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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verkanntes Genie, 6. März 2002
Rezension bezieht sich auf: Salieri: Symphonies, Overtures & Variations (Audio CD)
Salieris Musik ist auf dem Plattenmarkt leider immer noch viel zu wenig und in meist unzureichenden Aufnahmen vertreten. Umso erfreulicher ist die vorliegende CD, gespickt mit verschiedenen Ouvertüren, Sinfonien und Variationen des Wahl-Wieners Salieri. Die Werke erscheinen prächtig herausgeputzt und werden mit viel Spielfreude und -witz angegangen. Schade nur, dass fast sämtliche Stücke der CD in D-Dur stehen und die lyrische Seite, zu der Salieri durchaus fähig war, fast gar nicht zum Zuge kommt. Hier hätte man vielleicht etwas geschickter aus dem großen Oeuvre Salieris auswählen können. Unbedingt hörenswert sind die großartigen Variationen über "La Follia di Spagna" aus dem Jahre 1815, die beinahe eine Orchestrierungstudie (z.B. mit reizvollen Violin- und Harfensoli) darstellen und das früheste Beispiel für Orchestervariationen überhaupt sind.
Alle, die in Salieri immer noch einen mittelmäßigen Komponisten der zweiten Liga sehen, sollten sich diese CD anhören. Vielleicht um ihr vorschnelles Urteil sofort zu ändern oder um das Interesse auf mehr zu wecken?
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Worthy music, 7. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Salieri: Symphonies, Overtures & Variations (Audio CD)
It is unfortunate that Antonio Salieri (1750 - 1825) is known now almost exclusively for being the nemesis of Mozart in the Peter Schaffer play and subsequent film 'Amadeus'. Salieri was certainly much more than the thwarted, second-rate composer. Perhaps he was not in Mozart's league so far as composition power goes (although the best of Salieri certainly stands up as worthy in comparison with many of the major composers of his time), but he was a respected composer in his own time, and perhaps more than for his composition, he was respected as a teacher and court musician. Salieri counts among his pupils Beethoven, Schubert, Liszt and even Mozart's second son.
His operas tended to follow a particularly popular formula, with dramatic flairs and stories easily accessible to the people. He drew inspiration from historical works, from mythological and fictional works, as well as works of popular circulation. Salieri even used some libretti from Lorenzo de Ponte, perhaps better known now as a librettist for Mozart.
This disc includes overtures of twelve operas (Salieri wrote nearly 50 operas, several of which were not premiered until the 1990s). They include pieces from his dramatic operas as well as his comic operas. The power in these is certainly evident. Perhaps the best of the lot is 'Cesare in Farmacusa (Tempesta di Mare)' and 'Axur, Re d'Ormus', an opera also involving de Ponte, and reworked from an earlier attempt to do a French opera into an Italian one.
It is a mistake (reinforced by 'Amadeus') to classify Salieri as an Italian composer - he lived most of his life in Vienna, and was criticised by the Empress at one point for being too much of a German composer. Salieri's works such as 'Don Chisciotte alle nozze di Gamace', the overture of which is included here, certainly shows his strength in writing toward the German.
This disc is a fun disc to listen to. There is nothing earth-shattering or new here, but these pieces are good compositions, and the performances by the Czecho-Slovak Radio Symphony Orchestra (Bratislava), under the direction of Michael Dittrich, is exemplary. This is one of those often-overlooked Eastern European orchestras that has incredible performance ability; they have had international touring experience as well as a number of recordings for Naxos, who is to be praised for bringing less popular music to the general public in an affordable way.
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5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie immer...der alte Gegensatz, 25. August 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Salieri: Symphonies, Overtures & Variations (Audio CD)
Es ist mit Salieri- Interpreten wie immer: Trotz besten Bemühens
um die klangliche Qualität, der präzisesten Ausführung kompositorischer Vorgaben und des genauen Einhaltens der Satzvorgaben: Der ständige Konkurrenzkampf mit Mozart läßt sie nicht los. Man spürt ständig den Drang, dem unverdienten Übervater musikalischen Geschehens zu dieser Zeit den Rang ablaufen zu wollen. Diente früher noch der Name Salieri für eigenen Klang, so läuft er heute (auch auf den meisten Medien)
als Mozart-Contemporary. Schade um einen großartigen Komponistennamen mit vorzüglicher spätbarocker Ausprägung.
So gestaltet sich auch die CD: In künstlerischer Sicht nichts hinzuzufügen, allerdings fehlt offensichtlich das Bemühen um Eigenständigkeit gegenüber....na wem wohl?!
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