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am 23. März 2004
Nicolas Parsons ist ein Geschäftsmann, der bis über beide Ohren verschuldet ist und deshalb eine Lebensversicherung abschließt. Um die Versicherung zu betrügen und um den Weg für seine Affäre mit der besten Freundin seiner Frau frei zu haben, beschließt er seinen Tod vorzutäuschen und seiner Frau (Ashley Judd) den Mord anzuhängen. Sie landet schließlich unschuldig im Gefängnis.
Damit beginnt dann der eigentliche Film, denn dort erfährt sie erstens, dass ihr Mann noch lebt und zweitens, dass sie für ein Verbrechen nicht zweimal verurteilt werden kann. Die Zeit im Gefängnis fällt ihr nicht leicht, doch die Kraft gibt ihr die Liebe zu ihrem Sohn Matty. Dieser spielt eigentlich eine Schlüsselrolle in dem ganzen Film, denn er ist ihr ein und alles und obwohl sie eigentlich ihren Mann hassen müsste und ihn verfolgen und auslöschen wollen müsste, geht es ihr nicht um Rache, sondern nur darum, ihren Sohn zu finden und wiederzubekommen. Probleme hat sie dabei allerdings, weil sie, nachdem sie gegen die Bewährungsauflagen verstoßen hat, von ihrem Bewährungshelfer und der Polizei verfolgt wird. Und dann ist da ja auch noch ihr Ex-Mann...
Auf jeden Fall ist der Film spannend und fesselnd von der ersten bis zur letzten Minute. Ashley Judd spielt die Rolle der liebenden Mutter, die alles tun würde um ihren Sohn zu finden sehr gut und überzeugend und auch Tommy Lee Jones (der Bewährungshelfer) macht als ihr Verfolger eine gute Figur. Das einzige Manko - das auch bei vielen anderen Filmen immer wieder auftaucht - ist, dass die Charaktere immer im falschen Moment zögern zu schießen... Damit wird die Handlung an einigen Stellen einfach zu vorhersehbar.
Die DVD selbst ist in Dolby Digital aufgenommen und die verschiedenen Kanäle werden glücklicherweise auch genutzt, jedoch hat man manchmal das Gefühl, dass der Klang eher ein wenig linkslastig ist. Das ist ein wenig unerfreulich und irritierend. Das Bild ist allerdings in guter Qualität.
Trotz der beiden kleinen Kritikpunkte bleibt der Film ein ausgezeichneter Thriller, den man sich auf jeden Fall auch gut mehrmals ansehen kann.
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am 15. September 2011
Dies ist seit 12 Jahren immer noch fuer mich der unuebertroffen beste Film, den Ashley Judd gemacht hat. Ich fand ihn auch keineswegs vorhersehbar, wie ein oder zwei andere Rezensenten beklagten.
Wunderschoene Drehschauplaetze wie New Orleans 6 Jahre, ehe es von Katrina zerstoert wurde, spannende Handlung, gute Darsteller...was kann man sich mehr wuenschen?
Und der Vergleich mit "Auf der Flucht" liegt nahe.
Ja, Hitchcock haette an diesem Film mit Sicherheit Freude gehabt (oder ihn selbst gedreht).
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am 29. April 2003
Während eines gemeinsamen Segeltörns mit seiner Frau Libby verschwindet ihr Mann Nick Parsons spurlos. Auf der Yacht befinden sich überall Blutspuren, die auf ein vermeintliches Verbrechen hindeuten lassen. Libby wird daraufhin bezichtigt ihren Mann ermordet zu haben. Im Frauengefängnis findet sie jedoch schließlich heraus, dass ihr Mann seinen Tod nur vorgetäuscht hat und noch am Leben ist. Sechs Jahre später kommt Libby frei und versucht ihren Mann, der ihren gemeinsamen Sohn in seiner Gewalt hat, aufzuspüren und zu töten. Denn nach amerikanischer Rechtsprechung garantiert ein Verfassungszusatz, dass man für ein und dasselbe Verbrechen nicht zweimal verurteilt werden kann - die exakte juristische Bezeichnung lautet 'Double Jeopardy', was übrigens dem Originaltitel des Films entspricht.
