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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jesus Christ Superstar: Das beindruckendste Werk Webbers...
...findet in dieser Produktion im großen und ganzen volle Anerkennung. Das Orchester ist wirklich hervorragend, der Ton ist klasse.
Glenn Carter als Jesus beweist seine große Stimmstärke und seinen nicht minder großen Stimmumfang sehr eindrucksvoll. Schauspielerisch einwandfrei wirkt er sehr überzeugend.
Jerome Pradon als Judas...
Veröffentlicht am 30. April 2002 von Christina

versus
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen modernisierte Christi Passion
Musikalisch und gesanglich ungleich aufwendigere Neuverfilmung nach dem gleichnamigen Bühnenmusical von Andrew Lloyd Webber (Musik) und Tim Rice (Texte) von 1972. Im Gegensatz zur Erstverfilmung von Norman Jewison handelt es sich hier um eine bühnengerechte Videofassung. Leider ist nicht mehr viel von der Kraft des ursprünglichen Kultmusical-Klassikers...
Veröffentlicht am 12. Oktober 2002 von Stefan Meyer


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jesus Christ Superstar: Das beindruckendste Werk Webbers..., 30. April 2002
Rezension bezieht sich auf: Jesus Christ Superstar [VHS] (Videokassette)
...findet in dieser Produktion im großen und ganzen volle Anerkennung. Das Orchester ist wirklich hervorragend, der Ton ist klasse.
Glenn Carter als Jesus beweist seine große Stimmstärke und seinen nicht minder großen Stimmumfang sehr eindrucksvoll. Schauspielerisch einwandfrei wirkt er sehr überzeugend.
Jerome Pradon als Judas gefällt mir unheimlich gut. Den Verräter spielt er geschickt, die innere Zerrissenheit ist sehr gut nachzuvollziehen, mit Arroganz und Charme wirkt er auf einmal sympatisch.
Von Renee Castle bin ich enttäuscht, sie hat bestimmt eine hübsche Stimme und ein schönes Gesicht, aber immerhin spielt sie eine Prostituierte und daher kann man ihren ständigen Liebreiz nicht ganz mit der Figur Maria Magdalena verbinden. Ihr fehlt die Attraktivität.
Tony Vincent als Simon ist wohl der Blickfang des ganzen Films. Daran ist bestimmt in erster Linie sein blendendes Aussehen Schuld :), aber er spielt den kämpferischen Simon Zelotes mit der charmanten Naivität, die die Rolle braucht: Einerseits mit dem Glauben an die Waffen und die Gewalt und andererseits mit der uneingeschränkten Liebe und Begeisterung für Jesus.
Über Fred Johanson als Pilatus kann man bestimmt zweigeteilt sein und jede Seite wird gleich stark vertreten sein. Entweder findet man in ihm, seiner Stimme und seiner Spielweise seine Ansichten über Pilatus bestätigt, oder eben nicht. Ich persönlich hätte mir eine andere Besetzung gewünscht, denn er kommt mir sehr unnahbar vor.
Rik Mayall als Herodes ist wirklich herrlich. Anschauen, mitlachen!
Die Priester sind gemein und hinterlistig und überzeugend. Findet man Annas Stimme vielleicht eher zum Lachen, so lässt Kaiaphas doch keinen Zweifel an seiner Machtposition.
Die Jünger sind allesamt sehr schön anzuschauen und anzuhören, vor allem die Abendmahlsszene ist beeindruckend. Allerdings stehen sie auch öfter mal unentschlossen und untätig neben dem Geschehen, was zwar die Hauptdarsteller besser zur Geltung bringen, die ganze Truppe aber etwas begriffstutzig aussehen lässt. :)
Das Ensemble ist gut ausgewählt, die Stimmen sind schön ausgewogen, allerdings findet man zu den Szenen, in denen es als schwarze Gestalten verkleidet ist, plötzlich nur noch wenig Zugang findet, da man sich die tobende Menschenmenge doch etwas anders vorstellt.
Insgesamt ist das Video aber sehr schön gelungen, bunt und facettenreich. Zum immer wieder anschauen und wenn es nur wegen Simon Zelotes ist!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine beeindruckende Darstellung, die unter die Haut geht., 9. Juli 2001
Rezension bezieht sich auf: Jesus Christ Superstar [VHS] (Videokassette)
Ich bin ein absoluter Fan dieser Rockoper, seit ich das erste mal die Melodien gehört habe und den Film aus den 70ern gesehen habe. Diese neue Inszenierung (für alle, die die Aufführung in Essen erlebt haben: es handelt sich um die gleiche Inszenierung, nur mit anderen Darstellern) ist meiner Ansicht nach aber um Klassen besser als die alte und das nicht nur deshalb, weil sie zeigt, wie aktuell der Stoff nach wie vor ist. Die Story ist stärker auf die Figur des Jesus und sein Schicksal hin zentriert. Die Darstellung ist dabei sehr real und läßt mir jedes mal den Atem stocken. Wenn dann am Ende das Kreuz aus Scheinwerfern aufleuchtet, öffnet dies den Blick über das bloße Geschehen hinaus hin zum Ostergeschehen. Das scheinbare Ende ist erst der Anfang. Insgesamt ist dies ein absolut gelungenes Video. Auch nach mehrmaligem Anschauen hat es nichts von seiner Faszination verloren und geht unter die Haut.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Musik - Tolle Darsteller, 12. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Jesus Christ Superstar [VHS] (Videokassette)
Dieses Video kann man jeden Tag aufs Neue sehen, ohne dass es einem langweilig wird. Die schauspielerischen und gesanglichen Leistungen der Darsteller sind einmalig. Die Filmversion erlaubt einem auch Einblicke in das Bühnengeschehen, die dem normalen Musicalbesucher verborgen bleiben. Fazit: genial
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen modernisierte Christi Passion, 12. Oktober 2002
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jesus Christ Superstar (DVD)
Musikalisch und gesanglich ungleich aufwendigere Neuverfilmung nach dem gleichnamigen Bühnenmusical von Andrew Lloyd Webber (Musik) und Tim Rice (Texte) von 1972. Im Gegensatz zur Erstverfilmung von Norman Jewison handelt es sich hier um eine bühnengerechte Videofassung. Leider ist nicht mehr viel von der Kraft des ursprünglichen Kultmusical-Klassikers übrig geblieben. Eine mit krampfhaften, visuellen Modernisierungen ausstaffierte Version, die Jesus zum jammernden Waschlappen degradiert. Der Versuch, die Geschichte durch Spielereien, wie Monitore und moderne Kostüme zu deutlich in die Moderne zu transportieren kann nur scheitern, da die Geschichte heute in dieser Form nicht mehr stattfinden könnte.
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Warum ist für so viele "neu" gleichbedeutend mit "besser"???, 5. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Jesus Christ Superstar (DVD)
Hallo!

