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Bully Herbig macht sich über die enganliegenden Uniformen lustig. Spaceballs hat das Beamen durch den Kakao gezogen. Ganz nett. Besonders für Nicht-Trekkies.

„Galaxy Quest" ist anders. Eine Parodie für Insider, für überzeugte Star Trek Fans. Zu jeder Zeit merkt man, daß der Film von echten Fans der Serie stammt. Alles was bei Raumschiff Enterprise absurd ist, wird hier vorgeführt. Auf eine respektvolle Weise allerdings. Viele Anspielungen setzen zumindest eine gewisse Vertrautheit mit der Serie voraus, erst dann kann man über einige Gags richtig herzlich lachen. Vorgeführt wird nicht nur die eigentliche Serie, sondern auch das Drumherum.

Einige der lustigsten Szenen spielen auf einer Convention, bei der sich die Fans treffen und die Schauspieler erscheinen, um ihr Einkommen etwas aufzubessern. Trotz langer Jahre als Darsteller in Shakespeare-Stücken und vielen, anderen Rollen, müssen die genervten Schauspieler immer wieder die gleichen Fragen über ihre verhaßten, aber gut bezahlten Rollen in der Science-Fiction Serie beantworten. Vom Darsteller des Captain Piccard (Patrick Steward) aus Star Trek: The Next Generation weiß man, daß es ihm genau so gegangen ist. Als ernsthafter Schauspielern wollte ihn niemand wahrnehmen, erst durch Star Trek schaffte er den internationalen Durchbruch. Viele Gags in „Galaxy Quest" sind also in erster Linie für Trekkies gedacht.

