsche Ton hat gegenüber der DVD keinerlei Verbesserung erfahren. Lediglich der englische Originalsound wurde HD-mäßig aufgewertet. Das merkt man vor allem am Surroundsound bei den Szenen im Großraumbüro oder an der Börse. Für die technische Qualität gibt es von mir 3 Sterne. Die Story, die Darsteller und vor allem der Wortwitz bekommen von mir 5 Sterne. Das bedeutet gute 4 Sterne für das Original.
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am 26. September 2006
Oliver Stones WALLSTREET ist der Finanz-Thriller schlechthin. Alles ist perfekt, ob Schauspieler, Ausstattung, Kamera oder Dramaturgie. Und er atmet wie kaum ein anderer Film den Geist seiner Entstehungszeit aus, der Reagan-Ära mit ihrem Alles ist möglich-Credo, ist aber auch heute noch hochaktuell …

Wir verfolgen den New Yorker Nachwuchsbroker Bud Fox (Charlie Sheen) auf seinem ehrgeizigen Weg zu den Machtstellen der Finanzjongleure. Er will am großen Kuchen der Wallstreet teilhaben, sucht und findet den Weg zu Gordon Gekko (Michael Douglas), dem ultimativen Schreckgespenst aller Heuschrecken-Alpträume sozialdemokratischer Politiker, einem Wallstreet-Finanzhai, dessen Religion der Profit und dessen Lebenszweck der immerwährende Sieg ist. Über einen Insider-Deal kommen sich die beiden näher, Sheen steigt bald auf bis in eine Penthouse-Wohnung in Midtown Manhattan und erreicht die Zuneigung der schönen Künstlerin (Derryl Hannah). Am Ende ist er jedoch auch nur eine von Gekkos Marionetten und endet als Kronzeuge der Börsenaufsicht …

Michael Douglas sieht man hier in seiner besten und zurecht Oscar-prämierten Rolle als eiskalter Spekulant ohne jeden Skrupel, dessen Charisma man sich dennoch nur schwer entziehen kann; das ist Schauspielkunst der absoluten Spitzenklasse.

Charlie Sheen hält auf annähernd gutem Niveau mit. Er vermittelt glaubwürdig den Spagat, den Fox stemmen muss zwischen seiner grundanständig-provinziellen Vorstadt-Herkunft und dem Aasgeier-Kapitalismus Manhattans; auch bei seiner Wandlung vom Saulus zum Paulus kommt er nicht ins Straucheln.

Derryl Hannah ist wie so oft die geheimnisvolle etwas blutleere Schönheit, deren Zuneigung mehr Opportunismus als wahres Gefühl ist und die Sheen in dem Augenblick fallen lässt, in dem sie ihre eigene Position an den Fleischtöpfen der Gekko-Clique gefährdet sieht.

Oliver Stone baut diese spannende Geschichte moralisch auf, es fällt leicht, den Guten von den Bösen zu unterscheiden, dazu kommt der Prozess der Läuterung des Helden: Zunächst die Versuchung, als Fox von Gekkos Gier infiziert und von ihm eingespannt wird in das Spiel des sich immer weiterdrehenden Hypes von Börsenkursen und Finanzmanipulationen; und Fox – für den Gekko Vorbild und Lehrmeister ist – macht bereitwillig mit im Spiel mit dem großen Geld, der vernachlässigbaren Integrität und dem ausgeblendeten Gewissen. Erst als mit seiner Hilfe die Fluggesellschaft, in der sein Vater (Martin Sheen) arbeitet, von Gekko gefressen und zerschlagen werden soll, erkennt er die Achterbahn, auf der er sich im freien Fall befindet und kommt zu einer Lösung, die seinem Lehrer alle Ehre gemacht hätte.