"Doppelmord" erinnert sehr stark an "Auf der Flucht" mit Harrison Ford. Libby wird irrtümlich angeklagt ihren Mann getötet zu haben - Dr. Kimble seine Frau - und setzt daraufhin alles daran, ihre eigene Unschuld ans Tageslicht zu bringen. Natürlich gibt es inhaltliche Abweichungen, wie zum Beispiel die Tatsache, dass Libby im Gegensatz zu Kimble ihre Gefängnisstrafe antritt und auch absitzt. Allerdings erleben wir auch in diesem Film Tommy Lee Jones in der Rolle eines Gesetzesvertreters, diesmal nicht als knallharter US-Marshal, sondern als strenger Bewährungshelfer, der Libby nach ihrem Gefängnisaufenthalt in einem Wohnhaus für ehemalige Strafgefangene unterbringt. Vergleichbar zu "Auf der Flucht" ist wiederum, dass Jones auch hier zunächst versucht die sich auf der Flucht befindende Person zu fassen und nach und nach doch von deren Unschuld überzeugt wird.
Was die darstellerischen Leistungen anbetrifft, so erlebt man einen Tommy Lee Jones in guter, aber nicht überragender Form. Zumindest im direkten Vergleich zu früheren Filmen wirkt er hier teilweise etwas lustlos, was sicherlich auch an der relativen Anspruchslosigkeit der Rolle liegen mag. Ashley Judd hingegen glänzt über die gesamte Laufzeit des Films und bringt ein weiteres Mal ihr wandlungsfähiges Talent zum Vorschein.
Im Ganzen ein packender Thriller, der allerdings nur streckenweise die Qualität von "Auf der Flucht" erreicht. Trotzdem auf jeden Fall sehenswert.
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am 22. Oktober 2007
Elizabeth "Libby" Parsons führt ein glückliches Leben zusammen mit ihrem Mann Nick und ihrem kleinen liebenswerten Sohn Matty. Auch wenn Nick - ein eher ungehobelter aber doch nach außen hin liebenswerter Mensch - von einer Menge Geldsorgen geplagt wird und diesbezüglich einige Schwierigkeiten hat, gibt es keinen Grund zur Besorgnis für Libby. Bis sie eines Tages mit Nick eine Segeltour macht und nachts auf dem Boot aufwacht - ohne Nick und mit dessen Blut über das ganze Boot verteilt. Geschockt über dieses Ereignis hat Libby bald ein weiteres Problem: Sie wird aufgrund der eindeutigen Beweislage, zu der auch eine Lebensversicherung von 2 Millionen Dollar gehören,angeklagt, Nick kaltblütig ermordet zu haben und zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Ihren Sohn übergibt sie vertrauensvoll den Händen ihrer Freundin Angelina Green. Als diese allerdings mit Matty spurlos verschwindet und Libby im Gefängnis erfährt, dass Nick tatsächlich noch am Leben ist und mit Angelina, Matty und den zwei Millionen ein angenehmes Leben führt, ist sie geschockt. Versuche die Verschwörung gegen sie aufzudecken, scheitern. Im Gefängnis erfährt sie jedoch auch von der Regelung "double jeopardy", die ebsagt, dass man nicht zweimal wegen desselben Verbrechens angeklagt werden kann. Praktisch bedeutet das: einmal entlassen kann libby ihren angeblich bereits toten Mann ungehindert ermorden. Nach 6 Jahren aus dem Gefängnis entlassen, macht sie sich also auf die Suche nach Nick, in erster Linie um Matty zu finden, jedoch im Notfall auch um ihren Ehemann zur rechenschaft zu ziehen. Die Suche gestaltet sich alles andere als leicht, denn der verbitterte unnachgiebige Bewährungshelfer Travis, dessen Regeln Libby übertritt versucht mit aller Gewalt sie zu finden und zurück ins Gefängnis zu verfrachten... eine spannende Hetzjagd beginnt, die die Akteure durch Amerika führt, bis es schließlich in New Orleans zum finalen Showdown kommt.
