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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Juwel auf den zweiten Blick
Also ich bin weiss Gott keiner der bei jeder hau drauf Nu-metall Band
(der Ausdruck mutiert ja mittlerweile schon zum Schimpfwort) sich freut, wie hart das zeug ist. Doch hier is das anders.
Beim ersten durchhören wird man erst mal durch die ungewöhnlich Songstrukturen die ja völlig untypisch für den "neuen Metal" sind...
Veröffentlicht am 18. Januar 2003 von kornymogli2

versus
0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sorry...
...aber die Scheibe find ich grottenschlecht. Kein Vergleich mit den anderen Platten der Band. War blind gekauft auf Grund der Rezensionen. Die guten Bewertungen kann ich in keinster Weise nachvollziehen.
Vor 8 Monaten von Turbo veröffentlicht


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Juwel auf den zweiten Blick, 18. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: L.d.50 (Audio CD)
Also ich bin weiss Gott keiner der bei jeder hau drauf Nu-metall Band
(der Ausdruck mutiert ja mittlerweile schon zum Schimpfwort) sich freut, wie hart das zeug ist. Doch hier is das anders.
Beim ersten durchhören wird man erst mal durch die ungewöhnlich Songstrukturen die ja völlig untypisch für den "neuen Metal" sind überrascht.
Doch langsam freut man sich seinem Ohr endlich mal was neues bieten zu können als der obligatorische intro-strophe-refrain-break-strophe-refrain-outro ablauf.
Diese Band bringt endlich wieder Schwung in den zu sterben drohenden New Metal.Ich mein damit Abwechslung-jeder an seinem Instrument ist ein Könner.Und liebe Garagenbands (aus eigener Erfahrung) versucht erst garnicht die songs nachzuspielen, das klappt zwar bei Limp Bizkit-aber nicht bei Mudvayne.
Kauft euch dieses Album und ihr werdet Monate ach was jahre dran Spass haben-für mich das beste Debüt seit dem ersten Korn Album.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jau,es tut sich was, 6. Februar 2002
Rezension bezieht sich auf: L.d.50 (Audio CD)
Gott sei dank, endlich wieder eine Band bei der es rummst wie die Sau, ohne dass es langweilig wird; und das liegt daran dass der Kerl auch singen kann (verdammt gut sogar), die Songstrukturen sehr komplex sind, Ideen en masse vorhanden sind und Abwechslung oberstes Gebot ist. Klar es gibt auch Schwächen, wie zu abgehackte Breaks oder bei manchen Liedern übertreiben sie's mit der "Abwechslung", aber das ist noch nicht so wild. Die Band ist jung und ausbaufähig und ich habe keinerlei Bedenken, dass sich die Band nicht weiterentwickeln könnte. Wenn sich Korn nicht endlich anstrengen auf ihrem neuen Album, wird Mudvayne zumindest bei mir deren Platz einnehmen; so ist das nämlich!!! Und Slipknot sind sowieso nur halb so gut wie sie immer angeben!!!! Kaufen, aber sofort!!!!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles & Nichts: Die Todesdosis von Mudvayne, 2. April 2005
Rezension bezieht sich auf: L.d.50 (Audio CD)
"...Yes, we are an ape with a symbiotic relationship to a mushroom, and that has given us self reflection, language, religion and all the spectrum of effects that flow from these things and one can only wonder how these hallucinogens might effect our future evolution as well..."
Wow, dieses Album ist in seiner Gesamtheit wirklich einzigartig, und das meine ich auch so, denn es lässt sich nicht mit Slipknot oder Soulfly vergleichen, wenngleich ich auch diese gern höre. Mudvayne schaffen es jedenfalls, eine ganz eigene Stimmung zu erzeugen, die ich so noch nirgends gehört habe. Als einziges Beispiel fiele mir da Mushroomhead's 'XX' ein, wo nämlich auch durch die ersten fünf Lieder (plus "Chancre Sore" & "Born Of Desire") eine exklusive horrorhaft-düstere, zugleich skurrile und psychologisch-abgrundtiefe Atmosphäre erzeugt wird. Das Motiv von 'L.D. 50' ist ähnlich, doch das Ergebnis ist natürlich ein gewollt anderes. Durch die zahlreichen Zwischenstücke (vier) erzeugen Mudvayne ein Ambiente beängstigender Zukunftsvision mit allem Grauen menschlichen Fortschritts und dessen Einflussnahme auf unser Innerstes. Im Gegensatz zu Fear Factory's sprachlichem Bild der Maschine beschwören die Mannen um Greg Tribbett die dekadenten Auswirkungen biologischer/ pharmazeutischer sowie gentechnischer Errungenschaften.
