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am 20. Juli 2005
Wenige Künstler haben sich in ihrer Karriere so konsequent zu neuen musikalischen Ufern aufgemacht wie Laurie Anderson. Angefangen bei ihren sperrigen Popminimalismen der frühen Achtziger, über das multimediale "Home of the brave", das überraschend eingängige "Strange angels" legt sie nun ein neues Meisterwerk vor. Ihr Sound, der sich von Album zu Album immer weiter verdichtet ist hier zu einem melancholischen Universum aus Klängen, Stimmungen und intimen Gedanken verwoben. Seine hypnotische Ruhe zieht einen mit sich wie ein Nebel über dem Wasser, der die Geräusche dämpft. Das dieses Album nicht in Melancholie versinkt verdankt es den sprühenden Soundeinfällen und den mit einem Augenzwinkern erzählten Geschichten der Künstlerin. Ihr Steckenpferd bleiben Synthesen aus Geigen- und synthetischen Klängen, und natürlich ihre gedrechselten Spiele mit Worten, die sie zu nie gehörten Geschichten zusammenfügt.
Nach dem Opener, der auf die Atmosphäre des Albums einstimmt, folgt zunächst mit "The island where I come from" ein Song, der auf einer karibischen Leichtigkeit dahintreibt. "Pieces and parts" beginnt mit einem ihrer unnachahmlichen Monologe. "One beautiful evening" fesselt mit beißendem Text über harschen Elektroklängen, genauso wie das verstörende "My compensation", dass mit verzerrten Stimmen beunruhigt. Danach folgt als gewollter Bruch das jazzige Minimusical "Dark angel", dass ein wenig an Björks "it's oh so quiet" erinnert. Höhepunkt ist "Broken", dass mit einer treibenden Bassline und Ambientklängen im Ohr bleibt und von einer Beziehung erzählt, in der die Sprache verlorengegangen ist, und das wunderbare "Rhumbaclub" von der Bonus-CD - eine der verschrobenen Geschichten zu einem trunkenen Akkordeon und magischen Pianoklängen von Dr. John.
Man folgt ihr auf dieser Reise durch ein Wechselbad aus Stimmungen und Einsichten, taucht hinein, läßt sich fallen, verschwindet in der Musik. Von wie vielen Alben kann man das heute noch sagen? Ein Album der Zwischentöne, ein Album zum ganz und gar hören.
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am 19. Oktober 2001
Ich hab mich ja gewundert ob Laurie Anderson dem Mainstream und Kopiereifer der die letzten Jahre so populär geworden ist nacheifert und eine leicht verdauliche CD herausgibt. Zum Glück nicht! Sie präsentiert wieder einen Hörgenuss und tiefgehende Lyrik. In diese CD kann man nicht einfach reinhören. Man muss sich ZEIT nehmen, hinsetzen und zuhören und die erzählten Geschichten mitleben. Eine nicht alltägliche CD die Sie kaum im Lokalradio hören werden.
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am 26. Februar 2002
Laurie Anderson fügt sich mit ihrer neusten perfekt/konsequenten Synthese aus Elektronik und traditionellen Instrumenten wieder in ihre schon seit zwanzig Jahren erzählten Musikepos ein, dessen Welt sich wohl am ehesten mit derer Dalis vergleichen lässt. Laurie Anderson macht keine Hintergrund- bzw. Berieselungsmusik. Wer aber die Interesse und Zeit mitbringt, diese CD wirklich zu hören, wird einen Musikgenuß auf sehr anspruchsvollem Niveau und einen "Trip" ohne Rauschmittel erleben, welcher die Kraft hat, die Zeit für einen Moment anzuhalten. Laurie Andersons Einfluss auf die Musikwelt ist größer, als die meisten vermuten. Dass sie wenig kommerziellen Erfolg im klassischem Sinne hat, mag wohl nur daran liegen, dass sie genau auf diesen keinen Wert legt. Fazit: Ein Muss für jeden, der noch gerne Musik wirklich HÖRT! Ein bisschen Mut für experimentelle (aber ruhige) Klänge sollte man aber schon mitbringen. Wer gerne Brian Eno und Peter Gabriel hört, kann ohne weiteres einen Blindkauf wagen...
