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52 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz großes Kino
Irgendwer hat auf diesen Seiten geschrieben, dass das Ende vorhersehbar ist. Mag sein, wenn man den Film jetzt erst gesehen hat, denn es gibt inzwischen einige Filme, die ähnlich funktionieren - nur, diese Filme sind Plagiate von "Die üblichen Verdächtigen" (1995!) und nicht umgekehrt.

"Wer ist Keyser Soze", das ist die Frage, um die sich der...
Veröffentlicht am 14. Februar 2007 von Pete Thrope

versus
41 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Film ein Genuss, DVD eine Frechheit
Über den Film kann man sich, wie ich inzwischen mitbekommen habe, vortrefflich streiten, entweder liebt oder hasst man ihn. Ich für meinen Teil war von dem Film, insbesondere seinem Ende, mehr als fasziniert.

Umso erschreckender ist die sehr lieblose, deutsche DVD Umsetzung. Es gibt quasi nichts, was diese DVD ansprechend macht. - Die Bitrate ist...
Veröffentlicht am 6. September 2006 von pseudonym


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52 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz großes Kino, 14. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Die üblichen Verdächtigen (DVD)
Irgendwer hat auf diesen Seiten geschrieben, dass das Ende vorhersehbar ist. Mag sein, wenn man den Film jetzt erst gesehen hat, denn es gibt inzwischen einige Filme, die ähnlich funktionieren - nur, diese Filme sind Plagiate von "Die üblichen Verdächtigen" (1995!) und nicht umgekehrt.

"Wer ist Keyser Soze", das ist die Frage, um die sich der gesamte Film dreht. Nun, man verrät nicht zuviel, wenn man sagt, dass Keyser Soze ein Superverbrecher ist. Aber wer ist es wirklich?

Der Frage geht der Ermittler Chazz Palmintieri nach, der eigentlich nur den Verbrecher (und ehemaligen Polizisten) Gabriel Byrne fassen will. Während der Untersuchungen stößt er auf den Namen Keyser Soze und wähnt, dass Byrne das gewesen ist, denn Byrne (auch, ohne zuviel zu verraten) ist zu diesem Zeitpunkt schon tot. Sein einziger Zeuge ist der kriminelle Krüppel Kevin Spacey, der in Rückblenden von einem unmöglichen Coup erzählt.

Soviel zum Film. Mehr darf man einfach nicht verraten. Ich weiß bis heute nicht, warum ich ihn mir damals in der Videothek überhaupt ausgeliehen habe, denn die Schauspieler waren mir damals so gut wie nicht bekannt und große Werbung wurde dafür nicht gemacht. Aber man hat halt manchmal Glück und bekommt ein Kleinod in die Hände, auf das man nicht gefasst war.

Außer den bereits vorgestellten Schauspielern muss man noch Kevin Pollack, Stephen Baldwin (das hier dürfte sein bester Film sein) und Benicio del Toro erwähnen, allesamt Schauspieler, die heutzutage einen guten Ruf genießen, allen voran natürlich Kevin Spacey.

Um noch einmal auf das Ende zurück zu kommen...Ist es wirklich so einfach, wie es dann schließlich erscheint? Wenn man genauer darüber nachdenkt, kann man auch noch auf andere Gedanken kommen.

Schließlich noch ein Wort zum Audiokommentar: Selten war ein Kommentar so hilfreich wie dieser, es wird sogar auf Filmfehler hingewiesen und davon gibt es ein paar.