Der Opener "Dig" ist hierbei gleich wegweisend: Ein Song geladener Wut und explosiven Bombasts, der alle Ideen der Einflussnahme von irgendwem niederschmettert und die Kontrolle über das eigene Leben wieder einfordert. Mit "Internal Primates Forever" und "Under My Skin" warten Songs mit ähnlichem Kaliber, während sich der Kern des Albums mehr durch solche wechselwirkende Songs wie "-1", "Cradle", "Severed" oder "Prod" auszeichnet, die zwar nicht minder hart sind, auch nicht stupide mit Laut/Leise-Wechsel daherkommen, sondern gekonnt verschiedene Stimmungsbilder in einem einheitlichen individuellen Musikstil zu vereinen wissen. Das zeichnet das Album auch grundlegend aus und dürfte der Garant für die (zurecht) starken Einschlag Mudvaynes in der Szene sein. Andere Songs überzeugen zudem durch gemäßigte Phasen nachdenklicher Melodien mit bedrückender Grundstimmung, so zum Beispiel in der zweiten Hälfte von "Everything And Nothing" und "Pharmaecopia". Hinzu kommen mit "Death Blooms" und "Nothing To Gein" noch zwei sehr balladesk anmutende Stücke, die trotz aller Wirkung die Härte nur ein Stück weit herausgenommen haben.
Anspieltipps möchte ich so eigentlich keine nennen, man sollte das Album zumindest mal aufmerksam am Stück gehört haben, um den Sinn zu verstehen und die musikalischen Rafinessen zu registrieren. Denn als Gesamtwerk get 'L.D. 50' vollends unter die Haut: nehmt es auf, oder bleibt innerliche Primaten für immer!
"Dark for fear of failure an inner gloom as wide as an eye and fermenting roiling hate death grip in my veins unveiling rancid
petals flowering forth foul nectar the space between a blink and a tear... death blooms."
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandiose Musik für Liebhaber, 20. Januar 2004
Von 
Robert Huber (Raglitz, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: L.d.50 (Audio CD)
Für mich schlechthin die beste CD in diesem Genre. Wobei es bei der Musik von mudvayne keine wirklichen Vergleiche gibt. Die Qualität der Songs ist einmalig, die Bassläufe und Drums von einer anderen Welt. Äußerst gesellschaftskritische Texte, einmal in schierer Wut herausgebrüllt, dann wieder zerbrechlich und glasklar, unterstreichen das Genie, das diese Band beherrscht.
Meine CD für die letzte Insel, wenn alle Kontinente verdampft sind und die Apokalypse Wirklichkeit geworden ist.
Bitte kommt auch nach Österreich, Jungs!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles & Nichts: Die Todesdosis von Mudvayne, 4. April 2005
Rezension bezieht sich auf: L.d.50 +2 (Audio CD)
"...Yes, we are an ape with a symbiotic relationship to a mushroom, and that has given us self reflection, language, religion and all the spectrum of effects that flow from these things and one can only wonder how these hallucinogens might effect our future evolution as well..."
Wow, dieses Album ist in seiner Gesamtheit wirklich einzigartig, und das meine ich auch so, denn es lässt sich nicht mit Slipknot oder Soulfly vergleichen, wenngleich ich auch diese gern höre. Mudvayne schaffen es jedenfalls, eine ganz eigene Stimmung zu erzeugen, die ich so noch nirgends gehört habe. Als einziges Beispiel fiele mir da Mushroomhead's 'XX' ein, wo nämlich auch durch die ersten fünf Lieder (plus "Chancre Sore" & "Born Of Desire") eine exklusive horrorhaft-düstere, zugleich skurrile und psychologisch-abgrundtiefe Atmosphäre erzeugt wird. Das Motiv von 'L.D. 50' ist ähnlich, doch das Ergebnis ist natürlich ein gewollt anderes. Durch die zahlreichen Zwischenstücke (vier) erzeugen Mudvayne ein Ambiente beängstigender Zukunftsvision mit allem Grauen menschlichen Fortschritts und dessen Einflussnahme auf unser Innerstes. Im Gegensatz zu Fear Factory's sprachlichem Bild der Maschine beschwören die Mannen um Greg Tribbett die dekadenten Auswirkungen biologischer/ pharmazeutischer sowie gentechnischer Errungenschaften.
