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Kundenrezensionen

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am 10. September 2001
Die schwedische Gruppe Opeth ist seit jeher in der Death-Metal-Szene etwas Besonderes. Neben den Death-üblichen Zutaten wie Grunts, groovendes Schlagzeug und tiefgestimmte Gitarren mischen sie Zutaten wie progressive 70ths-Einflüsse, cleane Vocals und Akustik-Parts, die sie mitunter in verträumte Sphären von Pink Floyd abdriften lassen. Die letzten Alben, wie z.B. der Vorgänger 'Still Life' waren hauptsächlich von diesem Stil geprägt, was die Stücke verschachtelt, sperrig und konstruiert wirken ließ. Die Komplexität ihrer Musik fand wenig Anklang bei den Death-Metal-Fans, umso mehr jedoch bei verschiedensten Musikern, die den künstlerischen Anspruch anerkannten. Auch wenn der große Erfolg für die Band wohl auch in Zukunft ausbleiben wird, so ist ihr neuestes Werk `Blackwater Park` (betitelt nach einer deutschen(!) Progressive-Rock-Band aus den Siebzigern) doch ein wichtiger Schritt, um ihre Musik etwas, ahäm, massenkompatibler zu machen. Hier rückt brillanter Deathmetal in den Vordergrund, der die Band zuweilen schon fast 'gewöhnlich' klingen lässt, ohne hierbei abwertend zu klingen. Trotz gebotener Härte verstehen es die Schweden vorzüglich, ihre Musik mit Melodien und Akustikparts zu durchsetzen, zudem machen die Breaks zwischen klar gesungenen und gegrunzten Passagen die Musik abwechslungsreich und spannend. Während der gesamten Laufzeit der CD gibt es immer wieder neue Nuancen zu entdecken. Das gesamte Spektrum der Musik erschließt sich nicht mit dem ersten Durchlauf, mehrere Durchgänge sind Pflicht, damit die CD ihre volle Wirkung entfaltet.
Mit 'Blackwater Park' ist ein früher Meilenstein dieses Jahrzehnts erschienen, der sich nahtlos in Meisterwerke wie Anathemas 'Judgement' einreiht. Ein Album, dass man auch noch nach Jahren immer wieder gerne aus dem Regal holen wird, um sich ganz der Musik hinzugeben. Experimentierfreudigen und risikobereiten Musikliebhabern sei ein Probehören dringend angeraten. Kauft diese CD! Es wäre schade, wenn eine der innovativsten Metalbands aus kommerziellen Gründen aufgeben müsste oder im Mainstream versandet...
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am 23. April 2001
Um es vorweg zunehmen:Diese Scheibe braucht mehr als einen Durchgang!Sowohl musikalisch als auch textlich kann man den Schweden nichts vorwerfen. Auch muss man attestieren ,dass es nicht an sehr sehr guten Ideen mangelt.Diese Ideen setzen sich allerdings erst nach dem 2. bzw.3. Durchlauf im Gehör fest.Zuerst habe ich persönlich nicht das Große Ganze verstanden,welches OPETH hier transportieren.Ich war noch jung und dumm... ;-) Man darf einfach diese Truppe nicht als "normale Band" verstehen; vielmehr als eigenständige Künstler.die sich mit jedem Album immer mehr in ihrem eigenen Kosmos fixieren und eine persönliche musikalische Welt um sich herum erschaffen. Ich weiss zwar nicht,wie weit es Herr Äkerfeldt und seine Spießgesellen noch treiben wollen,ABER... Blackwater Park ist erst der Anfang. Und der Preis für die CD ist ja schon fast als Blasphemie zu sehen.Wer hier nicht zugreift,ist es selbst schuld...
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am 15. Juni 2009
Opeth haben mit Blackwater Park ein sehr komplexes Album geschaffen, das ich von seinem hohen technischen Anspruch als "Jazz Metal Album" bezeichnen möchte, auch wenn mich Freunde von Death Metal und Progressive Rock dafür mit Teer tünchen würden.