Höchstwertung!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 2 Oscars sind meiner Meinung nach zu wenig gewesen., 12. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Die üblichen Verdächtigen (DVD)
„Der größte Trick den der Teufel je gebracht hat, war die Welt glauben zu lassen, es gäbe ihn gar nicht. ... und einfach so ist er weg." Dieses Zitat wird sich jedem ins Gedächtnis brennen, der diesen Film gesehen hat und bei dem die Wirkung ihr Ziel nicht verfehlt hat.
Meiner Meinung nach einer der originellsten Hollywood Produktionen, die es gibt. Ein unglaublich gut besetzter Film, der zugegeben wohl nicht jedermanns Sache sein wird. Da der Höhepunkt der Geschichte am Ende des Films ist. Wer den Film schon gesehen hat, weiß natürlich wovon ich spreche und hat bestimmt noch das unglaubliche Gänsehautgefühl gut in Erinnerung.
Zu erwähnen ist auch die super Leistung von Gabriel Byrne und Kevin Spacey, der sogar 1 Oscar für seine Rolle erhalten hat, den Anderen gab es für das Drehbuch.
Einzig negativ ist die ist die technische Ausstattung der DVD. Mit der 3 Sprachen Audiowahl (Deutsch, Englisch und Russisch) hat der Film zwar mehr als so manch andere DVD, aber wie schon ein Sprichwort sagt: Die Qualität ist maßgebend, nicht die Quantität. Alle Sprachen kommen nur im veralteten DD 2.1 daher. Ich bin der Meinung, dass für einen Film von diesem Kaliber doch mindestens DD 5.1 drin gewesen wäre, was den Genuss des Films aber auch nicht schmälern kann.

Fazit:
Ein verboten guter Film mit Kultstatus und solange keine andere DVD-Version mit besserem Sound vorhanden ist, gibt es eigentlich auch keine Alternative.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blu-ray Rezension!!!, 12. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich liebe diesen Film!! Nur mal schnell vorab gesagt... :-)

Ich hatte mit diesen kleinen, aber hervorragend erzählten und raffinierten Klein-Gangster-Film bereits kurz nach Erscheinen seinerzeit auf VHS verinnerlicht, um dann als er endlich auf DVD erschien eben diese käuflich zu erwerben. Beide Medien wurden meinem 2. liebsten Film aber auch nicht ansatzweise gerecht. Die DVD war schlicht ein Katastrophe mit grotten Bild und noch schlechterem Ton. Da bisher eine Blu-ray-Veröffentlichung in Deutschland nicht ansteht (wieso eigentlich?) und ich glücklicherweise der englischen Sprache mächtig bin, habe ich hier zugeschlagen und bin hin und weg!!

Das Bild ist im direkten Vergleich mit der DVD einfach genial - zum größten Teil gestochen scharf - lediglich in der Szene wo die 5 Hauptprotagonisten auf Rechtsanwalt Kobayashi treffen ist das Bild ein wenig unscharf und flimmerig. Lass ich aber durchgehen - der Rest ist wirklich gut. Der Ton in Englisch DTS-HD Master eine Wucht. Jeder Dialog klar verständlich, Sounds (wenn denn z.B. mal geschossen wird) haben den richtigen Bums und die Musik grade am Anfang mit den Streichern sorgt für Atmosphäre pur und prasselt aus allen Lautsprechern auf einen herab. Klar und sauber abgemischt - so gehört sich das.

Der Film selber ist über jeden Zweifel erhaben. Nach einem völlig schief gelaufenen Coup landet der verkrüppelte Klein-Gangster Kevin Spacey (Seven, L.A. Confindential) als einziger Überlebender auf einem Polizeirevier - obwohl er bereits Immunität vom Staatsanwalt bekommen hat spricht er mit einem Polizisten (Chazz Palminteri, Reine Nervensache) in einem kleinen Büro über die Geschehnisse des Abends, die sich im Hafen zugetragen haben, als alle anderen ums Leben kamen. Dieses wird dann nach und nach in Rückblenden gezeigt und nebenher eine Jagd eröffnet - wer ist eigentlich dieser Big-Bad-Ass-Gangster Keyser Söze???