Hmmm...es leuchtet mir in der Tat nicht ein, daß diese Version von vielen so hochgelobt wird und dabei häufig das vermeintliche Totschlagargument hervorgebracht wird, die neue Version sei eben zeitgemäßer und nicht so ein Hippie-Gehampel, um es mal flapsig auf den Punkt zu bringen.

Diese Version von Regisseur Nick Morris hat meiner Meinung nach keinerlei Tiefgang und ist teilweise auch "handwerklich" schlecht umgesetzt. Beispiele hierfür sind:

Gesang:

"Jesus Christ Superstar" ist, wie ich glaube, ein sehr schweres Stück für alle Beteiligten. Hinzu kommt, daß die 73'er-Version die Messlatte dermaßen hoch ansetzte, daß alle nachfolgenden Versionen von vornherein einen schweren Stand haben. Das entschuldigt allerdings nicht die Schwächen dieser Version.

Ich weiß nicht, wie die 73'er-Version produziert wurde oder in welchem Zeitraum. Fest steht jedoch, daß der Gesang in der 73'er-Version hervorragend eingespielt und abgemischt wurde. Bei ein paar unbedeutenderen Rollen gibt es gesangliche Schwächen. Dazu kommen ein paar unsaubere Passagen, die aber durchaus so gewollt sein können (z.B. Herodes, Simon und Pilatus).

Bei dieser Version hier hat man mehr als ein Mal den Eindruck, als sei die Zeit zu knapp gewesen, den Gesang ordentlich einzuspielen. Viel Gequäke und Füllseufzer, teilweise unpassende Sänger für die jeweilige Rolle (z.B. Jesus) und hinzu noch langweilige Gesangslinien (wenn z.B. Caiaphas die Gesangslinie zu stark an der Musik orientiert und darunter der Fluss leidet).

