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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein dramatisches Meisterwerk!
Die letzte Kriegerin ist ein unglaublich bedrückender Film. Hier gibt es nichts schönes oder leicht verdauliches zu sehen: Hass, Vergewaltigung, Aggressionen und Trauer durchziehen diesen Film. Kurz: Ein realistisches Abbild einer völlig destruktiven Gesellschaft, die es nicht schafft aus den Teufelskreis hinauszukommen. Ich habe nie wieder ein solches...
Veröffentlicht am 3. November 2005 von ChinoM

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts für zarte Gemüter
Lee Tamahoris gleichnamige Verfilmung des Romans von Alan Duff setzt die Buchvorlage packend und sehr gelungen um. Das Familiendrama zeigt die Lebensumstände der Hekes - einer Maorifamilie in einer neuseeländischen Vorortsiedlung. Gewalt, Saufpartys, Gangkriminalität und Hoffnungslosigkeit bestimmen das Leben in Pine Block, eines vom Staat errichteten und...
Veröffentlicht am 5. August 2009 von ch_aliceb5


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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein dramatisches Meisterwerk!, 3. November 2005
Von 
ChinoM (Freiburg/Elbe Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die letzte Kriegerin (DVD)
Die letzte Kriegerin ist ein unglaublich bedrückender Film. Hier gibt es nichts schönes oder leicht verdauliches zu sehen: Hass, Vergewaltigung, Aggressionen und Trauer durchziehen diesen Film. Kurz: Ein realistisches Abbild einer völlig destruktiven Gesellschaft, die es nicht schafft aus den Teufelskreis hinauszukommen. Ich habe nie wieder ein solches Drama gesehen, dass so schonungslos und kompromisslos den Verfall von Menschen zeigt. Der Film trifft selbst die härtesten Zuschauer direkt ins Gesicht und lässt sie nicht mehr los. Ein Meisterwerk, welches man schlecht beschreiben kann für diejenigen, die es noch nicht gesehen haben. Die letzte Kriegerin ist ein aufwühlender, nachdenklich stimmender und verstörender Film, der ungeschönt die Wahrheit über die Probleme der Gesellschaft (man kann die Thematik auf jede x-beliebige Gesellschaft) zeigt. Deshalb ist dieser Film so wichtig!
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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Film wie ein Schlag ins Gesicht!, 5. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Die letzte Kriegerin (DVD)
Losgelöst von der Qualität und Ausstattung der DVD an sich: Ich habe Filme gesehen, die einen emotional mitreißen. Aber nur einen, der beim Anschauen regelrecht körperlich weh getan hat! Und das ist "Die letzte Kriegerin". Der Beginn des Films zeigt bereits im sehr drastischen Schwenk von der Südsee-Plakatidylle hin zum Ghetto am Rande von Aucklands Autobahn, wohin der Weg geht. Den männlichen Hauptdarsteller Temuera Morrison hatte ich zuvor bereits in einigen anderen Filmen erlebt, die aber eher unter die Kategorie "seicht" fallen - aber dann hier diese Explosionen! Ich habe das Gefühl gehabt, die Hauptdarsteller spielen nicht, sondern leben den Dreh regelrecht, denn die Gewalt (die hier wirklich nicht nur Mittel zum Zweck ist) ist quasi spürbar! Auch das "Himmelhochjauchzendundzutodebetrübt" des Ehepaares, wenn gerade noch gefeiert wird und kurz danach wird sie von ihm verdroschen - der schnelle Wechsel von kurzer, scheinbarer Idylle und Gewalt bricht regelrecht über den Zuschauer herein und lässt ihm keine Zeit zum Durchatmen. Und trotz allem schafft es die Hauptdarstellerin dann am Ende - als sie sich auf ihre Wurzeln besinnt - den Teufelskreis zu durchbrechen. Ein Happy-End? Ein wenig, vielleicht! Der Film ist eine Tour de Force, allemal. Aber jeder, der sich mit dem Gedanken ans Auswandern nach Neuseeland beschäftigt, sollte ihn sich vielleicht vorher angesehen haben - denn auch das ist "das schönste Ende der Welt"!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Film, der unter die Haut geht, 26. August 2009
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die letzte Kriegerin (DVD)
Denkt man an den neuseeländischen Film, so fällt einem wahrscheinlich sofort die "Herr-der-Ringe"-Trilogie von Peter Jackson ein - oder auch die Filme "Das Piano" und "Whale Rider". Von "Die letzte Kriegerin" jedenfalls hatte ich zuvor noch nie gehört, aber da der Film um wenig Geld zu haben war, griff ich zu, und ich habe es nicht bereut.