Klingt nach nicht viel? Stimmt - ist aber absolut packend und genial erzählt ohne eine Sekunde langweilig zu sein. Bryan Singer (X-Men, Der Musterschüler) nimmt sich dieses kleinen Themas mit soviel Liebe zum Detail und einem genialen Erzählstil an, das man förmlich völlig fasziniert vor der Glotze hängt - bei mir selbst nach dem 20. Mal noch. Die hervorragende Besetzung ist bis auf Kevin Spacey Spitze - denn Spacey ist überragend und sein Oscar einfach mal verdient. Stephen Baldwin war mir bisher nicht wirklich ein Begriff - spielt den etwas durchgeknallten und auch schiesswütigen McManus überzeugend. Gabriel Byrne - der schon als Leibhaftiger in "End of Days" sehr gut war spielt sich die Seele aus dem Leib als gebrochener verzweifelter Böser - genau wie Benicio Del Toro (Traffic) allerdings sollte der mal Englisch-Unterricht nehmen - hab noch nie jemanden so nuschelig sprechen hören und auch Kevin Pollack (Eine Frage der Ehre) spielen sehenswert. Jedem nimmt man seine Rolle einfach durchgehend ab. Die Nebenrolle von Pete Postlethwaite (R.I.P) als RA Kobayashi ist so cool und dabei so bestimmend, das es einen erschaudert - schlicht genial!

Ich liebe Filme, in denen eine Geschichte konsequent und vor allem intelligent durcherzählt wird und erinnere mich dabei gerne an die ersten 4 Filme (und NUR die ersten 4!!) von Quentin Tarantino - der hätte hier auch mitarbeiten können. Ähnliche Handschrift. Im Gegensatz zu Tarantino verbleibt dieser Film aber im Gangster-Bereich ohne auf - zugegebenerweise wundervoll anzusehende - Szenen und Dialoge, die mit dem eigentlichen Thema nix zu tun haben (Fuss-Massagen etc) abzuschweifen. Der Humor ist hier nicht vertreten und das tut dem Film gut und hieft diesen dann doch über die Werke von Tarantino.

Fazit: Mein 2. liebster Film überhaupt nach dem perfekten L.A. Confidential (witzigerweise ebenfalls mit Kevin Spacey) in einer mehr als würdevollen Aufbereitung in Bild und Ton. Jeder der den Film kennt und Englisch beherrscht sollte an dieser Blu-ray nicht vorbeigehen. Extras gibts null - das ist mir persönlich aber auch überhaupt nicht wichtig. Die Untertitel-Optionen hab ich zu meiner Schande nicht gecheckt. Es bleiben unterm Strich völlig verdiente 5 Punkte - grad im Vergleich mit der rottigen DVD - für einen perfekten Film.

Viel Spaß
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Und einfach so ist er weg", 30. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Die üblichen Verdächtigen (DVD)
Der körperlich behinderte Ganove Verbal Kint (Kevin Spacey) ist das einzige überlebende Mitglied einer Bande professioneller Gangster, die ein im Hafen von San Pedro, Kalifornien, vor Anker liegendes Schiff überfallen haben, von dem sie eine Ladung Kokain stehlen wollten. Im Gewahrsam der Polizei von San Pedro erzählt er dem ermittelnden Zollinspektor Dave Kujan (Chaz Palminteri) wie es zu diesem Überfall und dessen fatalem Misslingen gekommen ist. In Rückblenden erleben wir die Geschichte von Dean Keaton (Gabriel Byrne), einem geläuterten Gangster, der den Pfad der Kriminalität verlassen hatte und sich mit seiner Geliebten, der Anwältin Edie Finneran (Suzy Amis), ein neues Leben aufbauen wollte. Und wir werden Zeugen wie dieser Traum von der Ehrlichkeit durch die Polizei zerstört wird, die hartnäckig an seinen Hacken klebt, weil sie nicht an dessen Läuterung glaubt. Unaufhaltsam gerät Keaton in einen Strudel der ihn in die Arme seiner alten Komplizen treibt, ihn immer tiefer in kriminelle Machenschaften hineinzieht und schließlich ausweglose Dimensionen annimmt als er in das Visier des bislang für einen Mythos gehaltenen Erz-Gangsters, des geheimnisumwitterten Keyser Söze gerät. So jedenfalls schildert es Verbal Kint. Aber sagt er die Wahrheit? Ist er wohlmöglich selbst hinters Licht geführt worden? Oder sind es wieder nur die bequemen Vorurteile der Polizisten, die seine Worte in Zweifel ziehen?..

