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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DIE Death Metal Platte., 1. Februar 2007
Von 
Vincent Neumann (Leipzig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Destroy the Opposition (Audio CD)
Und es war im Jahre 2000 als sich 4 nicht mehr blutjunge sondern schon erfahrene Männer anschickten die Blaupause für eine neue Art des Death Metal zu veröffentlichen. Die Betonung liegt hier auf Metal, vergessen sollen die ganzen "Melodic" Rumorgeleien mit Kaugummimelodien im Breitwandsound sein, immer wieder rauf und runtergespielt. Ebenso klarer quäkiger Gesang, einfach der Sound der zu dieser Zeit dominierend, vielleicht weil am meisten Geld bringend, war.

Aber weiter im Text: John Gallagher schrieb Riff um Riff Melodien die prägnant und griffig waren, aber nicht wie diese ganzen untalentierten Klone sie einfach aneinanderpresste, nein, das hier hat Hand Fuß und ganz viel Herz, man könnte auch sagen einen roten Faden (ja ihr könnt euch das Blut dazudenken). Dying Fetus waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort, der Aufschrei gegen eine an akkuter Langeweile sterbende Musikspalte einer Band die durch diesen fiesen Mix aus Death Metal, Hardcore und Grind herausragte wie der Topas im Sumpf der immer gleichen stümperhaften oder herzlosen DM-Demotapes-als-Alben-Veröffentlicher Bands, der wie ein Weckruf durch Szeneorgane und noch mehr Hörgänge ging und eine unglaubliche Heerschar von Fans entstehen lies. Und dieser Mann röhrte aus den tiefsten Gruben des Hades die politische Apokalypse herbei, kein drölftausendstes Geschlachte mit Gedärmweitwurf und Gekröse-wettessen sondern hochgradig (links-)politisch motivierte Texte, dass man mal wieder mit Stolz verkünden konnte dass es einen ankotzt dass so wenige auf die Texte im Death metal achten denn im Falle von Dying Fetus sind diese wirklich erschreckend gut, meistens geschrieben vom stimmlich ebenbürtigen Jason Netherton (auch am Bass zupfend) der nach dieser Scheibe wie auch Sparky Voyles (Gitarre) und Kevin Talley (Schlagzeug) zu Misery index abwanderte bzw. diese sich gründeten.

Überhaupt, die Instrumentierung ist virtuos, die Arrangements herrlich vertrackt und doch einprägsam und die Produktion ist ohne Mist mit das beste was ich je auf einer CD erleben durfte, wirklich JEDES Instrument hat seinen klaren Platz und drückt kein anderes etwas zur Seite um präsenter als der Rest zu sein. Und das sage ich als Hörer dem Technik und Frickeleien eigentlich wurst sind. Was machen Dying Fetus anders ? Sie prahlen mit diesen ganzen Sachen nicht, sie setzen die Technik um des Songs Willen ein, nicht umgekehrt weswegen schon tausende an selbsternannten "Prog-bands" schon von den Instrumenten-wichs-Loreleien in den Unterhaltungs-Abgrund gelockt wurden.

