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TOP 500 REZENSENTam 3. Juni 2015
Alan Parker hat einmal betont, „Angel Heart“ sei in erster Linie eine klassische Detektivgeschichte, die Verbindung zum Okkulten eher zufällig und eigentlich Nebensache. Ich sehe das umgekehrt: die Detektivgeschichte ist nach meiner Wahrnehmung nur der Aufhänger, um Harold Angel in die Kreise von Voodoo und schwarzer Magie zu bringen und letztlich seinem Schicksal zuzuführen. "Angel Heart" ist keine Detective Story, es ist ein Thriller, und in diesem Genre ein Ausnahmewerk.

Vielleicht wollte Parker tatsächlich ursprünglich den Schwerpunkt anders setzen, doch vor allem die oppulenten, blutigen Bilder und die suggestiven Vor- und Rückblenden dominieren den Film. Dazu kommt das eindringliche Spiel der Akteure, allen voran Rourke, der hier sogar De Niro in den Schatten stellt. Schliesslich die Symbolik der Bildsprache und die packende Musik: all das schafft eine dichte, düstere, verstörende Atmosphäre, der man sich vom ersten bis zum letzten Schnitt nicht entziehen kann. Selbst der Abspann wird in den Plot integriert, die bedrückende Abwärtsfahrt mit dem alten Aufzug rundet den Film passend ab. Ich kenne keine gelungenere Schlußsequenz als diese.

"Angel Heart" ist aber auch ein Film, der vor allem durch seine offen dargestellte Gewalt und Sexualität polarisiert. Es überrascht nicht, dass das Werk nur einen einzigen Preis (für Lisa Bonet als Nachwuchsschauspielerin) gewinnen konnte, denn der Film ist alles andere als Mainstream. Er ist auch im Timing nicht immer ganz perfekt, gerade im Mittelteil gibt es einige unnötige Längen. Dennoch zähle ich ihn ohne Einschränkung zu meinen fünf Lieblingsfilmen. Es wird zweifellos anspruchsvollere und komplexere Werke geben, doch kein Thriller vermag es, mich durch seine Atmosphäre auch nach mehrmaligem Anschauen noch so in seinen Bann zu ziehen.

Belegen wir "Angel Heart" doch mit einem Zitat von Robert De Niro in seiner Rolle als Louis Cyphre: "You'll love it, or hate it." Ganz richtig. Meine Entscheidung steht.
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am 1. November 2012
Cover: FSK-freies Wendecover
Ton: 4 Sterne (2.0 DTS-HD, sauberer Klang, gute Bassumsetzung, gelungen)
Bild: 5 Sterne (Bild hervorragend in allen Punkten)
Story: 5 Sterne (gute Story mit genialem Ende)
Menü: 5 Sterne (schönes Menü in Sonyart, einfach, alles sofort anwählbar, aniemierter Hintergrund mit Filmszenen)

Der Film selbst ist ein Klassiker, kommt meiner Meinung nach an Alan Parkers Meilenstein "Birdy" heran. Beide Filme haben eines gemeinsam, eine gute neuartige Idee, die hervorragend in Szene gesetzt wurde. Die meisten Filme sind Remakes, oder haben irgendwelche oberflächlichen Storys. Gute intelligente Filme mit neuen Ideen sind selten. Heute bevorzugt man Popcorn-Kino, also viel Action, Krach, die Story und Originalität sind da nebensächlich. Ich schau selbst gern gutes Popcornkino wenn ich dabei nicht zusehr von Klisches und Logikfehlern bombardiert werde. Umso mehr sticht "Angel Heart" deshalb hervor. Mickey Rourke zu seinen besten Zeiten bietet hier eine Top-Leistung als Schauspieler, die Story versteht es zu fesseln, der Plot ist genial. Ein Meisterwerk.

Wer sich fragt ob die Nacktszenen mit Lisa Bonet in der FSK 16 Version zensiert sind, die Antwort lautet "Nein". Die BD-Version entricht der damaligen Leihversion bei Erscheinen, soweit ich dies nach so langer Zeit noch beurteilen kann. Zu den Extras zählen unter anderem Interviews von damals mit Alan Parker, Mickey Rourke und Lisa Bonet. Auch eine Erlärung zu Vodoo gibt es.