Auch nach 20 Jahren ist der Film hochbrisant und fehlerlos – und für mich einer der stärksten überhaupt.
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am 19. Dezember 2011
Diese Aussage ist vielleicht ein bisschen übertrieben, denn der Film zeigt nicht wie es im genauen zur Krise kam. Er beleuchtet nicht was nach den 11. September passiert ist und auch nicht wie an "amerikanische Hartz-4-Empfänger" Häuser verkauft wurden die an sich nicht kreditwürdig sind. Wie könnte er denn, schließlich hat er schon über 20 Jahre auf dem Buckel. Wall Street zeigt eher auf welche Motive Fianzhaie haben immer mehr Geld zu gewinnen. Hauptprotagonist dieses Filmes ist Bud Fox (gespielt von Charlie Sheen in der vielleicht besten Rolle seines Lebens). Bud stammt aus armen Verhältnissen und hat durch Fleiß es geschafft als Börsenmakler zu arbeiten. Er verbringt den ganzen Tag damit Kunden Börsengeschäfte zu akquirieren. Sein Ziel ist aber einmal am anderen Ende der Leitung zu sein. Deshalb versucht er bei seinem "Idol" Gordon Gekko ständig einen Termin zu bekommen. Schließlich schafft er es in sein Büro zukommen. Dabei möchte er ihn zum Kauf von vermeintlich gewinnbringenden Aktien bewegen. Gekko lehnt ab und deshalb lässt sich Bud dazu hinreißen vertrauliche Informationen von Bluestar (Airline in der Buds Vater die Arbeiter gewerkschaftlich vertritt) weiterzuleiten, die auf jeden Fall gewinnbringend sind. Dadurch lernt Bud dass sich mit Insidergeschäften Geld verdienen lässt. Dabei gerät er immer mehr in den Strudel von Gier und Habsucht hinein ohne zu merken was sein Handeln für Konsequenzen hat. Erst ein Schicksalsschlag veranlasst ihn dazu sich zwischen Gier und Gewissen zu entscheiden.
Wall Street ähnelt den Aufbau eines klassischen Dramas. Auf der einen Seite der gefallende Held Bud Fox (der Moralische), an sich ein Mensch mit Gewissen ist, der zuspät merkt was er angerichtet hat und auf der anderen der Finanzhai Gordon Gekko (der Vernunftsmensch) für den nur noch mehr Geld wichtig ist. Gerade dieser Gordan Gekko sorgt für die Glanzmomente im Film (das heißt nicht das die Szenen ohne ihn belanglos sind). In jeder Situation ein Zitat zur Hand wie: "Wenn du einen Freund brauchst, kauf dir einen Hund!", oder auch "Gier ist gut". Perfekt in Szene gesetzt wird Gekko von Michael Douglas der dafür einen Oscar erhielt. Gegen ihn sieht auch Charlie Sheen alt aus, der sein bestmöglichstes versucht. Gerade diese Faszination die man gegenüber Gordon Gekko hat sorgt für Spannung. Und auch die Empathie für Bud Fox ist wahrscheinlich ein Grund warum der Film funktioniert. Möchte nicht jeder von uns einmal eine tolle Wohnung haben, in einem Geldspeicher schwimmen ... . So etwas passiert mit, Bud der nach einer Kindheit in relativer Armut auch etwas vom Kuchen abhaben möchte. Am Ende muss man aber erkennen, dass es wichtigeres gibt als Geld oder auch dass Menschen mit Gewissen zu einem Kapitalisten werden können der sich nur für sich interessiert. Nicht nur diese Erkenntnisse nimmt man aus dem Film mit. Wall Street zeigt auch wie Menschen ihr Geld vermehren, nämlich nicht hauptsächlich durch harte Arbeit.

Fazit: Wall Street ist ein Meisterwerk und genauso aktuell wie vor 20 Jahren. Es stimmt einfach alles: gute Darsteller, ein richtiges Wall Strett Flair, toller Soundtrack und ein tolles Drehbuch. Wer einen Finanzthriller sucht ist hier genau richtig aufgehoben. Ein Tipp noch: Bitte nicht den zweiten Teil von Wall Street anschauen, denn er schafft es nicht annähernd in die Fußstapfen des ersten Teiles zu treten.
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am 7. September 2010
"Gier ist gut, Gier treibt uns an..." Eine Aussage, die aufrütteln sollte, ungewollt aber zum Leitbild einer neuen Generation von Bankern wurde. Sollten wir heute, nach dem Platzen der 'Onlinebase' und einer Finanzkrise, die die gesellschaftliche Ordnung in ihren Grundtiefen erschütterte nicht schlauer sein?