Der Originaltitel "Once Were Warriors" (1993), benannt nach dem Roman von Alan Duff von 1990, ist um vieles treffender, da es in dem Film um den Verlust der stolzen Identität der Maori geht. Demgegenüber suggeriert der deutsche Titel unglücklicherweise, dass die weibliche Hauptfigur in Actionmanier auf einen Rachefeldzug gehen könnte; glücklicherweise tut sie dies nicht, denn es handelt sich um einen beängstigend realistischen Film.

"Die letzte Kriegerin" erzählt von Beth Heke (Rena Owen), einer Ehefrau und Mutter von fünf Kindern, die mit ihrer Familie in einem Slum in einer Großstadt in Neuseeland lebt. Ihr Mann Jake (Temuera Morrison) hat gerade seine Arbeit auf dem Fischmarkt verloren und gibt sich mit ganzer Kraft Sauftouren mit seinen Freunden und Schlägereien hin, und auch vor seiner Frau macht seine Gewalttätigkeit nicht Halt. Seine 13jährige Tochter Grace (Mamaengaroa Kerr-Bell) ist schriftstellerisch begabt, bekommt von ihrem Vater jedoch keine Unterstützung, da er der Ansicht ist, dass eine Frau nichts weiter können müsse, als sich für ihre Familie aufzuopfern und dass sie deshalb keinen intellektuellen Neigungen nachgehen sollte. Sein ältester Sohn Nig entfremdet sich zusehends von Jake, und auch für seinen Sohn Boogie, der wegen geringfügiger krimineller Delikte in ein Erziehungsheim gesteckt wird, interessiert sich Jake herzlich wenig.

Die Exzesse des Haustyrannen werden immer rücksichtsloser, und als schließlich auch noch Grace von einem Freund Jakes vergewaltigt wird und sich daraufhin das Leben nimmt, beschließt Beth, sich auf das stolze Erbe ihrer Familie zurückzubesinnen und ihrem Manne die Stirn zu bieten, um ihre anderen Kinder nicht auch noch zu verlieren.

Regisseur Lee Tamahori geht in seinem Erstlingswerk mit hohem künstlerischen Anspruch zu Werke, wie bereits die erste Einstellung des Filmes zeigt, in der dem Zuschauer fälschlich mit Hilfe eines großen Werbeplakats eine ländliche Idylle suggeriert wird, bevor dann schließlich deutlich gemacht wird, unter welch elenden Bedingungen die Hekes leben müssen. Die Beziehung zwischen Beth und Jake ist am Anfang durchaus ambivalent gezeichnet, denn an der Oberfläche scheint das Paar durchaus zu harmonieren, wie ein gemeinsames Duett nahelegt, doch jäh bricht die Gewalt aus Jake hervor, sobald seine Frau sich ihm vor seinen Freunden widersetzt. Hier wird deutlich, dass Jake, ein Opfer des Zusammenbruchs der indigenen Kultur und westlicher Einflüsse, einem falschen und wohlfeilen Macho-Stolz anhängt und nicht etwa in seinem Innersten schon zur Bestie prädestiniert war. Den desolaten Verhältnissen der in der westlich geprägten Welt lebenden Maori wird im Verlaufe des Filmes an mehreren Stellen recht undifferenziert die Idylle der neuseeländischen Eingeborenenkultur gegenübergestellt, auf die sich im Heim vor allem Boogie besinnt. Diese manichäistische Weltsicht erscheint meines Erachtens nur wenig konstruktiv, denn sie impliziert geradezu, dass es ein Maori in der modernen, westlichen Welt schwerlich zu etwas bringen kann. Ein kompletter Rückzug in die Vergangenheit dürfte wenig zur Integration der Maori beitragen.

Doch wenn man sich auf den Film einlässt, vermag er durchaus zu fesseln, was zum großen Teil an den schauspielerischen Leistungen der Darsteller, allen voran Rena Owen und Mamaengaroa Kerr-Bell, aber auch an der Regie Tamahoris liegt, der es schafft, besonders schlimme Gewaltdarstellungen, wie etwa die eheliche Vergewaltigung, visuell zu umschiffen, ohne sie dabei zu verharmlosen. Die Kamera macht dann etwa einen Schnitt auf einen Straßenköter, der einen Müllberg nach Lebensmittelresten durchpflügt.