Der Opener "Dig" ist hierbei gleich wegweisend: Ein Song geladener Wut und explosiven Bombasts, der alle Ideen der Einflussnahme von irgendwem niederschmettert und die Kontrolle über das eigene Leben wieder einfordert. Mit "Internal Primates Forever" und "Under My Skin" warten Songs mit ähnlichem Kaliber, während sich der Kern des Albums mehr durch solche wechselwirkende Songs wie "-1", "Cradle", "Severed" oder "Prod" auszeichnet, die zwar nicht minder hart sind, auch nicht stupide mit Laut/Leise-Wechsel daherkommen, sondern gekonnt verschiedene Stimmungsbilder in einem einheitlichen individuellen Musikstil zu vereinen wissen. Das zeichnet das Album auch grundlegend aus und dürfte der Garant für die (zurecht) starken Einschlag Mudvaynes in der Szene sein. Andere Songs überzeugen zudem durch gemäßigte Phasen nachdenklicher Melodien mit bedrückender Grundstimmung, so zum Beispiel in der zweiten Hälfte von "Everything And Nothing" und "Pharmaecopia". Hinzu kommen mit "Death Blooms" und "Nothing To Gein" noch zwei sehr balladesk anmutende Stücke, die trotz aller Wirkung die Härte nur ein Stück weit herausgenommen haben. Als Extra gibt es hier auf der japanischen Version noch die interessanten Live-Versionen von "Cradle" & "Dig", also was will man mehr?
Anspieltipps möchte ich so eigentlich keine nennen, man sollte das Album zumindest mal aufmerksam am Stück gehört haben, um den Sinn zu verstehen und die musikalischen Rafinessen zu registrieren. Denn als Gesamtwerk get 'L.D. 50' vollends unter die Haut: nehmt es auf, oder bleibt innerliche Primaten für immer!
"Dark for fear of failure an inner gloom as wide as an eye and fermenting roiling hate death grip in my veins unveiling rancid
petals flowering forth foul nectar the space between a blink and a tear... death blooms."
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Egal ob Nu Metal-Fan oder nicht - dieses Album kann jeder haben!, 1. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: L.d.50 (Audio CD)
Man kann von Nu Metal wahrlich halten was man will, ich bin inzwischen auch nicht mehr der größte Fan davon, aber Mudvayne bildet DIE Ausnahme dieses Genres überhaupt.
Was diese Band so besonders macht? Mudvayne sind von vornherein sehr selbstbewusst ans Werk gegangen. Selbst auf ihrem ersten Album (wenn man diesen komischen Vorgänger nicht mit zählt) ist die Musik schon sehr reif, ohne an Experimentierfreudigkeit zu verlieren. Mudvayne schwanken in ihren Stücken meist von harter Brachialmucke zu kraftvoll-melodischer Rockmusik. Ich kenne keine andere Nu Metal-Band, die das so gut hinbekommt. Nichts desto trotz sind ihre Songs (fast) immer extrem abgedreht. Schon die beiden Opener "Dig" und "Internal Primates Forever" - in denen es noch nicht zu viel Melodie gibt - sind völlig bekloppt und dennoch recht hart. Mit dem anfangs melodischen "-1" zeigen sie ihre Künste in Sachen melodischer Musik auf und es ist ein Beispiel für diesen extremen wechsel zwischen hart und melodisch. "Death Blooms" zeichnet sich eher durch Tempowechsel aus und ändert die Geschwindigkeit öfter mal von schnell zu schleppend. "Cradle" ist dann wieder ein wenig abgedrehter. Schon der Eingang, der noch sehr ruhig ist, wechselt blitzartig in harte Brachialmucke und die wird man dann recht schnell wieder los, wenn Chad beginnt zu singen und bekommt sie wieder, wenn er schreit. Zum Ende hin wird "Cradle" dann immer verrückter. "Nothing To Gein" ist von vornherein sehr abgedreht und bildet irgendwie eine Art Anomalie, da es solche Stücke sonst keine mehr gibt. Auch hier wechseln hart und weich öfter mal. "Everything and Nothing" bietet dann wieder Tempo- und Härtewechsel am laufendem Band. "Severed" ist eigentlich durchgängig ein recht ruhiges Lied und gerät nur kurzzeitig in härtere Regionen. "Prod" ist ebenfalls wieder ein sehr typischer Song, der zwischen Härte und Melodie stark schwankt. "Pharmaecopia" und "Under My Skin" sind eigentlich durchgängig härtere Songs, die nur wenig Melodie abbekommen. "(K)now F(orever)" bietet dann nochmal abgedrehte Riffs bevor das Ende eingeleitet wird.