Doppelmord ist ein guter Film mit einer interessanten Thematik. Es geht um rache und Verrat, die Liebe und den Schmerz einer Mutter und natürlich um eine wilde Verfolgungsjagd mit einigen Action-Aspekten.
In die Rolle der Libby Parsons schlüpft Ashley Judd, die diese sehr emotionale Rolle mit Bravour meistert und ein sehr rührendes Verhältnis zu ihrem kleinen Sohn Matty, gespielt von Benjamin Weir. Ebenfalls überzeugend ist die darstellung von Filmbösewicht Nick, dem Bruce Greenwood Leben einhaucht und als überheblichen, gerissenen aber auch feigen Egoisten spielt.
Überragt werden diese Darstellungen allerings von Tommy Lee Jones in der Rolle des Bewährungshelfers Travis. Erst nach einer halben Stunde überhaupt auftauchend verleiht er der Person eine unglaubliche Tiefe und Ausstrahlung, wenn er fast gelangweilt und routiniert die Regeln seiner Einrichtung runterrattert und in nächstem Moment nach einem traurigen Blick auf das Bild seiner Tochter, die seine Frau ihm weggenommen hat, in düsteren Gedanken versunken in einer Bar sitzt. Auf diese Weise ist die person des Travis der der Libby parson sehr ähnlich, die beiden charaktere durch die von ihnen getrennten Kinder verbunden. So wundert es wenig, dass Travis nach einer Zeit ernste Zweifel an der Schuld Libbys bekommt und sich ebenfalls auf die Spur des angeblich gestorbenen Nick parson begibt. Gerade das zusammenspiel von Ashley Judd und Tommy Lee Jones machen den Film so sehenswert.
Die Story ist seh dicht und legt besonderen wert auf die Emotionen Libbys und ihrem sehnlichen Wunsch ihren Sohn wieder in ihre Arme zu schließen. Die Rache an ihrem Mann ist da eher zweitrangig. Die idee der "double jeopardy" regelung und der damit verbundenen Möglichkeit des unbestraften Mordes ist sehr interessant und spannend.
Die Action kommt in diesem Film auch nicht zu kurz, auch wenn sie nicht ganz so intensiv ist wie in anderen Thrillern dieser Art. Bemerkenswert aber auf jeden fall die situation mit dem auto, in dem libby mit handschellen an die wagentür gekettet ins Wasser fällt und dort langsam versinkt oder die falle auf dem friedhof. Das gestaltet den film sehr abwechslungsreich und spannend.
Einer der besseren Thriller also, den man sich auf jeden Fall anschauen kann und der mit einer annährend perfekten Besetzung glänzt. 4 Sterne
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am 29. Juli 2001
Hervorrangende Thriller gibt es wahrlich nicht wie Sand am Meer. Die meisten sind leider viel zu vorhersagbar oder einfach zu langweilig inszeniert. Gerade da macht dieser klasse Film eine schöne Ausnahme. Die Geschichte ist toll und wirkt nie aufgesetzt, sondern bleibt total nachvollziehbar. Eine junge Frau erwacht auf einer Segelyacht blutüberströmt und stellt mit entsetzen fest, daß ihr Ehemann verschwunden ist, vermutlich ist er ertrunken. Ziemlich schnell wird sie zur Hauptverdächtigen, da ihr Mann spurlos verschwunden bleibt und zu dem auch noch vermögend war. Bald muß die Frau eine Haftstrafe absitzen und wird daher von ihrem jungen Sohn getrennt. Sie schwört dem Fall auf den Grund zu gehen und das Sorgerecht für ihren Sohn wieder zu bekommen. Langsam aber sich enthüllt sie das ganze Gespinnst, eines vorsichtig geplannten Betrugs dessen Opfer sie wurde. Der Film ist bis zum genialen Ende spannend und Ashley Judd als junge Mutter sowie Tommy Lee Jones als Bewährungshelfer brillieren in ihren Rollen. Für mich war dies der mit Abstand beste Thriller des Vergangenen Jahres.