Fazit: Mit tollem Bild, gutem Ton, intelligenter Story, super Plot, einem Mickey Rourke in Bestform, ist dieser Film eine klare Kaufempfehlung.
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am 21. Juli 2016
"Soweit ich mich erinnere, war er durch eine Kriegsverletzung nervenkrank geworden. Der Mann war ein hoffnungsloser Fall."

New York, 1955. Der abgeranzte Privatdetektiv Harry Angel erhält den Auftrag, den seit Jahren (Ende des Zweiten Weltkrieges) vermissten Schnulzensänger Johnny Favorite (Johnny, die Goldkehle) ausfindig zu machen. Doch die Zeugen fallen einer nach dem anderen brutalen Morden zum Opfer. Verzweifelt und als Täter verdächtigt, versucht Angel den Job loszuwerden. Doch sein Auftraggeber, der Geschäftsmann Louis Cyphre, erhöht immer wieder sein Honorar. Der Routinefall wird zum Höllentrip...

"Sie müssen auf diesen Johnny ziemlich scharf sein." - "Ich mag keine unbezahlten Rechnungen."

Mit dem 35-jährigen Mickey Rourke (9½ Wochen, Barfly, Auf den Schwingen des Todes, Johnny Handsome, The Wrestler, Iron Man 2, The Expendables, Krieg der Götter und Marv in Sin City) als Harry Angel,
der 19-jährigen Lisa Bonet (Denise Huxtable in Die Bill Cosby Show; seit 2007 mit Jason Momoa und vorher, von 1987 bis 1993 mit Lenny Kravitz verheiratet und Mama von Zoe Kravitz) als Epiphany Proudfoot
und Robert De Niro (Taxi Driver, Die durch die Hölle gehen, The Untouchables, Kap der Angst, Mary Shelley's Frankenstein, Heat, Hide and Seek, Der Sternwanderer, Killer-Elite, Killing Season, Malavita, Last Vegas, Zwei vom alten Schlag, Man lernt nie aus, Oscar-Gewinner 1975 für Der Pate II und 1981 Wie ein wilder Stier und noch fünf weitere Male nominiert) als Auftraggeber.

"Haben Sie Angst?" - "Ja, ich habe Angst!"

In weiteren Rollen Charlotte Rampling (Zardoz, Orca - Der Killerwal, D.O.A. Bei Ankunft Mord, Dexter - Season 8) als Wahrsagerin Margaret Krusemark,
Brownie McGhee (Bluesgitarrist und -sänger) als Toots Sweet, Charles Gordone (1970 Pulitzer-Preis für Theater mit No Place to be Somebody) als Spider Simpson, George Buck als Izzy (mit dem Nasenschutz), Elizabeth Whitcraft als nackte Reporterin, Eliott Keener als ermittelnder (ständig schwitzender) Detective
und der 27-jährige Pruitt Taylor Vince (The Mentalist, Identität; hat eine Krankheit, das Augenzittern) als junger, schlanker Cop (mit sogar Haaren und noch Bartflaum, hier in seiner ersten Rolle).

Regie führte im Jahr 1987 der 43-jährige Londoner Alan Parker (Fame, Pink Floyd - The Wall, Evita, Mississippi Burning, Die Asche meiner Mutter, Das Leben des David Gale), der auch das Drehbuch schrieb, basierend auf dem Roman "Falling Angel" des US-Amerikaners William Hjortsberg (1978).

113 Minuten atmosphärisch düsterer (und ruhiger) Kriminalfilm mit Elementen des Film noir - und der Welt des Okkulten (u.a. mit ihren Voodoo-Praktiken). Spannend erzählt und für mich Note 2

"Was als stilsichere Variation des klassischen Detektivfilms beginnt, entwickelt sich zu einem visionären Labyrinth [...]. Ein brillant inszenierter, aber äußerst blutrünstiger Film, der als Spiel mit der Suggestivkraft des Kinos fasziniert, als mögliche Reflexion über Glauben, Aberglauben, Okkultismus [...] jedoch nicht ernst zu nehmen ist." - Lexikon des internationalen Films