„Galaxy Quest" ist die bislang treffenste und liebevollste Parodie auf Star Trek!
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HALL OF FAMEam 15. Dezember 2005
Eine wirklich grandiose SciFi-Kommödie. Und für mich der beste "Star Trek" Movie, obwohl er gar kein Star Trek ist. Der Film nimmt den Fanrummel um Serien a la Enterprise gehörig auf die Schippe und das so, dass sich kein Trekkie auf den Schlips getreten fühlen muss sondern richtig gut ablachen kann. So richtig erschließt sich denn auch der Humor von Galaxy Quest wegen der Anspielungen in erster Linie Star Trek Fans, aber ich denke, auch Nicht-Trekkies können hier eine Menge Spaß haben.
Erzählt wird die Geschichte einer Gruppe Ex-Fernsehserienstars, die ihre besten Tage lange hinter sich haben. Vor Jahren mimten sie eine Raumschiffcrew, die in zahllosen Episoden Abenteuer in unendlichen Weiten erlebten. Längst ist die Serie abgesetzt, doch noch immer wollen meist jugendliche Fans ihre Helden auf SF-Conventions sehen (was diesen, bis auf den "Commander", mittlerweile schon ziemlich zum Hals raus hängt). Festgenagelt auf ihre damalige Serienrolle, hat die "Crew" seither auch kaum ein vernünftiges Engagement mehr bekommen. Da taucht eine höchst seltsame Gruppe von Fans auf und nimmt den "Commander" kurzerhand auf ihr Raumschiff mit. Es dauert eine Weile, bis der abgehalfterte Schauspieler merkt, dass dies tatsächlich ein Raumschiff ist und die "Fans" leibhaftige Aliens. Andersherum glauben die außerirdischen Besucher, dass der Commander und seine Crew ebenfalls echte Weltraumhelden sind, denn sie haben auf ihrem Planeten die ausgestrahlten Wiederholungen der Fernsehserie empfangen und halten diese für eine historische Dokumentation. Ob das mal gut geht?
Tim Allen ("Hör mal wer da hämmert") gibt hervorragend den Kirk-Verschnitt, der ständig zwischen Selbstverliebtheit und Midlifecrisis schwankt. Sigorney Weaver überzeugt als blondes, vollbusiges Seriendummchen. Besonders erwähnenswert finde ich jedoch Alan Rickman (Snape aus den Harry Potter Filmen) als Mime, der seine Serienrolle als extraterrestrischer Schiffsoffizier zutiefst hasst, sich dafür schämt und der versäumten Chance, ein großer Charakterdarsteller zu werden, nachtrauert. Alles in allem eine echt gute Besetzung.
Eine gelungene Kömmödie, mit deren Erwerb man - vor allem als SF-Fan - eigentlich nichts verkehrt machen kann.
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am 23. Dezember 2002
Nachdem die Serie Galaxy Quest nach vier Staffeln eingestellt wurde, ist die Karriere jedes einzelnen Darstellers am Boden. Durch Auftritte bei Fanconventions, die sich einer fast hörigen Fangemeinde erfreuen, und die Einweihung von Supermärkten verdienen sie sich ihren Lebensunterhalt. Als eine Gruppe von Außerirdischen, die die Serie für historische Dokumente hält, sie um ihre Unterstützung im Kampf gegen andere Aliens bittet, müssen die Rollen, die sie sonst nur gespielt haben, auch ausleben.
Dieser Film nimmt alles auf's Korn, was zum Standard klassischer Science Fiction Serien, und ganz besonders Star Trek, gehört. Tim Allen mimt den übergroßen und selbstherrlichen Captain einfach herrlich. Dass seine Schauspielerkollegen ihn für ein egonzentrisches Schwein halten, stört ihn dabei kaum. Sigorney Weaver als blonde Sexbombe im Push-Up spielt die Quotenfrau, die außer gut ausehen nichts zu tun hat, und deshalb ihren Job abgrundtief hasst.Ebenso Alan Rickman. Er ist der Quotenaußerirdische, der, genauso wie Young Laredo, mehr für political correctness als andere zuständig ist. Rickman liefert hier meiner Meinung nach eine Glanzleistung ab. Es ist einfach zum Schreien, wenn er wieder einmal über seine drei Vorhängen als Shakespearedaresteller sinniert, zähneknirschend seinen Alienstandardsatz rauspresst ("Bei Repthars Hammer,...") oder auch privat seinen Alienkopf mit sich rumschleppt.
Es ist einfach unmöglich, hier auf alle Nuancen einzugehen, die dieser Film zu bieten hat. Wer Classic Trek kennt, wird den Film lieben. Den Hardcore-Trekkies sei allerdings im Vorfeld gesagt, dass ihre Serie hier schonungslos durch den Kakao gezogen wird. Ihr werdet das sicher nicht mögen. War zumindest bei meiner Freundin so... ;-)
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am 31. August 2008
Jason Nesmith und seine abgehalfterten Schauspieler Kollegen waren einst die Stars der berühmten Fernsehserie "Galaxy Quest" in der das Raumschiff NSEA Protector und seine Crew viele Lichtjahre von der Erde entfernt unterwegs war um neue Welten zu erforschen.
Kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor?
Na klar, denn bei Galaxy Quest handelt es sich um eine Star Trek und Trekkie Parodie wie sie im Buche steht. Ach, was sage ich, nicht EINE Star Trek Parodie, sondern DIE Star Trek Parodie überhaupt. Die beste, die geistreichste, die witzigste und die allerliebenswürdigste, die man sich als Herzblut-Trekkie nur wünschen kann.
20 Jahre später, treten Nesmith und seine Kollegen nur noch auf Fan-Conventions oder bei der Einweihung von Supermärkten auf. Der Rest der Welt hat den großen Quincy Taggert und seine Crew vergessen. Aber nicht so die Thermianer, die vom Planeten Klaatu Nebula kommen und auf der Suche nach Hilfe bei Commander Peter Quincy Taggart aka Jason Nesmith anklopfen. Denn die Thermianer sind die letzten treuen Fans der Serie. Sie haben sie nicht nur immer brav angeschaut, sondern sie haben sie auch als "historische Dokumente" tatsächlich für bare Münze genommen. Jetzt brauchen die Thermianer einen Helden wie Taggart, der mit dem fiesen und thermianermordenden Echsen-General Sarris fertig wird.
Ob das wohl gelingen wird, mit einer Crew von ausrangierten, gefrusteten, alkoholabhängigen und eitlen Seriendarstellern?

Wie scharfsinnig kann man eine epochale Kultserie eigentlich verspotten, ohne es dabei an Respekt gegenüber den Fans und dem Kult fehlen zu lassen und dennoch den Finger absolut treffend und erheiternd auf die kleinen und oft so peinlichen Stellen zu legen?
Wohl kaum besser als bei "Galaxy Quest".