Oliver Stone bietet in seinem visionären Meisterwerk, über den Reiz und die Kaltblütigkeit der aufstrebenden New Econnomy, Spannung von der ersten bis zur letzten Minute. Ein Must-have für jeden der sich kritisch mit Gesellschaft und Wirtschaftsordnung auseinandersetzt.
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am 31. März 2011
Der Film handelt von einem jungen Investmentbanker, welcher den Aufstieg zu den ganz großen der Branche im Visier hat. Dabei stolpert er über den skrupellosen Börsenmogul Gorden Gekko, der ihn unter seine Fittiche nimmt. Schließlich kommt es dazu, dass Gorden die Firma, in der der Vater des jungen Brokers arbeitet, kaufen und zerlegen möchte. Der junge Börsianer steht dadurch natürlich zwischen den Fronten und muss trotz seines Gewinnstrebens einen kühlen Kopf bewahren.

Der Film zeigt deutlich wie sich Menschen durch Gier und Erfolgseifer verändern und ihre Wurzeln vergessen können. Trotz des hohen Alters des Filmes war dieses Thema nie so aktuell wie heute. Das Werk ist damit eine zeitlose Illustration der Machtgier in der Finanzbranche.
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am 22. Oktober 2010
Oliver Stones WALLSTREET ist der Finanz-Thriller schlechthin. Alles ist perfekt, ob Schauspieler, Ausstattung, Kamera oder Dramaturgie. Und er atmet wie kaum ein anderer Film den Geist seiner Entstehungszeit aus, der Reagan-Ära mit ihrem Alles ist möglich-Credo, in dem die Wurzel für die Finanzmarktkrise gelegt wurde.

Wir verfolgen den New Yorker Nachwuchsbroker Bud Fox (Charlie Sheen) auf seinem ehrgeizigen Weg zu den Machtstellen der Finanzjongleure. Er will am großen Kuchen der Wallstreet teilhaben, sucht und findet den Weg zu Gordon Gekko (Michael Douglas), dem ultimativen Schreckgespenst aller Heuschrecken-Alpträume sozialdemokratischer Politiker, einem Wallstreet-Finanzhai, dessen Religion der Profit, dessen Lebenszweck der immerwährende Sieg und dessen Lebensweisheit "Gier ist gut" ist. Über einen Insider-Deal kommen sich die beiden näher, Sheen steigt bald auf bis in eine Penthouse-Wohnung in Midtown Manhattan und erreicht die Zuneigung der schönen Künstlerin (Derryl Hannah). Am Ende ist er jedoch auch nur eine von Gekkos Marionetten und endet als Kronzeuge der Börsenaufsicht

Michael Douglas sieht man hier in seiner besten und zurecht Oscar-prämierten Rolle als eiskalter Spekulant ohne jeden Skrupel, dessen Charisma man sich nur schwer entziehen kann; das ist Schauspielkunst der absoluten Spitzenklasse.
Charlie Sheen hält auf annähernd gutem Niveau mit. Er vermittelt glaubwürdig den Spagat, den Fox stemmen muss zwischen seiner grundanständig-provinziellen Vorstadt-Herkunft und dem Aasgeier-Kapitalismus Manhattans; auch bei seiner Wandlung vom Saulus zum Paulus kommt er nicht ins Straucheln.
Derryl Hannah ist wie so oft die geheimnisvolle etwas blutleere Schönheit, deren Zuneigung mehr Opportunismus als wahres Gefühl ist und die Fox in dem Augenblick fallen lässt, in dem sie ihre eigene Position an den Fleischtöpfen der Gekko-Clique gefährdet sieht.

Oliver Stone baut diese spannende Geschichte moralisch auf, es fällt leicht, den Guten von den Bösen zu unterscheiden. Wie in einem antiken Drama verläuft der Prozess der Läuterung des Helden durch den Moment der Erkenntnis: Zunächst die Versuchung, als Fox von Gekkos Gier infiziert und von ihm eingespannt wird in das Spiel des sich immer weiterdrehenden Hypes von Börsenkursen und Finanzmanipulationen; und Fox, für den Gekko Vorbild, Lehrmeister und Ersatzvater ist, macht bereitwillig mit im Spiel mit dem großen Geld, der vernachlässigbaren Integrität und dem ausgeblendeten Gewissen. Erst als mit seiner Hilfe die Fluggesellschaft, in der sein Vater (Martin Sheen) arbeitet, von Gekko gefressen und zerschlagen werden soll, realisiert er die Achterbahn, auf der er sich im freien Fall befindet - und kommt zu einer Lösung, die seinem Lehrer alle Ehre gemacht hätte.