EXTRAS:
Die Wahrheit über Voodoo: Hollywood und Voodoo 11:57, New Orleans Voodoo Connection 20:04, Voodoo und Musik 6:22, Voodoo-Führung 10:02, Der Tanz von Oya 8:52
Hinter den Kulissen: Making of (Was Voodoo wirklich ist 2:37, Der Film-Look 2:06, Choreografie eines Voodoo-Rituals 2:00), 3 unveröffentlichte Szenen 4:26, Interview mit Alan Parker 8:05, Behind the Scenes 8:23, Starinfos (Mickey Rourke 3:29, Lisa Bonet 3:35, Alan Parker 3:06)
Trailer 2:35

"Dafür wirst du brennen." - "Ich weiß. In der Hölle."
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am 15. März 2011
STORY: "Angel Heart" ist ein neuerer Klassiker des Film Noir. Privatdetektiv Harold Angel wird in New Orleans von einem undurchsichtigen Auftraggeber auf einen verschwundenen Soldaten angesetzt, der in merkwürdige Geschäfte und Rituale verwickelt war. Im Laufe seiner Ermittlungen gerät Angel immer tiefer in einen Sog aus widerwilligen Zeugen und mysteriösen Zusammenhängen in einem Sumpf von Voodoo.
Wer Enthüllungsgeschichten und Rätselfilme à la "Mulholland Drive" oder "Fight Club" mag, bekommt hier einen sehr stilvoll gemachten Thriller, der vor allem durch seine beiden Hauptdarsteller Mickey Rourke und Robert de Niro glänzt.

TECHNIK: Die blu-ray verfügt zwar auch im englischen Original nur über Stereoton, der aber ist ausgezeichnet abgemischt und dürfte der Kinofassung exakt entsprechen. Wer enttäuscht ist, hier kein 5.1 zu bekommen, sollte bedenken, dass dies in den 80ern gerade erst im Kommen war. Mir jedenfalls fehlt an der Tonspur nichts.
Das HD-Bild ist sauber abgetastet und hat meist sehr gute, wenigstens aber gute Bildschärfe. Die Kontraste stimmen und die dunklen Farbwerte sind genau richtig. Das geringe Filmkorn stört den Genuss nicht und der Gesamteindruck der technischen Umsetzung ist rundum positiv.

EXTRAS: Eine ganze Reihe von Hintergrundinfos wurde in niedriger Auflösung von früheren DVD-Editionen übernommen, die ausgiebigen Interviews mit praktizierenden Voodoo-Gläubigen sind mir allerdings neu. Eine runde Packung.