Hier stimmt alles.
Die Darsteller machen ihren großen Namen alle Ehre. Tim Allen als Pendant zu William Shatner alias Captain James T. Kirk ist zum Hinknien treffend. Sigourney Weaver zeigt großes Talent zur Komödie in der Rolle des blonden Dummchens und Uhura-Verschnitts Gwen DeMarco, die nichts weiter zu tun hat als sexy auszusehen und den Computer zu wiederholen. ("Ich habe nur einen einzigen Job auf diesem lausigen Schiff, er ist dämlich aber ich erledige ihn, okay?").
Aaaah und Alan Rickman, britisch bis in die Haarspitzen, die unter der leicht zerfledderten Doktor Lazarus-Maske stecken. Was für ein Spock-Versatz! Leider hat dieser Sir Alexander Dane seine große Karriere als geadelter Shakespearedarsteller (mit fünf Vorhängen!) einem einzigen dämlichen Satz geopfert: "Bei Graptas Hammer dein Tod wird gerächt werden". Und darüber wird er wohl nie wegkommen. So etwas wie Scotty gibt es auch, göttlich lahmarschig dargestellt von Tony Shalhoub, zum Glück steht ihm eine Mannschaft von Thermianer (mit eingebauter Gruppenumarmung) im Maschinenraum zur Seite, so dass er belanglose Fragen wie "Wie beame ich?" oder "Wie schalte ich die Triebwerke ein?", ganz vertrauensvoll in deren Hände legen kann.
Dann gibt es da noch den obligatorischen Quotenschwarzen und Wesley Crusher-Nervensägen-Nachbildung Lt. Laredo (Daryll Mitchell), zu dem die Thermianer zutreffend bemerken: "...der ist aber groß geworden...".
Ganz wichtig ist auch Guy (Sam Rockwell), der einfache Crew-Man, der in der Serie üblicherweise sein Leben aushauchen muss, damit der Zuschauer merkt, wie brenzlig die Lage ist. Klar dass er bei Außenmissionen um sein Leben bangt. Und last but not least ist da Enrico Colantoni, der den thermianischen Ober-TeleTubbie Mathesar einfach zum Knuddeln genial spielt.
Einer wie der andere scheinen sie geradezu für diese Parodie geschaffen zu sein, und dass sie gewaltigen Spaß bei den Dreharbeiten hatten, das sieht man ihnen an, spürt es in jeder Filmminute.
Apropos Minute: Es ist ja auch ein uraltes Gesetz der Fernsehserie, dass alle Gefahren, Explosionen und drohende Weltuntergänge vom Helden erst in der allerletzten Millisekunde verhindert werden können. Also keine Bange, wenn Kirk, äh Taggart bei dieser Episode nicht auf Anhieb erfolgreich ist. ;-).

Trekkie Know How
Der Film ist auch ohne Vorkenntnisse der Star Trek- und Babylon-Serien eine wirklich witzige und geistreiche Parodie, aber wer je auch nur eine Episode von ST gesehen hat wird an dieser Veralberung den doppelten Genuss haben. Ach ja, und wer je auf einer Star Trek Convention war, der wird sich schlicht und einfach wegschmeißen vor Lachen.
Vorsicht ist also besonders für Trekkies angesagt: Ein Zwerchfellriss könnte die Folge dieses Filmes sein.

Meine Woodstock Hommage:
Galaxy Quest ist für mich weit mehr als eine Parodie. Es ist eine Liebeserklärung an Star Trek und an alle Trekkies, eine Hymne an beinahe vier Jahrzehnte Raumschiff Enterprise und ihren Kampf gegen das Böse im Universum. Danke an die Filmemacher, dass wir Trekkies uns einen witzigen, spannenden und so treffend skizzierten Film lang vorstellen durften:
Und es gibt sie doch!