Keine Frage, "L.D.50" ist DAS Nu Metal-Meisterwerk überhaupt. Mudvayne strotzen hier noch vor Experimenten und überzeugen trotzdem durch eine überwältigende Präzision.
So, und nun nennt mir eine Band, die das noch draufhat.
Man sollte sich unter Mudvayne meiner Meinung nach nicht die besagt Mischung aus Slipknot und Korn vorstellen, da Mudvayne einen völlig anderen Stil haben und selbst wenn die Bezeichnung auf "L.D.50" noch ein wenig passt, so lassen sich die Nachfolger-Alben damit eh nicht mehr beschreiben!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spätzünder-Neumetall...., 20. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: L.d.50 (Audio CD)
Mudvayne machen es einem zunächst nicht leicht. Auf die Outfits oder dergleichen will ich jetzt erst garnicht eingehen, aber bei den ersten Durchläufen empfand ich "L.D.50" zunächst noch als etwas anstrengend. Recht komplexe Songstrukturen unter Hinzunahme von Funk-Elementen und dezent technischen Ansätzen (dezent wohlgemerkt) verleihen der Scheibe einen Hauch "Progressivität", so daß man ihr schon 2-3 Schnupperdurchläufe mehr als gewöhnlich gönnen muß. Dann aber entfalten sich die abwechslungsreichen Songs doch noch so richtig. Vor allem "Death Blooms" und "Cradle" haben es mir angetan. Das Quartett pendelt zwischen sphärisch-melodischen Momenten a la Tool/Deftones und wüsten Aggro-Keulen, die den großen Brüdern von Slipknot oder den Neo-Thrash-Vätern von Pantera in nichts nachstehen und präsentiert dabei gar spätzündende Ohrwürmer. Auch dem Refrain oder Intro des ansonsten etwas "verwirrt" funkrockendem "Nothing to Gain" muß man Hit-Potential anerkennen. Es lohnt sich also dieser Scheibe eine Chance zu geben, allerdings ist es mit einem sporadischen Probehören längst nicht getan...
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Götter schlechthin, 25. September 2002
Von 
Rezension bezieht sich auf: L.d.50 (Audio CD)
Auf Mudvayne bin ich durch einen Freund gekommen, und zuerst dachte ich "bestimmt auch wieder so ein Numetal Kram, der sich nicht lange halten wird". Aber Mudvayne kann man absolut nicht in diese Schublade stecken! Jedes einzelne Stück auf dieser Platte ist genial, noch dazu gibt es zu jedem Text eine ellenlange Geschichte (die man von Kud auf jedem Live Konzert erfährt), und so fasziniert die Musik gleich noch viel mehr. Der Bassist ist in meinen Augen einfach ein AS, und einfach unglaublich sind die "absichtlichen Patzer" im Rhythmus, die immer wieder mal zu hören sind. Aber gerade das soll so sein, und das ist einfach klasse. Kud beweist auch, dass er nicht nur gröhlen und grunzen kann (siehe z.B. Nothing to gein). Noch dazu sind sie einfach genial live, einfach ein Wahnsinns-Erlebnis! Alles in allem einfach eine perfekte CD und für jeden Fan der härteren Gangart ein Muss.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr sehr gut!, 10. September 2003
Rezension bezieht sich auf: L.d.50 (Audio CD)
selten habe ich so durchdachte, melodische, und doch so verdammt brutale musik gehört. der sänger wechselt vom fast melancholischen gesangs-parts zum heftigen, fast schon grunzend brutaler schreiorgien, ohne jedoch besonders unverständlich zu werden. das können wohl nur die wenigsten sänger auf dieser welt.
"Dig" hämmert mit seinen bass-orgien sowas von derbst rein, das ist schon fast unwahrscheinlich, udn das video dazu ist auch noch verdammt cool. "Prod" wiederrum ist sehr melodisch, ohne zu weich zu klingen. und "death blooms" macht beides in einem. wow.