FAZIT: Die Story mag nicht jedermanns Sache sein, wer aber auf Nervenkitzel und Detektivgeschichten steht, kommt hier voll auf seine Kosten. Fans des Films können angesichts der sauberen HD-Umsetzung bedenkenlos zugreifen.
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am 26. Mai 2005
über den film braucht man denke ich nicht viele worte verlieren, grandioser okkult thriller mit mickey rourke und de niro at their best. leider wurde auch dieser film wie schon beid diversen zuvor für die dvd-auswertung auf ein 16:9 bild zurechtgeschnitten, also einfach am oberen und unteren bildrand teile weggeschnitten. unglaublich, was denken sich eigentlich die verantwortlichen für diese dvd veröffentlichung? ich möchte einen film vollständig sehen, sowohl was die szenen als auch das bildformat angeht und kein pseudowidescreen format. das bonusmaterial hat mich dann wieder etwas milder gestimmt und für die 2 punkte wertung gesorgt, nette infos über einen brillanten film. aber warnung an alle filmfreunde: finger weg von dieser dvd, es sei denn man steht auf abgeschnittene köpfe und füsse, die gibt es durch das zurechtgeschnittene bild nämlich zuhauf.
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am 9. März 2016
Dies ist ein Film den man gesehen haben muss. Ich habe meine DVD bei meinem letzten Umzug verloren, und habe sie mir gleich wieder bestellt. Ein genialer Film mit der créme de la créme aus Hollywood. Ein genialer Robert de Niro als Louis Cyphre. Einfach nur genial. Den müsst ihr euch ansehen. Allerdings finde ich die FSK Freigabe ab 16 ein bisschen zu großzügig. FSK ab 18 wäre angebracht.
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am 31. Januar 2003
Es gibt Filme, die vergisst man nicht. Dazu gehört Alan Parkers ANGEL HEART auf jeden Fall:
Der Privatdetektiv Harry Angel erhält von dem geheimen Louis Cypher den Auftrag, einen gewissen Johnny Liebling ausfindig zu machen, mit dem Cypher vor vielen Jahren einen Vertrag geschlossen hat. Angel nimmt den Auftrag an, ohne auch nur im Geringsten zu ahnen, dass ihn dieser Job weit über die Grenzen seiner Leidenfähigkeit hinaustragen wird...
Alan Parker warf für dieses Meisterwerk sein ganzes Können in die Waagschale. Das Resultat ist eines der provokantesten, schockierendsten und zugleich elektrisierendsten Werke der jüngeren Kinogeschichte. Die beängstigende Atmosphäre, die raffiniert eingesetzten Schockeffekte, die überragende Leistung der Hauptakteure, sowie das wirklich überraschende Ende machen ANGEL HEART zu einem unvergesslichen Erlebnis, das seine volle Wrikung erst richtig beim zweiten Ansehen entwickelt.
Die von Kinowelt herausgebrachte DVD hat eine vernünftige Bildqualität, wenn auch keine brillante. Der Ton hat gute Surroundeffekte, wobei die Bässe etwas abgehen. Neben dem Making-Of und dem Audiokommentar von Alan Parker selbst, bestechen vor allem die Specials "Creating the Look" und "Choreographing a Voodoo Ritual. (DVD: 4 Stars / Film: 5+ Stars)
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am 23. Juni 2001
Dieser Film ist wirklich jedem zu empfehlen, der schon Filme wie Lost Highway gut fand. Ein wirklich beeindruckener Film der den Zuschauer fesselt und bis zur letzten Sekunde nicht mehr los lässt.
Trotz zahlreicher Fehlinformationen ist der Film auf dieser DVD ungekürzt. Der Film wurde von der FSK neu geprüft und ab 16 freigegeben. Aus Zeitgründen geschah dies jedoch erst als die Produktion der DVD schon angelaufen war und somit wurden die ersten Exemplare dieser DVD noch mit einem FSK18 Logo versehen. Die FSK16 und die FSK18 DVD sind also beide identisch bis auf den Aufdruck des FSK-Logo's.
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am 15. Februar 2013
Einige meiner wenigen Rezensionen - doch der Film entfaltet sich immer wieder neu, nach dem x-ten Mal entdeckt man "Neues" und so soll es auch SEIN: Mickey Rourke noch vor Schönheitsoperationen und Boxkämpfen am absoluten Höhepunkt - damals Idol seiner Zeit à la James Dean; ein abgehalfteter Detektiv mit Zigarette im Mundwinkel, verschwitzt, schmutzig.... & Robert DeNiro in einmaliger, darstellerischer Höchstform. Alleine das Ende - Robert DeNiro - der Blick - mehr als 1000e Worte - Mickey Rourke der am Ende die Wahrheit "erkennen" muß und am Ende seiner "Suche" ist - ein MEISTERWERK wie ähnliche Filme z.B. "Das Schweigen der Lämmer"
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am 14. November 2013
Über die Qualität des Films brauch man wohl nicht lange zu reden- wer ihn sich hier bestellt hat, weiß warum. Die technische Umsetzung (Bild+Ton) ist, so weit ich das beurteilen kann, in Ordnung.

Da es sich hier um die Premium Edition handelt, hätte ich mir aber beim Bonusmaterial mehr Qualität gewünscht. Außer mehreren kurzen Dokumentationen, die sich (recht weitschweifig) um das Thema "Voodoo-Kult" drehen und einigen kurzen Interviews ( u.a.mit Regisseur Alan Parker) hat die Bonus-DVD nicht viel zu bieten. Mir fehlen Einschätzung und Einordnung von Filmkritikern/Filmjournalisten. Auch Gespräche mit den Hauptdarstellern Mickey Rourke oder DeNiro wären schön gewesen.
Vorbildlich finde ich da z.B. die "Century 3-Cinedition"-Editionen, die in punkto Bonusmaterial keine Wünsche offen lassen- und das zu einem bezahlbaren Preis!
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