Wie gesagt, "Die letzte Kriegerin" ist ein sozial sehr engagierter und kritischer Film, der allerdings in seiner Aussage ein wenig zu eindimensional ist. Dennoch - oder gerade deshalb - regt er ganz sicher zum Nachdenken an.

Deshalb meine volle Empfehlung!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Quite disturbing, 29. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Once Were Warriors (DVD)
Once Were Warriors begegnete mir zum ersten Mal in Aotearoa selbst. Als wohl behütete Austauschschülerin, die in einem maori Haushalt lebte, erschrak ich über die rohe (jedoch nicht wirklich sinnlose) Gewalt erheblich, denn dieses filmische Meisterwerk geht einem echt an die Substanz.
Mir war zwar bewusst, dass es Gangbildungen und große Rivalitäten dieser gerade unter maori gibt, aber die wahre Problematik drang nicht so recht zu mir durch...
Wir haben den Film im Unterricht des Faches Media Studies unter dem Motto "whanau on the box" sprich "Familie im Fernsehen" als lokalen und unschönen Verlgeich zu den Simpsons und 7th Heaven behandelt. Leider musste ich in den folgenden Besprechungen lernen, dass die aufgegriffene Problematik des Alkoholmissbrauchs und der oft daraus resultierenden Gewalt in maori Familien noch immer ein großes Problem in der Realität darstellt. Man kann diesen Film somit auch als Dokumentation des wahren Lebens mancher maori sehen. Mich hat dieser Film somit nicht nur schockiert, sondern hat mir viel mehr die Augen geöffnet.
Denn leider ist das Volk der maori durch den Treaty of Waitangi von 1840 durch die Briten ihrer Rechte und Besitztümer beraubt worden und auch das Waitangi Tribunal von 1975 kann die mindere Stellung einiger maori nicht mehr rückgängig machen.
So ist es kaum verwunderlich, dass manch einer keinen anderen Ausweg sieht als zu der Flasche, zu Gewalt und zu anderen Straftaten (Diebstahl, Drogenmissbrauch, etc.) zu greifen. Denn wenn eine Gesellschaf einem seit Kindertagen keinerlei Zukunftsoptionen bietet und man ein Leben am Rande der Gesellschaft lebt, man sich ausgenutzt und unterdrückt vorkommt, so muss sich eine Menge Hass ansammeln. Dass dieser Hass eines Tages in Gewalt gegen leider die Falschen richtet, ist traurig, aber meist die bittere Wahrheit.
Ich bitte darum, nicht zu denken, dass jeder maori Mann häuslich gewaltätig ist oder aber zum Vergewaltiger junger Frauen wird, denn das entspricht definitiv nicht der Wahrheit; der Film kümmert sich um eine geringe Minderheit einer ansonsten sehr herzlichen Bevölkerung und ist eine sehr scharfe Kritik an der britischen Nation, welche sich ein Land ohne Rücksicht auf Verluste zu eingen machte.
Nun kenne ich nur die original Version inklusive der maori Sprache ("my whanau once were warriors, they had mana - pride...") und Gesänge ("haere mai, haere mai"), welche den Film aber erst recht sehenswert machen, denn die elementaren Szenen des Filmes gehen einem dadurch so richitg unter die Haut. Sie dokumentieren den Stolz, der noch immer in den jüngeren Generationen weiterlebt, die Stärke sich von einem Unterdrücker frei zu machen und die Liebe zu Traditionen, die noch immer gelebt, gelehrt und geglaubt werden.
Der Kampf einer Frau (Renea Owen), die einige Zeit ihres Lebens nichts als Armut, Gewalt und die größten Verluste, die eine Mutter erleben kann, zu beklagen hat, sich von ihrem gewalttätigen Mann zu trennen um ihrer verbliebenen Kinder willen, wird hervorragend geschauspielert. Wobei man sich manchmal fragt, ob die Schauspieler wirklich schauspielern, denn ich habe bis her keinen anderen Film gesehen, der so authentisch, so fesselnd ist.
Doch auch der Part des männlichen Familienoberhauptes (Temuera Morrison), welcher durch wahre Gefühlsschwankungen zwischen dem puren Glück und dem reinen Hass, welcher in Gewalt an seiner Frau gipfelt, und auch beim Tod seiner Tochter zunächst sehr roh reagiert, brilliert, verdient größten Respekt.