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HALL OF FAMEam 4. Juli 2003
Bekannt wurde die amerikanische Performance-Künstlerin durch ihren 1981-er Hit "Oh Superman" - selten war ein so abgefahrenes Stück Musik in den Charts. Nachdem sie dann aber mit ihren multimedialen Supershows Mitte der 80er eine Art Marketing-Königin in der Avantgarde des elektronischen Spektakels zu werden schien, beschäftigt sich Laurie Anderson auf ihrem neuen Album mit anderen Sachen. Auf "Life On A String" widmet sie sich mit höchster Konzentration und feiner Ironie wieder ganz einfachen Geschichten. Niemand kann so erzählen wie sie: von dem weißen Wal, dem dunklen Engel und von einem wunderschönen Abend, niemand kann so dahin träumen und fast schon entrückt modulieren. Skeptisch und lakonisch sind ihre Beobachtungen, leise ist ihr Humor. Die Produktion lässt bewusst locker, bietet Raum für den meditativen Grundzug, das melancholische Umranken, das sich sehr gut verträgt mit den tiefen Schwingungen ihrer elektronischen Geige. Deren Modulationen paaren sich perfekt mit ihrer Stimme, die mittlerweile eine geradezu mütterliche Wärme angenommen hat. Eine ruhige, aber nicht einschläfernde musikalische Erfahrung.
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am 23. Dezember 2003
"Life on a string" ist vielleicht nicht so experimentell ausgefallen, wie manch Vorgängeralbum von Laurie Anderson, aber mit diesem Album gelingt es Laurie Anderson wieder uns in ihren Klangkosmos mitzunehmen. Sehr facettenreich präsentiert sie die Musik, die sehr außerordentlich räumlich klingt. Obwohl sie, wie gewohnt, auf elektonische Instrumente zurückgreift, erreicht sie es ein sehr warmes Bild von ihrer Musik zu schaffen, welches durch ihr eigenes Geigenspiel und ihren Gesang ergänzt wird. Diese CD sollte man sich mit Kopfhörer anhören, denn so kann man am besten in diese Musik eintauchen. Eine wirklich gelungende Platte.
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Laurie Anderson sagte selbst zu diesem Album von 2001 :" Es ist das erste Mal seit meinem Debütalbum "Big Sciene" das ich wieder auf einer Aufnahme Violine gespeilt habe. Es war ein großer Spaß mit anderen Streichern zu arbeiten, und es ist der vorherrschende Sound auf "Life On A String". Ihre musikalischen Botschaften richten sich aber keineswegs nur an ein elitäres Publikum, sie sind jedem verständlich, der sehnsüchtig intelligente Aspekte in der "Popmusik" sucht. Dieses Album wurde auf dem "Nonesuch" Label veröffentlicht mit Labelmates wie "Kronos Quartet" und "Bill Frisell", der auch auf diesem Album von Anderson seine Gitarrenarbeit beisteuert. Ihr Lebensgefährte Lou Reed (RIP) wirkt natürlich ebenso mit, wie der Schlagzuger Joey Baron und der geniale Songwriter und Streicharrangeur Van Dyke Parks, welcher auch von "Pere Ubu" und anderen "Avantgardeheroes" verehrt wird. Die Denkerin verfügt über einen seltsamen Humor. Musikalisch war sie immer schon schwer einzuordnen. Vielleicht ist sie das weibliche Gegenstück zu dem kongenialen "Peter Gabriel", mit dem sie auch schon zusammengearbeitet hat, aber das trifft es natürlich auch nicht ganz, da sie auch extrem experimentelle Ansätze in Richtung "Elektronic-Avantgarde" einfließen lässt. Diese Platte/CD erzählt wieder aus "ihrem Leben" und von ihren eigenen Erfahrungen. Mit ihrer sanften,einschmeichelden Stimme spricht sie die Texte mehr als das sie sie singt, wie immer also. Die Intensität des Albums sieht Laurie Anderson noch durch den sparsamen Sound gesteigert : " Meine Hauptaufgabe diesmal bestand darin, Dinge auszulassen. Ich sagte mir selbst immer wieder : Du brauchst das nicht, nimm`das heraus, lass`dieses weg, bis es ziemlich entblösst klang. Ich wollte wirklich mehr Luft darin haben." ( kult 5/2001 S.31 cas). Manchmal ist weniger mehr. Um diese "Plattitüde" zu bemühen.
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am 12. Oktober 2001
Selbst nach mehrfachen hören der CD konnte ich die Botschaft, welche uns Frau Anderson diesmal mitteilen wollte nicht entdecken bzw. erhören!Die neuste Veröffentlichung nach so langer Zeit zeigt zwar in hörbaren Genuß nach oben, kommt meiner Meinung nach an die Qualität und die Einfüllsamkeit von "Strange Angels" nicht heran!Aber für jeden, der Laurie`s Gedankenwelt teilt ein Muß!
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am 18. November 2014
Spielen mit Ton und Stimme und Gesang. Berauschend und richtig inspirierend. Habe bei einem HiFi Hersteller kennengelernt und sofort gemocht! Musik!
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