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am 20. Januar 2001
Als ich diesen Film als Ü-Film im Kino sah, hatte ich noch nie was von ihm gehört. Und auch als er regulär im Kino lief, war er relativ unbekannt. Aber dieser Film ist einer derer, die niemand kennt, aber den man trotzdem gesehen haben MUSS! Allein schon wegen seiner atemberaubenden Bilder des Südstaatenflairs in New-Orleans. Aber auch die bezaubernde Ashley Judd ist nicht zu verachten ;-). Auf jeden Fall ist dies ein erstklassiger, spannender Krimi den man sich auf keinen Fall entgehen lassen darf!
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TOP 1000 REZENSENTam 29. April 2014
Der australische Regisseur Bruce Beresford ist vor allem durch sein 1990 oscarprämiertes Roadmovie "Miss Daisy und ihr Chauffeur" bekannt, sein bester Film war allerdings der ein Jahr später entstandene Indianerfilm "Black Robe", der im Jahr 1634 spielt und das Aufeinanderprallen zweier Kulturen in der Wildnis von Kanada zeigt. In Amerika wurde auch der Thriller "Doppelmord" (im Original "Double-Jeopardy) ein solider Kinoerfolg. Insgesamt spielt der Film alleine in den USA gute 117 Millionen Dollar ein - ein formidabler Erfolg. Der Film bezieht sich auf den juristischen Grundsatz "Ne bis in idem" des fünften Zusatzes zur Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika. Dieser besagt, dass man für ein und dieselbe Tat nur einmal verurteilt werden kann. Ein beliebtes Motiv, wie auch der einige Jahre später von Gregory Hoblit inszenierte und wesentich bessere "Ein perfektes Verbrechen" zeigt. Trotzdem ist "Doppelmord" ein guter Unterhaltungsthriller, der vor allem durch die posiitive Ausstrahlung seiner Hauptdarstellerin Ashley Judd lebt. Wenn sich dann noch Tommy Lee Jones als sichere Bank und zweite Hauptfigur dazu gesellt, dann kann beinahe schon nichts mehr schiefgehen.
Jedenfalls sollte man alle logischen Überlegungen über Bord werfen, dann hat man mit dem "Doppelmord" einen guten Thriller gewählt. Er erzählt die Geschichte der glücklich verheirateten Libby Parsons (Ashley Judd) mit ihrem arroganten Mann Nick (Bruce Greenwood) und Söhnchen Matty (Benjamin Weir - 4 Jahre, Spencer Treat Clark - 11 Jahre). Doch die glückliche Idylle wird in dem Moment zerstört, als Libby mit ihrem Gatten einen Ausflug mit geplanter gemeinsamer Nacht auf der Yacht verbringt. Sie schläft dort ein und wacht benommen wieder auf. Alles ist blutverschmiert, ihr Mann ist unauffindbar und scheinbar von Bord gestürzt. Aber warum das viele Blut ? Und was ist das für ein Klappmesser, mit dem Libby dann von der Küstenwache angetroffen wird ? Jedenfalls wird sie wegen gefährlicher Körperverletzung mit Todesfolge zu Zuchthaus verurteilt, kann aber nach einigen Jahren eine Bewährung erwirken. Die hat sie auch bitter nötig, denn Libby ist felsenfest überzeugt, dass ihr Mann noch lebt und mit Libbys bester Freundin Angie (Annabeth Gish) ein Verhältnis hat und unter falschem Namen eine neue Existenz aufgebaut hat. Doch erstmal muss sie sich mit den strengen Regeln des Bewährungshelfers Travis Lehmann (Tommy Lee Jones) auseinandersetzen...
Wenn man sich keine weiteren Gedanken darum macht, warum Libby nicht sofort nachdem sie weiß, dass Gatte Nick noch lebt, eine Anzeige macht oder ihren Anwalt in Kentniss setzt, dann hat man das erste große Logikloch geschluckt und kann dem Racheplan von Libby weiter folgen, die auf eigene Faust ermittelt. Und das macht sie durchaus gut. Es ist zwar alles gesamthaft wenig glaubwürdig, aber dem Unterhaltungswert tut dies keinen Abbruch. Ein netter kleiner schnörkelloser Thriller ist Bruce Beresford gelungen.
Zwischen 3 und 4 Sternen.
