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Kundenrezensionen

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am 9. Juni 2004
Mir ganz egal, ob das nicht seine allerbeste Platte ist. Sie ist jedenfalls eine, die ich immer wieder hören kann, denn was ich besonders an ihr liebe und was auf dieser Scheibe fast am besten herauskommt: die Komik kommt vor allem daher, dass ihm bei jedem Satz, bei jeder Pointe eine zentnerschwere Last auf den Schultern zu liegen scheint, als könne er wirklich nicht verbergen, wie wahnsinnig anstrengend das ist, einen derartigen Stuß zu erzählen und dabei auch noch das Lachen des Publikums ertragen zu müssen... Allein wegen dieses geradezu ächzend resignativen Tonfall (obwohl ich auch die völlig überdrehte Aggressivität z.B. auf "New York, I'm coming" liebe) bleibt Helge Schneider für mich der einzige Komiker, über den ich wirklich lachen muss. - Und dass "Katzenoma" zu lang ist, kann ich wirklich nicht finden, ich lach mich jedesmal kaputt...
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am 24. Januar 2005
Helge Schneider bringt es immer wieder fertig, einen zu überraschen. Auf dieser CD bringt er ein für Schneider-Fans zwar nicht völlig neues, jedoch in dieser Perfektion immer auffälligeres Element ein: er imitiert u.a. Udo Lindenberg, Udo Jürgens und Elvis gekonnt, ohne sich lediglich auf den Reiz der Imitation zu verlassen. Wenn Helge von der "in der Kate mit der Karte gezogenen Karte" fabuliert oder sich mit gepreßter Helge-Stimme ein Gesangsduett mit Elvis liefert, ist die Stimmen-Imitation zwar hilfreich, aber nur nettes Zubrot zur an sich schon ganz schön gekonnt beobachteten Skizze besagter lebendiger und verstorbener Zeitgenossen. So bringt er gerade bei der Udo-Jürgens-Imitation anhand ständig wechselnder pseudo-klassischer Tonartwechsel dessen nervtötende Möchtegern-Operettenhaftigkeit voll auf den Punkt.
Natürlich hat Helge auch wieder was zu erzählen ("Vertan", "Kreuzworträtsel"), spielt mit dem Publikum ("Vogelhochzeit") und bietet (wenn dieses Mal auch recht wenig) Jazz ("Mood Indigo", "Sunny"), so daß niemand zu glauben braucht, dies sei eine Stimmen-Imitations-CD.
Das mit den Imitationen ist nur die weitere neue Facette eines Künstlers, bei dem man sich fragt, ob es etwas gibt, was er eigenlich nicht kann.
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Zunächst einmal war es gar nicht so einfach an hiesige CD heranzukommen. Nachdem ich HEFTE RAUS... monatelang auf meinem amazon-Wunschzettel liegen hatte, ergab sich durch eine spontane Rabatt-Aktion endlich die Möglichkeit, mir dieses teils offenbar vergriffene Meisterwerk zu einem halbwegs vernünftigen Preis zu sichern.

Tatsächlich betrachte ich vorliegenden Silberling als besonderes Highlight. Ich habe im Laufe der letzten Jahre mehrere Helge-Schneider-CDs erstanden - eigentlich so ziemlich alles (nur das aktuelle LIVE AT GRUGAHALLE fehlt mir noch) und dabei festgestellt, dass Herr Schneider einer der wenigen Künstler ist, über die ich immer lachen kann/muss. Immer wieder schafft es das Multitalent ein Lachen in mir zu kreieren, sogar dann, wenn mir eigentlich gar nicht so recht danach zumute ist.

Was mir speziell an dieser CD so gut gefällt, ist die tolle Mischung an Erzählkunst, grotesker Komik und musikalischen Leckerbissen. Auf HEFTE RAUS... ist wirklich keine Sekunde vergeudet. Jeder Moment ist mit irgendetwas Interessantem, Hörenswerten, oft völlig Verblödetem infiziert - und gerade das macht es so spannend. Bei den Titeln handelt es sich übrigens (wie bei den meisten HS-Tonträgern) um Live-Mitschnitte.

In der Tat - um auf einen meiner Vorrezensenten an dieser Stelle einzugehen - legte Helge Schneider ab hier (wir schreiben das Jahr 2000) seine pseudo-aggressive Art (die manchmal trotzdem noch sehr passend daherkommt - keine Sorge) etwas ab und ergänzte sein erzählerisches Reportoire um diese nur sehr schwer und unzureichend in Worte zu fassende Schwere, ja fast schon Melancholie - die aber wiederum für Erheiterung sorgt, weil sie so skurril und wunderbar eingesetzt, ja nahezu unwiderstehlich daherkommt.