Sooodele, ich aktiviere jetzt mal den Omega 13 und... zwoooorzt

DVD 9:
Dolby Digital, Sprachen: Englisch, Deutsch 5.1, Format: 16:9 (2.35:1) Anamorph Widescreen, Untertitel: Englisch, Holländisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch,Diverse Untertitel für Hörgeschädigte
Länge: 102 Minuten
Zusatzmaterial:Trailer, Kapitel-Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, Deleted Scenes, Hinter den Kulissen, Am Drehort im All, 4 seitiges Booklet mit Produktionsnotizen, Outtakes
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HALL OF FAMEam 8. März 2001
Die meisten Parodien scheitern daran, daß sie zwar einen Gag nach dem anderen liefern, den Zuschauer aber nicht über die ganze Filmlänge hinweg bei der Stange halten können. Um dies zu vermeiden, ist eine eigenständige Handlung nötig, die eine solide Grundlage bietet. Dies ist in "Galaxy Quest" gelungen - und dies gleich auf mehreren Ebenen. Das Abenteuer selbst hat durchaus das Niveau einer durchschnittlichen Star-Trek-Folge. Doch wie in der Serie ist die äußere Handlung weniger wichtig als die Herausforderungen, die sich daraus für die Figuren ergeben. "Captain" Tim Allen lernt, daß er ohne seine Crew nichts wert ist; und "Alien" Alan Rickman gewinnt seine Selbstachtung zurück. Nebenbei darf Allen hemmungslos die Shatner-Kampftechnik demonstrieren, Sigourney Weaver ausführlich Blödsinn von sich geben, das Crewmitglied ohne Nachnamen um sein Leben bangen. Diejenigen Fans, die das Schiff besser als die Produktionsdesigner kennen, bekommen genauso ihr Fett weg wie die Werbebranche, die den Rummel geschickt vor ihren Schlitten spannt. Und bei exzellenten schauspielerischen Leistungen und einem guten Script sei es auch gestattet, sich an den grandiosen Spezialeffekten zu erfreuen. Nach dem Abspann möchte man am liebsten den Omega 6.000 starten, um den Film gleich nochmal zu genießen (8/10).
Die DVD ist in Bild und Ton (deutsch und englisch) makellos. Leider sind die Untertitel nur übers Menü zuschaltbar, und unverständlicherweise gibt es keine deutschsprachigen! Das Featurette ist etwas kurz, die geschnittenen Szenen sind aber großartig. Also leider sparsam ausgestattet (daher nur 4 Sterne).
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am 12. Mai 2005
Angenommen, Du bist Science-Fiction-Fan. Angenommen, irgendwann triffst Du ein paar seltsame Typen, die behaupten, sie seien Außerirdische, und nur Du kannst Ihren Planeten retten. Das wäre ein richtiges Abenteuer!
Was aber, wenn Dir genau das passiert, aber Du HASST Science-Fiction, findest Weltraumabenteuer albern und primitiv, und außerdem glaubst Du nicht an Außerirdische?? - Genau das passiert den Hauptdarstellern einer längst ausgelaufenen, albernen und darüber hinaus auch noch niveaulosen Sci-Fi-Serie.
Nicht genug, daß das schon peinlich und lästig sein kann. Darüber hinaus stellt sich heraus, daß alle billigen Tricks aus der Fernsehserie in der Welt dieser Außerirdischen Wirklichkeit sind. Es gibt auch einen Bösewicht, der unbesiegbar scheint, man beamt sich durch die Gegend und so weiter.
Dies ist - ganz oberflächlich betrachtet die Geschichte dieses Films. Das ist schon komisch genug. Und alle Freunde oder zumindest Kenner von StarTrek, Enterprise, Raumschiff Orion, Kampfstern Galactica, kommen auf ihre Kosten. Wirklich grotesk erscheinen dann die scheinbar egoistischen Neurosen der abgehalfterten Ex-Schauspieler.
Eine ganz hervorragende Kombination von Medien-Kritik, Sci-Fi-Persiflage und Unterhaltungs-Spaß mit Starbesetzung in nahezu jeder Rolle. Ich habe den Film schon oft gesehen, und immer wieder kann ich mich darüber köstlich amüsieren. Harmloser, aber intelligent gemachter Humor. Tipp: Wenn möglich auf Englisch ansehen!
Danke fürs Lesen und viel Spaß mit dem Film!
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am 17. Januar 2004
Dieser Film ist eine Parodie auf Star Trek, mit vielen kleinen Seitenhieben auf andere Filme und Begebenheiten.
Was stimmt, das ist, das man mehr als die Star Trek-Folgen gesehen haben sollte. Nützlich ist es, wenn man Nichelle Nichols und/oder William Shatners eine oder beide Autobiographien gelesen hat. Der Film strotzt nur so von Insidergags. Wenn William Shatners alter Ego Jason Nesmith (Tim Allen) auf die Toilette geht, und sich dann anhören muß, wie Fans über ihn reden, und er sich dann Abends in seiner Heimstatt mit Whisky zulaufen läßt, wird dann klarer. Die Conventions braucht man vieleicht gar nicht so sehr als parodiert zu betrachten. Diese sind bestenfalls ein klein wenig überspitzt.