Desweiteren ist die Entwicklung des straffällig gewordenen Sohnes durch die Lehren in einer marae und das Erlernen der Traditionen insbesondere des haka, zu tiefst ergreifend.
Alles in allem für mich ein wahres Meisterwerk, dass bewegt, berührt, zum Nachdenken anrührt, erst wieder beim Einsatz der end credits dem Zuschauer zeigt, "hey, dass hier ist ein Film, die Wirklichkeit setzt jetzt wieder ein" und einen doch noch im Nachhinein seltsamn bedrückt und schockiert.
Ein Film, der sich jede einzelne seiner 19 Auszeichnungen redlich verdient hat und noch mehr internationale Kenntnis von ihm wünschenswert wäre.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Drama was ich je gesehen habe !!!, 3. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Die letzte Kriegerin (DVD)
Dieser Film ist ein echtes Meisterwerk! Selten habe ich so ein fieses, grausames, und erschütterndes Drama gesehen. Der Film zeigt die Verelendung einer Maori-Familie auf Neuseeland und den damit verbundenen Zwiespalt zwischen alten Traditionen der Maori und der dreckigen und unsozialen Zivilisationsgesellschaft.
Ein trinkender und jähzorniger Vater richtig langsam seine Familie zugrunde. Arbeitslos (sein vorheriger Job lag 13 Dollar höher als das Arbeitslosengeld), ständig betrunken und gewaltätig schlägt er ständig um sich. In diesen Film wird nicht mit Fäkaliensprache gespart, und noch nie habe ich im Film gesehen wo eine Frau dermaßen schlimm verprügelt wurde (Tritte in Bauch, Faustschläge ins Gesicht, usw.). Auch vor Inzest wird nicht halt gemacht. Die Schauspieler spielen ihre Rollen beklemmend realistisch. Die Umgebung des Films ist betont trist und trostlos und das Elend ist sichtbar allgegenwärtig. Die Menschen leben im Dreck! Beton wo man nur hinsieht, und das Wohnhaus direkt neben der Autobahn. Der Schnitt ist gelungen, die Musik paßt wie die Faust aufs Auge (!), und das Drehbuch ist eine Meisterleistung. Zur DVD kann ich nur sagen: Schade das es keine Extras gibt, dieser Film hätte es wahrlich verdient! Trotzdem, dieser Film bekommt von mir ganz klar die höchste Punktzahl. Perfekt!
Ein kleiner Hinweis: Dieser Film ist nichts für zarte Gemüter!!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als nur ein Film, 5. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Die letzte Kriegerin (DVD)
Dieses Meisterwerk der Filmkunst sah ich das erste mal zufällig im Fernsehen. Ich kann mich nicht erinnern, daß mich jemals ein Film so in den Bann gezogen und nachdenklich gestimmt hätte. Durch die Kunst des Drehbuchs, der Kameraführung und vor allem der großartigen Schauspielkunst der Akteure wird man förmlich in diesen Film hineingezogen. Hier überragt vor allem die Hauptdarstellerin, die einen wirklich in ihren Bann zieht und und vor dem Bildschirm mitleiden lässt. Wer sich ganz und gar auf dieses Werk einlässt, glaubt, die Handlung würde tatsächlich stattfinden. Der Film ist sehr krass und extrem ausgelegt aber verliert dadurch kein bißchen an Glaubwürdigkeit. Es ist einer der wenigen Filme, die deutlich aufzeigen, wie schwer es sein kann,in einem sozial benachteiligtem Umfeld sein Dasein zu fristen und trotzdem ein starker Mensch zu sein. Der Film ist wirklich nichts für schwache Gemüter, doch sehr wertvoll.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts für zarte Gemüter, 5. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Die letzte Kriegerin (DVD)