Es gibt meines Erachtens eigentlich keine heraushebenswerten Highlights, weil alles, was sich hierauf befindet auf seine Weise großartig ist. Als Einstieg gibt Hardcore (die Band) eine Version von "Sunny" zum Besten, ehe Herr Schneider mittels "Klipp Klapp" und der "Vogelhochzeit" das Publikum für sich gewinnt. In der Vorankündigung zu "Vogelhochzeit" (meines Erachtens der erste Höhepunkt auf der Scheibe) meint Herr Schneider: "Das nächste Lied kennt ihr vielleicht aus dem Kindergarten oder aus dem Knast..." Humor von Weltformat kann ich dazu nur sagen.
Weiter geht's mit "Defektes Mikro" - im Grunde nur eine harmlose Blödelei, die aber super ins Programm passt, ehe mit "Vertan" und dem darauffolgenden Lied "Ich habe mich vertan" ein weitere vorläufiger Höhepunkt zum Besten gegeben wird.
"Umschulung" ist ein klassischer Dialog, in dem Helge vom Arbeitsamt eine Stelle als Kranführer angeboten wird.
"Maiden Voyage" ist wieder ein Ausflug in musikalische (Jazz)gefilde.
"Der berühmte Beethoven" ist eine aberwitzige, skurrile helgetypische Erzählung voller abstruser Wendungen und Lachmomente - super!
Mit "Elvis", "Love Me Tender" und "Casenclow" (einer Elvis-Interpretation von "Katzeklo") stellt Helge Schneider seine parodistischen Fähigkeiten unter Beweis - auch musikalisch zeigt er sich hier von seiner besten Seite!
"Spielesammlung" ist fast mein persönlicher Favorit auf HEFTE RAUS,..., weil es den vermeintlich "idyllischen" Abend-Alltag einer kleinen Familie widerspiegelt - freilich wieder heftig überzogen und reichlich zynisch erzählt (und vielleicht gerade deshalb so nah an der unliebsamen Realität dran??)
"Das Kartenspiel" ist wiederum das darauffolgende Lied und passt ebenfalls sehr gut ins Konzept.
"Kreuzworträtsel" enthält vielleicht die nachhaltigste, philosophischste Botschaft der ganzen Platte - macht nicht immer das, was andere von euch wollen! Auch (oder gerade weil), wenn Herr Schneider dies in sehr leicht bekömmlicher Form an seine Zuhörer bringt, so bleibt sie doch im Langzeitgedächtnis haften. Vielleicht ist es auch kein Zufall, dass ausgerechnet die Worte "Hefte raus, Klassenarbeit!" diese vorletzte Nummer der Scheibe schließen - immerhin ist das ja auch der Titel des Tonträgers.
Den gebührenden Abschluss liefert "Katzenoma", ein sehr eigenwilliges Lied über eine alte Dame, die sich u.a. mit dem Monopolisten "Schlecker" (ohne hier Schleichwerbung betreiben zu wollen) anlegt, indem sie seine fragwürdige Verkaufsstrategie geschickt und unvermutet umgeht... (mehr möchte ich jedoch jetzt nicht verraten).

Fazit: HEFTE RAUS... ist wahrlich ein Genuss, ein herzhafter Spaß, ein Riesenklamauk... Und eigentlich macht Humor in dieser Form immer Spaß und Freude, was beweist, dass Helge Schneider es wirklich geschafft hat eine Form des Humors zu kreieren, der nicht nur Jung und Alt zu begeistern vermag, sondern der darüber hinaus auch sämtliche gesellschaftliche Schichten bestens unterhält.
Wie schon gesagt besitze ich mittlerweile ein ganzes Regalabteil voller Helge-Schneider-Veröffentlichungen und um ehrlich zu sein ist keine einzige dabei, deren Erwerb ich bis dato irgendwann einmal bereut hätte. Ich höre mir sie allesamt immer wieder mal gerne an - im Ganzen, versteht sich!
HEFTE RAUS... ist dabei ganz bestimmt ein ganz besonderes Helge-Juwel, weshalb ich es euch und Ihnen, liebe Freunde des gepflegten Unsinns (nicht zu verwechseln mit NONsense!), auch unbedingt ans Herz legen möchte. Mit vorliegender Scheibe ist man lange Zeit, auch des öfteren, bestens unterhalten. Also - zugreifen, solange der Vorrat reicht! Vielleicht geht der Preis ja demnächst wieder ein bisschen runter...