Die Musik dieser Band als sperrig zu bezeichnen ist eine Untertreibung, man wird jedoch dafür mit sehr vielschichtiger Musik belohnt, welche auch nach dem 20sten anhören nicht langweilig geworden ist. Man muss aber in besonderer Stimmung sein um sich auf dieses Album einlassen zu können, das mit seinen Höhen und Tiefen, der Wut, der Trauer und Schönheit im Detail begeistern kann...

Mein Anspieltip ist "Blackwater Park." in diesem Song erfährt der Hörer in 12 Minuten, was er über das Album wissen sollte, nämlich dass Ausdauer und Aufmerksamkeit zum Erkennen mancher Kunstwerke erforderlich sind...
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am 20. Juni 2005
diese cd ist (siehe oben) UNGLAUBLICH.
sie verbreitet eine stimmung, die nicht von dieser welt ist (wie alle anderen alben von opeth eigentlich auch).
Der Gesang von Akerfeld ist voller emotionen und voller kraft und wie immer sehr abwechslungsreich, denn auch seine "growl"-passagen werden voller druck rübergebracht.
Wenn ich Opeth höre, kann ich kaum etwas anderes machen als zuhören, weil einen die Musik einfach so sehr einnimmt.
Ist einmal ein Lied an, muss man es zu Ende hören.
Das ist bei diesem Album vorallem bei den Liedern "Bleak", "The Drapery Falls" und "Blackwater Park" so.
Also, Opeth ist einmalig, progressiv und fesselnd wie kaum eine andere band.
Ohne Probleme 5 Sterne!
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am 18. Dezember 2006
Ein bedrohliches Intro und dann ein Einsatz, der genau darauf hinweist, was gleich bevorsteht: Taktartengemetzel mit bösesten Death-Growls gepaart mit engelsgleichem Gesang und der schönsten Melancholie, die jemals auf einen Tonträger gebannt wurde.

Am Anfang ist das Album etwas störig, wie die meisten Prog-Album, aber nach dem zweiten und dritten Durchgang fühlt man sich dann schon deutlich wohler beim Hören.

Die Musik ist unheimlich komplex und vielschichtig, wirkt aber nie übertrieben kopflastig, sondern tönt immer ehrlich.

Genregrenzen gibt es hier kaum mehr. Was sich anfangs als Death Metal-Kracher anbietet, ändert sich innerhalb eines Liedes zu einer wunderschönen Balade und natürlich auch umgekehrt.

Es ist kein Album, das man nebenbei hören kann, sondern das Album möchte intensiv gehört werden. Am besten alleine mit einem guten Kopfhörer und einem Tee dabei in der Hand. Es ist nicht einfach es zu hören, aber wer es verstanden hat, wird auf keinen Fall enttäuscht werden.
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am 9. Oktober 2006
eins der besten Alben aller Zeiten. Selten zuvor habe ich eine perfektere Symbiose aus extrem hartem "Knüppel aus dem Sack" und besinnlichem, anrührendem Gesang / Gitarrenspiel gehört.

