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am 19. August 2003
Es gibt Scheiben, die Musikgeschichte geschrieben haben, die die Musik vorangebracht haben und in die man daher auf jeden Fall mal reingehört haben sollte, sei es Klassik, Pop, Rock oder eben Jazz. Miles Davis ist nicht nur einer der wichtigsten Musiker des letzten Jahrhunderts gewesen, sondern hat eben auch viele solcher Scheiben hinterlassen, wie z.B. das Jahrhundertwerk "Kind of blue". Ein solches Werk ist auch "Birth of the cool", denn der Titel ist Programm: Mit dieser Scheibe wurde eine neue Musikrichtung geboren, der "Cool Jazz", der in seiner Zeit eine Innovation von höchstem Stellenwert war. Daher: Reinhören!
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am 29. November 2006
Nachdem Mr. Davis im Bee Bop von Dizzy, Bird und Co. An seine Grenzen gestoßen war, tat er den einzig logischen Schritt, welchen er als Musiker in dieser Situation machen konnte: Er warf alles über Bord, um ganz anders ganz von vorne anzufangen.

Aus dem heißen sich selbst Überholen wurde eine abgeklärter, ruhiger eben eine coole Spielweise. Natürlich ist dieses Album nicht die Geburtsstunde des Cooljazz. So etwas gibt es nicht; ebenso wenig gibt es jemanden, dem man die Erfindung des Rades alleine zuschreiben könnte. Miles Davis aber war derjenige, der 1949 und 1950 als Erster mit einer Band ins Studio ging und konsequent etwas tat, was man von ihm in dieser Weise nicht erwarten wollte: Er war cool.

Seine Band und er ermöglichten dem Jazz Anfang der Fünfziger sich selbst zu erneuern. Dass dies den Kritikern nicht gefiel, war selbstverständlich.

Gott sei Dank müssen wir uns heute nicht mehr über Kritiken aus den 50ern kümmern, sondern gehen einfach zum CD-Regal, nehmen Birth of the Cool heraus und genießen.
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am 13. April 2008
Bei der vorliegenden Wiederveröffentlichung bedarf es der vielen Worte nicht: Nur selten habe ich Musik aus der Mono-Ära in einer derart bestechenden Klangqualität gehört. Dieses Rudy-van-Gelder-Remaster ist in Sachen Klang das Erstaunlichste, was in den letzten Jahren in meinem Player landete, derart transparent, plastisch, frisch und "sauber" perlt die nunmehr 60 Jahre alte Aufnahme aus den Lautsprechern - man glaubt es kaum.

Der fulminante Klang dieser Neuauflage des Miles-Davis-Klassikers grenzt aber - vergleicht man sie mit den bisher verfügbaren Versionen - nur scheinbar an Hexerei: Als Vorlage dienten Rudy van Gelder die als verschollen geltenden Masterbänder der Aufnahmen, auf die er im Zuge einer Editierung von BOTC für den japanischen Markt stieß. Das allein hat RVG bei seiner Arbeit schon einen hübschen Vorsprung verschafft. Dennoch dürfte es darüber hinaus noch einiges an Aufbereitung erfordert haben, die alten Schätzchen in diesem highfidelen Klang erstrahlen zu lassen.

Schade nur, dass man sich nicht durchringen konnte, das Zusatzmaterial aus der "Complete"-Version erneut mitzuveröffentlichen - diese Ausgabe von 1999 kann man demnach nicht ausmustern.
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TOP 500 REZENSENTam 20. März 2014
Über dieses Album viele Worte zu verlieren, halte ich eher für unnötig. Wer diese Scheibe kauft, weiß dass er einen Meilenstein des Jazz erwirbt.

Für denjenigen, der neu einsteigt, kann man sich vorab ein Bild machen durch An-/ oder Probehören, indem man hier bei Amazon die CD mit selbem Titel sucht. Da sind alle Stücke für jeweils ca. 1 Minute hinterlegt.

Dem Vinyl-Liebhaber stellt sich jedoch in erster Linie die Frage: lohnt sich dieser Mehr-Preis gegenüber der CD?
Ich sage Ja.

- hochwertigste Vinyl in 180g Qualität, die anmutet, als hätte man ein altes Original erworben, dass Jahrzehnte irgendwo eingeschweißt auf einem Dachboden lag :)
- ganz hervorragende Pressung und sensationell abgemischt! Remastern verläuft ja nicht immer glücklich, hier schon! Weder Gesang, noch Musik stellen sich unangenehm in den Vordergrund und die Instrumente sind wunderbar zu orten
- im Vergleich zur CD (hörbar) besserer Klang
- hochwertiges Hard-Cover
- auf der Schutzfolie ist ein Aufkleber, der auf eine limitierte Version hinweist; diesen kann man als Sammler vorab, bei gewisser Vorsicht, gut ablösen und ggf aufbewahren
- dank "Amazon-Auto-Rip" kann man die Musik auch genießen, wenn man unterwegs ist, ohne die Scheibe aufwändig digitalisieren zu müssen
- die Vinyl ist in einer hochwertigen Innenhülle untergebracht

Noch ein Hinweis am Rande: wenn man die Nadel aufsetzt, nicht wundern - es dauert fast 10 Sekunden, bis die Musik startet. Vielleicht wollte jemand, dass man noch Zeit hat, sich in Ruhe auf sein Sofa zu setzen, bis der Musik-Genuss beginnen kann ;-)

