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4.0 von 5 Sternen Unter Wert verkauft
Auch wenn es bereits im Barock Sonaten und Suiten für das Violoncello gab, so darf Ludwig van Beethoven dennoch zurecht als Vater dessen gelten, was wir heute als "Cellosonate" bezeichnen. Denn weder Haydn noch Mozart konnten sich dazu durchringen, Sonaten für dieses Instrument zu schreiben, dessen Tonumfang derart weit angelegt ist.

Und so sah sich...
Veröffentlicht am 17. Oktober 2010 von Andre Arnold

versus
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Lieber greift man die alte Version (Duo-Serie) zu...
Diese CDs wurden angeblich mit dem von Philips neu entwickelten "96kHz 24-bit Super Digital Transfer" Verfahren remastered. Ich weiss nicht, was für eine Technik Philips eingesetzt hat, aber das Ergebnis ist für meine Ohren leider miserabel.
Ich habe diese neueste Version mit din herkümmlichen CDs aus der DUO-Serie (1994) verglichen...
Am 13. Juli 2004 veröffentlicht


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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Lieber greift man die alte Version (Duo-Serie) zu..., 13. Juli 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Cellosonaten 1-5 (Ga) (Audio CD)
Diese CDs wurden angeblich mit dem von Philips neu entwickelten "96kHz 24-bit Super Digital Transfer" Verfahren remastered. Ich weiss nicht, was für eine Technik Philips eingesetzt hat, aber das Ergebnis ist für meine Ohren leider miserabel.
Ich habe diese neueste Version mit din herkümmlichen CDs aus der DUO-Serie (1994) verglichen.
Nach meinem Eindruck klingen die alten CDs viel klarer und originalgetreuer (Ich besitze auch alte LPs aus den 60er Jahren). Die neuen CDs klingen einfach zu stumpf, verfügen weniger Räumlichkeit als die DUO-Version.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unter Wert verkauft, 17. Oktober 2010
Von 
Andre Arnold "Lateingott" (Rödental, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cellosonaten 1-5 (Ga) (Audio CD)
Auch wenn es bereits im Barock Sonaten und Suiten für das Violoncello gab, so darf Ludwig van Beethoven dennoch zurecht als Vater dessen gelten, was wir heute als "Cellosonate" bezeichnen. Denn weder Haydn noch Mozart konnten sich dazu durchringen, Sonaten für dieses Instrument zu schreiben, dessen Tonumfang derart weit angelegt ist.

Und so sah sich Beethoven keinen weiteren Konventionen gegenüber und wähnte sich frei, die Formanlage seiner Werke seinen jeweiligen Bedürfnissen anzupassen. Das offenbart sich sogleich in seinen ersten beiden Sonaten für das Cello op. 5: Die beiden zweisätzigen Werke eröffnen mit einer ausgedehnten, langsamen Einleitung, die in der zweiten Sonate noch umfangreicher ist als in der ersten. Es folgt ein komplexes Allegro, das mit zahlreichen Höhepunkten aufwartet - Beethoven schrieb die Werke zu Gefallen des preußischen Königs, eines begabten Laiencellisten. Der zweite Satz ist dann jeweils ein leicht zugängliches Rondo.
Die Weitschweifigkeit der Einleitung macht einen langsamen Satz überflüssig. Man höre sich nur die Tiefen im Adagio sostenuto der g moll Sonate an! Auch das jeweils folgende Allegro überzeugt in seiner Gesamtanlage völlig. In der F Dur Sonate wartet Beethoven mit einigen Überraschungen auf. Das Rondo zeichnet sich durch seine - wie gesagt - leichte Zugänglichkeit und seine trefflichen Modulationen aus. Bereits in diesen frühen Werken lässt sich der spätere Meister ausmachen.

Die beliebteste Sonate ist die in A Dur op. 69. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Ein mitreißender Kopfsatz und ein pathetisches Scherzo ziehen sogleich in ihren Bann. Aber es ist besonders das Finale, das man gar nicht hoch genug einschätzen kann. Denn das vorgeschobene Adagio wird der Hörer genussvoll auskosten, denn nun tat eine langsame Passage wirklich Not nach diesem wirbelnden Auftakt. Nur leider ist diese Einleitung viel zu kurz, denn gleich danach folgt wieder ein aufbrausendes Allegro, das das Stück strahlend beendet.