Schauspieler:

Es scheint, als seien die meisten Akteure mehr aufgrund ihrer Physis in Verbindung mit ihren vordergründig beeindruckenden Stimmen ausgewählt worden, anstatt das schauspielerische Können mit zu berücksichtigen. So kommt es, daß viele wichtige Rollen absolut unglaubwürdig rüberkommen. Das gilt z.B. für Pilatus (schade, eines der wenig wirklich guten Kostüme, ein beeindruckendes Äußeres und eine interessante Stimme), dessen teilweise albernes Overacting zusammen mit seinen gesanglichen Defiziten der Rolle nicht gerecht wird. Das gilt aber auch für Judas, der theoretisch die Stimme für die Rolle hätte, in dieser Version aber quäkt und schmachtet, dabei aber äußerlich einen unpassend rüden und aggressiven Charakter verkörpert. Jesus ist ebenfalls vollkommen fehlbesetzt, da Glenn Carter zwar gut ausssieht, jedoch weder die Stimme für diese anspruchsvolle Rolle, noch das schauspielerische Können für die Art der Inszenierung mitbringt.

Dramaturgie:

Die Inszenierung dieser Version hier grenzt bisweilen ans Lächerliche. Es scheint sich niemand ernsthaft mit dem Inhalt des Stücks befasst zu haben! Die Texte passen überhaupt nicht zu dem, was die Schauspieler da vor unseren Augen treiben.

Das Besondere an "Jesus Christ Superstar" ist doch, daß eben nicht die klischeebehafteten Rollen neu aufgelegt werden, sondern daß aus der Sicht eines nachdenklich gewordenen Judas Iscariot die Ereignisse rund um Jesus Christus bis hin zu seinem Tod neu beleuchtet werden. Es gibt keinen klassischen Bösewicht. Pilatus erliegt dem Druck, der auf ihm ausgewirkt wird, Herodes macht seine Exzentrik gleichgültig und die Priester und Pharisäer als antreibende Kraft haben tatsächlich nachvollziehbare Sorgen über ihre politische Zukunft und eine berechtigte Angst vor der Reaktion der römischen Besatzungsmacht.

Setzt man all dies zugrunde, so wird die 73'er-Version nochmals aufgewertet. Diese Version hier versucht jedoch krampfhaft, durch verschiedene Stilmittel (düstere Kulissen, wallende, schwarze Kostüme, etc.) bestimmte Hauptpersonen als "Bösewichte" hinzustellen. Besonders mißlungen ist hierbei das Bild des Judas...hier passt der Text überhaupt nicht mehr zur Darstellung des Charakters. Grob erscheint er hier, aggressiv, egoistisch...wie ein Fremdkörper, der niemals zuvor etwas mit Jesus zu tun gehabt hat.

Bei der Regie und der schauspielerischen Leistung zeigt sich ganz besonders, daß in diesem Werk nichts tiefgründiges verborgen liegt. Es wirkt alles lieblos und oberflächlich. Die Schauspieler und ihr Gesang berühren nicht...nicht einer von ihnen ist so überzeugend in seiner Rolle, wie man es von den Schauspielern der 73'er-Version mit Fug und Recht behaupten darf.

