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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen54
4,7 von 5 Sternen
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am 4. Februar 2001
Hmm, sofort gekauft. Zwei Minuten reingehört...Die brauch ich! Dann daheim reingelegt. Mann oh mann, was für eine Platte! Was für eine Stimme! Aber soviel erstmal vorneweg. Die CD gefällt natürlich mal wieder nicht jedem. Wer (schlechtes Beispiel) Radioheads letzte Veröffentlichung nicht mochte, wird diese hassen, aber irgendwie is diese Musik (ein Debüt!) ein erfrischende Abwechslung, im doch sonst ach so monotonen Musikleben. Diese Platte läuft jedenfalls mittlerweile bei mir auf Heavy Rotation. Heute sagte ich zu meinem Vater: "Das ist moderne Klassik!" Ob ich damit zu hochgegriffen habe, weiß ich nicht. Ich denke jedoch nicht. Auch wenn man diese Musik nicht mag, kann man doch nicht umhin, sie faszinierend zu finden. Denn die Lieder sind von so fragiler Schönheit, dass man manchmal nicht weiß, warum man eigentlich weint. Herausstechen tut eigentlich kein Lied, alles ist in wunderschöner slow-motion gehalten. Und generell gilt sowieso wieder: Wer Christian musikalisches Talent zuspricht (solls tatsächlich geben), sollte die finger von diesem album lassen, aber diese Leute werden diese Rezension wahrscheinlich sowieso nie lesen. Bestes Lied: Oompa Radar Eingewöhnungsphase: 3-4mal hören
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am 12. Oktober 2001
Majestätischer Pop für die ruhigeren Momente des Tages. Diverse Assoziationen - Björk, Portishead, Cardigans, Propellerheads mit Shirley Bassey - aber dennoch völlig anders. Die Artenfülle an Klangfarben schließt Streicher, Blech- und Holzbläser, Melodica, Ukulele, sowie das Pfeifen von Alison Goldfrapp mit ein. Walzerklänge, Easy Listening-Momente und angedeutete Falsettjodler in "Oompa Radar"... "Human" könnte aus einem James Bond-Soundtrack entstammen. Fragile Synthieklänge, zB in "Lovely Head" oder "Utopia" erzeugen Eindrücke kühler Fremdartigkeit. Die Grundstimmung gleitet aber zu keinem Zeitpunkt ins Düstere ab, bleibt elegant und beherrscht, melancholisch, aber voller Kraft.
Wie die aktuelle LP von Simian lebt auch diese Platte von ihrer organischen Verbindung von retroartigen Klängen mit dezenter Elektronik.
Allerdings bleibt bei Goldfrapp das Konzept den ganzen Longplayer hindurch spannend, und schafft - nicht zuletzt dank der faszinierenden Stimme - eine entrückte, reiche Atmosphäre.
Gehaltvoll auch die Bonus Disc ... die Remixes gleichen nicht einfach aufgemotzen Originalen: schöne Instrumentalversionen von "Lovely Head" und "Utopia", witzig: "UK Girls" beinhaltet eine Coverversion von Olivia Newton Johns "Physical" und "Human" mit spanischen lyrics wird interpretiert von Calexico...
Fazit: abenteuerlich und meditativ zugleich, was für Genießer jenseits aller Schubladen. Ob man's nun Triphop nennen muß oder es in der Nähe von modernem Prog sehen möchte, wer sich an komplexeren atmosphärischen Klängen erfreut, wird diese Platte lieben.
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am 16. November 2002
Solche Platten gibt es nur ein, zweimal im Jahrzehnt... Man horcht bei den ersten (gepfiffenen) Tönen von "lovely head" auf, und lässt sich im warmen Klangbad treiben. Es handelt sich um jene Art von neuen Songs, die dennoch - trotz aller Elektronik - klingen, als wären sie Klassiker... Was an den orchestralen, warmen Breitwand- Arrangements, aber auch an der vollen, weichen Stimme von Allison Goldfrapp liegt.
Aber wozu viele Worte machen um eine Platte, die direkt ins Herz schießt und unglaublicher ist als alles, was Portishead je gemacht haben... Pure Magie.
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HALL OF FAMEam 27. September 2002
Wie läßt sich Goldfrapp am besten beschreiben?
Es ist schwierig, denn die Musik ist unkonventionell und vielseitig, erschafft bisweilen Atmosphären wie in alten Filmen aus den Vierzigern (wen wundert's, da Mitstreiter Will Gregory auch im Soundtrack-Metiér tätig ist), verfällt in leise Melancholie à la Portishead, präsentiert mit "Utopia" eine fast schon poppige Indie-Hymne und verführt mit Sanftheit zum Träumen wie beim Song "Pilots".
Allison Goldfrapps Stimme ist unglaublich, ebenso die Art und Weise, wie die Technik mit dieser Stimme spielt. Ich habe diese Frau auf der Bühne gesehen und muss sagen - sie ist ein absoluter Magnet.
Mute Records hat mit Goldfrapp einen echten Golfisch geangelt. Ich kann nur sagen: probiert ihn - er schmeckt vorzüglich!
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Wurde diese Frau eigentlich schon von den James Bond-Produzenten eingeladen, den Titelsong zu einem Bond-Film beizusteuern. Würdig wäre sie allemal: nahezu jeder Song wirkt wie aus einem dieser Filme, eine Musik, die das Mondäne eines Shirley Bassey-Hits der 60er Jahre mit moderner Synthie-Technik und Samples verbindet und damit einen ähnlichen Spagat hinlegt wie weiland Portishead, ohne dass diese jedoch kopiert werden. Vielleicht ist es dieser Spagat, der das Album zeitlos und bereits jetzt zu einem Klassiker macht. Denn heraus kam ein ganz erstaunliches Debüt, das Beste, was Goldfrapp seither gemacht haben, ein rundum rundes Album zum Immerwiederhören, ein Soundtrack fürs Kopfkino mit bemerkenswerter Dramaturgie und sorgfältiger Produktion, mit Experimentierlust, ohne sich zu verzetteln, und mit einer gurrenden, pfeifenden und jodelnden Alison Goldfrapp. FELT MOUNTAIN ist eines der wenigen Alben, das mich gleich beim ersten Hören vollständig für sich eingenommen hat. Mein Favorit ist HUMAN, das einen flotten und quietschigen Chachacha hinlegt und der bereits erwähnten Shirley Bassey vielleicht am nächsten kommt. Und doch fügt es sich wie auch die stilleren Titel hervorragend ein in ein Album voller Höhepunkte und ohne Durchhänger. Ganz eindeutig: höchste Punktzahl.
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am 7. Januar 2007
Ich legte mir erst "Supernature" von Goldfrapp zu und danach "Felt Mountain". Obwohl man sie schwerlich vergleichen kann, gefiel mir Supernature besser. Nun nicht mehr...

