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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zurückhaltend und detailreich
Seit langer Zeit wurde erwartet, daß der neue Stern am Pianistenhimmel, der junge Russe Arcadi Volodos, eine neue Aufnahme vorlegen würde. Spekuliert wurde, ob es das 1. Klavierkonzert von Tschaikowsky oder das dritte von Rachmaninov sein würde, da Volodos diese beiden häufig im Konzert gespielt hatte. Nun liegt ein Live-Mitschnitt des letzteren vor,...
Veröffentlicht am 14. Februar 2001 von Marcel Bartnik

versus
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Überbewertet
Ich falle mit meiner Bewertung sicherlich etwas aus dem Rahmen und möchte diese Aufnahme auch keinesfalls schlecht machen (bzw. schlechter als sie ist) aber so gut wie sie hier dargestellt wird ist sie meiner Meinung nach nicht.

An den Ausführenden mag es kaum liegen, denn natürlich ist Arcadi Volodos ein überragender Techniker und dass die...
Veröffentlicht am 14. September 2006 von Felix Ramming


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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zurückhaltend und detailreich, 14. Februar 2001
Von 
Marcel Bartnik (Luxemburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Volodos spielt Rachmaninoff (Audio CD)
Seit langer Zeit wurde erwartet, daß der neue Stern am Pianistenhimmel, der junge Russe Arcadi Volodos, eine neue Aufnahme vorlegen würde. Spekuliert wurde, ob es das 1. Klavierkonzert von Tschaikowsky oder das dritte von Rachmaninov sein würde, da Volodos diese beiden häufig im Konzert gespielt hatte. Nun liegt ein Live-Mitschnitt des letzteren vor, welcher während eines Konzerts in Berlin im Juni 1999 entstand. Nun gilt das 3. Klavierkonzert Rachmaninovs, zu Recht als eines der schwierigsten Konzerte, wenn nicht sogar als das schwierigste. Die spieltechnischen Anforderungen sind enorm, der Solist muß sowohl über eine hochentwickelte Anschlagskultur wie auch über die nötige Kraft verfügen, den vollgriffigen Akkordpassagen gerecht zu werden. Als Referenzeinspielungen werden in diesem Zusammenhang immer Aufnahmen von Vladimir Horowitz sowie von Martha Argerich; an diesen muß sich Volodos messen lassen. Wer von Volodos jedoch eine mit überbordender Virtuosität und wahnwitzigen Tempi gespickte Einspielung erwartete - was aufgrund seiner technischen Fähigkeiten und seiner Vorliebe für schwierigste Liszt-Transkriptionen nicht ganz fernlag - wird enttäuscht; Fans einer solchen Interpretation sollten sich dann eher der Aufnahme von Martha Argerich (Philips) zuwenden. Dies soll nicht bedeuten, daß Volodos nicht auch energisch und kraftvoll zupacken kann, wenn es das Stück erfordert, so etwa in der Kadenz des 1. Satzes, von der er (im Gegensatz zu Horowitz und Argerich) die vollblütigere Variante wählt. Auch fällt er keineswegs in eine blasse, fast teilnahmslose Haltung etwa seines Landsmannes Berezowsky (Teldec) zurück. Vielmehr sucht er, die Musik für sich sprechen zu lassen und drängt sich nicht in den Vordergrund, führt einen Dialog mit dem ansprechend begleitenden Orchester unter der Leitung von James Levine. Er behält so in jedem Moment die volle Kontrolle über die Spannungsbögen und den Aufbau des Stückes, und vermag durch sein technisches Rüstzeug viele Details zu beleuchten, ansonsten leicht untergehen. So entsteht eine in sich selbst ruhende, überzeugende Interpretation, die romantisch ist, ohne schwelgerisch zu werden und kraftvoll, ohne brachial zu wirken. - Ich persönlich ziehe dennoch die fulminantere Version der Argerich oder die leidenschaftlichere von Ashkenazy (in der Einspielung mit André Previn, Decca) vor. Die übrigen Solo-Stücke von Rachmaninov sind ebenfalls von einer getragenen Grundstimmung, schon die anfängliche Transkription des Andantes aus der Cello-Sonate illustriert die lyrische Seite des russischen Komponisten. So bleibt es auch bei den übrigen Stücken, von gelegentlichen Ausbrüchen (etwa bei den Etudes-tableaux) abgesehen. Volodos entpuppt sich hier als Meister der Klangschattierungen, er vermag selbst im Pianissimo noch differenziert zu artikulieren und wählt insgesamt eher langsame Tempi, die aber durchaus überzeugend dargestellt werden und dem Charakter der Stücke gerecht werden. Die Klangqualität der Aufnahmen ist über jeden Zweifel erhaben. Das Booklet ist informativ, tendiert aber wieder einmal dazu, Volodos als Superstar anzupreisen und in eine Reihe mit Horowitz oder Kissin zu stellen. Dies hat er gar nicht nötig, außerdem ist es für solche Aussagen zum derzeitigen Zeitpunkt noch zu früh.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum ist diese Aufnahme mein absoluter Favorit?, 8. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Volodos spielt Rachmaninoff (Audio CD)
