Kundenrezensionen

11
4,7 von 5 Sternen
5 Sterne
8
4 Sterne
3
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Widow's Weeds
Format: Audio CDÄndern
Preis:18,75 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. November 1999
Man schrieb das Jahr 1998 und viele erklärten den Gothic Metal, eines der jüngsten Heavy Metal-Kinder, bereits für tot. Zu viele Klischees, zu wenig Originalität und ein Übermaß an Respekt vor den "Anführern" wie Paradise lost und Theatre of tragedy hatten die Szene schnell zu einem Auffangbecken für diejenigen gemacht, die schnell Geld verdienen wollten. Die musikalische Qualität blieb dabei meist auf der Strecke. Und dann kam diese Platte.
Was die noch junge Band, bis dahin nur wenigen durch ihre selbstbetitelte E.P. bekannt, auf diesem Longplayer fabrizierte, ließ viele Kinnladen herunter klappen, denn auf ein derartiges Niveau hätte wohl niemand erwartet. Freilich erhalten die Norweger um Frontgoldkehlchen Vibeke stilistisch auch keinen Originalitätspreis, ist ihr Songwriting-Konzept doch hörbar stark an das T.o.t.-Engelsstimmchen-gegen-Grunzer-Prinzip angelehnt. Aber der Ideenreichtum beim Songaufbau, die Abwechslung in der Strukturierung der meist etwas längeren Stücke und der massive, aber nicht zu starke Einsatz von stimmigen Chören und Geigensoli begeisterte, zumal die gebotene Härte nicht vernachlässigt wurde.
Wie gesagt, Tristania haben auf dieser Platte den Gothic Metal nicht neu erfunden, aber doch in einem Maße perfektioniert, wie es nach ihnen bisher noch niemandem gelungen ist. Bemängelnswert wäre hier höchstens die etwas gewöhnungsbedürftige Produktion, die gerade die Gitarren hin und wieder etwas zu dünn erscheinen lässt. Trotzdem aber sicherlich ein Meilenstein dieser Musikrichtung. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. August 2002
WIDOW'S WEEDS ist wohl die CD, die am Eindrucksvollsten zeigt, auf welch anspruchsvollem Niveau man Gothic- und Dark-Metall zelebrieren kann, wobei man sagen muss, dass die Platte schon mehr ein düsteres und perfektes Stimmungsbild eines winterlichen Tages ist, als eine einfache aus mehreren Songs bestehende CD. Was Tristania mit ihrem Erstling (sieht man von der Mini-CD TRISTANIA einmal ab) vollbrachten gelang nur äußerst wenigen Bands. Alle in den durchschnittlich sieben Minuten langen Liedern enthaltenen Instrumente, bis hin zu Wasserplätschern und den perfekt harmonierenden Stimmen von Morten Veland und Vibeke Stene fügen sich nahtlos zusammen und springen sehr geschickt zwischen düsteren, schnellen und einfach nur wunderschönen Passagen hin und her. Dadurch gelingt es Tristania einen über die komplette Laufzeit zu fesseln und eigentlich sind es nur die ausgeprägten Frohnaturen auf dieser Welt, die das nicht begeistern wird.
Dies ist die wohl beste, weil perfekteste Platte in der Welt der Dunkelheit mit der wohl besten, weil perfektesten Beauty-and-Beast Kombination aller ähnlicher Bands. Unbedingt kaufen!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Oktober 2002
Theatre of Tragedy kennt in diesem Genre wohl jeder wie DJ Dimmu und Cradle of Filth im Black Meatl Gewerbe. Tristania sind meiner Ansicht nach jedoch besser. Bombastisch melancholischer Gothic Metal mit wunderschönem Frauengesang und tiefen male vocals. Mein Favorit hier ist "Pale Enchantress". Die besondere Mischung aus traurigen Texten und schweren Klängen lassen einen an große Säle mit Samtvorhängen und Kerzenleuchtern an den Wänden denken. Ein durchweg gelungenes Gothic Album, bei dem keine Langeweile aufkommt und das auch keinen Vergleich zu scheuen braucht.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. März 2006
Auch ich kann mich nur meinen Vorgängern hier anschließen, dieses Album ist ein wahrliches Meisterwerk!
Die CD kann man von früh bis spät, rauf und runter hören, ohne dass es einen langweilig wird...immer wieder findet man "neue" Passagen.
Ich liebe diese "düstere" Athmosphäre, die Mystik, Chöre und andere zwischenweltliche Klänge und Elemente, die diesem Album genau den richtigen "Kick" verleihen!
Stimmlich sind alle Tracks sehr ansprechend, gleichermaßen für harte Rock- und Metal- Fans geeignet und es ist wunderschön, dass der weibliche Stimmpart hier auch einen passenden Einsatz findet, das nimmt den einzelnen "härteren" Songs ein wenig die Härte, was keinesfalls deplaziert wirkt!