Lee Tamahoris gleichnamige Verfilmung des Romans von Alan Duff setzt die Buchvorlage packend und sehr gelungen um. Das Familiendrama zeigt die Lebensumstände der Hekes - einer Maorifamilie in einer neuseeländischen Vorortsiedlung. Gewalt, Saufpartys, Gangkriminalität und Hoffnungslosigkeit bestimmen das Leben in Pine Block, eines vom Staat errichteten und unterhaltenen Wohnviertels in dem die Mehrheit der Bewohner keinen Job und keine Perspektive haben, dafür aber - soweit männlich - ein kriminelles Strafregister vorweisen können oder - soweit weiblich - gelegentlich Bekanntschaft mit den Fäusten ihrer betrunkenen Männer machen. Eine solche Frau ist Beth Heke, Tochter einer Häuptlingsfamilie, die ihren Stamm vor langer Zeit verlassen hat, um Jake - den Mann den sie liebte, der jedoch einer Ahnenreihe von Sklaven entstammt und somit als Ehemann unakzeptabel war - heiraten zu können. Doch Jake's Psyche ist vergiftet von Gewalt und Hass, welche in der gesellschaftlichen Ächtung seiner Familie begründet sind. Bekannt als Jake the Muss, der tougheste Fighter in Pine Block, verdient und verteidigt er seinen Ruf auf die einzige Art und Weise die er kennt: mit der Macht seiner Fäuste. In solch einer Umgebung ist kein Platz für empfindsame jugendliche Gemüter, wie das von Jake's Tochter Grace oder Boogie, Graces Bruder. Somit nimmt die Tragödie unweigerlich ihren Lauf...jedoch sie gibt Beth auch die Kraft, ihr Schicksal und das ihrer Kinder in die eigene Hand zu nehmen, um eine neue Zukunft zu gestalten...
Ein großartiger, kraftvoller Film, dessen deutsche DVD-Fassung jedoch keinerlei Untertitel aufweist. Die deutsche Synchronisation ist gut, jedoch ist die englische Originaltonversion selbst für Englisch-Leistungskursler ein zu harter Brocken, da street vernacular und non-standard-Sprache dominieren und die vortrefflichen Akteure keine gediegene Oxford-SArtikulation pflegen. Für meine Begriffe ist das Einsparen der Untertitel durch Senator Film ein derbes Manko dieser DVD und für Fremdsprachenlehrer absolut nicht nachvollziehbar... Trotzdem absolut sehenswert!!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nicht vollständig, 31. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Die letzte Kriegerin (DVD)
Dem Film selbst gebe ich uneingeschränkt 5 Sterne, die Sozialstudie ist eindringlich, hervorragend gespielt und spiegelt ziemlich realistisch die weniger bekannte Lebensweise der Maoris wieder, wenn auch in diesem Fall sehr extrem. Die DVD, angefangen vom Cover bis zum "Bonusmaterial", ist einfach nur schlecht und deshalb die Gesamtwertung von 3 Punkten.
Darüberhinaus ist es ärgerlich und schade, das für den deutschen Markt bis heute der zweite Teil dieses Familiendramas nicht erschienen ist. Wird in Teil eins der Fokus hauptsächlich auf Beth gerichtet, widmet sich der zweite, ebenfalls grossartige Teil ganz und gar Jake und der (logischerweise) problembehafteten Beziehung zu seinen Söhnen und beschreibt, wie Jake sich endlich mit seiner Wut auseinandersetzt. Nur so ist die Geschichte auch vollständig.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Warum?, 27. Januar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die letzte Kriegerin (DVD)
Über den Film wurde ja schon alles gesagt. Dem Film selber gebe ich mehr Sterne als verfügbar, der DVD jedoch maximal Einen. Der einzige Grund mir eine "teure" DVD zu kaufen ist doch die Möglichkeit der Originalsprache. Ich habe diesen Film in Neuseeland in Originalton gesehen.Auf Deutsch kommt er ganz anders rüber. Warum man gerade bei dieser DVD auf dieses Feature verzichtet hat, ist und bleibt mir ein RÄTSEL!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Top Film - SCHLECHTE DVD, 29. August 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die letzte Kriegerin (DVD)
Ein super Film, auf einer VÖLLIG lieblosen DVD. Es gibt KEINE zweite Tonspur,und keine EXTRAS wie ein Making of. WIESO NICHT ? ? ? Mann kann nur hoffen das es eine NEUAUFLAGE geben wird die Alle wünsche erfüllt.
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Die letzte Kriegerin
Die letzte Kriegerin von Lee Tamahori (DVD - 2000)
EUR 19,99
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