L.D. 50 - eine der besten platten die ich gehört habe im metal-bereich (neben den anderen mudvayne alben)<P
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein progressives, knallhartes und melodisches Feuerwerk, 30. Juni 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: L.d.50 (Audio CD)
Im Frühjahr 2001 entdeckte ich in der Visions einen Artikel über eine neue Band namens Mudvayne. Eine Zeile lautete "Das nächste heiße Eisen in Sachen Psycho-Nu Metal" und das Outfit der Jungs unterstrich diese These: Angemalt mit irgendwelchen psychotischen Grimassen und Kunstblut auf der Stirn sahen sie aus wie die perfekte Nu-Metal-Freak-Show. Denn seitdem der Slipknot-Neuner mit seinem Debut-Album so durchschlagenden Erfolg hatte, wurden Monat für Monat neue Bands mit Masken und Schminke angekarrt um auf den Zug aufzuspringen. Auch die Vorabsingle 'Dig' die ich kurz darauf auf Viva2 (R.I.P.) sah, war ein recht unkonventioneller Brachialsong mit Gebrüll und Mithüpf-Rhythmus. Also Schublade auf, Mudvayne rein, der Nächste bitte!

Doch weit gefehlt. Als ich mir einige Zeit später auf Drängen eines Freundes das komplette Album anhörte war ich sehr positiv überrascht. 'Dig' ist wirklich die Ausnahme denn ansonsten herrscht auf L.D.50 ein progressives, knallhartes und zugleich melodisches Feuerwerk wie man es sonst nirgends in diesem Genre findet. Brachiale Härte und atmosphärische Momente liegen hier ganz dicht beieinander. Die Songs glänzen mit verschachtelten und verdrehten Rhythmen die beinahe schon in Free-Jazz-artige Gefilde abdriften, die Gitarre knallt dazu in abgehackten Takten mitten hinein und Sänger Chad wandelt punktgenau mit seiner sehr vielseitigen Stimme irgendwo dazwischen. Im ersten Moment singt er noch mit klarer Stimme einen interessanten Melodie-Bogen nur um im nächsten Moment in derbstes Aggro-Gebrüll umzuschalten. OK, mag sich jetzt mancher denken, macht ja sonst auch jeder andere Nu-Metal Sänger. Das mag schon sein, doch bei den melodischen Gesangspassagen nutzt der Mudvayne-Shouter oftmals ziemlich eigenartige Gesangsmelodien, die auch nicht unbedingt beim ersten Hören zünden mögen und die man sonst nur in ähnlicher Weise von Tool's Maynard James Keenan kennt. Doch wenn man sich einmal reingehört hat, fressen sie sich im Gehörgang fest. Ein anderes Stil-prägendes Element im Mudvayne-Sound ist unüberhörbar der Bass. Rykwon, derjenige der dieses Instrument hier bedient, ist ein absoluter Könner seines Fachs der mit seinen superschnellen Slapp-Bass-Läufen und Funk-artigem Brachial-Gefrickel völlig neue Akzente setzt in diesem neu-metallischem Klangbild und sein, ansonsten auf pure Rhythmus-Arbeit reduziertes Instrument gleichberechtigt neben die Gitarre rückt. Griffbrett-Sport auf höchstem Niveau und wer den Typen mal live gesehen hat, weiß wovon ich rede. Der repräsentativste und zugleich beste Song der Platte ist meiner Meinung nach die 2. Single 'Death blooms', denn diese beinhaltet alle oben genannten Facetten des typischen Mudvayne-Sounds. Vor allem der melodische Gesang im Refrain lässt aufhorchen. 'Internal Primates forever', 'Cradle', 'Everything and Nothing', das sphärische '-1' oder 'Prod' sind weitere Höhepunkte des Albums.

Der einzige Minuspunkt ist, so finde ich, die Gesamtlänge. Weniger Songs hätten der Platte sicher gut getan, denn nach ca. 13 Titeln wirkt vieles zu monoton brachial, auch wenn Songs wie 'Pharmecopia' oder '(K)now (F)orever' stellenweise immer noch geniale Momente besitzen. Somit zeigen Mudvayne mit ihrem Mix aus Härte, Atmosphäre und technisch hochwertigem Spielwitz mehr Biss und Eigenständigkeit als die 9 Haudrauf-Heinis von Slipknot, mit denen sie sich immer vergleichen lassen müssen. Deshalb: Daumen hoch für ein wirklich innovatives Debüt, in einem ansonsten eher einseitigen Genre.
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L.d.50
L.d.50 von Mudvayne (Audio CD - 2000)
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