Schon der Beginn im Orchester lässt aufhorchen: Da „schwummert" nicht irgendein weicher undefinierbarer Klang im Orchester durch die zwei Takte, bis das Soloklavier endlich einsetzt, nein da ist elastische Spannung, die pulsiert, und auch die Mittelstimmen sind klar zu hören. Volodos beginnt die Eingangsmelodie äußerst zerbrechlich im pianissimo, dabei elegant und geschmackvoll phrasiert. Über die langen Figuren bis zum ersten Höhepunkt zieht er den Bogen aber ohne nachzulassen dann konsequent durch.
Dies sind eigentlich schon die drei Tugenden, die diese Aufnahme für mich vor allen anderen einreiht: Ein unendlich souveräner Pianist, der mit schier unheimlicher Sicherheit alle halsbrecherischen Stellen meistert - keinem sonst gelingt es, die große Kadenz im 1. Satz dermaßen gewaltig und spannungsreich, dabei immer musikalisch dicht und gesanglich zu verwirklichen und sie nicht zum „Tastenhackinfernale" verkommen zu lassen. Gleichzeitig ein lyrischer Pianist, der die komplex strukturierten Mittelstimmen und polyphonen Linien im Gewebe mit klarsten Ton und vielfältigsten Schattierungen, die nachdenklichen Momente mit so viel Tiefe auszukosten vermag. Ein dramaturgischer Pianist, der trotz unendlicher Detailgenauigkeit nie die großen Linien aus den Augen verliert und einem mit seiner grenzenlosen Konsequenz jedes Mal Schauer den Rücken herunterjagt. Und schließlich ein Orchester, das intensiv, dabei klar durchhörbar und mit elastisch-rhythmischer Spannkraft den Klavierpart nicht nur in voller Übereinstimmung unterstützt sondern sich ihm auch als ebenbürtiger Partner entgegenstellt. Ohne Zweifel spielt hier auch die Aufnahmetechnik eine Rolle, der Flügel klingt satt und rund und die Balance vergisst das Orchester nicht, wie dies leider bei einigen Konkurrenzaufnahmen der Fall ist. So taucht man gebannt in die so vielfältigen Gefühlsräume von Rachmaninows Musik ab, und wenn am Schluss das Bravogeschrei des Publikums einem plötzlich in Erinnerung bringt, dass dies eben sogar noch ein Live-Mitschnitt war, bleibt nur noch eine fassungslose Bewunderung vor so viel musikalischem Können.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Überbewertet, 14. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Volodos spielt Rachmaninoff (Audio CD)
Ich falle mit meiner Bewertung sicherlich etwas aus dem Rahmen und möchte diese Aufnahme auch keinesfalls schlecht machen (bzw. schlechter als sie ist) aber so gut wie sie hier dargestellt wird ist sie meiner Meinung nach nicht.

An den Ausführenden mag es kaum liegen, denn natürlich ist Arcadi Volodos ein überragender Techniker und dass die Berliner Philharmoniker noch immer zu den weltbesten Orchestern zählen (trotz Sir Simon Rattle) dürfte ebenfalls hinreichend bekannt sein. Nein, meine Kritik gilt der Interpretation. Für meinen Geschmack wirkt alles zu glatt, Volodos spielt schön und (fast) fehlerfrei, die Tempi stimmen auch aber er riskiert musikalisch rein gar nichts. Genauso steht es mit dem Orchester, welches zwar jederzeit ansprechend begleitet, genauso gut aber den Orchesterpart in einem der Klavierkonzerte von Chopin spielen könnte (was nicht heißen soll, dass mir diese nicht gefallen).

Ich bin kein Musikkritiker und will daher gar nicht weiter ins Detail gehen. Ich bin trotz allem ein Musikliebhaber und möchte niemandem die Freude an diesem wunderschönen Konzert nehmen, deshalb hier einige Empfehlungen: Stephen Hough (bei Hyperion), Bernd Glemser (Naxos), Zoltan Kocsis (Philips), Tzimon Barto (Emi), Earl Wild (Chandos).

