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Rossini, Gioacchino - L'Italiana in Algeri
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Januar 2003
Bei den Schwetzinger Festspielen 1987 wurde die Aufführung "L'Italiana in Algeri" live aufgezeichnet. In dem kleinen Opernhaus wurde ein sehr ansprechendes klassisches Bühnenbild verwendet und die Sänger trugen, mit Ausnahme der Italienerin selbst, ausgesprochen gelungene Kostüme.
Obwohl die Aufnahme schon einige Jahre alt ist, sind weder bei dem Ton noch dem Bild Mängel festzustellen. Man hätte im Nachhinein den PCM-Ton zusätzlich in Surround-Format anbieten können, aber darauf wurde verzichtet.
Zu den Interpreten ist zu sagen, daß ich mich an den Stimmcharakter von Doris Soffel erst gewöhnen mußte, die Interpretation ist aber achtenswert. Ausgesprochen gut gefällt mir Robert Gambill als Lindorno, alle weiteren Sänger sind auch gut besetzt.
Der DVD ist auch ein recht umfangreiches Booklet beigefügt, wo neben Inhaltsangabe auch Hintergrund Informationen zum Stück und den Interpreten zu finden sind. Die Zusatzfunktionen auf der DVD sind recht spärlich, sie zeigen nur 2 Trailer und die Untertitelfunktion.
Für Rossini-Freunde, die auch seine weniger gespielten Werke sehen möchten, kann ich diese DVD empfehlen.
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am 12. Dezember 2013
Diese Aufnahme von den Schwetzinger Festspielen 1987 ist eine rundum gelungene Sache.
Das Werk selbst ist ein Geniestreich des damals gerade erst 21jährigen Rossini. Unbegreiflich, dass vielfach lediglich die Ouvertüre bekannt ist.
Der Komponist zeigt sich schon hier auf dem Höhepunkt seiner Fähigkeiten: überbordende Musikalität, Einfallsreichtum, Tempo, herrliche Melodien für Solisten und Ensembles und nicht zuletzt mitreißende Finalszenen. Besonders köstlich hier die Stretta zum Ende des ersten Aktes, als die Protagonisten ihrer Verwirrung teilweise nur noch durch unartikulierte Lautmalereien Ausdruck verschaffen können.
Der damalige Kölner Opernchef Michael Hampe - in mancher Hinsicht seinem Kollegen Jean-Pierre Ponnelle ähnlich - vertraut offenkundig darauf, dass man die Oper einfach so auf die Bühne bringt, wie sie Rossini konzipiert hat, ohne Tendenzen zur Klamotte oder auch zu aktualisierenden Verfremdungseffekten, und er tut gut daran. Auf diese Weise entsteht eine Darbietung, die Witz, Ironie und Charme sowohl des Textes als auch der Musik übergangslos auf die Bühne bringt. Das wiederum bewirkt - mit der Atmosphäre des Schlosstheaters von Schwetzingen - ein Flair und eine Unmittelbarkeit, die m.E. dank der Spielfreude aller Beteiligten einer Studioproduktion klar überlegen ist.
Das Gesangsensemble erfreut. Doris Soffel in der Rolle der Isabella glänzt als ausdrucksstarke Koloratur-Altistin. Man versteht in jeder Beziehung gut, warum die kapriziöse "bella Italiana" dem Bey - und nicht nur ihm - gehörig den Kopf verdreht. Ein sängerisches wie darstellerisches Kabinettstückchen als Mustafa liefert Günter von Kannen ab. Robert Gambill überzeugt mit schlankem, schön timbrierten Tenor.
Chor und Orchester unter der Stabführung von Ralf Weikert tun das ihre, um die Aufführung zu einem Erfolg zu machen.
Moral von der Geschicht': man muss keineswegs unbedingt ein Ensemble mit Weltstars aufbieten, um eine von Anfang bis Ende erfreuliche Produktion auf die Beine zu stellen.
Eine Anschaffung, die ich gerne empfehle.

Postscriptum: James Levine hat in einem Interview darauf hingewiesen, dass 85 % aller Opern traurig sind bzw. traurig enden. Da könnte man fast depressiv werden. Wie gut, dass es als probate Medizin dagegen den Maestro Rossini gibt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Dezember 2012
Es ist eine sehr, sehr schoene Inszenierung von Michael Hampe bei den Schwetzinger Festspielen. Die Kuenstler sind hervorragend. In der hervorragenden Dekoration wirkt alles super.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. September 2014
Eine bunte, lebhafte Aufführung. Allerdings kommt diese Oper nicht an den Barbier ran. Aber trotzdem sehr
sehens wert. Ist eigentlich eine andere Version der Entführung aus dem Serail von Mozart.
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