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Kundenrezensionen

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am 14. November 2000
"Der Schwarze Schmetterling Teil 1: Hast Du mich vermisst?" der Newcomer Asp wird beim schwelgerischen Dark-Wave-Nachwuchs ebenso sicher landen wie bei hartgesotteneren lichtscheuen Abtänzern. "Dancing" ist das Motto, mal verhalten, mal mit den Stiefeln zuerst. Die Texte sind teils deutsch, teils englisch, letztere angenehm oberhalb des sonst leider branchenüblichen Grundkurs-Niveaus. Musikalisch bedient man sich zwar gruftiger Konventionen, doch zehrt der Weltschmerz auch im technoiden und metallenen Gewand, sowie im Rhythmus von Ravel: Die Kunst kommt vom Können und nicht aus der Attitüde. Die geschmackssichere Geschlossenheit der Arrangements kommt - bei aller digitalen Hämmerei - aus dem Vertrauen auf die Kraft von Gitarrenriffs und, vor allem, der Stimme. Ungewöhnlich vielseitig für das Gothic-Gewerbe ist dieser Sänger, er spielt mit seinen Klangfarben, greift, um das Bild zu wechseln, erst leis und traurig in die Saiten, nur um im nächsten Moment die Streitaxt zu schwingen, wie in "Und wir tanzten". Und während "Imbecile Anthem" in den Strophen an die vornehme Schüchternheit britischer NewWave-Stimmen erinnert, verdankt sich die Wucht solch fetter Dancefloor-Nummern wie "Dancing" oder "Sing Child" nicht zuletzt den gebieterischen Refrains. Auch das Mittelalter ist bei Asp elektronisch ("Küss mich"), doch Melodiebögen und Backing Vocals schaffen eine eigentümliche Atmosphäre von Kapuzenträgern und Fackelschein. Ein selbstbewußtes, rundum gelungenes Erstlingswerk, nicht nur fürs Düstervolk.
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am 14. Juli 2003
Debüt Album von ASP hat mich verzaubert.
Wunderbare Verbindung zwischen Musik, Text und Stimme sind inzwischen für mich unverwechselbar.
"Sing Child" und "Dacing" füllen seit Jahren Tanzflächen der "schwarzen Szene"!
"Schwarzer Schmetterling" und "Und wir tanzten" sind von Überlegung und Melancholie gezeichnet.
Dieses Album ist eine Metapher, die mich zwingt über mich und mein Leben nachzudenken.
Bessonders wichtig ist hier "Imbecile Anthem" und "Where Do the Gods Go?"
"Hast Du mich vermisst" ist von erstem bis zum letztem Ton eine Geschichte, die erzählt wird mit kräftiger, dann wieder mit triefende von düsterer Erotik, Stimme des Sängers.
Im letzten Akt "Blinded" spiegelt sich noch einmal die nihilistische Besinnung, die durch ganzen Album, wie ein Leitfaden, führt.
Diese Musik ist einfach wunderschön und ich möchte sie nicht vermissen! Sie ist mit und in mir.
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am 8. November 2001
grandios,
das ist genau das, was der goth-szene noch gefehlt hat... electro gekonnt mit gitarren und schlagzeug gemischt ohne etwas zu vernachlaessigen oder laecherlich zu wriken. die texte auf englisch oder (nicht und) deutsch sind eindrucksvoll und spiegeln tiefe gefuehle wieder. der charismatische saenger und die musiker tun ihr uebriges, um uneingeschraenkt als DIE neuentdeckung der letzten jahre zu gelten. das auf dieser cd fast jedes stueck ein hit ist, ist sicherlich keinem entgangen, der in letzter zeit mal eine "duesterdisko" besucht hat...
noch ein kleiner tip: live sind sie noch besser als auf platte!
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am 31. Januar 2001
Es passiert ja manchmal, dass einem jemand eine Platte in die Hand drückt, die man normalerweise keines Blickes gewürdigt hätte. Nachdem ich also stirnrunzelnd die Scheibe von Asp hin und her gedreht hatte - scheint es sich rein Cover-mäßig doch bloß um die um-zigste Version vom Beelzebub-Wiedergänger zu handeln - war ich nach dem ersten Hören doch einigermaßen überrascht. Zwar sind Asp schon eher dem Darkwave-Lager zuzurechnen, doch heben sich vor allem die flotteren Stücke dank solidem handgemachtem Gitarrengewitter sowie gut dosierter Industrial-Anleihen wohltuend vom befürchteten Trauerbombast ab. Ein zweiter Blick ins Beiheft verrät überdies "echte" Drums. Und so kracht's denn auch ordentlich: Neben getrageneren Verschnaufpausen à la Schwarze Romantik oder der an Horror-Film-Musik erinnernden Schlußnummer "Blinded" gehts hauptsächlich brachial zu, sie haben, wenn ich mir die Bemerkung erlauben dürfte, die Eier drangelassen. Hier wurden grundlegende Genreregeln zwar nicht gesprengt, jedoch gehörig auf die Streckbank gelegt, bis man weit genug weg war von Mittelaltergetümel und Blut-und-Boden-Ästhetik. Der ausdrucksvolle Gesang überzeugt im Harten wie im Zarten und verzichtet weitgehend auf die leeren Posen der Witt-Parade, nicht zuletzt dank sorgfältiger Background-Arbeit. Ein haarsträubend intensives, schmissiges Album, in dem vielfältige Einflüsse aus der Darkwave/Industrial/Metal-Szene überzeugend zusammengefügt sind und das damit über den schwarzen Horizont hinausweist, ohne sich zu weit wegzubewegen: letztenendes fällt nach jedem Dreh das Kaleidoskop wieder zum schwarzen Flügelschlag zusammen. Kompliment.