Auch nach 20 Jahren ist der Film hochbrisant und fehlerlos. Für mich einer der stärksten überhaupt.
0Kommentar|17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. September 2006
Oliver Stones WALLSTREET ist der Finanz-Thriller schlechthin. Alles ist perfekt, ob Schauspieler, Ausstattung, Kamera oder Dramaturgie. Und er atmet wie kaum ein anderer Film den Geist seiner Entstehungszeit aus, der Reagan-Ära mit ihrem Alles ist möglich-Credo, ist aber auch heute noch hochaktuell …

Wir verfolgen den New Yorker Nachwuchsbroker Bud Fox (Charlie Sheen) auf seinem ehrgeizigen Weg zu den Machtstellen der Finanzjongleure. Er will am großen Kuchen der Wallstreet teilhaben, sucht und findet den Weg zu Gordon Gekko (Michael Douglas), dem ultimativen Schreckgespenst aller Heuschrecken-Alpträume sozialdemokratischer Politiker, einem Wallstreet-Finanzhai, dessen Religion der Profit und dessen Lebenszweck der immerwährende Sieg ist. Über einen Insider-Deal kommen sich die beiden näher, Sheen steigt bald auf bis in eine Penthouse-Wohnung in Midtown Manhattan und erreicht die Zuneigung der schönen Künstlerin (Derryl Hannah). Am Ende ist er jedoch auch nur eine von Gekkos Marionetten und endet als Kronzeuge der Börsenaufsicht …

Michael Douglas sieht man hier in seiner besten und zurecht Oscar-prämierten Rolle als eiskalter Spekulant ohne jeden Skrupel, dessen Charisma man sich dennoch nur schwer entziehen kann; das ist Schauspielkunst der absoluten Spitzenklasse.

Charlie Sheen hält auf annähernd gutem Niveau mit. Er vermittelt glaubwürdig den Spagat, den Fox stemmen muss zwischen seiner grundanständig-provinziellen Vorstadt-Herkunft und dem Aasgeier-Kapitalismus Manhattans; auch bei seiner Wandlung vom Saulus zum Paulus kommt er nicht ins Straucheln.

Derryl Hannah ist wie so oft die geheimnisvolle etwas blutleere Schönheit, deren Zuneigung mehr Opportunismus als wahres Gefühl ist und die Sheen in dem Augenblick fallen lässt, in dem sie ihre eigene Position an den Fleischtöpfen der Gekko-Clique gefährdet sieht.

Oliver Stone baut diese spannende Geschichte moralisch auf, es fällt leicht, den Guten von den Bösen zu unterscheiden, dazu kommt der Prozess der Läuterung des Helden: Zunächst die Versuchung, als Fox von Gekkos Gier infiziert und von ihm eingespannt wird in das Spiel des sich immer weiterdrehenden Hypes von Börsenkursen und Finanzmanipulationen; und Fox – für den Gekko Vorbild und Lehrmeister ist – macht bereitwillig mit im Spiel mit dem großen Geld, der vernachlässigbaren Integrität und dem ausgeblendeten Gewissen. Erst als mit seiner Hilfe die Fluggesellschaft, in der sein Vater (Martin Sheen) arbeitet, von Gekko gefressen und zerschlagen werden soll, erkennt er die Achterbahn, auf der er sich im freien Fall befindet und kommt zu einer Lösung, die seinem Lehrer alle Ehre gemacht hätte.

Auch nach 20 Jahren ist der Film hochbrisant und fehlerlos – und für mich einer der stärksten überhaupt.
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am 22. Juni 2012
Hatte den Film vor Kauf der DVD noch nicht gesehen.
Das Bild das die PS3 raus holt ist ordentlich. Der Film ist unterhaltsam und spiegelt gut wider, wie es in der Finanzwelt abgeht (insondere den USA). Natürlich ist heute technisch alles ausgereifter, schnelllebiger, dennoch werden die grundlegenden Dinge die sich hinter verschlossenen Türen auch sicher heute noch abspielen, sehr gut dargestellt.
Wer sich privat mit den Finanzspielplätzen auseinandersetzt, für den kann ich den Film definitiv empfehlen.
Bei allen anderen Stufe ich das als Geschmackssache ein :)
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am 25. September 2012
Zum Film selber schreibe ich nichts, das ist wie immer Geschmackssache - ich finde Ihn sehr gut, weil der Film eine gute Story bietet und die Gier nach mehr immer aktuell sein wird.