Seitenhiebe sind da auch in gewissem Sinne auf James Bond-Filme, wenn man die Sache mit der Sebstzerstörungs-Sequenz betrachtet. Wie oft gab es in einem James Bond-Film eine Zeitbombe, die erst gestoppt wurde, wenn der Zähler auf 007 Stand. Oder der Teil mit den Stampfern, da fühlt man sich doch an gute alte Run and Jump Zeiten mit Commander Keen, Duke Nukem und anderen R&J-Spielen zurückversetzt.
Schön auch, wo das Klischee des elegant aus dem Raumdock fliegenden Raumschiff kaputt gemacht wurde. Das hat schon fast etwas ZAZ-mäßiges (Zucker, Adams, Zucker). Auch, wie der eine Teil des Raumschiffes, mit dem die Schauspieler am Ende notlanden, hat etwas von Airport/Trans-Amerika-Express (bei dem der viel zu schnelle Zug in die Bahnhofshalle rast).
Ich finde, es ist ein erstklassiger Film, mit einem erstklassigen Tim Allen. Der Film steht, wo sollte es auch anders sein, bei den Star Trek Spielfilmen. Wahrscheinlich macht er ohne entsprechendes Hintergrundwissen nicht den Spaß.
Die, im Kino, beeindruckenste Szene ist sicher die, wenn Jason Nesmith im Transorterraum steht, sich das Tor öffnet, und man sich, auf der großen Leinwand, das Universum ansieht, bevor Jason nach hause "geschossen" wird.
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am 11. Juli 2001
Zunächst war ich sehr erstaunt über die doch teilweise sehr unterschiedlichen Bewertungen. Bei näherem Hineinlese merkte ich aber, daß fast alle, die den Film schlecht bewertet haben, anscheinend mit völlig falschen Erwartungen ins Kino gegangen sind.
Viele erwarteten vermutlich eine gnadenlose Parodie auf Star Trek oder meinten, daß uns ein 2. Tim Taylor im All gegenüber steht.
Beide Rollen sind, meine ich, nicht miteinander zu vergleichen. Die Rolle in tool-time hat sich über Jahre entwickelt. Vergleichbares konnte man vom Film nicht erwarten.
Ich persönlich mußte mir den Film 3x ansehen, da ich durch meine Lachanfälle viele Gags nicht mitbekommen habe. Ich hoffe inständig auf eine Fortsetzung, die wohl auch durch den großen Erfolg des Films in USA kommen wird.
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am 30. Oktober 2005
Diesen Satz wird man sich merken, wenn man diese absolut herrliche "Star-Trek & Co"-Parodie auf Englisch anschaut.
Ein etwas in die Jahre gekommenes Schauspieler-Ensemble wird irrtümlicherweise von Ausserirdischen als Retter angesehen und daher in ein echtes Raumschiff gebeamt. Dort angekommen, sollen sie die ausserirdische Rasse vor dem Aussterben bewahren. Werden sie dieses Ziel erreichen?
Sämtliche Schauspieler brillieren in dieser Komödie und zeigen ihr Können vom besten. Auf Deutsch geht leider etwas an Spass verloren; daher wenn möglich unbedingt den Film auch auf Englisch ansehen!
Für Parodien-Liebhaber und Star-Trek-Fans sehr empfehlenswert!
"NEVER GIVE UP, NEVER SURRENDER"!
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am 20. Februar 2004
Gibt es ein besseres Beispiel dafür, was Satire leisten kann, als Galaxy Quest? Die freche Persiflage nimmt sich einen Gegenstand der Populärkultur, ein sogenanntes "Niederes Objekt", zieht es liebe- und lustvoll durch den Kakao und zeigt dabei erst noch, was alles an Genüssen darin steckt. Ach, wieviel Kakao muss es im Weltall geben! Anders wäre ein solcher Film nicht möglich. Die Schauspieler sind umwerfend und spielen durchwegs auf dem doppelten Boden des SciFi-Genres. Unglaublich Alan Rickman, der hier geradezu gewaltsam ins Sternen-Töpfchen eingepflanzt wird! Sigourney Weaver spielt nicht zuletzt natürlich sich selbst als Ikone des Genres, und sie zeigt, dass auch kosmische Ikonen nicht silikonfrei zu sein brauchen. Was will man mehr?
Diese satirische Ästhetik hält der Film auf allen Ebenen durch: in den Dialogen, im Set-Design, in der Erzählstruktur. Und dabei gelingt ihm etwas Seltenes: Auf Distanz gehalten durch die ironische Brechung, tauchen wir mit der Zeit doch ein in die verhohnepiepelte Welt, und siehe da: Es lebt sich gut in Absurdistan!
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