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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Unerreicht
Seit "Monarchie und Alltag" hat es kein deutsches Album mehr gegeben, daß mich gleichermaßen bewegt hätte, und das in über 20 Jahren. Schade, daß die Band anschließend gleich wieder auseinandergegangen ist, bis auf eine kurze Reunion Anfang der 90er. Ich habe mir das Album nun zum 3. Mal gekauft, hauptsächlich weil auf der alten CD bei "paul ist tot"...
Am 28. Januar 2001 veröffentlicht
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Bitte nicht die Edition 2000 kaufen!
Liebe Leute, was hab ich mich gefreut, als diese remasterte mit Bonus Tracks versehene Version rauskam. Gekauft, angehört, enttäuscht...
Die alte CD Version ist irgendwie druckvoller, hat mehr bzw. besseren Bass (siehe Anfang von "Ein Jahr (Es Geht Voran)") z.T. hatte ich das Gefühl, dass die Sachen neu engespielt oder alte B-Versionen benutzt wurden. Die Bonus...
Veröffentlicht am 24. Februar 2007 von ASTIPAUA
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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Unerreicht, 28. Januar 2001
Von Ein Kunde
Seit "Monarchie und Alltag" hat es kein deutsches Album mehr gegeben, daß mich gleichermaßen bewegt hätte, und das in über 20 Jahren. Schade, daß die Band anschließend gleich wieder auseinandergegangen ist, bis auf eine kurze Reunion Anfang der 90er. Ich habe mir das Album nun zum 3. Mal gekauft, hauptsächlich weil auf der alten CD bei "paul ist tot" inzwischen kleine Defekte auftreten (von der Vinyl garnicht zur reden), aber auch wegen der Bonus-Tracks. Die sind O.K., aber eher etwas für Sammler. "abenteuer und freiheit" und "große liebe" zeigen den musikalischen Ursprung der Fehlfarben in der Ska-Bewegung (Specials, Madness) auf, "herrenreiter" ist eine genial-skurrile Live-Performance, die wohl verantwortlich für den Hinweis auf den "Dadaismus der Zwanziger" im Booklet ist. Für's Booklet hat man sich überhaupt sehr viel Mühe gegeben, dieses enthält eine heroisierende Albumbesprechung mit viel Zeitbezug, einige verschwommene Heldenfotos, und alle M&A-Texte, deren Wiedergabe vielleicht auch einige Mißverständnisse auflöst (oder neue Verwirrung stiftet?).
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
FEHLFARBEN "Monarchie und Alltag", 23. November 2003
Nachdem in letzter Zeit deutschsprachige Rockmusik mit Bands wie Wir sind Helden, Sportfreunde Stiller in aller Ohren und absolut "IN" sind tauchen in diversen Musikzeitschriften Auflistungen der "besten deutschen Alben" auf. Neben DAF's "Alles ist gut" taucht dort auch FEHLFARBEN's "Monarchie und Alltag" aus dem Jahre 1980 auf. "Monarchie und Alltag" hat sich bis heute aus dem Einheitsbrei der "Neuen Deutschen Welle" als wahre Perle herauskristallisiert und dürfte wohl die beste von allen sein. Harte Riffs, Ska und Punk sind die Markenzeichen von Fehlfarben. Doch was wäre die Band ohne die Stimme von Sänger Peter Hein und dessen Erkenntnis das man deutsche Texte nicht Singen sondern Schreien muß. Bissige und böse Texte die bis heute nichts an ihrer Wirkung und Aussage verloren haben. Allen voran der im Zuge der NDW zum Single-Hit gewordenen "Ein Jahr (Es geht voran)", "Apocalypse" und "Militürk" den es auch in einer DAF-Version auf deren "Alles ist gut" gibt. "Monarchie und Alltag" hat wenn man die langsameren Stücke betrachtet textlich und musikalsich eine ganze Generation von deutschsprachigen Bands wie die Toten Hosen oder die Ärzte beeinflußt. Ein Vergleich lohnt sich. Alles in allem ist "Monarchie und Alltag" eine der besten Alben aus der Frühzeit der Neuen-Deutschen-Welle und Fehlfarben eine Band mit Kult-Status die es im letzten Jahr noch einmal wissen wollte und mit "Knietief im Dispo" eine wirklich gute Platte auf den Markt gebracht hat. "Monarchie und Alltag" ist und bleibt ein wahrer Klassiker, da sich wie 1980 auch heute 2003 "Zehn millionen Fernseh-Zuschauer nicht irren können" wie auf dem Cover steht.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