Ich sag nur: Tristania, einfach genial!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. April 2013
Da gibt es nicht viel zu schreiben: Diese CD ist ein Pflichtkauf für jeden Metal-Fan der auch nur das Geringste für Symphonic Metal bzw. Gothic Metal über hat. Widow's Weeds ist abwechslungsreich und von der Themengestaltung interessant. Der Text ist anspruchsvoll und weckt bei einzelnen Passagen sehr tief liegende Empfindungen. Bei "My Lost Lenore" möchte man nur noch demütig Danke sagen, dass sich diese Band jemals zusammen geschlossen hat. Aber auch "Angellore" und "Midwintertears" sind unglaubliche Ohrwürmer.
Für mich persönlich das Beste TRISTANIA Album, sicher aber ganz oben in der Rangliste der "die muss ich haben"-Metal CDs. Empfehle, hart gespartes Geld für diese CD zu opfern!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Juli 2006
Das erste Lied, das ich mal von Tristania gehört habe, war "Evenfall". Ich weiß nicht mehr, wo das war, aber ich war absolut begeistert von der majestätischen und düsteren Atmosphäre des Songs. Einige zeit später habe ich "December Elegy" zu hören bekommen und war spätestens nach dem wunderschönen Finale des Liedes endgültig überzeugt, dass ich mir dieses Album kaufen sollte. Vom düsteren Intro bis zum düsteren Ausklang liefern tristania hier eine tolle Leistung ab. Das ist Gothic, wie man ihn hören möchte. Vibeke Stene's Stimme klingt wunderschön, steht aber nicht, wie bei vielen Bands, absolut im Vordergrund. Das Album ist aufgrund der selten eingehaltenen Strophe-Refrain-Struktur der Lieder sowie der harten Riffs vielleicht nicht für Einsteiger geeignet - aber gerade die Riffs lassen die eingewobenen, wunderschönen melodien umso prächtiger erscheinen und die Struktur lässt die Stücke nicht nach dreimaligem Anhören langweilig werden. Ein agnz tolles Debütalbum von Tristania; ich werde nun mit hohen Erwartungen an den Nachfolger "Beyond the Veil" herangehen.

Fazit: Düsterer, majestätischer Gothic. Sehr zu empfehlen!!!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Juli 2007
Da ich von Haus aus mehr den klassischen 80er Jahre Metal höre, war ich bei Tristania anfangs skeptisch - zu unrecht! Ich kann mich an diesem düster-kraftvollen Meisterwerk nicht satthören. Von Tristania kannte ich zunächst nur "Beyond the veil" und war interessiert, aber nicht begeistert. Dieses Album hat mich endgültig überzeugt: der klassische Heavy Metal ist eben doch nicht alles. Widow's Weed ist ein finsteres Epos der Extraklasse! Stimmige, melodische Klänge, dazu Gesänge die energiegeladen, emotional und harmonisch wirken, das alles vor einer Soundkulisse, die zu bissigen Gitarren auch Violine und Synth effektvoll einbindet. Das ist einfach exzellent gemacht. Ganz großes Tennis!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Juli 2003
Sicherlich ist diese CD ein Meisterwerk, das seinesgleichen sucht. Das Stimmungsbildungsbild, das sie zeichnet, ist unbeschreiblich. Klare Frauenstimmen, angenehmes Growling, mächtige Gitarren und Geigen sind wunderschön kombiniert. Ich muss allerdings noch ein paar Warnungen loswerden.
Wer sich Einblicke in die Schönheit der Melancholie à la Opeth erhofft und gleichzeitig an Klassik interessiert ist bzw. sensibel auf schlechte Intonation reagiert, sollte sich anhand z.B. von Track 2 vergewissern, ob er/sie hier an der richtigen Adresse ist. Meine persönliche Begeisterung wird durch dieses Manko leider sehr gehemmt.
Man muss sich auch mit dem Gedanken anfreunden, dass einigen Stücken ähnliche musikalische Ideen zu Grunde liegen. So ist, wer "My Lost Lenore" - meiner Meinung nach das beste Stück - gehört hat, recht umfassend über Tristanias Stil informiert.
Das alles soll aber nicht allzu sehr abschrecken, zuweilen bin ich froh, die CD gekauft zu haben.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Oktober 2011
Ein großartiges Album, eine mehr als gelungene Mischung von fantastischer Story und fettem Sound. Highlights sind überraschende und perfekte Rhytmuswechsel, dazu ein brillianter Gesang in Verbindung mit der "Engelsstimme" Vibeke Stene. Das Album ist technisch sauber produziert, enorm hohe Qualität!