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am 10. November 2000
Ein überzeugender Einstand, randvoll mit Kraft und Schönheit. Neben absolut unwiderstehlichen Tanznummern ("Where do the gods go", "Dancing", zu schweigen vom schon vorab legendär gewordenen "Sing Child") verursachen die langsameren Stücke, wie das minnigliche "Küss mich", Herzklopfen in anderer Weise. Der wiegende, schiebende Beat und der unkeusche kleine Gregorianerchor sind melancholisch und erotisch zugleich. A propos melancholisch: Menschen mit akutem Liebeskummer seien vor "Und wir tanzten" gewarnt. Sehnsüchtige Strophen und der schockierend, aber kathartisch brutale Refrain treffen genau ins Herz - wer glaubt, dagegen gefeit zu sein, den wird das Cello eines Besseren belehren. Erhöhte Suchtgefahr! "Teach me war" straft die allerorten ausgebrochene Lack+Leder-Verflachung Lügen, indem es (endlich!) dem doppelbödigen Spiel um Eros und Entwürdigung poetisch wie musikalisch wieder Schönheit und Würde verleiht. "Blinded" am Ende des Albums nimmt als (oh ihr Anbetungswürdigen) elegische Reprise Motive all der gerade verklungenen Klangwelten wieder auf und verdichtet sich mit Anleihen aus der Klassik und getragen von dieser einzigartigen Stimme zu einem leinwandlosen Soundtrack, der einen losschickt, die Kopfhörer zu suchen. Ich habe Asp auf dem Gothic-World-Treffen in der Wasserburg im Sommer live gesehen und war sehr gespannt auf das Album. Das Warten hat sich gelohnt. Eindringlich gesungen und ausdrucksvoll arrangiert, haben die tanzwütigen Stücke ihre Kraft behalten, die leisen Töne unerwartet tief getroffen: ein wunderbar düsteres Debüt jenseits aller schwarzummäntelten DarkWave-Klischees. Prädikat: to treasure forever.
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am 17. Mai 2001
Selten hat mich ein Lied so sehr berührt wie "Und wir tanzten". Ein absolutes MUSS für alle unglücklich Verliebten! Herausragend. Aber natürlich sind auch die anderen Songs auf diesem zweifellos ausehenerregenden Debut wunderschön, Sing Child z.B. ist aus dem Repertoire aller Clubs schon nicht mehr als Tanzflächenfüller wegzudenken. Texte die tief berühren, ohne schmalzig zu werden oder in den Schlager abzudriften. ASP sind DIE Shooting-Stars der dunklen Szene, und wenn das zweite Album (wann endlich?) auch nur annähernd so toll wird, müssen sich die "großen" dieser Musikrichtung deutlich in acht nehmen. Vorsicht! ASP kommt !
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am 16. Januar 2002
aaah, wunderschöne Lieder....obwohl ich normalerweise nicht so auf Electro steh - das ist echt toll. Die Stimmung und Wirkung, die durch diese Lieder, Texte, Stimme rüberkommen...Wahnsinn! Total schön...vor allem "Dancing", "Sing child" und "Und wir tanzten (ungeschickte Liebesbriefe)" - super!
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am 16. Mai 2003
...ist dieses Erstlingswerk von ASP. :)
Die Band kombiniert hierbei geschickt Elemente aus den Bereichen EBM, Gothic-Rock und Gothic-Pop zu einer sehr schönen Einheit zusammen.
Noch sehr verspielt und experimentierfreudig klingen alle 9 Songs des Albums, wobei zum Glück aber auch auf typischen "Pathos-Kitsch" verzichtet wurde und eher Liedtexte aus dem "wahren Leben" zu hören sind.
Die Songs sind alle sehr ohrwurmlastig und gehen schnell in die Beine. Aber auch befinden sich mit "Küss mich", "Teach me war" und "Und wir tanzen (ungeschickte Liebesbriefe)" ebenso ruhigere und nachdenkliche Lieder auf diesem Album.
Kurz um: ein Debeut-Album wie man es sich wünscht und durchaus Freunden dieses Genres bildlings an's Herz legen kann!
Anspieltipps:
"Schwarzer Schmetterling", "Where do the gods go", "Sing child", Teach me war", "Imbecile anthem" und "Und wir tanzten (ungeschickte Liebesbriefe)".
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am 18. März 2003
ASP haben hier ein phänomenales Debutalbum hingelegt. Wer den Clubhit "Und wir tanzten" kennt, wird überrascht sein, wie vielseitig und abwechslungsreich das Album ist. Grundsätzlich eher "electro-lastig", hebt sich das Album durch geschickt zur Auflockerung eingesetzte Gitarren und vor allem den beeindruckenden und vielseitigen Gesang von der Masse des Genres deutlich ab. Nicht zuletzt sei noch die Qualität der Texte hervorgehoben, die von fast beängstigender Dichte und Atmoshpäre und gleichzeitig doch von betörender Schönheit und Romantik geprägt sind. Ein absolutes Muß für alle Fans anspruchsvollen Dark-Waves.
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am 29. Oktober 2002
Die Mischung aus deutschsprachigen und englischsprachigen Titeln gefällt mir ebenso, wie die Texte selbst.
Sie sind flott und dennoch dark. Für Leute, die noch Gefühle und Gedanken kennen, ist diese CD ein echtes Muß. Man kann dort einmal über sich selbst nachdenken, ohne gleich in Depression zu verfallen.
Ich wünsche mir, daß ASP uns noch einiges neues zu bieten hat.
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