DAS ist die wahre NDW!!, 6. Oktober 2004
Dieses Album steht - wie auch im Booklet beschrieben - wie kein anderes für den Aufbruch in eine neue musikalische Zeit: die 80er. Deutsche Jungens machen deutschen Rock mit deutschen Texten. Daß das eine geniale Mischung ergeben kann, beweisen Fehlfarben mti ihrem wohl besten Album. Peter Heins wütend-anklagende Gesangspartien mit punkähnlichem gitarrenlastigen Rock - eine Mischung, die die wahre Neue Deutsche Welle darstellt, neben Bands wie DAF. Nicht die schlagerangelehnten, mehr oder weniger kitschigen Radioliedchen wie "Major Tom" o.ä., sondern hier findet der Hörer die wahre NDW. Monarchie und Alltag steht für den Ausbruch aus dem deutschen Mief der späten 70er - man braucht nur aufs Cover zu schauen! Eins der besten deutschsprachigen Alben aller Zeiten.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Bitte nicht die Edition 2000 kaufen!, 24. Februar 2007
Liebe Leute, was hab ich mich gefreut, als diese remasterte mit Bonus Tracks versehene Version rauskam. Gekauft, angehört, enttäuscht...
Die alte CD Version ist irgendwie druckvoller, hat mehr bzw. besseren Bass (siehe Anfang von "Ein Jahr (Es Geht Voran)") z.T. hatte ich das Gefühl, dass die Sachen neu engespielt oder alte B-Versionen benutzt wurden. Die Bonus Tracks gehen absolut klar, keine Frage. Aber wer das Album in voller Pracht will, kauft die gebrauchte 1989er CD Version.
Und für alle Zweifler: Ich hab nix an den Ohren, ich habe nur beide Versionen und habe sie verglichen...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Die NDW und wie sie gemeint war, 2. Oktober 2009
,Ein Jahr (es geht voran)' mag zwar nicht einer der größten Hits der NDW gewesen sein, das dazugehörige Album aber, ist eines der ganz wenigen dieser Zeit, das warhren Kultstatus erreicht hat.
Das liegt zum einen an der Tatsache, dass es damals ganz am Anfang der neuen selbstbewussten und jungen deutschen Szene stand und zum anderen an den zahlreichen griffigen Statements die es darauf gibt, und die fast wie Parolen klingen.
Sätze wie: ,ich kenne das Leben - ich bin im Kino gewesen', ,die zweite Hälfte des Himmels könnt' ihr haben, das hier und das jetzt behalte ich', , Wir tanzten bis zum Ende, zum Herzschlag der besten Musik, jeden Abend, jeden Tag, wir dachten schon, das wär der Sieg' und natürlich das zynische , Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran!' machen aber auch klar, dass diese Platte mit der später ach so populären Karnevalsbeschallung à la Markus (,ich will Spaß') nichts, dafür aber umsomehr mit der Paranoia und den jugendlichen Großstatdtsehnsüchten und Zukunftsängsten eines Ian Curtis zu tun hatte.
Auch musikalisch steht hier noch der vom Punk kommende New Wave drauf - weswegen das poppige ,Ein Jahr' für diese Platte auch nicht unbedingt repräsentativ ist.
Tanzbar ist diese Musik schon oft, aber gleichzeitig auch beissend und verstörend, alleine schon durch die Art wie Peter Hein seine Texte ins Mikro schreit und bellt und in ,Gottseidank nicht in England' und ,Angst' sind Sie auch noch ganz nah am Punk.