Ausgesprochene Spätwerke sind die beiden letzten Cellosonaten in C Dur beziehungsweise D Dur op. 102. Sie tragen die typischen Merkmale des späten Beethovens in ihrem schroffen, aber zugleich beinahe göttlichen Ausdruck. Vielleicht handelt es sich dabei sogar um diejenigen Werke des Meisters, die am meisten verkappt und konzentriert sind, denn bis heute können sie sich nur schwer in den Konzertsälen der Welt halten.
Die C Dur Sonate beispielsweise ist komplex durchdrungen von einem einleitenden Andante Thema, das im zweiten und letzten Satz erneut auftritt. Daraus entwickelt sich sowohl das packende erste Allegro Thema des Kopfsatzes und vor allem das des Finals. Verbunden werden die Teile durch ein paradiesisches Adagio.
Konventioneller dagegen erscheint die D Dur Sonate. Sie eröffnet mit einem packenden, zwingenden Kopfsatz, der von einem tiefsinnigen, läuternden Adagio abgelöst wird. Die extreme Fuge des Finals gilt selbst etlichen Virtuosen bis heute als beinahe unspielbar. Perfekt vorgetragen allerdings glaubt man, einen Blick in den Himmel zu erheischen.

Interpretatorisch handelt es sich bei der vorliegenden Einspielung durch den Pianisten Sviatoslav Richter und den Cellisten Mstislav Rostropovich wahrscheinlich um eine der besten Darbietungen. Richters Anschlag ist kräftig, aber dennoch träumerisch und singend. Rostropovich spielt wie entfesselt, meistert jede noch so anspruchsvolle Passage dieser teils hochvirtuosen Werke locker. Das Zusammenspiel ist farbig und kontrastreich, stets spannend durch die scharfe Akzentuierung und differenziert nuanciert.
Nur leider kann die Aufnahmequalität nicht Schritt halten. Für eine Aufnahme vom Beginn der 60er Jahre - und für Philips Verhältnisse - sind ein derart stark wahrnehmbares Bandrauschen und ein solch dumpfer Klang beinahe ein Skandal. Dennoch sollte diese Aufnahme schon allein aufgrund der zeitlosen Deutung Richters und Rostropovichs in keiner Klassiksammlung fehlen.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine zauberhafte Interpretation fünfer Beethoven Sonaten., 13. April 2001
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cellosonaten 1-5 (Ga) (Audio CD)
Es handelt sich hier um Aufnahmen aus den Jahren 1961, 1962 und 1963, die liebevoll remastert wurden. Zum Aufnahmezeitpunkt war HiFi aber noch kein Markenzeichen und die Aufnahmen verfügen nicht über die technische Brillanz neuerer Aufnahmen mit digitaler Technik. So begleitet denn die Aufnahmen ein dezentes Rauschen (nur über Kopfhörer vernehmbar), dass offenbar durch die damaligen Microfone verursacht wurde und das ohne Dynamik und Klangverluste nicht herausgefiltert werden konnte.
Der Leistung der Interpreten Rostropovich (Cello) und Richter (Klavier) tut dies alles selbstverständlich keinen Abruch. Beide spielen die Sonaten hörbar mir grosser Freude. Vor allem das Cello kommt aufnahmetechnisch sehr warm und sauber zur Geltung. Die Sonaten stammen zum Teil aus Beethovens junger Schaffenszeit, sind leicht und heiter und bewegen sich unbelastend im Rahmen der damaligen "Pop-Kultur". Die beiden Sonaten Op. 102 auf der zweiten CD stammen aus der späteren Schaffenszeit Beethovens (1815) und sind schon komplizierter, zumal sich Beethoven hier von den seinerzeit vorgegebenen Satzstrukturen löst. Deshalb galten diese Sonaten seinerzeit als "sonderbar". Die Doppel-CD bietet einen feinen, excellent interpetierten Querschnitt durch Beethovens Schaffen in dieser Hinsicht dar. Es macht einfach Freude den beiden Künstlern bei ihrem wohlabgestimmten Spiel zuzuhören und es ist eine Freude, dass die fast 40 Jahre alten Tondokumente durch das remastering der heutigen Zeit zur Verfügung stehen und ihren Charme keineswegs verloren haben. Die CDs sind zudem ein gutes Beispiel dafür, dass sich klassische Musik auf einer CD keineswegs kalt und durch die Digitalisierung tot anhören muss. Ganz im Gegenteil. Ich meine diese CD sollte ihren Platz in jeder Beethoven-Sammlung finden.
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Cellosonaten 1-5 (Ga)
Cellosonaten 1-5 (Ga) von Svjatoslav Richter (Audio CD - 2001)
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