Alleine der Titeltrack ist wie von tausend Metalmusen geküsst versehen mit Breakdowns, Tempiwechseln, Melodiebögen und hyperaggressivem Geknüppel dass man gewillt ist die Hände lieber unter die Oberschenkel zu pressen bevor man jemandem beim Luftschlagzeug/gitarre/bassspielen + simultanem Karaoke-gegrunze (mal ehrlich, Herr Gallagher klingt doch wirklich nicht menschlich teilweise) unwissentlich verletzt bevor der Schluss einen dann wirklich zum Austicken bringt, so eigenwillig habe ich noch nie Donnergrollen interpretiert gehört. Das geht tief in die Seele und lässt für 36 Minuten nicht los. Und dann will man gleich nochmal. Kein einziger schwacher Song, nichtmal für einen Augenblick lassen sie die Blicke von den Instrumenten und vom Hörer abweichen, Kevin Talley prügelt so markant und knackig dass es eine Freude ist immer wieder auf den nächsten rasenden Part zu warten. Jeder Song ist für sich selbst erkennbar und deutlich (!) von anderen zu unterscheiden, während man bei anderen Releases in diesem Genre nicht mal die Übergänge zwischen 3 Lieder merkt. Wenn ihr nur eine Death Metal platte besitzen wollt, dann Destroy the opposition. Ein Titel der so treffend wie selbstverständlich ist, hier werden keine Gefangenen gemacht, das ist die musikalische Spezialeinheit für besonders widerspenstige Kleingeister.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Death Metal, akkurater Death Metal!!!, 18. Mai 2001
Rezension bezieht sich auf: Destroy the Opposition (Audio CD)
Tja, was soll gesagt werden über dieses Album!!! Der erste Unterschied zu den meisten Veröffentlichung ist auf den 1.Blick auszumachen. Kein BLUT, keine Toten, keine Geschmacklosigkeiten!!! Die Musik ist geraderaus eine mitten ins Gesicht! Pure Rebellion!!! Das hat die Welt noetig! Kein nervendes Geprügel, sondern Highspeedpassagen(Cannibal Corpse) wechseln mit furchtbar groovenden Midtempopassagen(Entombed!). Die Stimme könnte auch zu Cannibal Corpse passen!!! Also ein Hammeralbum für Leute die schlecht gemachten und schlecht produzierten Death Metal nicht mehr hoeren koennen. Dying Fetus stehen im DeathMetalOlymp gleich neben Bolt Thrower, Cannibal Corpse, Morbid Angel und Hypocrisy!!!! Ein wirklich furchtbar gutes Album!!!
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3 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Death Metal vom feinsten, 31. Oktober 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Destroy the Opposition (Audio CD)
Ich kann mich den Meinungen von den beiden Herren nicht anschließen, da Suffocation mal für ihre Hubschraubergitarren bekannt, die man in keinstem Fall mit Dying Fetus vergleichen kann. Und CRYPTOPSY (nicht Crypropsy...) ist nicht gleich Cryptopsy. Cryptopsy's "Ungelent Exhumation", "Blasphemy Made Flesh" und "Non So Vile" sind zwar teilweise sehr schnell, aber nur an gewissen Stellen. Auserdem macht Flo Mounier (Drummer von Cryptopsy) viel mehr mit seinem Drumset (also extremer Beckeneinsatz). Dying Fetus setzt eher auf gleichbleibendes Tempo und sehr viele Rythmuswechsel. Auserdem ist die Stimme auch in keinster Weise mit anderen Death Metal Bands zu vergleichen, und besonders nicht mit dem Stümper Chris Barnes von Cannibal Corpe (um eines klar zu stellen, ich finde Cannibal Corpse sehr groovig und sicherlich nicht schlecht). Dieses Album ist für Leute die schon sehr in den Death Metal und in andere Richtingen involviert sind (Grind, Gore) sehr empfehlenswert. Für Einsteiger ist es immer schwer zu unterscheiden, zum Beispiel ob es sich hierbei um reines Geknüppel handelt oder um sehr technische Parts (Hier ist es sehr technisch, aber auch sehr schnell).+
Fatzit: Kaufen ist keinstenfalls eine Sschlechte Investition (auser für Möchtegern Death Metaler wie Slipknot-Fans o.A.)
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, 4. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Destroy the Opposition (Audio CD)
Dying Fetus haben es geschafft als eine der wenigen neuen Deathmetalbands auf eine Ebene mit den größen Monstrosity oder Morbid Angel stellen zu dürfen. Stilistisch würde ich sie einordnen irgendwo zwischen Suffocation (Sound..von den neueren) und Crypropsy (Stil). Wobei die Musik weder so komplex ist wie ersteres, noch so schnell wie letzteres.. zumindest nicht ständig. Auf jedenfall hörenswert für Leute die im Deathmetal auf Qualität setzten, und denen einfach nur Geprügel zu stupide ist.
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Destroy the Opposition
Destroy the Opposition von Dying Fetus (Audio CD - 2006)
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