Der Titel des Films "Die üblichen Verdächtigen" ist ein Zitat aus dem Bogart/Bergmann-Klassiker "Casablanca" von Michael Curtiz (1942), wo Polizei-Capitan Renault gegen Ende des Films seinen Männern die berühmte Anweisung gibt: "Verhaftet die üblichen Verdächtigen!" Und der Titel passt perfekt, scheint doch dieser Film die Geschichte einer Gruppe von Gangstern zu erzählen die abgestempelt sind und deren wahre innere Motive gegenüber der polizeilichen Ermittlungsroutine keine Rolle mehr spielen. Aber dieser Titel ist auch, wie so vieles in diesem Film, ein Haken der uns in die Nase gebohrt wird um uns daran herum zu führen. Was das aber bedeutet sollten Sie schon selbst herausfinden.

In glänzend inszenierten, atmosphärischen Bildern, untermalt mit der ebenso effektvollen wie schönen Filmmusik von John Ottman ("Die üblichen Verdächtigen (The Usual Suspects)" von John Ottman), spannt Regisseur Bryan Singer ("X-Men", "Operation Walküre"...) einen Spannungsbogen der seinesgleichen sucht. Und er zieht uns in ein Labyrinth aus Vermutungen und Spekulationen, das uns bis zum Ende nicht mehr los lässt. Seine Schauspieler sind handverlesen: Kevin Spacey, Gabriel Byrne, Stephen Baldwin, Benicio Del Toro und Kevin Pollak sind die Gangster die zum Spielball geheimnisvoller Intrigen werden. Chazz Palmintieri, Dan Hedaya und Giancarlo Esposito versuchen als Cops Licht in die nebulösen Ereignisse zu bringen. Als zwielichtiger Anwalt des sagenhaften Keyser Söze tritt zudem Pete Postlethwaite auf.

"The usual Suspects", so der Originaltitel, ist ein meisterhaft ausgeklügeltes Verwirrspiel, brillant inszeniert und gespielt, geheimnisumwittert, tragisch und hochgradig spannend von der ersten Minute bis zum überraschenden Schluss.

Die Bildqualität der DVD geht zwar überwiegend halbwegs in Ordnung, weist aber in einigen dunklen Szenen eine deutliche Posterisierung auf, ein Effekt der bei einer zu geringen Farbtiefe (Anzahl der Farbabstufungen innerhalb eines Bildes) entsteht. Der Ton ist lediglich Stereo (Deutsch, Englisch, Russisch), dafür aber durchaus okay. Untertitel gibt es in Deutsch, Englisch, Bulgarisch, Polnisch, Russisch und Ungarisch. Als Extras bietet die DVD lediglich einen Audio-Kommentar des Regisseurs und des Drehbuchautors Christopher McQuarrie, einen Trailer und Filmografien.

Meine Bewertung bezieht sich ausschließlich auf den Film. Die Bildqualität würde massive Punktabzüge rechtfertigen. Wie hoch die auszufallen hätten wäre aber individuell zu entscheiden. Ich persönlich finde die Bildmängel zwar ärgerlich, kann damit aber leben.

PS: Der Spruch "Die größte Gemeinheit die der Teufel jemals gebracht hat...", den Verbal Kint (Spacey) im Verhör gebraucht, ist ein Zitat aus Gustav Meyrincks Erzählung "Der schwarze Habicht" und lautet richtig: "Des Teufels größte Gemeinheit ist bekanntlich, dass er so tut, als ob er nicht existiere."
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aha-Effekt mit Gänsehaut, 15. August 2007
Von 
Zetti "der Tester" (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die üblichen Verdächtigen (DVD)
Ich habe mir "Die üblichen Verdächtigen" angesehen, weil er im Jahr 1995 zwei Oskars erhalten hat (bester Nebendarsteller, bestes Originaldrehbuch) und weil er noch heute Top-Plätze in internationalen Film-Rankings belegt.