Zwei Sterne von mir, da der eine oder andere Moment zu gefallen wusste, auch wenn das wahrscheinlich nicht Absicht war.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hatte mehr erwartet, 22. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jesus Christ Superstar (OmU) (DVD)
Habe das Musical vor ca. 15 Jahren in Bochum gesehen und war vom ersten Augenblick an begeistert. Habe mir direkt die komplette CD gekauft und diese rauf und runter gehört. Jetzt 15 Jahre später ist sie mir wieder entegegen gekommen, also nochmal reingehört und nicht mehr losgelassen. Das war auch der Grund der Bestellung der DVD, ich wollte das super Musical nochmal sehen.
Aber leider musste ich mich kurz nach der Overtüre enttäuschen lassen. Weder Jesus (ohne Bart) noch Judas (mit sehr schütterem Haar, der Judas den ich gesehen habe war ein Berg von einem Kerl) haben mich optisch überzeugt, gesanglich schonmal gar nicht. Die ganze Zeit hatte ich diese Starken Stimmen im Ohr, das war stellenweise echt ein Gejaule. Bis auf Pontius Pilatus und Caiphas überzeugt nicht einer der Sänger richtig.
Wer sich also nochmal Jesus Christ Superstar anhören möchte, lieber nur das Doppel-CD Album holen, der Klang ist besser, auch ohne Bild
Es gibt 2 Sterne da es dennoch schön war die Geschichte nochmal zu sehen und die DVD sehr günstig war.
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18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut, aber lang nicht so genial wie Ted Neely..., 6. April 2002
Rezension bezieht sich auf: Jesus Christ Superstar (DVD)
Die Neufassung der Rock-Oper JCS auf DVD passt sich dem gegenwärtigen Mode- und Kultur-Trend ausgezeichnet an. Hier wird der politische Hintergrund um die letzten Tage des Jesus von Nazareth besonders deutlich. Es bestechen die Elemente Stahl, Beton, Graffiti; die Kleidung ist "modern". Diese Faktoren lassen dieses Kapitel der Geschichte in der Gegenwart geschehen. Zeitlos und aktuell.
Da waren die 70er schon revolutionärer. Ted Neely als Jesus von Nazareth besticht die Zuseher mit seiner rauen, aggressiven Stimme, mit seinem zweifelnden Fragen, vor allem in der Szene "Gethsemane". Anhand dieser wird am eindrucksvollsten die Angst, das Zweifeln, das Sich-gegen-den-Willen-Gottes-Auflehnenwollen, durch die vokale Interpretation der Musik Webbers evident.
Leider kommt Glenn Carter an diese Stimmgewalt bei weitem nicht heran. Glenn Carter's Interpretation ist weinerlich, zögerlich - in der DVD-Verfilmung unterstreichen ein alternativer Einsatz von Orchester und Musikinstrumenten die "revolutionären" Aspekte. Aber leider reichen sie nicht wirklich, um den "Zweifler" Jesus dem Zuschauer näherzubringen, seine Gegenwehr und seine Aggression. Die Gegensätze zwischen den gleichmütigen Aposteln und dem zweifelnden, kämpferischen Jesus sind in der "alten" Version mit Ted Neely spürbarer als in der neuen Verfilmung mit Glenn Carter.
Auch die Schauplätze sind in den beiden Fassungen völlig konträr. Die 70er (Ted Neely) spielen ausschliesslich im Freien, die wechselnden Landschaften unterstreichen die Bedeutung des Schauspiels und liefern Interpretationszusammenhänge. Die Schauplätze der Neuverfilmung der DVD liegen ausschliesslich innerhalb eines Gebäudes, dessen Dimensionen der Interpretation des Zusehers vorbehalten bleibt.
Alles in allem: Andrew Lloyd Webber hat mit dieser Rock-Oper ein geniales Meisterstück geschaffen. Dem einen als Ansporn, mehr über die Geschichte zu erfahren; dem anderen einfach als audiovisueller Genuss. Dem Traditionalisten der christlichen Glaubenslehre als eine zusätzliche, alternative Perspektive.
Einfach genial und ein absolutes Must-Have! :-)
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut mit einigen subjektiven Abstrichen, 13. Dezember 2000
Rezension bezieht sich auf: Jesus Christ Superstar (DVD)