Spitzenklasse - 5 STERNE
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am 18. September 2000
Unnachahmlicher Schwachsinn, verzapft from the one and only Helge aus dem Sauerland! Helge hats mit dem letzten Versuch nicht bewenden lassen und versuchts nochmal: Diesmal verarbeitet er ein altes Schultrauma von seinem alten Lehrer Gockel (gabs angeblich wirklich in H.S.`s Schule!). Uns Helge entzieht sich jeglicher Bewertung, daher fällt die Punktevergabe einigermaßen schwer...
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am 19. Oktober 2000
Helge Schneider spaltet die Nation. Irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn zieht der Mülheimer Jazzmusiker und Kleinkünstler seine Kreise. Fernab jeder Definition bietet Helge seinen Fans völlig absurden Humor, der sicherlich nicht jedermanns Sache ist.
Das beginnt schon bei Schneiders Selbsteinschätzung: er bezeichnet sich seit geraumer Zeit selbst als "singende Herrentorte". Nachdem Schneider jahrelang durch kleine Clubs getingelt war, stellte sich Anfang der 90er Jahre, nicht zuletzt aufgrund seines Films "Texas", der ihn einem breiteren Publikum bekanntmachte, endlich der langersehnte Erfolg ein. Seitdem ist Helge aus der deutschen Comedy-Landschaft nicht mehr wegzudenken.
Die nun veröffentlichte CD "Hefte raus- Klassenarbeit!" ist ein Mitschnitt eines Liveauftritts aus Stuttgart. Wie gewohnt tritt Helge mit seiner kleinen Kapelle "Hardcore" (Buddy Casino und Peter Thoms) auf. Dass er neben zumindest zweifelhaftem Humor unbestreitbare Qualitäten als Jazzer besitzt, beweist er direkt im Opener "Sunny"......
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am 4. Oktober 2000
Die neueste Helge Schneider CD hat eine gewohnt gute Qualität. Diesmal wurde der Schwerpunkt auf Erzählungen gesetzt; es gibt nur 3 oder 4 Lieder. Das hat natürlich zur Folge, dass man sich die CD nicht so oft anhört, wie Beispielsweise "Eiersalat in Rock" mit den Firefuckers, auf der fast nur Lieder enthalten sind. Aber das ist auch kein echter Nachteil, die CD ist nämlich einfach genial.
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am 16. Oktober 2008
Helge Schneider verehrt man zutiefst oder findet ihn einfach nur grottig, dazwischen gibt es wohl keinen Platz. Ich darf mich seit seligen "Es gibt Reis"-Zeiten zu ersterer Kategorie zählen. Jedesmal, wenn ein neues Album des Jazz-Anarchos aus Mülheim ansteht, hoffe ich inbrünstig, dass es eine Live-Platte sein möge. Denn Helge muß man live sehen und/oder hören!

Von daher ist "Hefte raus - Klassenarbeit!" wieder ein Glücksgriff. Schneider und seine aus Buddy Casino und Peter Thoms bestehende Band "Hardcore" bieten einerseits grandiosen Jazz mit vielen Improvisationen und selbstverständlich darf der Meister höchstselbst wieder seinen scheinbar aus dem Stegreif erfundenen Absurditäten frönen.

Musikalisch geht es im wilden Ritt über Coverversionen deutschen Disco- ("Sunny" von Boney M.) und Volksliedguts ("Klipp Klapp", "Vogelhochzeit") los, bevor sich der Nonsens in ungeahnte Höhen steigert ("Ich habe mich vertan", "Umschulung", "Der berühmte Beethoven", "Spielesammlung"). Schneider ist auch als Stimmenimitator erstaunlich versiert, seien es jetzt Elvis Presley, Udo Lindenberg oder Marius Müller-Westernhagen, die als Opfer herhalten müssen. Mit dem grandiosen "Das Kartenspiel" geht es in die Schlußrunde, wobei das leider etwas zu ausführlich dargebotene "Katzenoma" (12 Minuten!) genüsslich Franz Josef Degenhardt zitiert.

Die Bonus-CD der Limited Edition bietet außer dem wunderbar groovenden "Mood Indigo" und der Derrick-Parodie "Harry" allerlei zu Vernachlässigendes, auch wenn das gleitende Wechseln Schneiders aus seiner eigenen Stimmfärbung in diejenige Udo Lindenbergs (und wieder zurück) technisch meisterhaft ist.

Alles in allem eine geballte Ladung Schneider-Kult!
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am 6. Oktober 2000
es hat etwas gedauert, aber nach dem "firefuckers" ausflug ist helge endlich wieder der "alte alberne helge". viele superlustige geschichten und wahnwitzige ausflüge in die welt des herrn schneider - so wie der helgefan es liebt und dazu einige perfekte songs. "hefte raus - klassenarbeit" ein geniales meisterwerk in seiner künstlerkarriere.
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am 25. Juli 2001
Diese CD von Helge Schneider ist ihm sehr gelungen und bildet damit keine Ausnahme. Wie auf den anderen Alben versteht Helge Schneider es hier Witz und Komik und Lustigsein miteinander zu verbinden. Nicht alles, was er sagt, ist lustig gemeint, aber lustig. Ich könnte mich dran kaputtlachen, ehrlich. Und Helge sich selber auch.
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am 9. November 2000
Dies ist einer vieler Höhepunkte. Gekonnt kitzelt der Meister am G-Punkt der Lachnerven. Hier kriegen auch Westernhagen und Co. ihr Fett weg, doch die Mey Verarschung Katzenoma ist geradezu abgöttig brilliant! KAUFEN, KAUFEN, KAUFEN! Wenn ich sie nicht schon hätte, würde ich sie mir nochmal kaufen!
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