Wenn sie diese Rezension lesen, wird es sie vermutlich interessieren, was sie vom Grundsatz her für ein Film erwartet. Ich möchte ihnen dies kurz skizzieren, ohne jedoch das eigentliche Rätsel zu lösen: "Die üblichen Verdächtigen" ist einer von den Filmen, die am Ende beginnen und dann mit Hilfe von Rückblicken erzählen, wie Geschichte gelaufen ist. So spielt der eigentliche Film in einem Polizeibüro, wo der Kleinkriminelle Verbal Kint (Oscarpreisträger, siehe oben) von einem Inspektor verhört wird und seine Erlebnisse -in Form von Filmrückblenden- erzählt, die sehr gut gemacht sind.

Dies ist zwar eine etwas gewöhnungsbedürftige Darstellungsform, aber letztendlich kann man der Thematik ganz gut folgen. Da der Schluß der Story teilweise schon bekannt ist, wird das Interesse des Zuschauers umso mehr auf die Frage gelenkt, wie es dazu kommen konnte und welche wirkliche Rolle den einzelnen Charakteren zukommt. Der Kreis schließt sich erst am Ende des Films mit einem Aha-Effekt. Wer sich für Polizeigeschichten, Krimis und Denksport interessiert, der findet sich bei "Die üblichen Verdächtigen" wieder. Für reine Actionfans ist die DVD eher weniger geeignet.
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Überraschungs"-Erfolg, 19. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Die üblichen Verdächtigen (DVD)
Kleiner Tip vorweg: wer diesen Film das erste Mal zu sehen gedenkt, sollte am besten weder diese noch die anderen Rezensionen oder Beschreibungen lesen, sondern sich vor dem Kinoabend einfach in eine möglichst unbedarfte naive Grundeinstellung bringen, die DVD einschieben und der Dinge harren, die da kommen mögen.
Da ich eh naiv bin war dieser Film für mich ein wirklich großes Kinoereignis. Aber auch für aufgeweckte ist er sicherlich gut genug gemacht. Wie andere Rezensenten irgendwie die Auflösung so gar nicht überraschend fanden ist mir ein echtes Rätsel. Deshalb fünf Sterne für den hier mal wieder genialen Kevin Spacey, fünf Sterne für die Story, die er als Kleinganove "Verbal" auf der Wache dem Zollkommissar von den mysteriösen Geschehnissen rund um die "Sache mit dem Schiff" und der Rolle eines gewissen "Keyser Soze" zu erzählen hat. In Rückblenden wird diese komplexe Geschichte um einen großen aber stets geheimnisvollen Coup, der von einer Gang schräger Typen (u.a. auch Verbal) gedeichselt werden soll, mitreißend geschildert. Fünf Sterne dann auch für den Knalleffekt am Ende, und weitere fünf für das mehrfache HÄ?, das einen danach sobald nicht mehr loslassen wird. Natürlich kann man die ganze Geschichte dann ad absurdum führen, bis der Film rückblickend gesehen eigentlich keinen Inhalt mehr hat...oder? Moment mal, aber wie war denn das da in der einen Szene...gleich nochmal anschauen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Keyser ist eine Sagengestalt, ein Mythos." (R. Kint), 8. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Die üblichen Verdächtigen (DVD)