Nichts für ungut, zum kennenlernen des Werkes ist diese Aufnahme durchaus geeignet, es war damals auch meine erste, im vergleich zu anderen Aufnahmen (auch weniger populären) schneidet sie für mich allerdings eher schlecht ab.
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5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Technisch perfekt und leidenschaftlich!, 3. Januar 2001
Rezension bezieht sich auf: Volodos spielt Rachmaninoff (Audio CD)
Bevor ich diese CD kannte hatte ich bereits mehrere Einspielungen dieses Konzerts gehört.
Dabei war eine Einspielung bei Naxos mit Bernd Glemser, die zwar von der Aufnahmequalität überragend, jedoch zu wenig energisch von Seiten des Orchesters war. Auch der Solist konnte nicht wirklich überzeugen (schwammige Passagen, Noten übergangen, ...).
Die andere war von Rachmaninov selbst eingespielt, allerdings ist die Aufnahme schon zu alt, daher qualitativ sehr schlecht und auch Rachmaninov war damals schon ungefähr siebzig Jahre alt, wobei die pianistische Brillanz verloren schien.
Dann wurde ich auf Volodos aufmerksam, den ich schon von seinen anderen Cd's kannte und schätzte und hörte mir diese Einspielung an.
Und endlich war ich rundum zufrieden, sowohl das Orchester als auch der Pianist bringen das Feuer dieses kraftvollen Stückes exzellent rüber. Passagen wo ich bisher nur "Tonbrei" hörte werden trotz hoher Geschwindigkeit glasklar rübergebracht und teilweise erlebte ich im Klavierpart gänzlich neue Meldodien und Klangerlebnisse, die ich vorher noch nicht gehört habe.
Daher kann ich diese CD jedem empfehlen, der endlich einmal hören will wie dieses Konzert angemessen rübergebracht wird.
Dickes Lob an Volodos, endlich ein Pianist der diesem Stück gewachsen ist!
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5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr schöne Einspielung - empfehlenswert!, 9. Dezember 2000
Rezension bezieht sich auf: Volodos spielt Rachmaninoff (Audio CD)
Wer mit dem Namen Volodos nur den "Tastenlöwen" verbindet, der mit wilden Klaviertranskriptionen (Paradebeispiel ist hier seine Version von Mozarts Türkischen Marsch) glänzt, dürfte überrascht sein. Neben perfekter Technik im hervorragenden Zusammenspiel mit dem besten deutschen Orchester bietet die Live-Cd eine wirklich sehr schöne Interpretation von Rachmaninoffs 3. Klavierkonzert. Volodos meistert auch die anpruchsvollsten Passagen mit spielerischer Leichtigkeit.
Wer allerdings eine noch leidenschaftlichere und geradezu entfesselte Einspielung hören möchte, dem empfehle ich die CD mit Martha Argerich, die nach meinem persönlichen Geschmack immer noch unerreicht geblieben ist.
Die anderen Stücke auf der CD (STudioeinspielungen) sind ebenfalls sehr gut gelungen und zeigen Volodos (und Rachmaninoff) von ihrer lyrischen Seite.
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5 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tastenlöwe gebändigt, 25. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Volodos spielt Rachmaninoff (Audio CD)
A. Volodos ist uns allen, die wir ihn kenne und vielleicht auch schon im Konzert erlebt haben, v.a. als Virtuose im Gedächtnis geblieben. Hier nimmt er das vielleicht virtuoseste Konzert überhaupt (abgesehen von Busonis Mammutwerk) und straft all seine Kritiker Lügen.
Volodos geht das Konzert sehr gemächlich an, weiß sich aber zu steigern und zeigt sich als ein Musiker, dem so schnell keiner aus der jungen Pianistengarde (auch Kissin) bzgl. dieses Werkes das Wasser reichen kann. Da ist jede Note, jede Akzentuierung durchdacht. kaum zu glauben, daß er das Konzert in 3 Tagen gelernt haben soll.
James Levine und das Orchester begleiten bei diesem Live-Mitschnitt vorzüglich, die weiteren Bonbons auf dieser CD sind eine Homage an einen großen Komponisten
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Plays Rachmaninoff-Con Pno 3/S
Plays Rachmaninoff-Con Pno 3/S von Arcadi Volodos (Audio CD - 2000)
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