Was diese Platte aber so wichtig, überzeugend und faszinierend macht, ist die Dringlichkeit die man bei jedem Ton spürt. Es war für die Band offensichtlich (über)lebensnotwendig, all diese Lieder aufzunehmen. Und wenn Sie einem dann mit dem düsteren, resignierenden und fast trägen ,Paul ist tot' am Ende der Platte wieder aus der Geiselhaft entlassen, dann ist man bereits zum Mittäter geworden. Eine ganz wichtige Platte - fast schon ein Manifest.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Aufbruch aus einer bleiernen Zeit, 5. März 2006
Als am 27.09.1979 die "Neue Deutsche Welle" durch einen Artikel des Journalisten Alfred Hilsberg geboren wurde, markierte dies einen musikalischen Ausbruch aus einer bleiernen Zeit der Betroffenheitskultur. Mit dabei Fehlfarben aus Düsseldorf, die mit "Monrachie und Alltag" einen ewigen Klassiker geschaffen haben, der auch nach über 25 Jahren nichts von seiner Energie und Innovatät verloren hat, da ihre Musik nicht in ein Schema gespresst werden kann. Obwohl nur "Ein Jahr (es geht voran)" zum Hit wurde, ist kein Ausfall auf der CD zu verzeichnen, die neben den Originalstücken noch vier Bonusstücke beinhaltet. Insbesondere das schnelle "Apokalypse" und das langsame "All that heaven allows" sind Anspieltips. Fehlfarben widersetzten sich der Lustfeindlichkeit und bildeten eine klasklare Bejahung des Lebens entgegen der herrschenden Langeweile. Fehlfarben haben nichts mit der ökonomisierten NDW zu tun gehabt und sollten auch nicht mit ihr verwechselt werden. Denn die Musik ist einzigartig. Uneingeschränkt zu empfehlen.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
WOHL BESTE DEUTSCHE PRODUKTION, 11. Dezember 2002
Von Ein Kunde
- bis jetzt zumindest. Äusserst mitreissende Platte, die in ihrer Wucht und Einzigartigkeit immer noch überzeugt. Intelligente, gegen den Strich bürstende Texte mit herausforderndem (Sprech-)Gesang und Musik zwischen Punk und New Wave mit einer Prise Funkgitarre und eigenwilligem Saxophon und Synthies. Das Ganze wütend, glaubhaft, unaufgesetzt. Schon bevor es die Schublade 'NDW' gab, spielten die Protagonisten Musik mit deutschen Texten. Ein absoluter Klassiker (in letzter Zeit las ich öfter in Lexika und Artikeln zur deutschen Rockmusik: Beste deutsche Rockplatte ever), den es für viele neu zu entdecken gilt: Anhänger der Hamburger Schule, Deutschpunks sowie alle Unangepassten, die ehrliche Texte mögen und/oder Liebhaber eigenständiger Rockmusik sind. Manchen dürfte ein Licht aufgehn, daß da schon vorher mal was war. In Deutschland. Übrigens: Verkaufsmässig war die hier eigentlich nicht hin passende Singleauskopplung 'Ein Jahr (es geht voran)' der Hit. Für Fehlfarben-Fans war es der Rest der Scheibe.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Das Buch des Jahres 1980 ist eine LP!, 12. November 2009
"... im gefängnis hat der Mensch keine persönlichkeit. er stellt nur ein geringfügiges verwaltungsproblem dar und eine handvoll kleiner einträge auf formblättern. kein mensch interessiert sich dafür, wer ihn liebt und haßt, wie er aussieht, was er mit seinem leben angefangen hat. niemand geht auf ihn ein ... niemand mißhandelt ihn. es wird nichts weiter von ihm verlangt, als daß er ruhig zur richtigen zelle geht und ruhig bleibt, wenn er dort ist. es gibt nichts, wogegen man sich wehren, nichts, worauf man wütend sein könnte ... das leben im gefängnis befindet sich sozusagen in der schwebe, es hat weder zweck noch bedeutung ... man hat sich nichts mitzuteilen" (raymond chandler, DER LANGE ABSCHIED)
"... i always liked simple rock ..." john lennon 1970
Diese Zitate zierten die Rückseite des einstigen Plattencovers und damit ist eigentlich schon alles gesagt - oder?! Natürlich nicht; die Zitate sind nun (aus Platzgründen) im Booklet verschwunden, dafür angereichert mit einem informativen Text über die Entstehung der Neuen Deutschen Welle und ihre Hintergründe. Dass die CD "schlechter" klingt als die LP liegt wohl weniger am Mastering, sondern schlicht und einfach daran, dass die CD im allgemeinen soundtechnisch schwächer ist als die LP.