Dem Bild der Blu Ray gebe ich 4****. Man sieht dem Film natürlich sein Alter an, aber die BD ist gut aufbereitet und bietet durchweg ein gut anzuschauendes Bild, teilweise sogar gestochen scharfe Bilder.
Was mich ein wenig stört ist dieses Filmkorn, das scheinbar richtig populär zu sein scheint, denn in wirklich vielen Filmen findet man dieses wieder, auch in aktuellen Streifen.

Ton bekommt von mir ebenfalls 4****. Der Center Bereich wird durchgängig klar wieder gegeben und die Fronts werden ebenfalls klar und deutlich beschallt. Rears bekommen weniger zu tun, aber ist ja auch kein Action Streifen.

Ergo: Klare Kaufempfehlung
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am 26. Juni 2011
New York in der Mitte der 1980er-Jahre: Bud Fox (Charlie Sheen) vermisst an seiner mühsamen Arbeit das gewisse Etwas: er muss kleinen und mittelgrossen Aktionären Wertpapiere verkaufen. Auf Dauer, so glaubt er, kommt er damit auf keinen grünen Zweig. Also versucht er, sich eine Karriere aufzubauen. Dazu will er beim Gross-Spekulanten Gordon Gekko (Michael Douglas) einen Fuss in die Tür kriegen, was ihm nach einiger Zeit auch gelingt. Er erhält Zutritt zu den gehobeneren Kreisen der Finanzwirtschaft, wo die wirklich grossen Beträge verschoben werden und die wichtigen Entscheidungen fallen. Es dauert nicht allzu lange, bis Bud in einen Gewissenskonflikt gerät. Er stellt fest, dass Gekkos Geschäfte längst nicht immer sauber sind. Ein grosser Deal betrifft die Fluggesellschaft, für die sein Vater (Martin Sheen) arbeitet. Mit Insider-Wissen versucht Bud vorerst, sich einen Vorteil zu verschaffen, doch auch damit stösst er an seine Grenzen.
Kurz nach "Platoon" landete Oliver Stone wieder einen Achtungserfolg und hatte dafür wieder Hauptdarsteller Charlie Sheen an Bord. Einprägsam ist aber natürlich Michael Douglas in seiner Schurkenrolle. Durch ihn zeigt Stone die düstere Seite am Börsengeschäft auf. Die Geschichte ist spannend, menschlich, pointiert und lädt zum Nachdenken ein. Stone erreicht das mitunter, indem er die Stimmungen gut einfängt, die Technik im Griff hat und das Milieu kennt. Wirklich ein toller Film.
Es ist mehr als richtig, dass Fox einem solchen Film eine "Special Edition" gönnt. Die Umsetzung hat viele gute Ansätze. Der Film dauert auf DVD 121 Minuten. Das Bild im Format 1,85:1 (16:9) ist gut, der Ton (Deutsch und Englisch) ebenfalls. Untertitel gibt es auf Deutsch und Englisch sowie Deutsch zum Audio-Kommentar. Unglücklich: die Einstellungen lassen sich nicht während des laufenden Films ändern, man muss dazu immer ins Menü wechseln. Dazu gibt es noch eine untertitelte Dokumentation (Untertitel optional: Deutsch und Englisch) von ca. 46 Minuten Dauer aus dem Jahr 2000 zum Film sowie den Trailer. An der Dokumentation ist der Titel bemerkenswert: "Money Never Sleeps", der Untertitel, den "Wall Street 2" Jahre später erhalten sollte.
Fazit: einer der besten Filme des späten 20. Jahrhunderts. Die DVD ist an sich gut, nur die Sprachensteuerung ist unnötig schwerfällig. Das gibt Punkteabzug. Insgesamt reicht es noch für vier von fünf Aktienpaketen und eine Gewissensprüfung.
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