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am 7. Oktober 2002
Geht man von ihrer ersten CD "Kauja pie Saules", aus ist die Band Skforger eigentlich eine Black Metal/Pagan Metal Band. Bei "Latviesu Strenlieki" geht es allerdings nicht mehr um die baltischen Volstämme, die den Deutschritterorden bekämpfen, wie es zuvordest der Fall gewesen war, nein, der Zuhörer wird direkt in die Wirren des Ersten Weltkrieges versetzt. Im Mittelpunkt stehen die Lettische Freiwilligen-Brigaden, die unter dem Oberbefehl des Zarenreiches gekämpft haben.
Zwar wird auschließlich auf Lettisch gesungen ( oder besser gegröllt ), doch ist die kein Grund zum verzweifeln, denn es wird im Booklet, welches mit original Fotoaufnahmen als Hintergrund geziert wird, für alle Texte prompt eine einglische Übersetzung geliefert. Ebenfalls enthalten sind historische Anmerkungen die sich auf die jeweiligen Texte beziehen.
Die Liedertexte selber fallen insgesamt seht pathetisch aus, und es lässt in keinster Weise leugnen, dass sich hinter ihnen eine ganze Menge Nationalstolz verbirgt, jedoch wird aber auch das wahre, harte Leben der Frontsoldaten geschildert, und jedes einzelne Stück zeugt von einem tiefen Respekt gegenüber denen die an der Ostfront gekämpft haben.
Und nun komen wir zum eigentlichen Teil der Rezension, der Musik:
es handelt sich um Heavy Metal, der aber mindestens genauso hart ist wie Black oder Death Metal. Besonders die mächtigen, extrem schnellen, stackatoartigen Drums lassen den Hörer einfach nicht zur Ruhe kommen. Auf modernen Schnick-Schnack wie Keyboards wird Grundsätzlich verzichtet als. Hat man sich aber an das gedröhne, gekreische und das schnelle Tempo gewöhnt, treten schöne Melodien ans Tageslicht ...
Was die Musik aber einzigartig macht sind die eingefügten Samples: eine Live einegspielte Flöte , Explosion- und Schussgeräusche, wenn es besonder heiß hergeht oder aber melodische Soldatenchöre welche ebenfalls von den Bandmitglieder und einigen Freunden selbst gesungen wurden. Bei "Tirelis Purva" kann man schließlich eine Sprachaufnahem eines ehemaligen Veteranen hören.
Wer also nichts gegen harten, experementierfreudigen Metal hat, wird diese CD sicherlich gefallen. Wenn nicht kann man immer noch von sich behaupenten eine wahre Rarität in seinem CD-Schrank zu besitzen.
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