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am 10. Mai 2008
Dieses Stück Musik will gar nicht mehr aus meinen Kopf gehen. Mit großem Streicher-Orchester und einer Sopranistin nimmt einen dieses Werk sehr in Bann. Die drei Stücke sind so endlos traurig, aber gleichzeitig so faszinierend, dass die Musik SEHR TIEF unter die Haut geht. Ich habe viel von der hochgelobten Version mit Dawn Upshaw gelesen und sie mir daraufhin angehört, aber ich finde, dass Joanna Kozlowska die vokalen Passagen noch viel intensiver und emotionsgeladener singt. Man spürt förmlich, wie sie die Tragik, Zerrissenheit und die Trauer aus sich heraus singt, so dass einem echt die Tränen kommen.

Die Warschauer Philharmoniker spielen hier ein Werk ihres polnischen Landsmanns und scheinen sich somit umso mehr in die Thematik einzufühlen.
Dieses findet sich dann auch in deren atemraubenden Spiel wieder. Von kraftvoll bis zerbrechlich zart ist hier alles vorhanden.

Das Lento fängt mit einem Basslauf aus dem Off an, immer mehr Streicher gesellen sich hinzu. Das Ganze wird zu einem pulsierenden auf und ab einer immer wiederkehrender Melodie, die immer lauter wird, immer weiter treibt. Bis plötzlich fast Stille eintritt. An dieser Stelle fängt Joanna Kozlowska leise an zu singen. Man hält fast den Atem an, die Klage kommt sofort bei mir unter der Haut an. der Gesang steigert sich mit dem Orchester, um dann nach ein paar wenigen Zeilen wieder voll vom Orchester übernommen zu werden und das Pulsieren wieder fortzutreiben.

Der zweite Satz, das Lento e Largo ist wohl das bekannteste Stück aus diesem überirdischen Werk. Worte einer 18 jährigen Polin an die Wand des KZs in Zakopane geschrieben (zB. Mutter weine nicht) inspirierten den Komponisten zu Text und Musik von unglaublicher Tiefe und Emotion. Jonna Kozlowskas herzzerreißender Gesang gibt einem dann noch den letzten Rest. Aber trotzdem bleibt alles in unglaublicher Schönheit und Faszination.

Im 3. Besingt eine Mutter den Tod Ihres Sohns, der während der Polnischen Aufstände nicht heimgekehrt ist. Sie fragt sich, wo er geblieben ist, wo er begraben wurde, sie fragt überall, keiner kann ihr etwas sagen. Ihr einziger Trost ist, dass er bei Gott ist.

Alle drei Sätze sind fließend und pulsierend, und eigentlich von unglaublicher Simpelheit, aber deshalb auch so genial. Kein Paukenschlag zerstört die Atmosphäre, keine schmetternden Blechbläser lassen das Ohr in andere Richtungen horchen, es gibt nicht eine einzige Disharmonie. Nur Streicher, Piano und Harfe nur hier und da als Akzentuierung, wenn Bläser und Holz, dann nur als tragende, schwebende Töne im Hintergrund, Moll-Harmonien die fast himmlisch sind. Lässt man sich drauf ein, dann findet man sich in einer Art Schwebezustand wieder. Und dann (Sorry an Dawn Upshaw) die direkt ins Herz gehende Stimme von Joanna Kozlowska....

MEHR als nur 5 Sterne hat es verdient!!!

Ich kann es nur bestätigen: Auch für mich die beste Interpretation!!!
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am 1. November 2007
Klar, rein und unbegreiflich sensitiv. Eine der kostbarsten Notenschätze des 20. Jahrhunderts. Erst in den letzten drei Monaten des Jahres 1976 vom polnischen Komponisten verfasst und seiner Frau gewidmet, ist es zu einem der klassischen Standardwerke der “Neuen Musik” avanciert. Der zweite und dritte Satz sind von einer unendlichen Traurigkeit. Der Text ist eine Kombination aus den Lysagora-Liedern (15. Jh.), einem Gebet an der Wand einer Gefängniszelle im Gestapo-Hauptquartier in Zakopane (1944) und einem polnisches Volkslied. Ein Klangkosmos voller emotionaler Tiefe und Substanz. Gänsehautgarantie!
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am 10. Dezember 2011
Ich kann mich den positiven Rezensionen der Vorschreiber nur anschließen. Ich habe außer dieser Aufnahme die bekannte Version mit Dawn Upshaw sowie die Naxos-Aufnahme. Die Naxos-Aufnahme finde ich in der Interpretation hervorragend, im Klang allerdings weniger, weil er etwas unklar ist (möglicherweise durch den Aufnahmeort). Die Upshaw-Aufnahme ist klarer, aber in der Interpretation m.E. die "schwächste" dieser drei, wenn auch absolut empfehlenswert. Mein Favorit ist aber diese Aufnahme mit Joanna Kozlowska und der Warschauer Philharmonie. Der Orchesterpart ist pointierter und ausdrucksvoller als bei den anderen Aufnahmen, und der Vokalpart sorgt wirklich für Gänsehaut. Kozlowska hat zudem eine vollere Stimme als Upshaw, und diese passt einfach noch besser zu diesem ebenso finsteren wie schönen Werk.
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am 13. August 2014
Ein sehr bewegendes, stilles Werk in einer eindrücklichen Interpretation. Und wer das Werk von Arvo Pärt schätzt, kommt daran nicht vorbei.
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