Als Ansporn und mal zum reinhören: Anlage vorbereiten (Lautstärke, Bässe) und dann die Nummer 5 "Midwintertears" starten, ich hoffe, ihr hattet eure Nachbarn informiert (besser eingeladen), enjoy !!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Mai 2004
Nun, Tristania mag meine Einstiegsband sein, wenn es um das Gothic Metal Genre geht. Damals noch im zarten Alter, wurde ich schnell in die Stimmung eines Wintertages gezogen.
Schon in "...Preludium" wirkt die Stimmung recht düster, durch die Orgel und den leicht kirchlichen Gesang, der, wie es scheint, einen Wandrer zu kalter Nacht Schutz gewährt. Das darauf folgende "Evenfall" wirkt dagegen melancholisch und dunkel, was vor allem durch den Einklag der Stimmen von Vibeke und Morton geschafft wird. Perfektioniert wirkt diese Stimmung eines kalten Wintertages, in dem man sich in eine Kirche oder an einen anderen Ort retten muss, in "Pale Echantress" und "December Elegy".
"Pale Echantress" zu meinen Favoriten des Albums zählend, klingt leicht an durch die Klaviermelodie und die Melodie der Violine. Klingt es noch vorher wie Einklag der weiblichen wie männlichen Vokalisierung, so ist hier fast ein "Erschlagen" fest zu stellen. Es klingt als würde das weibliche sich vor dem männlichen Wesen verstecken oder zumindest flüchten wollen, was auch in der Textstelle "Fearful I walk with thee... through dusk/Through winds of loss... Her beauty and her" deutlich macht.
"Midwintertears" klingt dagegen textlich gesehen fast wie ein Liebeslied ("She comes so serene/my fallen beauty crowned with leaves") und macht die Vergötterung des lyrischen Ich für die Geliebte deutlich. Verdeutlicht wird dies vor allem durch den Sologesang von Morton, der im Zusammenarbeit mit E-Gitarren, aber auch einer Violine arbeitet, was eine besonders hoffnungslose, traurige Stimmung erzeugt.
Dagegen wirkt der Anfang von "Angellore" etwas skurril mit dem Kinderlachen und der ruhigen, fast romantischen Melodie. Dies gehört zu den weniger schönen Tracks des Albums, wirkt doch die Vokalisierung hier schwächer und erinnert sehr stark an einen gewissen "Illuminate" Sänger. Nicht wirklich mein Fall.
"My lost Lenore" dagegen gefällt mir melodisch besser als die stimmliche Unterlegung. Die Klaviermelodie wirkt sehr schön und macht die Liebe des lyrischen Ich wirklich deutschlich, sowie dessen Gefühle allgemein. Dennoch schwächelt auch hier der Gesang, mehr weibliche Stimmen wären wünschenswert gewesen, hier klingen sie einfach zu leise, zu "mäuschenhaft" an.
"Wasteland Carree's" klingt ähnlich der Beschreibung eines ausgetrockneten und dunklen Landes, durch das sich ein einsamer Wanderer schlägt auf der Suche nach Hoffnungen und Idealen. Dies macht die ännliche Vokalisierung deutlich; sie ist hier deutlich besser als in den Stücken davor. Und hier wiederum klingt die weibliche Stimme Vibekes übertrieben hoch und wirkt recht deplaziert.
"...Postludium" ist der Ausklang dieses Albums und klingt wie der Beginn eines neuen Tages mit den den Klang der Glocken und den weiblichen Chorgesang. Ich habe selten einen schöneren Rahmen zwischen Preludium und Postludium erlebt wie in diesem Album, da das Thema noch einmal aufgefasst und weitergeführt wird, bis es letzt endlich verklingt.
"Widow's Weed" gehört zu den ausdrucksstärksten, atmosphärischen Alben von Tristania und brigt eine traurige, melancholische, aber auch düstere Stimmung mit sich, die verstärtk wird durch die weibliche wie männliche Vokaliserung. Manchmal schäwchelt diese und wirkt zu experimentell und zu schwach. Mehr Detailtreue hätte ich mri da in Liedern wie "Angellore" gewünscht und auch solche Elemente wie Kinderlachen, Glockenläutern, die wir mit dem Alltag verbinden wurden sehr kreativ in die Lieder integriert. Textlich ist auffällig, dass öfters Wörter woe "Nightfall", "Echantress" oder auch "Serene" vorkommt, was die Rahmenhandlung etwas aufrechterhält. Dennoch ist diese CD textlich kein Meisterwerk, spiegelt aber viele Gefühle wieder, die durch die Vokaliserung wunderbar übertragen wurden.
Mehr davon...
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Beyond the Veil
Beyond the Veil von Tristania (Audio CD - 1999)


World of Glass
World of Glass von Tristania (Audio CD - 2001)