Warum musste ein Schiff im Hafen von San Jose explodieren, infolge der alle Menschen starben, bis auf einen Ungarn, der mit schweren Verbrennungen im Krankensaus liegt und einem Krüppel mit Namen Verbal Kint, der vom Bezirksstaatsanwalt verhört wird? Zollagent Kujan vermutet dahinter einen Drogendeal, der im Auftrag von Dean Keaton abgeschlossen wurde und bringt Kint dazu, trotz versprochener Immunität, noch mehr zu erzählen. Und so kommt es zu einem Schlagabtausch auf dem Revier zwischen dem überlegenen Agenten und dem gerissenen Krüppel. Kint erzählt von einem gestohlenen Lastwagen, der die Schwerverbrecher Kint, Fenster, McManus, Hockney und Keaton als Verdächtige im Gefängnis nur noch mehr zusammenschweißt und den nächsten Coup planen. „New Yorks besten Taxi-Service", eine Einrichtung korrupter Polizsten, die für Geld Schwerverbrecher durch die Stadt kutschieren, wollen sie ausheben. Hockney liefert die Wagen, Fenster das Geld, McManus die Waffen, Kint den Plan und Keaton das Tüpfelchen auf dem I. Als sie mehreren „Bullen mächtig in den Hintern getreten haben", fahren die Fünf nach Los Angeles, wo sie von ihrem Abnehmer Redfoot noch einen weiteren Auftrag bekommen. Bei dem treten sie aber dem mächtigen Verbrecherfürsten Keyser Soze, den niemand gesehen hat, aber vor dem alle Angst haben, auf die Füße. Jetzt stehen sie in seiner Schuld und bekommen von seinem Anwalt Kobayashi den schier unmöglichen Pflichtauftrag, den Drogendeal auf einem Schiff zu unterbinden, dafür dürften sie die ganzen 90 Millionen, um die es dabei gehen soll, behalten. Als Fenster bei einem Fluchtversuch umkommt und sie merken wie mächtig der Verbrecherfürst ist, entschließen sie sich, zusammen diese Aufgabe durchzuziehen. Auf dem Schiff aber merken sie, um was es aber wirklich bei diesem Job geht und wer Keyser Soze wirklich ist...
Dieser Film von Bryan Singer ist kein gewöhnlicher Thriller, kein gewöhnlicher Film-Noir, er ist etwas ganz spezielles. Bei diesem Film scheint alles perfekt. Ein geniales Drehbuch, eine tolle Musik und glänzende Darsteller lassen den Film zu einem Highlight in der Geschichte der Kinematographie werden. Allen voran Oscar-Preisträger Kevin Spacey, der die optimale Besetzung für den Krüppel ist, zeigt eine hervorragende Leistung. Benicio del Toro, der mit Traffic den längst überfälligen Oscar gewann, zeigt schon hier eine oscar-reife Leistung. Stephen Baldwin, laut Aussage seines älteren Bruders William, der talentierteste der William-Brüder, spielt hier die Rolle seines Lebens. Den verrückten, aber doch gerissenen McManus hätte niemand besser darstellen können. Die Schauspielgrößen Pete Postlethwaite, Chazz Palminteri und Gabriel Byrne beweisen hier ebenfalls ihre Klasse.
Doch das wirklich faszinierende an diesem Film ist das Drehbuch von Christopher McQuarrie. Er schafft es mit seiner Story Fährten zu legen, denen der Zuschauer unweigerlich folgen muss. Eine einfach gestrickte Story, die langsam wie ein Zug Fahrt aufnimmt und es dem Zuschauer erleichtert mit aufzuspringen, gegen Ende hin jedoch fährt sie gegen eine Wand und weckt dabei den Zuschauer auf wie aus einer Trance. Man lässt sich durch die Story hypnotisieren, das böse Erwachen aber kommt jäh.
Man muss den Film einfach sehen, um zu wissen, wie er funktioniert, was er erzählt und warum alles so kommt. Und es stellt dann am Ende doch alles auf den Kopf. Wie schon erwähnt, es erscheint alles perfekt, und selbst beim zehnten Anschauen fallen einem noch Sachen auf, die den Film in ein anderes Licht rücken und ihn anders verstehen lassen.
Legen Sie sich zurück und genießen Sie ein Stück Filmgeschichte!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer ist Kayser Söze ?, 19. Januar 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die üblichen Verdächtigen (DVD)