Darf in keiner Metal-Sammlung fehlen - ein Klassiker.
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am 13. Januar 2011
Ich will mich den musikwissenschaftlichen Ergüssen einiger Rezensenten nicht weiter anschließen und lediglich bestätigen, dass hier ein ganz großer musikalischer Hammer entstanden ist, der alle kompositorischen Stile Akerfeldts vereint. Meiner Meinung nach existiert kein vergleichbar intensives Werk des extremen Metals. Naja, außer vielleicht Ghost Reveries, ebenfalls aus Opeth`s Feder. Klar, fehlt es auch mir, wie meinen Vorschreiberlingen, an Objektivität. Aber wer soll bei Opeth noch objektiv bleiben? Jedenfalls habe ich im Metal-Bereich so ziemlich alles rauf und runter gehört, so dass es mir sicher nicht an Vergleichsobjekten fehlt. Bleibt noch zwei Höhepunkte des Albums zu erwähnen: Das Riff im Song "The funeral portrait" ab 2:31 und die bitterbösen Harmoniefortschreitungen im Introriff von "Blackwater Park". Ach was, das ganze Album ist ein einziger langer Orgasmus!
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am 30. Juli 2012
Also eigentlich bin ich ja nicht so der Death-Metal-Fan, vor allem weil ich mit dem Screamen/Shouten nicht so viel anfangen kann. Allerdings bin ich ein sehr offener Musik-Hörer und dankbar für jede neue Eingebung. So bin ich dann beim Stöbern auf Youtoube auf das Lied "Harvest" gestoßen. Das habe ich daraufhin ungefähr fünf mal gehört und mir dann sofort das Album bei Amazon bestellt. Als eingefleischter System of a Down-Fan bin ich auch härtere Sachen gewöhnt - obwohl sich die beiden Richtungen natürlich nicht vergleichen können. Beim Hören von "Blackwater-Park" hat's mir dann schier die Sprache verschlagen. Das Album ist in sich perfekt! Wunderschöne ruhige, melancholische Melodien und plötzlich ein mächtiges Gitarrenriff, das die Wohnung zu zerfetzen scheint, das ist nach meinem Geschmack.

Grüße von einem neuen Opeth-Fan!
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am 22. April 2001
Was macht der liebe Gott, bzw Satan, also das, was auch immer Ihr für das Gute/das Übermenschliche in diesem Universum haltet, wen er/es genügend tolle Dinge wie Sex, Grießbrei mit Kirschen oder die Universalfernbedienung erfunden hat? Richtig! Er/ es nennt sich Mike Åkerfeldt und gründet eine überirdisch geniale Band namens Opeth. Und an dieser Stelle ist es Zeit, den Göttern zu huldigen, denn genauso überirdisch wie genial fällt deren neuster musikalischer Erguß namens "Blackwater Park" aus, und diese beiden schon recht bedeutungsschwangeren Adjektive sind meiner Ansicht nach noch meilenweit untertrieben. Die Band hat ein musikalisches Meisterwerk geschaffen, das auf der einen Seite sicherlich die logische Weiterentwicklung der Vorgängeralben "Still Life" und "My Arms, Your Hearse" darstellt, auf der anderen Seite aber auch Elemente aller bisherigen Outputs miteinender verknüpft. Lange nicht so jazzlastig wie "Still Life" doch eingängig, agressiv und melodiös wie "My Arms, Your Hearse" scheint "Blackwater Park" endlich das zu sein, was die Schweden vorher nicht unter einen Hut bringen konnten. Die Platte zeigt pure Spielfreude, Ehrlichkeit und wieder einmal eine über alle Zweifel erhabene Fähigkeit, einfach geniale und vor allem vielfältige Songs zu schreiben, denn auf der einen Seite stehen Opeth-typische, extreme Nackenbrecher wie der Opener "The Leper Affinity" oder auch der heftige "The Funeral Portrait", und auf der anderen Seite fast schon folk-lastige Übersongs wie "Harvest" oder das einfach nur göttliche "The Drapery Falls", in denen Åkerfeldt einmal mehr beweist, daß auch seine Fähigkeit, clean zu singen nicht mit menschlichen Maßstäben zu messen ist. Für mich schon jetzt eines der Alben des Jahres, besser geht's nicht!
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am 13. März 2001
Dies ist schon das fünfte Album der Schweden um Mastermind Mikael Âkerfeldt, und doch klingt es kein Stück motivationslos oder altbacken. Opeth haben sich konsequent weiterentwickelt und setzen mit "Blackwater Park" dort an, wo sie 1999 mit "Still Life" aufhörten: Wunderschöne Melodien mit nachdenklichen Texten, eingebettet in ein stetiges Wechselspiel von emotionalen, akkustischen und aggressiven, finsteren Klangabschnitten. Diese 67:15 Minuten strahlen eine Ehrlichkeit aus, die in dieser Szene mehr oder weniger einzigartig ist. "Blackwater Park" wird sicher noch lange mein Favorit sein.
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