Fazit: alte und neue Fans von Miles Davis, welche in die Welt der Vinyl (wieder) einsteigen, dazu ein Herz für Jazz haben aber nicht bereit sind, teils horrende Preise für die alte Originalversion zu bezahlen, kommen an dieser Scheibe nicht vorbei.
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am 6. Februar 2010
In einer Aufstellung der besten Platten des Jahrhunderts im amerikanischen Rolling Stone tauchte Birth Of The Cool (die andere war Kind Of Blue) auf und ich bin meinem "Jäger und Sammler" Instinkt gefolgt, nach all den Rock- und Popalben vielleicht ja mal was mit Jazz. Nachdem das erste oberflächliche Reinhören "so nebenbei" keine Wirkung hatte, blieb die CD lange Zeit im Regal liegen. Dann, eines Abends, legte ich sie per Zufall nochmal auf, als Entspannung a la "mal was anderes" am Ende einer langen, arbeitsreichen Woche. Und da hat es irgendwie "Klick" gemacht und es folgten noch viele andere Miles Davis Platten. Aber diese hier ist mir ans Herz gewachsen, auch nach dem hundertsten Male immer noch wunderbar.

Für Leute, die wie ich damals, einfach mal einen Einstieg in Jazz finden wollen, der "leicht" daherkommt und das Ohr nicht gleich mit komplexen Klanggebilden überfordert sondern mit eher melodiösem aufwartet, ist Birth Of The Cool uneingeschränkt zu empfehlen

Mein Favorit: Venus De Milo

Gerd Nachtsheim
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am 14. April 2016
Standardwerk und prägende Jazz-Scheibe der 1950er Jahre. Bebop became cool! Der Berliner Musikjournalist Joachim-Ernst Berendt ("Das Jazzbuch") bezeichnete "Birth Of The Cool" als schulebildendes Werk in der Evolution des kühlen Jazz. Die Fachzeitschrift Jazzwise führt dieses Album in ihrer Bestenliste. Und bei mir gibt's ohne jeden weiteren Kommentar und ohne wenn und aber 5 Sterne. Punkt! Aus! Christian Schauer, Berlin. Weitere von mir verfaßte Rezensionen: Charles Mingus "Blues & Roots", Charlie Christian "Live Sessions At Minton's Playhouse 1941"
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TOP 1000 REZENSENTam 9. September 2011
gerade hatte miles den bebop revolutioniert, schon stand ihm der sinn nach neuen klangwelten und ich denke, dass der titel dieses albums sehr dazu beigetragen hat, dass der begriff cool-jazz entstanden ist.

dies ist aber vermutlich auch zu einem großen teil gil evans zu verdanken, der hier ein geniales nicht-arrangement arrangiert hat.

neben miles selbst, john lewis bzw. al haig am piano und dem legendären max roach an den drums, sowie wechselnd al mckibbon, joe shulman oder nelson boyd am kontrabass findet sich mit gerry mulligan am baritonsax, dem legendären lee konitz am altsax, jj johnson und kai winding an der posaune, gunther schuller mit einem waldhorn und bill barber an der tuba beinahe eine bigband-besetzung.

so klingt es aber nicht. die vielen instrumente verweben sich zu einem ganz feinen klanggespinst, dass von schwebungen und klangschattierungen belebt wird und erzeugen einen wohl vormals noch nie gehörten sound indem aus einem rhytmischen nährboden ständig faszinierende klangprotuberanzen herausgeschleudert werden.

die platte kam 1957 heraus, ist unbestritten ein meilenstein des jazz und diese - im verhältnis zur gebotenen qualität - exorbitant günstige CD enthält sämtliche 12 tracks des original-albums und mehr braucht's auch nicht unbedingt.
das ding ist genau so gigantisch gut und anders, wie es später zb. auch "a kind of blue" werden sollte.

meiner meinung nach g'hört das ja standesgemäß auf ein fettes vinyl, schon weil das cover dann ganz anders zur geltung kommt, andererseits ist das hier ordentlich digitalisiert worden, der klang ist erstaunlich frisch und als beinahe audiophil zu bezeichnen und der geforderte obulus ist ein witz.

eine der platten, deren fehlen jede jazzsammlung abwertet, eine von den ganz, ganz großen, eine, die mich jedesmal dem letzten ton nachlauschen läßt, auch wenn er schon verklungen ist.
wunderbares kopfkino!
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am 2. Mai 2001
Miles Davis ist der King Of Jazz, und ich wüßte keinen, der das anzweifelt (kann mir ja gerne mal schreiben). Mit der Originalveröffentlichung von Birth of the Cool setzte er als Chef seiner Band Maßstäbe. Die Geburt einer Musikrichtung war selten so preiswert zu haben wie jetzt, darf man sagen. Ansonsten lasse ich lieber die Legende selber sprechen:
Anspieltipps: "Jeru" "Venus De Milo" "Boplicity"
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am 8. September 2012
Zu diesem Album wurde schon soviel geschrieben, ich möchte mich einfach nur anschließen, um diesem Meisterwerk die volle Punktzahl zu geben. Dieses Werk ist nach "Kind Of Blue" mein Lieblingsalbum von Davis. Ein Werk, das in jede Jazz-Sammlung gehört!
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am 4. Oktober 2010
Sie ist nur genial. Das es eine 180er LP ist ist magnificent. Töne kommen aus meinem 50 Jahre alten Verstärker, ich könnte jubeln vor Freude, wenn ich sie höre. Füdeldü träller träller tschirp
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