Wer ist Kayser Söze?Diese Frage beschäfftigte mich den ganzen Film durch.Regisseur Bryan Singer hat es geschafft ein höchst unterhaltsames Filvergnügen zu kreieren,daß von einem tollem Drehbuch und von tollen Darstellern getragen,allen voran Kevin Spacey,wird!Die Geschichte von 5 Verbrechern,die einen Kokaindeal über die Bühne bringen sollen,weist mehr Wendungen auf als eine Achterbahn.Geschickt schafft es Singer eine Geschichte
so in Rückblenden,basierend auf der Erzählung eines "kleinen Gauners",zu erzählen,daß man bis zum Ende im Dunkeln tappt.Alle Darsteller präsentieren sich in Spielfreude,wobei Kevin Spacey noch eimal hervorsticht in diesem Ensemble aus Kriminellen.Spacey schafft es durch seine herausragende Leistung dem Film noch eine besondere Klasse zu verleihen!
Eingrandioses Drehbuch,ein guter Rgisseur und tolle Darsteller liefern Filmvergnügen vom Feinsten!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großer Film ganz ohne große Stars!!!, 22. Februar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die üblichen Verdächtigen (DVD)
Wer in diesem Film die Spannung in wilden Schießereien oder Ähnlichem sucht wird nicht viel finden.Doch ist dieser Film einer der Besten Thriller und wird es wohl auch noch einige Zeit bleiben!Obwohl auf richtig große Stars verzichtet wurde (Kevin Spacey ist erst jetzt einer),muß man wohl ehrlich sagen,daß eine bessere Besetzung wohl kaum möglich gewesen wäre.Die Mischung zwielichtiger Gestalten ist perfekt.Sowohl die schauspielerischen Leistungen,als auch das Drehbuch sind erstklassig (2 Oscars für Drehbuch und Kevin Spacey)! Der Film verliert im Gegensatz zu vielen seines Genres nie an Spannung und am Ende kommt die phänomenale Auflösung mit der keiner gerechnet hätte!"Die üblichen Verdächtigen" zeichnet eine gelungene Mischung aus Spannung, Humor und Abwechslung aus,die sich keiner entgehen lassen sollte.Wer den Film trotzdem nicht kauft ist selbst schuld!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die üblichen Verdächtigen!, 5. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Die üblichen Verdächtigen (DVD)
"The usual suspects" gehört für mich zu den besten Filmen aller Zeiten. Es wird viel über das Ende gestritten, doch genau dies ist für mich das beste am gesamten Film. Dazu kommen die wirklich fantastischen Schauspieler, allen voran natürlich Kevin Spacey, der für die Rolle als Krüppel Verbal Kint einen Oskar erhalten hat. Dann noch diese unheimliche Atmosphäre, wenn über Keyser Sosze gesprochen wird und zu Guter Letzt die Spannung- in keinem anderen Film ,den ich bis jetzt gesehen habe, war ich von Anfang an so gefesselt.

ACHTUNG: Die Personen, die den Film noch nicht gesehen haben, sollten hier weggucken...

Was ich schade finde und was auch der einzig negative Punkt an diesem Meisterwerk ist, ist dass man am Anfang die Stimme von Keyser S. identifizieren kann.

Aber selbst das hat mir den Spaß am Ende nicht vermiest. Ich selbst habe den Film schon mindestens fünf Mal gesehen und er wird trotzdem nicht langweilig. Also alle die auf überraschende Wendungen stehen, sollten hier auf jeden Fall zugreifen, denn das Finale von "the usual suspects" gehört mit zu den verblüffensten Auflösungen der Filmgeschichte...
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Die üblichen Verdächtigen
Die üblichen Verdächtigen von Bryan Singer (DVD - 2001)
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