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am 28. Januar 2010
"Denken Sie sich, dass das Universum zu tönen und zu klingen beginnt" -- so hat Mahler einmal seine Sinfonie der Tausend beschrieben. Damit wäre die Marschrichtung für die Musiker schon vorgegeben, doch es scheint, als bräuchte Chailly etwas Zeit um warm zu werden. Der erste Teil ist insgesamt etwas zu zahm, zu blass; er beginnt schleppend und mühevoll. Man spürt nicht die Kraft des Universums, sondern eine gewisse Anstrengung. Der beschworene Schöpfergeist will scheinbar nicht so recht Einzug erhalten. Teil II wirkt dagegen deutlich gelöster und natürlicher. Lobend erwähnt werden müssen v.a. die Vokalsolisten, aber auch das Concertgebouw Orchester, das seinen Weltklasseruf einmal mehr bestätigt. Das Klangbild wirkt klar und gut gestaffelt.

Insgesamt scheint mir diese CD nicht wirklich schlecht zu sein, jedoch will sich in der Summe auch keine wirkliche Begeisterung einstellen. An dieser Stelle würde ich eher die Aufnahmen von Abbado (DG), Boulez (DG), Kubelik (DG), Bernstein (Sony) oder Solti (Decca) empfehlen.
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am 26. Februar 2015
Gewiss, die Tempi sind eher langsam, aber ich finde, das ist gut für dieses Werk. Mir kommt jedenfalls vor, ich hätte viele Stellen noch nie so schön gehört wie auf dieser Aufnahme - und ich habe schon etliche Aufnahmen dieser Sinfonie gehört. Auch die Besetzung der Singstimmen ist ausgezeichnet. Von mir erhält diese Produktion deshalb uneingeschränkt fünf Sterne.
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am 24. April 2001
Gustav Mahler's 8. Symphonie, das war Gustav Mahlers Wien. Wien, das ist Sachertorte, Prater und eine ganz besondere Atmophäre. Für Mahler war es der Traum seines Lebens, sein Ziel. Die vorliegende 8.Symphonie trägt dieses enthusiastische Lebensgefühl leider nicht. Sie ist von den Tempi her zu langsam und in der Interpretation zu eigenwillig (Manierismen Chaillys). Man will sich eben auf Deibel komm raus von den anderen absetzen. Schade. Bei anderen Symphonien ist Chailly wesentlich "Mahleresquer". Ausgerechnet die Interpretation der ATlanta-Symphonie, coca-cola süß, pathetisch wie Hollywood erweist sich mal wieder als Maßstab der Dinge. Die 8. muß den Amerikanern eben von der ganzen Einstellung her am besten liegen. Die 8. ist Mahlers Traum von einer Welt, wie er sie gerne gehabt hätte. Analytischer Realismus a la Chailly hat hier nichts zu suchen. Daher "Thema verfehlt" und nur 2 Sterne. Veni creator spiritus, Chailly!!!
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