Ich hörte Felt Mountain das erste Mal im Auto, weil ich "Supernature"-Ähnliches erwartete. Naja, die Scheibe fiel voll durch, ich dachte, da hört man ja gar nix weiter... ;-)

Dann legte ich die Scheibe nochmal in meine Anlage zu Hause und ließ sie zweimal durchlaufen - es war der Hammer. Das Album entfaltet einen Zauber, der schwer zu erklären ist. Man liegt auf der Couch, schließt die Augen, und lässt sich von den Songs tragen. Schon der Opener "Lovely Head"... wenn man als Musiker in seiner Karriere einen solchen Song hinbekommt, dann HUT AB! Nur gilt das bei "Felt Mountain" für alle Songs! Ich höre das Album seitdem regelmäßig - allerdings nicht mehr im Auto :-)

Solch ein Werk ist ein Geschenk - höchste Punktzahl!
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am 16. Februar 2001
Die Jahrtausendwende verlief musikalisch gesehen irgendwie unspektakulär, vor allem was die experimentelleren, nicht so Mainstream orientierten Musikstile anbelangt.Hin und wieder brauche ich eine Platte, in die ich mich richtig hineinsteigern kann, welche mich zu pausenlosen Ausstößen wie "Genial", "Phänomenal!","Ich liebe sie!" etc hinreissen läßt. In den Jahren vor 2000 waren das Platten von Roni Size, Goldie, Tricky, Lamb, Portishead,etc. Goldfrapps "Felt Mountain" ist so eine Platte,die dies vermag; doch sie mit den oben aufgeführten Artists zu vergleichen, käme ihr nicht gerecht. Elektronik steht meistens ganz im Hintergrund, die teils schrägen Geräusche werden teils akkustisch-instrumental, teils von der genialen Stimme Alisons hergestellt. Viele Elemente aus klassischer Musik, aber auch Folkore und nach Filmmusik Klingendes wurden zu einem vielschichtigen Klanggemälde gewoben. Hier und da ein paar elektronische Akzente..und diese Stimme!!! Himmlisch, schräg, cooool! Goldfrapp entführen in eine abgedriftete Traumwelt, manchmal glaubt man, in einem dieser alten Ganghofer Filme,die unsere Großeltern so liebten, gelandet zu sein, bis man sofort wieder durch die eigenwillige Komposition eines Besseren belehrt wird. Textlich driftet die Platte zeitweise ins Bizarre ab "..fascist baby...Utopia..." und auch das Gesamtdesign des Goldfrapp Werks kann nur als parodistisch-ironisch bewertet werden: Auf dem Cover der Vorab-Single "Lovely Head" im letzten Jahr ist - als Scherenschnitt-Bild- ein Mädchen zu sehen,das in von Rehen bewanderter Naturidylle den Kopf des Geliebten umherträgt. Nach jahrelangen -zwar mir positiv aufgefallenen- aber dennoch recht unspektakulären Gastauftritten auf den Platten anderer, wer hätte da so einen genialen Auftritt in eigener Sache von Alison Goldfrapp erwartet. Wahrscheinlich musste sie in Will Gregory erst ihr musikalisches Pendant finden. Es war jedenfalls mindestens fünf Jahre überfällig! Ich bin sehr gespannt was in den nächsten Jahren noch so kommen wird!!!
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am 17. Oktober 2010
Ich gebe zu... Ich bin zu Goldfrapp gekommen wie die Mutter zum Kind... Aber der Reihe nach. Ich bin bzw. war ein ergebener Peter Gabriel Fan seit ich 15 bin also seit erscheinen seines SO Albums.
Habe ihn Jahre lang verehrt und habe ihn verlassen weil er nix mehr gemacht hat.