Die vorliegende DVD ist technisch einwandfrei (Ton und Bild). Da ich ein fanatischer Fan dieser Rock Oper bin, kenne ich die meisten Aufnahmen und vergleich natürlich mit den Anderen. Deswegen hier noch einige Eindrücke von mir: Jesus - vom Gesang her sehr gut, seine Erscheinung ist mir etwas zu "glatt", d.h. er wirkt auf mich zu engelhaft. Judas - meiner Meinung nach eine Fehlbesetzung, da er weder vom Gesang her aggressiv wirkt und es vor allem nicht schafft, seine verschmähte Liebe und Hoffnung, die er in Jesus setzt, darzustellen. Überhaupt ist die Beziehung zwischen Jesus und Judas schlecht getroffen, bzw. wird kaum (bis auf den Verrat) beleuchtet. Judas wird als ein Ekel dargestellt, dabei wird sein wohl wahres Motiv (die Enttäuschung in Jesus) nicht klar. Maria Magdalena - sehr gut, ausdrucksstark und selbständig. Die Priester und Jünger werden zu wenig bedacht. Sie sind lediglich Beiwerk. Pilatus - excellent, bringt eine neue Note in die Interpretion seines Parts.
Alles in allem kann ich die DVD nur empfehlen, schon allein deswegen, weil sie die erste (und hoffentlich nicht letzte) ihrer Art ist. Ich persönlich finde nur, man hätte mehr daraus machen könne und keine so oberflächliche Darstellung und absolvierung der Stücke hinlegen sollen. 5 Sterne gibt es trotzdem, weil dies nur meine persönliche Meinung ist und ich viel (zuviel) mit diesem Stück verbinde.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Technisch auf höchstem Niveau, 6. September 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Jesus Christ Superstar (DVD)
Gleich vorweg, ich finde diese DVD ausgezeichnet. Schon seit mehreren Jahren höre ich mir die unterschiedlichsten Versionen dieser Rock- Oper an. Bei Vergleichen mit der Erstverfilmung lassen sich positive aber auch negative Punkte herausfiltern. Auf der negativen Seite steht der aktuelle politische Bezug. Man versucht zwar gekonnt, die Intesität des Geschehen mit unmissverständlichen Bezügen beispielsweise zur Grausamkeit der Nazis herszustellen, dies kann allerdings niemals die Kritik gegen das politische Establishment des Erstfilmes ersetzen. Und trotzdem, die Figur des Pilatus als SS Offizier ist glücklich gewählt und erzeugt die gewünschten Assoziationen. Hier sind wir auch beim Vergleich der Charaktere. Hier gefallen neben eben genanntem Pilatus vor allem Judas. In keiner anderen Version kommt das Verhältnis Judas zu Gott und Jesus so gekonnt rüber. Seine Versuche, Jesus zu verstehen, seine Zweifel und seine Resignation kommen extrem intensiv rüber. Insbesondere seine Selbstzweifel nach dem Verrat sind einfach nur extrem gut gespielt. Von der Stimme her gefällt mir Judas sogar besser als sein Gegenüber in der Erstverfilmung. Anders bei Jesus. Natürlich ist es eine Frage des Geschmackes, trotzdem fehlt mir hier ein wenig die Brillanz und Ausdrucksstärke der Stimme. Wo sich die Erstverfilmung natürlich geschlagen geben muss ist die technische Seite. Die DVD ist sehr gut abgemischt, natürlich in Dolby Digital 5.1 und hat als Musik DVD klanglich durchaus Referenzqualitäten, vorausgesetzt natürlich, man besitzt das dazu benötigte Equipment. Ich kann diese DVD allen empfehlen. Sie ist als DVD der Erstverfilmung auf jeden Fall vorzuziehen!
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Beispiel, das hoffentlich Schule macht!, 13. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Jesus Christ Superstar (DVD)
Als Musicalfan ist man immer froh, wenn man auch visuelle Medien in seine Sammlung mit aufnehmen kann. Leider viel zu oft wird man immer mit den gleichen Ausschnitten im TV abgespeist. Das Argument, dass durch eine Video- / DVD-Aufnahme eines Stückes die Zuschauer ausbleiben würden finde ich völlig haltlos. Das Gegenteil kann man seit fast 30 Jahren bei der Rocky Horror Show sehen. Nach dem Spielfilm Jesus Christ Superstar hat Andrew Lloyd Webber sich entschlossen das Stück zeitgemäß zu überarbeiten. Heraus kam die vorliegende DVD, die rundum gelungen ist. Jerome Pradon als Judas und Glenn Carter als Jesus legen unglaubliche Arbeiten ab! Beide Schauspieler leben ihre Rolle und machen diese DVD zu einem absoluten Suchtobjekt. Jede zukünftige (Live-)Produktion wird sich daran messen lassen müssen. Bild und Ton sind kristallklar. Das Bonusmaterial ist absolut informativ und zufriedenstellend. Ein Beispiel das hoffentlich Schule macht. Vor allem Stücke wie ELISABETH oder TANZ DER VAMPIRE hätten es mehr als verdient mit den derzeitigen Darstellern der Nachwelt erhalten zu werden. Ich freue mich schon auf die Verfilmung von Lloyd Webbers "Phantom der Oper" die gerade vorbereitet wird.
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Jesus Christ Superstar
Jesus Christ Superstar von Gale Edwards (DVD)
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