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Eine glückliche Bilderbuchehe, ein schickes Haus am See und ein Sonnenschein als Kind...mehr können Libby und Nick Parsons kaum vom Leben erwarten. Der Traum endet, als Libby während eines Segeltrips des nachts blutverschmiert aufwacht und keine Spur ihres Ehemannes mehr zu finden ist. Für die Justiz scheint der Fall klar: Die Ehefrau gierte nach der Erlös einer kürzlich abgeschlossenen Lebensversicherung und kommt für mehrere Jahre ins Gefängnis. Ihr Kind wird von ihrer besten Freundin adoptiert, jedoch erlischt bald der Kontakt und bei einem Telefonanruf wirkt es so, als sei "Daddy" nicht auf dem Boot gestorben, wie man annimmt. Als sie die Chance auf Bewährung erfolgreich nutzen kann, trifft sie auf Bewährungshelfer Travis, der zunächst der kruden Geschichte rund um eine Verschwörung auf Kosten Libbys nicht so recht über den Weg traut.

"Doppelmord" ist ein solider Thriller, der sich insgesamt mehr vornimmt, als er einlösen kann. Die Geschichte wirkt an einigen Ecken und Enden etwas lieblos zusammengeschustert, einige Storyelemente musste man vermutlich mit dem sprichwörtlichen Hammer ins Drehbuch einflechten, damit die Sache ins Rollen kommen kann (z.B. warum Libby ihren Eltern nicht ihr Kind anvertrauen will und lieber die beste Freundin eine Adoption durchführen lässt...und dann doch vertrauensvoll bei den Eltern um Hilfe anfragt). Schauspielerisch überzeugen Ashley Judd und Tommy Lee Jones, auch wenn die Charaktere sicher noch ausbaufähig gewesen wären und einfach nicht genug in die Tiefe gehen, wie man es sich wünschen würde.

Qualitativ geht die DVD in Ordnung, Bild und Ton sind insgesamt tadellos, wie man es von dem etwas betagten Medium erwarten kann.
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am 15. November 2015
„Doppelmord“ ist ein spannender Thriller. Eine unschuldig verurteilte Frau nimmt Rache.

Inhalt:
Libby (Ashley Judd) wacht auf ihrem Boot auf, das überall Blutspuren aufweist. Keine Spur von ihrem Mann. Libby wird 6 Jahre für den Mord an ihrem Mann Nick verurteilt, ohne das eine Leiche gefunden wird. Ihren kleinen Sohn Matty gibt sie ihrer Freundin zur Adoption. Unschuldig im Gefängnis muss Libby feststellen, dass ihre Freundin und ihr Mann ein gemeinsames Spiel treiben. Nick lebt und wollte die Versicherungssumme kassieren. Keiner glaubt Libby und sie muss ihre Strafe absitzen. Nur die Rache macht sie stark. Nach der Entlassung linkt sie ihren Bewährungshelfer Travis (Tommy Lee Jones) und flieht. Während sich Libby auf die Spur ihres Sohnes begibt, setzt sich Travis auf ihre Spur. Libby findet ihren Mann Jonathan, alias Nick, und gerät bald in Lebensgefahr.

Unschuldige Verurteilung, abenteuerliche Flucht und ein genialer vorgetäuschter Mord machen diesen Film sehr unterhaltsam. Ashley Judd spielt ihre Rolle hervorragend und ist ein Augenschmaus. Tommy Lee Jones wertet den Film ebenfalls sehr auf. Trotzdem der Film schon etwas in die Jahre gekommen ist, ist dieser sehr sehenswert! Von mir die Note: "sehr gut"!
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am 13. Januar 2001
Dieser Film auf jeden Fall nicht! Tommy Lee Jones und Ashley Judd jedenfalls glänzen in diesem Film in ihren jeweiligen Rollen und gerade der Film offenbart, wie man in eine sehr verzwickte Lage geraten kann. Ich will nicht zuviel verraten, aber der Film zeigt auch, wie man aus so einer Lage wieder herauskommt. Wer diesen Film noch nicht im Kino gesehen hat: Unbedingt anschauen!
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