2001 lese ich die Rezesion des Musik-Express. Sie geben seltenst 6 Sterne für neue Alben, aber diesmal machen sie es. Ich überflieg den Artikel, aber das Cover bleibt in Erinnerung.
2003 Nu Metal und andere Strömungen machen irgendwie keinen Spass mehr und P. G. ist nach seinem Album UP bei mir endgültig komplett abgeschrieben.

Da krame ich dieses Heft aus der Schublade. Wieder begegnet mir dieses wunderschöne Cover von FELT MOUNTAIN. Lese die Rezesion noch einmal durch und merke, die muss ich wohl mal besorgen. Hatte nie etwas von ihr in Radio und Co. gehört.

Also absolut Blind gekauft.

Im Auto sitzend; nervös an der Verpackung rumfummelt. Dann sehe ich sie mir die CD an. Mache sie in den CD-Player und werde auf der Fahrt Richtung Frankfurt regelrecht umgehauen. So etwas schönes hatte ich noch nie gehört. BOAHHH!
So ging es mir damals. Eine pefekte Sache und nach dem erstmaligen Durchhören konnte ich verstehen, warum M/E 6 Sterne vergeben hatte.
Diese CD ist einer der schönsten, genialsten und besten CD's der hiesigen Dekade.

Mit zwei Songs hatte ich Anlaufschwierigkeiten: Oompa Radar und Horse Tears; dies ist heute Schnee von gestern. Horse Tears ist eine meiner AllTime-Favorites. Ich werde ihn auf meiner Beerdigung spielen lassen, weil er so wunderbar entsetzlich viel Gefühl hat...

Aber heute kann ich sagen, Danke dass es euch gibt; ihr habt mir den Glauben an die Musik zurückgegeben und einem altem Mann eine neue musikalische Heimat.
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am 25. September 2006
Klirrende Kälte, tiefster Winter, es schneit und die dicken Schneemassen machen alles leise.

Drinnen Kerzenlicht.

Ich schaue durch das Fenster dem feinen Schneegestöber zu.

Es ist es ruhig. Die Welt steht still. Ich lasse mich

fallen und versinke in dieser anderen, glänzenden, leisen und heiligen Welt.

Es ist die Welt von Felt Mountain.

Sphärische Balladen, bedrohliche, geheimnisvolle und träumerisch sentimentale Melodien.

Trip Hop-Beats und Latino-Rhythmen.

Streicher und Bläser.

Altertümliche Instrumente und elektronisches Frickeln.

Alles perfekt verpackt in dieser surreal, bizarr anmutenden Klangcollage.

Orchester meets Future-Pop.

Und immer wieder blitzt darin diese wunderschöne, klare, verzerrte, gehauchte, säuselnde Stimme auf.

Goldfrapp schufen ein Meisterwerk der Melancholie.

Als Orientierungspunkte seien Portishead, Air und ältere James Bond Filmmusik erwähnt.

Grosse Vergleiche lässt dieses Album dennoch keine zu,

denn Goldfrapp schaffen damit den Schmelzpunkt verschiedener Stilrichtungen

und sind damit wieder einzigartig.

Alison Goldfrapps und Will Gregorys tieftrauriger Soundtrack zum Winter, einfach bezaubernd.
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am 15. Juli 2004
Diese Musik ist von einem anderen Stern. Ich liebe sie! Ein Sog überwältigt jeden, der es hört und der nicht völlig zu Eis erstarrt ist. Tiefgründig, real träumend und regelrecht abhängig machend. Ob man "Felt Mountain" entspannt als Hintergrundmusik laufen läßt oder direkt konzentriert darin versinkt, es ist ein Genuß. Hier wurde Kunst gemacht, die man immer wieder genießen kann und will. Kaufen, lieben, ohne sie nicht mehr leben...
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