Für "Monarchie & Alltag" gibt's dennoch volle Punktzahl, denn wer das Album auf CD kennenlernt, bekommt trotzdem die volle Breitseite vom Opener "Grauschleier" bis hin zum Highlight "Paul ist tot" (und natürlich den hier zu findenden 4 Bonustracks).
Sänger Peter Hein blieb (damals) nicht lange bei der Band, stieg noch im VÖ-Jahr der LP aus, machte aber weiter Musik mit Family 5, während der Rest bis 1983 noch zwei sehr gute LPs ohne Hein brachte. 1991 eine kurze Reunion mit Hein, ein Album lang, seit 2002 und "Knietief im Dispo" sind Fehlfarben mehr oder weniger wieder fester Bestandteil der deutschen Musikszene, wenn auch kaum erfolgreich, aber das waren sie auch damals nicht wirklich.
Der auf der LP zu findende, bekannteste Titel der Band "Es geht voran" wurde 1982 gegen den Willen der Musiker von der Plattenfirma als Single veröffentlicht und erreichte die deutschen Top 30, seither ist er auf zahlreichen NDW-Compis zu finden.
Dann die Sensation: Im Jahr 2000 - zwanzig Jahre nach Erscheinen - erhält "Monarchie & Alltag" in Deutschland zum ersten Mal Goldstatus, was genau zu diesem CD-Rerelease führt.
Kurzum: Ein Buch das man gelesen haben sollte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Warnung: Sound des Remasters ist scheußlich!, 1. Juli 2009
achtung: das remastering ist bei dieser platte völlig in die hose gegangen, die abmischung der instrumente teilweise so stark verändert (z.b. in den vordergrund gemischter bass), das der druck der orginalplatte verloren ist, vor allem bei den schnelleren titeln. für hörer, die das originalwerk kennen, eine absolute zumutung. fazit: die cd-erstausgabe (oder das vinyl) besorgen!!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Es geht voran , 2. April 2007
Ein Album, dass eigentlich in keiner Sammlung fehlen darf. Mit der Neuen Deutschen Welle, die ja in dieser Zeit aufkam, hat die Scheibe aber nichts am Hut. Sie ist vielmehr ein Produkt aus der untergehenden Punk- und New-Wave-Scene der ausgehenden 70igern und beginnenden 80igern. Genauso wie das Album "blnw" von Interzone, die ja auch fälschlicherweise als NDW-Band tituliert werden, fängt es die Stimmung dieser Zeit auf bedrückende Weise ein. Eine Zeit, in der ein Atomkrieg wahrscheinlicher schien, als der Fall der Mauer knapp zehn Jahre später. Peter Hein fasst dies alles in knappen, manchmal zynischen Worten. Schon dies hat mit den albernen Texten der späteren NDW so garnichts gemein - Gottseidank! Schade das es so gekommen ist wie es dann kam, aber die NDW war glücklicherweise schnell wieder vorüber. Der Kommerz hat sich selbst ins Abseits geschossen. Aber ab und zu sind ja auch Highlights dabei - Monarchie und Alltag ist so einer!
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